Flöthe

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in Niedersachsen; siehe auch: Flöthe (Fluss)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Flöthe
Flöthe
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Flöthe hervorgehoben
Koordinaten: 52° 5′ N, 10° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Wolfenbüttel
Samtgemeinde: Oderwald
Höhe: 137 m ü. NHN
Fläche: 18,83 km²
Einwohner: 1120 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38312
Vorwahlen: 05339, 05341
Kfz-Kennzeichen: WF
Gemeindeschlüssel: 03 1 58 014
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fuhseweg 2
38312 Flöthe
Bürgermeister: Hans-Dieter Bassy (WG Wir für Flöthe)
Lage der Gemeinde Flöthe im Landkreis Wolfenbüttel
Sachsen-Anhalt Braunschweig Landkreis Goslar Landkreis Helmstedt Landkreis Hildesheim Landkreis Peine Salzgitter Am Großen Rhode Barnstorf-Warle Voigtsdahlum Voigtsdahlum Baddeckenstedt Börßum Börßum Burgdorf (Landkreis Wolfenbüttel) Cramme Cremlingen Dahlum Dahlum Denkte Dettum Dorstadt Elbe (Niedersachsen) Erkerode Evessen Evessen Flöthe Schladen-Werla Haverlah Hedeper Heere Heere Heiningen (Niedersachsen) Schladen-Werla Schladen-Werla Kissenbrück Kneitlingen Kneitlingen Ohrum Remlingen (Niedersachsen) Roklum Schladen-Werla Schöppenstedt Sehlde Semmenstedt Sickte Uehrde Vahlberg Veltheim (Ohe) Schladen-Werla Winnigstedt Wittmar WolfenbüttelKarte
Über dieses Bild

Flöthe ist eine Gemeinde der Samtgemeinde Oderwald (Sitz in Börßum) im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flöthe liegt wenige Kilometer ost-südöstlich der kreisfreien Stadt Salzgitter am Westhang des Oderwalds zwischen Schladen im Süden und Wolfenbüttel im Norden.

Die beiden Ortsteile der Gemeinde sind:

  • Groß Flöthe
  • Klein Flöthe

Groß Flöthe wird talseitig von der Fuhse begrenzt, die etwa zwei Kilometer weiter östlich am Oderwald entspringt. Klein Flöthe wird von einem Nebengewässer der Fuhse durchflossen und liegt unmittelbar an der Autobahn A395.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wurde die Gemeinde im Jahr 1170 als Flathi urkundlich erwähnt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Groß Flöthe und Klein Flöthe in die neue Gemeinde Flöthe eingegliedert.[2]

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Bezeichnungen des Ortes sind 780‑802 Flotide, 1013 Flathi, 1142 Flatide, 1187 Flothethe, 1189 Vlothe und 1194 Flotethe. [3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Flöthe setzt sich aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • WG Flöthe 4 Sitze
  • WG Wir für Flöthe 4 Sitze
  • SPD 3 Sitze

Bürgermeister ist Hans-Dieter Bassy von der WG Wir für Flöthe [4]

(Stand: Kommunalwahl vom 11. September 2011)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün über einem silbernen Wellenbalken der silberne Umriss eines gestielten Lindenblattes (Pikblattes), darin in Grün drei ausgeschnittene silberne Blätter im Dreipaß.“ Die Blattform nimmt steinerne Ornamente, die sich an der Kirche in Groß-Flöthe befinden, und die Form im Samtgemeinde-Wappen auf. Die grüne Grundfarbe verweist auf die landwirtschaftliche Prägung des Ortes und den nahen Oderwald. Der Wellenbalken symbolisiert die Fuhse.

Ortsansichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesautobahn 395 mit dem Anschluss in Klein Flöthe liegt östlich der Gemeinde.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gustav Giesecke (1887–1958), Politiker (SRP) und Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 271.
  3. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph
  4. Webseite der Samtgemeinde Oderwald / Gemeinde Flöthe

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Flöthe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien