Fittkau Metallbau und Kunstschmiede

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
fittkau metallbau + kunstschmiede
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1. Juli 1925
Sitz Berlin-Stadtrandsiedlung Malchow,
Darßer Bogen 1
Leitung Stefan Fittkau
Mitarbeiter 50–65, davon 20 Metallbauer, 15 Schmiede, 5 „Technisches Büro“
Umsatz durchschnittlich 5 Millionen Euro (2011)
Branche Kunstguss, Restaurierung, Schmiede, Schlosserei
Website fittkau-metallbau.de

fittkau metallbau + kunstschmiede ist eine Kunsthandwerkerfirma mit Sitz im Berliner Bezirk Pankow, Ortsteil Stadtrandsiedlung Malchow. Sie agiert mittlerweile weltweit.

Firmengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1925–2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1925 gründete ein Schlosser zusammen mit Familienangehörigen einen Handwerksbetrieb auf dem Gelände der Heinersdorfer Straße 9 im damaligen Stadtbezirk Berlin-Weißensee.[1] Schnell wuchsen die Aufträge für Berlin im Zusammenhang mit der entstandenen Großgemeinde und damit auch die Zahl der Mitarbeiter. Nach einem Umzug zu frei gewordenen Räumlichkeiten der Ruthenbergschen Gewerbehöfe, ebenfalls in Weißensee (seit 2001 Ortsteil Berlin-Weißensee) mit Erweiterung des Werkstattbereichs blieb die Firma bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs dort tätig. Nach kurzer Zwischennutzung durch die sowjetische Besatzungsmacht gab es neue Aufträge vor allem beim Wiederaufbau der stark zerstörten deutschen Hauptstadt. Der kleine Handwerksbetrieb konnte einen Neuanfang starten und blieb bis 1957 im Privatbesitz. 1972 wurde er verstaatlicht und in VEB Kunstschmiede Berlin (gelegentlich auch VEB Kunstschmiede Weißensee) umbenannt. Seine Arbeiten fanden Eingang in das wiederaufgebaute Nikolaiviertel ebenso wie für die Restaurierung von Gründerzeithäusern im Stadtbezirk Berlin-Prenzlauer Berg um den Kollwitzplatz. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der Betrieb reprivatisiert.

Hauptartikel: Kunstschmiede Berlin
Gedenktafel

In dieser Gesellschaft wurde Stefan Fittkau, der in den 1980er Jahren hier ausgebildet worden war, 1997 Geschäftsführer und kümmerte sich vor allem um stetige Aufträge. Die daraus resultierende Notwendigkeit einer Erweiterung der Werkstätten war auf den angestammten Gewerbehöfen in Weißensee nicht möglich. So fanden sich gleichgesinnte Mittelständler zusammen, die gemeinsam und mit Fördermitteln eine Industriebrache von fast 50.000 Quadratmeter Nutzfläche entwickelten. Das neue Gewerbegebiet Darßer Bogen liegt zwischen Bitburger Straße, Piesporter Straße und Darßer Straße und grenzt unmittelbar an den Ortsteil Berlin-Weißensee. In Anerkennung der Initiative hat die Bezirksverwaltung im Jahr 2000 eine Gedenktafel anbringen lassen (siehe Bild).

Gleichzeitig bemühte sich Fittkau um die Übernahme der Firma, was ihm nach längeren Verhandlungen mit Nachkommen des Firmengründers schließlich gelang.

Umfirmierung zu Fittkau Metallbau und Kunstschmiede[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefan Fittkau mit einem Mitarbeiter in der Werkstatt anlässlich des Tages der offenen Tür 2013

Zum 1. Januar 2002 wurde Stefan Fittkau alleiniger Geschäftsinhaber und benannte das Unternehmen in fittkau metallbau + kunstschmiede GmbH um.[2]

Lage und Geschäftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem rund 2500 Quadratmeter großen Betriebsgelände entstand eine moderne zweigeschossige Produktionshalle, die im Jahr 1998 offiziell eingeweiht wurde. Der Haupteingang und das Büro befinden sich im Darßer Bogen 1.

Das Unternehmen ist in die Bereiche Bronzebau und Sonderkonstruktionen aufgeteilt. Im ersteren wurden und werden mit Künstlern gemeinsam Projekte verwirklicht. Als Sonderkonstruktionen entwirft die Firma an jeweils konkrete Objekte angepasste Geländer, Treppenanlagen, Leuchten oder Fassadenschmuck. Außerdem werden historische Objekte restauriert. Die Auftragsaufteilung wird wie folgt angegeben: etwa 10 Prozent Restaurierung, 10 Prozent Neuanfertigungen und rund 80 Prozent Metallarbeiten im dekorativen Bereich (Stand Frühjahr 2013).

Besondere Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschäftstätigkeit erfolgt weltweit mit den Schwerpunkten Westeuropa, Nordamerika[3] sowie Russland[4] und Asien[2]. Ende 2012 war das Unternehmen in den Neubau eines Flughafens in Doha, der Hauptstadt Qatars, einbezogen (New Doha International Airport). Die Firma fertigte dafür unter anderem eine große Edelstahl-Glas-Wendeltreppenanlage sowie einige hundert Quadratmeter Wandverkleidungen, gemeinsam mit dem Unternehmen Lindner aus Arnstorf im Freistaat Bayern.[5]

Des Weiteren werden Aluminium-Gestelle für Solarkioske hergestellt. Sie entstanden in Zusammenarbeit mit der Solarkiosk GmbH, dem Berliner Architektenbüro Graft, mit dem Institut RLI, gegründet und benannt nach Reiner Lemoine, sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW). Mit dem verschließbaren und fahrbaren Metallcontainer und den Sonnenkollektoren auf dem Dach ist in sonnenscheinreichen Gegenden ohne eigene Energiequellen eine ortsnahe Stromversorgung für Beleuchtung, Mobiltelefone oder Lebensmittelfrischhaltung möglich. Der Prototyp wurde im September 2012 in Äthiopien am Lake Langano aufgestellt. Im Frühjahr 2013 folgte ein zweiter Container in Kenia.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fittkau Metallbau erhielt 2006 den Großen Mittelstands-Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung.[7] Die Zeitschrift M&T-Metallhandwerk/Metallbaupraxis lobt seit 2011 den M&T Metallbaupreis aus. Dieser ging im Jahr 2012 in der Kategorie Metallgestaltung an die Firma Fittkau. Der Jury gefiel das Kolumbarium in einer ehemaligen katholischen Kirche, nun Grabeskirche Liebfrauen in Dortmund.[8]

Werksübersicht ab 2002 (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

– chronologisch –

Für die Kunstwerke kommen hauptsächlich die Werkstoffe Eisen, Stahl, Bronze und Aluminium, hin und wieder noch ergänzt durch Silber und Gold zur Anwendung. Sie werden auch mit Glas und Emaille kombiniert. Ausgeführt wurden und werden unter anderem Fassadenelemente, Einzäunungen, Geländer, Treppenanlagen, Sonderleuchten, Denkmale, Skulpturen bis hin zu kleinen Einzelstücken für Privatpersonen. Arbeiten für Privatpersonen sind im Verzeichnis nicht aufgenommen worden.[9]

Jahr Werk, Name wo Ort Bild Künstler /Architekt Bemerkung
Quellen
[9]
2002 Vordach, Metalltreppe für den Innenhof Französische Botschaft Berlin-Mitte, Pariser Platz Fassade mit Vordach Atelier Christian de Portzamparc
[10]
2002 Restaurierung und Neuanfertigung von Teilen für das Schmuckgeländer Bundesverwaltungs- gericht Leipzig
Leipzig Reichsgericht Gitter.jpg
Staatliches Vermögens- und Hochbauamt Leipzig
[10]
2002 neue Verkleidung und Beschichtung von Säulen Kaufhaus „Les quatre temps“ Paris, Stadtviertel La Défense Belluschi/OWP&P Architects, Inc. Chicago SRA-Architectes Chatillon Im Rahmen einer Renovierung des 1975 eröffneten Kaufhauses durch die kanadische Firma CannonDesign
[11][10]
2003
2005
Ganzglasgeländer
Wände und Stahl-Glasvitrinen
Pei-Anbau am DHM
DHM innen
Berlin-Mitte Neue Ausstellungshalle (Pei-Anbau) des DHM Ieoh Ming Pei
[12]
2003 Ziergeländer China Club im Adlon Palais Berlin-Mitte amj design
[12]
2003 Rekonstruktion historischer Elemente ehemalige Kaserne des Wachregiments „Friedrich Engels“ Berlin-Mitte
Schmuckrosette am oberen Ende eines Fenstergitters
sämtliche Kellergitterfenster im Straßenniveau
[13][12]
2003 Bronzeplatten eh. Jakobi-Kirche Rostock bwp Bode, Williams und Partner, Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung Bodengestaltung zur Nachzeichnung der verlorenen Kirche
[14][12]
2004 komplettes S-Bahn-Aufsichtsgebäude Hauptbahnhof Berlin Berlin-Mitte Hauptbahnhof Berlin S-Bahn-Abfertigungshaus 240513 ama fec.jpg gmp Gerkan, Marg und Partner
[15]
2004 Tor und Zaunanlagen Jüdisches Museum Berlin-Kreuzberg Tor und Zaun Jüd. Museum 2014-11-14 ama fec.jpg Daniel Libeskind
[15]
2005 Brunnen und Glasstele Kornmarkt Altenburg Ansicht Kornmarkt mit Brunnen Rüdiger Sudau
[16]
2005 Geländer Uferstraße entlang der Spree im Parlaments- und Regierungsviertel Berlin-Mitte Im Vordergrund sind entsprechende Geländerteile am Ufer der Spree zu sehen KHP König, Heunisch und Partner
[16]
2006 Zaun, Tor mit Bekrönung Schloss Meseberg Meseberg Gransee Meseberg Schloss.jpg pcb Putzmann Cierpka Binder Architekten Partnerschaft
[17]
2006 Glasgeländer, Treppen, Fensterziergitter Römischer Hof Berlin-Mitte Fensterziergitter erste Etage
2007 „Schleier“ (Edelstahlgestell mit Edelstahlringgewebe) Swarovski-Fabrik Wattens, Österreich Swarovski Street Wattens 2007.jpg Designstudio Regina Dahmen-Ingenhoven Zehn Meter hohe miteinander verbundene Edelstahlstreben halten das aus feinsten Metalldrähten gefertigte schleierartige Gewebe. Es symbolisiert etwas Feines, Geheimnisvolles.[18]
[19]
2007
und 2008
Türanlagen, Glasboden, Decken- und Fußboden­verkleidung Hotel Adlon Berlin-Mitte Türanlage Haupteingang Unter den Linden amj design
[19][20]
2007 Restaurierung der schmiedeeisernen Toranlage Märchenbrunnen Berlin-Friedrichshain Berlin-Friedrichshain Bundesarchiv Bild 183-23860-0003, Berlin-Friedrichshain, Märchenbrunnen.jpg Hortec Berlin Das Bild zeigt einen Torflügel zur Anlage Märchenbrunnen; Zustand 1954
[19]
2007 Fassadengestaltung und Vitrinen Medizinhistorisches Museum Berlin-Mitte Berliner Medizinhistorisches Museum.JPG SEHW Architektur Berlin Großflächiges Metall-Lochbild an der Fassade des Museums (links)
[19]
2008
und 2010
Corten-Stahl-Wand („Fenster der Erinnerung/ des Gedenkens“) Gedenkstätte Berliner Mauer Berlin-Gesundbrunnen Fenster-des-Gedenkens-Berlin.jpg Bild zeigt Fenster des Gedenkens
[20][21]
2008
2010
Vordach, Fassaden, Metallschmuck Gebäude der Philharmonie Berlin Berlin-Tiergarten Vordach und Fassadenelemente
Schrift und Symbol Philharmonie Berlin 2014-02-24 ama fec.jpg
[22]
[20][21]
2009 Stadtmodell (Corten-Stahl)
Stiftung Berliner Mauer an der Bernauer Straße Berlin-Gesundbrunnen Stadtmodell für den Mauerverlauf Berlin-Mitte 2014-11-23 ama fec.JPG sinai. Faust. Schroll. Schwarz. Freiraumplanung + Projektsteuerung GmbH großflächiges Stadtmodell aus Corten-Stahl, den Bereich Wedding um die Bernauer Straße darstellend[23]
2009 Stahl-Glas-Türen; Schmuck-Trennwand für einen Nebenaltar (Glas und Kunst­schmiedearbeiten) Nikolaikirche (Berlin) Berlin-Mitte Architekten Petersen
[23]
2009 Lichtbaum, Lichthandlauf Nauener Platz Berlin-Gesundbrunnen Gesundbrunnen Nauener Platz.jpg Studio Dinnebier Der Lichtbaum ist das grüne Gebilde zwischen den Bäumen auf dem Nauener Platz.
[23]
2010 Beschichtung (Eloxieren) des Imbiss-Pavillons mit Goldfarbe Konnopke Berlin-Pankow, Schönhauser Allee PrenzlauerBergKonnopkesImbiss-1.jpg Schmidtmann und Gölling 2011 neu aufgestellt
[21]
2010 Kolumbarium Grabeskirche Liebfrauen Dortmund M&T-Metallbaupreis 2012
[21]
2010 Neuanfertigung Kunstinstallation Tournai (Belgien) Sébastien Gschwind (Schweiz) hinterleuchtete Edelstahlkästen mit je einem Buchstaben, der mittels Wasserstrahl ausgeschnitten wurde
[21]
2010 Infostele Kulturforum Berlin Berlin-Tiergarten Paul Kahlfeldt und Petra Kahlfeldt (Kahlfeldt Architekten) Metallguss mit alter Stadtansicht vor dem Tableau
[21]
2010 Neuanfertigung Boulevard der Stars, Potsdamer Platz Berlin-Mitte Boulevard-der-stars-IMG 0863x.JPG Arge Art +Com & Graft GmbH Infosäulen „Sterngucker“ (siehe Bild), Guss und Infotisch
[21]
2011 Restaurierung der Buchstaben der Schmucktür („A-Tür“) und von Fassadenelementen Berliner Stadtbibliothek Berlin-Mitte „A-Teppich“ am Portal der Berliner Stadtbiliothek; Zustand 2010 Fritz Kühn / Dr. Krekeler und Partner
[24]
2011 Schriftzug, Fassadenelemente, Stammbaumwand, Sonderleuchte, Konferenzraum-Verkleidung Museum der Bayerischen Könige Hohenschwangau Volker Staab Architekten
[25][24]
2011 Überarbeitung historischer Elemente (Türdrücker, Briefkasten, Eingangstür) Rathaus Schöneberg Berlin-Schöneberg
Historischer Briefkasten neben der Eingangstür zum Rathaus Schöneberg

[24]
2011 Schmuckzaun um die Grabanlage des Heinrich von Kleist Friedhof Wannsee
Bismarckstraße
Berlin-Wannsee Grabstätte Bismarckstr 2-4 (Wanns) Heinrich von Kleist 3.jpg Bode, Williams und Partner, Landschaftsarchitektur Rekonstruktion
[24]
Nov. 2012,
Einwei­hung
Taubenhaus Potsdamer Platz Berlin-Mitte Büro Baumgarten Simon Architekten Ein mit Aluminium-Platten verkleidetes Stahlgerüst, 4 m hoch, 5 m breit, 8 m lang – in den Formen eines Diamanten, steht auf dem Flachdach des Forum-Towers. Herstellung und Aufstellung kosteten 100.000 Euro, die vom Potsdamer Platz-Management (SEB Asset Management) bereitgestellt wurden.[26][27][28]

Im Dezember 2016 wurde dieses Metallhäuschen entfernt und soll einer Dachterrasse Platz machen.[29] Es wird voraussichtlich auf dem Parkhaus am Bahnhof Südkreuz einen neuen Standort erhalten.[30]

2012 Bronzeverkleidung einer Tabernakelkapelle St. Jodokus-Kirche Bielefeld
[31]
2013 Teile für ein Bühnenbild zu Le sacre du printemps Mariinski-Theater St. Petersburg Pia Maier Schriever Für eine Sonderaufführung zum 100. Bestehen des Theaters wurden Bronze-Metallteile für das Bühnenbild angefertigt.[32][33]
2013 Halterung für ein Licht-Kunst-Projekt Unter den Brücken in der Bleibtreustraße Berlin-Charlottenburg Halter f. Lichtinst unter Brücke Bleibtreustr 2015-04-08 ama fec.jpg Alexander Kunert Wellenförmiger großflächiger Ring für 220 farbige Leuchtröhren[34] Das Werk wurde im Sept. 2013 fertig gestellt und in Betrieb gesetzt.[35] Diese Lichtinstallation ist Teil des „Kunstprojekts Perlenkette aus Licht“, dessen Bauherr das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf ist und an mehreren Brücken der Stadtbahn in der City West installiert wird. Die Finanzierung und Wartung ist durch Firmen und Privatleute langfristig gesichert.[36]
2013/
2014
Lichtinstallation: „Mehr Licht!“
alle ingenieur- und kunsthandwerklichen Arbeiten samt Installation vor Ort
Deutscher Bundestag, Erweiterungsbau Marie-Elisabeth-Lüders-Haus Berlin-Mitte Michel de Broin, kanadischer Bildkünstler Die aus neun verschiedenen stählernen herkömmlichen Laternen bestehende Skulptur in Form eines Sternes trägt die Bezeichnung „Mehr Licht!“[37] Das Kunstwerk, zwischen Juli und September 2014 im östlichen halboffenen Innenhof installiert, ist an drei Punkten mit kräftigen Stahlseilen an den Wänden befestigt. Es wird offiziell in Betrieb genommen, wenn das gesamte Neubauvorhaben abgeschlossen ist.[35] Aufgrund von starken Schäden am Rohbau wird mit der Fertigstellung erst im Jahr 2022 gerechnet. Von den Gleisen des Bahnviadukts aus ist die imposante Konstruktion bereits zu sehen.
2013 bis
2015
Ausstattung Neubau Europäisches Hansemuseum Lübeck Lübeck, Altstadt (Straße an der Untertrave) Studio Andreas Heller GmbH. Architects & Designer [38] Das Museum eröffnete am 30. Mai 2015.
Dez. 2015, Weiter­führung 2016 Informationsstele (Radstätte) für den Radweg Deutsche Einheit Entwicklung und Anfertigung Auf dem Weg von Bonn nach Berlin Architekten, Ingenieure, Planer Das Bundesverkehrs­ministerium (BVMI) hat im Jahr 2015 die Anlage eines solchen Fahrradwegs angeregt, der ein Symbol für die Deutsche Wiedervereinigung darstellt. Entlang der Strecke, die durch sieben Bundesländer führen wird[39], werden Radstätten errichtet, die die Nutzer mit diesem Teil der deutschen Geschichte vertraut machen, einen Internetzugang und weitere Annehmlichkeiten bieten. Eine erste Stele wurde im Dezember 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt.[40]
Apr. 2016 Baubronzegeländer in den Treppen­häusern, Außen­zaun­anlage, Ta­bleaus, Lüftungs­gitter, Verkleidungen u. a. Herstellung und Ausstattung Museum Barberini in Potsdam Hilmer & Sattler und Albrecht Nach Ausschreibung der Metallarbeiten[41]
2014 bis
2017
Schmiedeeiserne Toreinfahrt am historischen Torhäuschen Denkmalgerechte Sanierung Krankenhaus Friedrichshain Flügel vom Torhaus Klinikum im F'hain, restauriert 2017-09-29 ama fec.jpeg Martin Gropius und Heino Schmieden Die ursprünglichen Tore und Gitter waren im Laufe der Jahrzehnte zerstört, zerfallen oder verändert worden. Im Oktober 2017 konnte das auch baulich sanierte Torgebäude wieder in Betrieb genommen werden.
2016 bis
2018
Schmiedeeiserne Geländer und Balkonbrüstungen Denkmalgerechte Sanierung Schloss Hohenschönhausen Sanierte Balkonbrüstung anno 2017 Bauherr ist der Förderverein Schloss Hohenschönhausen, der mithilfe verschiedener Fördergelder und Spenden das ehemalige Gutshaus in der Hauptstraße sanieren lässt. Zahlreiche Bau- und Kunst­handwerker sowie Ingenieurbetriebe sind an den Arbeiten beteiligt.[42]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Werke der Firma Stefan Fittkau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aus vertragsrechtlichen Gründen darf der Name des Firmengründers nicht im Zusammenhang mit dem heutigen Besitzer der Firma genannt werden. Deshalb befindet sich die Gründungsgeschichte unter Kunstschmiede Berlin. Eventuelle Fragen dazu bitte an 44Pinguine stellen.
  2. a b Website Fittkau mit Geschichtsdaten
  3. Fittkau Metallbau ist als Partner für das Kunstprojekt Hardcore glamour genannt,abgerufen am 11. August 2013
  4. Arbeiten für Russland siehe Werksübersicht (Moskau, St. Petersburg)
  5. Website Fittkau mit Details zum Auftrag Doha/Qatar; abgerufen am 19. Februar 2013
  6. Solar-Kiosk für Äthiopien: Strom, gekühlte Getränke und Lebensmittel auf www.baunetzwissen.de mit einer Bildergalerie.
  7. Zum Großen Mittelstandspreis 2006.
  8. Website von mt-metallhandwerk.de mit der Darstellung zu den Gewinnern des Metallbaupreises 2012, neu abgerufen am 9. Februar 2016.
  9. a b Referenzliste der Firma Fittkau, abgerufen am 19. Februar 2013
  10. a b c Alle Werke 2002
  11. Information zur "Renovation Les Quatre Temps" (englisch), abgerufen am 7. März 2013
  12. a b c d Alle Werke 2003
  13. Auskunft ehemaliger Mitarbeiter
  14. Projekt Jakobikirchplatz auf der Homepage von bwp, abgerufen am 8. August 2013
  15. a b Alle Werke 2004
  16. a b Alle Werke 2005
  17. Umbauarbeiten am Schloss Meseberg auf der Homepage von pcb-architekten.de, abgerufen am 8. August 2013
  18. Projekt „Schleier“ auf der Homepage von drdi.de reginadahmeningenhoven*architekten, abgerufen am 8. August 2013
  19. a b c d Alle Werke 2007
  20. a b c Alle Werke 2008
  21. a b c d e f g Alle Werke 2010
  22. Ulrike Borrmann: Handwerkskunst wie in alten Zeiten. Zeitschrift Wirtschaft & Markt 1/2(2011), 2. Februar 2011. Wiedergegeben in Fittkau: Pressemeldung (Memento vom 2. November 2013 im Internet Archive)
  23. a b c Alle Werke 2009
  24. a b c d Alle Werke 2011
  25. Homepage Staab Architekten mit dem preisgekrönten Projekt Museum der Bayerischen Könige, abgerufen am 11. August 2013
  26. Sabine Flatau: Luxusheim für Tauben. Mit dem Vogelhaus soll der Potsdamer Platz sauberer werden, Berliner Morgenpost, 1. September 2012; abgerufen am 19. Februar 2013.
  27. Abbildung und Kurzbeschreibung: Luxusappartement für Tauben am Potsdamer Platz
  28. Video zum Bau des Taubenhauses incl. Interview mit Stefan Fittkau; abgerufen am 29. August 2013.
  29. rbb-Abendschau, 14. Oktober 2016, Sprecher Sascha Hingst, 19:54 h.
  30. Anja Sokolow: Tauben ziehen um. In: Berliner Zeitung, 28. Dezember 2016, S. 15 (Printausgabe).
  31. Anbau soll strahlen. Und: Bronze verbannt Schmiererei. In: Neue Westfälische + Westfalen Blatt Nr. 9 2013(01), 16. Januar 2013; wiedergegeben auf Fittkau: Pressemeldungen (Memento vom 3. Februar 2014 im Internet Archive)
  32. Aktuelle Meldung auf fittkau-metallbau.de, abgerufen am 31. Mai 2013
  33. Homepage Pia Maier Schriever mit Details zum Bühnenbild, abgerufen am 12. Juni 2013
  34. Aktuelles 2013 auf der Homepage von Fittkau, abgerufen am 27. Oktober 2013
  35. a b Pressemitteilung vom Hansemuseum zu drei abgeschlossenen Arbeiten der Jahre 2013/2014., wiedergegeben auf www.fittkau-metallbau.de
  36. Information zum Licht-Kunst-Projekt laut einer Informationstafel an der Brücke Bleibtreustraße, abfotografiert am 8. April 2015.
  37. Aktuelles, Januar 2014 auf der Homepage von Fittkau, abgerufen am 22. Januar 2014.
  38. Pressemeldung zum Neubau des Hansemuseums und Hansemuseum auf www.luebeck.de
  39. Verlaufsdarstellung des neuen Radwegs, abgerufen am 7. Februar 2016.
  40. Infos zum Radweg Deutsche Einheit auf der Website des BMVI; abgerufen am 7. Februar 2016.
  41. Pressemitteilung von Fittkau Metallbau zu den Arbeiten im und am Museum Barberini, abgerufen am 21. Januar 2017.
  42. Alle Informationen zur Sanierung des eh. gutshauses Hohenschönhausen laut dem Baustellenschild, gesehen und fotografiert im Sept. 2017.

Koordinaten: 52° 33′ 56″ N, 13° 28′ 37″ O