Hasloch

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hasloch
Hasloch
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hasloch hervorgehoben
Koordinaten: 49° 48′ N, 9° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-Spessart
Verwaltungs­gemeinschaft: Kreuzwertheim
Höhe: 165 m ü. NHN
Fläche: 10,38 km²
Einwohner: 1398 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97907
Vorwahl: 09342
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 137
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lengfurter Str. 8
97892 Kreuzwertheim
Webpräsenz: www.hasloch.de
Bürgermeister: Karl Heinz Schöffer (SPD/Freie Bürger)
Lage der Gemeinde Hasloch im Landkreis Main-Spessart
Hessen Baden-Württemberg Würzburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Miltenberg Landkreis Bad Kissingen Landkreis Kitzingen Landkreis Würzburg Forst Lohrerstraße Rechtenbach Esselbach Ruppertshüttener Forst Ruppertshüttener Forst Partensteiner Forst Partensteiner Forst Langenprozeltener Forst Herrnwald Haurain Hafenlohr Fürstlich Löwensteinscher Park Frammersbacher Forst Frammersbacher Forst Frammersbacher Forst Forst Aura Forst Aura Gemeindefreies Gebiet Burgjoß Gemeindefreies Gebiet Burgjoß Schollbrunn Bischbrunn Thüngen Partenstein Mittelsinn Hasloch Neuhütten (Unterfranken) Rechtenbach Rechtenbach Hafenlohr Hafenlohr Lohr am Main Lohr am Main Zellingen Wiesthal Urspringen Rothenfels Roden (Unterfranken) Rieneck Retzstadt Obersinn Obersinn Obersinn Neustadt am Main Neuendorf (Unterfranken) Marktheidenfeld Triefenstein Kreuzwertheim Karsbach Karlstadt Karbach (Unterfranken) Himmelstadt Gräfendorf Gössenheim Gemünden am Main Frammersbach Frammersbach Fellen Eußenheim Erlenbach bei Marktheidenfeld Birkenfeld (Unterfranken) Aura im Sinngrund Aura im Sinngrund Arnstein (Unterfranken) Burgsinn Steinfeld (Unterfranken) Landkreis SchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Hasloch ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kreuzwertheim.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südwesten des Landkreises Main-Spessart, im Maintal am Rande des Spessarts gegenüber von Bestenheid, einem Stadtteil der baden-württembergischen Stadt Wertheim. Der topographisch höchste Punkt der Gemeindegemarkung befindet sich mit 399 m ü. NN am Gipfel der Klosterhöhe, der niedrigste liegt im Main auf 134 m ü. NN.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet verläuft der Haslochbach, der bei Hasloch in den Main mündet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hasloch besteht aus 4 Orten,[2] die sich auf 2 Ortsteile verteilen:

Es gibt die Gemarkungen Hasloch und Hasselberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde
Altenbuch
Gemeinde
Schollbrunn
Gemeinde
Faulbach
Nachbargemeinden Markt
Kreuzwertheim
Stadt
Wertheim

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen Namen hat Hasloch vom Haslochbach[4], welcher dem Main im Gemeindegebiet zufließt.

Frühere Schreibweisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[4]

  • 1305 Hasilach
  • 1307 Haselach
  • 1346 Haslach
  • 1379 Hassallach
  • 1421 Haseloch
  • 1443 Hasslach
  • 1800 Haßloch
  • 1897 Hasloch

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hasloch wurde erstmals 1305 erwähnt. Der ehemalige Teil der Löwensteinschen Grafschaft Wertheim, die ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte, fiel mit einem kleinen Teil der Grafschaft bei der Mediatisierung 1806 an das Fürstentum Aschaffenburg, mit welchem es 1814 als Departement des Großherzogtums Frankfurt zu Bayern kam.

Im Jahre 1862 wurde das Bezirksamt Marktheidenfeld gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Hasloch lag. 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Hasloch war nun eine der 47 Gemeinden im Landkreis Marktheidenfeld (Kfz-Kennzeichen MAR). Mit Auflösung des Landkreises Marktheidenfeld im Jahre 1972 kam Hasloch in den neu gebildeten Landkreis Main-Spessart (Kfz-Kennzeichen KAR, ab 1979 MSP).

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1974 wurde im Zuge der Gemeindegebietsreform die bis dahin selbständige Gemeinde Hasselberg nach Hasloch eingemeindet.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1377[5]
  • 1970: 1502[5]
  • 1987: 1449
  • 2000: 1428
  • 2011: 1400
  • 2014: 1387

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Karl Heinz Schöffer (SPD/Freie Bürger). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Robert Stollberger (SPD/Freie Bürger).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt das Dreihasenbild.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hasloch ist protestantisch geprägt. Die St.-Johannis-Kirche[6] ist das evangelisch-lutherische Gotteshaus. Daneben gibt es noch die katholische Filiale St. Josef der Bräutigam.[7]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 853.000 Euro, davon waren umgerechnet 214.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Im Jahre 1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 656 und im Bereich Handel und Verkehr 35 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 34 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 579. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, das Bauhauptgewerbe war nicht vertreten. Es bestanden im Jahr 1999 sechs landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 252 ha, davon waren 198 ha Ackerfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hasloch hat einen Bahnhof an der Maintalbahn Aschaffenburg–Miltenberg–Wertheim. Dieser wird von Regionalzügen der Deutschen Bahn bedient. Bei Hasloch befindet sich eine Eisenbahnbrücke über den Main.

Bildung und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • 75 Kindergartenplätze mit 56 Kindern
  • Grundschule mit Teilhauptschule

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenhammer Hasloch
  • Eisenhammer: Hammerschmiede aus dem Jahr 1779 mit zugehörigem Herrenhaus
  • Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche
  • Katholische Kirche St. Josef
  • Hasselberg
  • Hexenstein im Wald (Richtung Faulbach)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111119/200419&attr=OBJ&val=1725
  3. Verwaltungsgemeinschaft Kreuzwertheim: Zahlen, Daten. 2014 (online [abgerufen am 1. Mai 2014]).
  4. a b Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 95 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 762.
  6. Evangelische Pfarrei Hasloch: Kirchengemeinde Hasloch. 2014 (online [abgerufen am 1. Mai 2014]).
  7. Bistum Würzburg: Alle Dekanate. 2014 (online [abgerufen am 1. Mai 2014]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hasloch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien