Grabfeld (Gemeinde)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grabfeld
Grabfeld (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grabfeld hervorgehoben

Koordinaten: 50° 28′ N, 10° 28′ O

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 121,08 km2
Einwohner: 5653 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 98631 Grabfeld,
98617 WölfershausenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 036944, 036945, 036947
Kfz-Kennzeichen: SM, MGN
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 094
Gemeindegliederung: 13 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 28
98631 Grabfeld
Website: www.grabfeld.de
Bürgermeister: Christian Seeber (CDU)
Lage der Gemeinde Grabfeld im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
BelriethBirxBreitungenBrotterode-TrusetalChristesDillstädtEinhausen (Thüringen)EllingshausenErbenhausenFambachFloh-SeligenthalFrankenheim/RhönFriedelshausenGrabfeldKaltennordheimKaltennordheimKühndorfLeutersdorfMehmelsMeiningenMeiningenNeubrunnOberhofObermaßfeld-GrimmenthalOberweidRhönblickRippershausenRitschenhausenRohrRosaRoßdorf (Thüringen)SchmalkaldenSchwallungenSchwarzaSteinbach-HallenbergStepfershausenSülzfeldUntermaßfeldUtendorfVachdorfWasungenWasungenZella-MehlisThüringenKarte
Über dieses Bild

Grabfeld ist eine kreisangehörige Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Im Gemeindegebiet leben etwa 5700 Einwohner.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Grabfeld liegt im fränkisch geprägten Süden von Thüringen und befindet sich direkt an der Landesgrenze zu Bayern und umfasst das nördliche Gebiet der namensgebenden Region Grabfeld, das überwiegend über Jüchse und Bibra zur Werra entwässert, während fast das gesamte sonstige Grabfeld zum Einzugsgebiet des Mains gehört.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Grabfeld grenzt (von Nordosten beginnend entgegen dem Uhrzeigersinn) an folgende Gemeinden: Leutersdorf, Vachdorf, Neubrunn, Ritschenhausen, Untermaßfeld, Sülzfeld, Stadt Meiningen mit dem Ortsteil Henneberg im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Stadt Mellrichstadt, Hendungen und Höchheim im bayerischen Landkreis Rhön-Grabfeld sowie Römhild, Dingsleben, St. Bernhard, Beinerstadt und Themar im Landkreis Hildburghausen.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Grabfeld entstand am 1. Dezember 2007 aus dem Zusammenschluss der Mitgliedsgemeinden der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft.[2] Am 1. Januar 2012 trat der Schillerort Bauerbach der Gemeinde bei. Die Gemeinde Wölfershausen ist zum 1. Januar 2019 zur Gemeinde Grabfeld beigetreten.

Die Ortsteile Bauerbach, Exdorf, Jüchsen, Obendorf und Queienfeld waren von Hexenverfolgungen betroffen.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Einwohner 5502 5449 5426 5361 5248 5503 5448 5403 5345 5337 5337 5308

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik – Werte jeweils vom 31. Dezember

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Grabfeld setzt sich aus 20 Ratsfrauen und -herren zusammen. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 mit einer Wahlbeteiligung von 60,2 % führte zu folgender Verteilung der Stimmen und der Sitze:[3]

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze G/V
CDU 45,9 % 9 - 1
Die Linke 7,6 % 2 + 1
SPD 4,1 % 1 - 1
Freie Wähler 27,1 % 5 + 1
FW/SV/PG Jüchsen 15,31 % 3 + 1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der hauptamtliche Bürgermeister Christian Seeber wurde am 12. Januar 2014 gewählt. Er war seit 2010 der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Feldstein in Themar und löste den bisherigen Bürgermeister Ingo Hein damit ab.

Bürgermeister Partei Zeitraum
Ingo Hein CDU 2007–2014
Christian Seeber CDU seit 2014

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Das Wappen der Gemeinde Grabfeld ist geviert von Blau und Silber und zeigt oben vorn einen silbernen Reiter mit Lanze und Rundschild, darauf eine Sonne, unten hinten eine silberne Henne auf einem Dreiberg und oben hinten und unten vorn je einen roten Buchenzweig mit drei Blättern und einer Frucht.“[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Grabfeld wird von mehreren Landes- und Kreisstraßen zur Erschließung der einzelnen Ortsteile durchzogen. Die Wichtigste ist hierbei die L 1131, welche eine überregionale Verbindung zwischen Meiningen und Bad Königshofen darstellt. Weitere naheliegende wichtige Verkehrsverbindungen, die jedoch nicht auf Gemeindegebiet liegen, sind die L 3089 bzw. Bundesstraße 89 (Meiningen–Hildburghausen–Sonneberg) und die L 3019, die ehemalige Bundesstraße 19 (Eisenach–Meiningen–Würzburg).

Die Gemeinde Grabfeld wird durch die Anschlussstelle 23 „Rentwertshausen“ der Bundesautobahn 71 erschlossen. Sie liegt zwischen den Ortsteilen Rentwertshausen und Queienfeld. Seit November 2018 befindet sich für den Ortsteil Queienfeld eine rund 1,3 km lange Ortsumfahrung im Bau. Sie soll die enge, kurvige Ortsdurchfahrt vom Durchgangsverkehr entlasten und außerdem für eine bessere Anbindung der Gewerbegebiete von Queienfeld („Thüringer Tor“) und Wolfmannshausen sorgen. Die Ortsumfahrung soll im Juni 2020 fertiggestellt sein.[5]

Bahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt die Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen. Auf ihr verkehren der Regionalexpress 7 Mainfranken-Thüringen-Express Erfurt–Würzburg und die Regionalbahn EB 40 Unterfrankenshuttle Meiningen–Schweinfurt. Haltepunkte für die EB 40 existieren in den Ortsteilen Wölfershausen, Bibra und Rentwertshausen und für den RE 7 in Rentwertshausen (einzelne Züge). Der nächstgelegene größere Bahnhof befindet sich in der rund 12 km entfernten Kreisstadt Meiningen, wo Direktanschlüsse nach Eisenach, Erfurt, Sonneberg und Schweinfurt existieren.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2007
  3. Thüringer Landesamt für Statistik: Gemeinderatswahl 2019 – Grabfeld.
  4. Gemeinde Grabfeld, Homepage
  5. Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr: L 2668 Ortsumgehung Queienfeld. 4. März 2019, abgerufen am 19. April 2019.

Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen – vorläufiges Ergebnis

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grabfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien