Greiskräuter

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Greiskräuter
Frühlings-Greiskraut (Senecio leucanthemifolius subsp. vernalis)

Frühlings-Greiskraut (Senecio leucanthemifolius subsp. vernalis)

Systematik
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Senecioneae
Gattung: Greiskräuter
Wissenschaftlicher Name
Senecio
L.

Greiskräuter (Senecio), auch Kreuzkraut (wie „Greiskraut“ entstanden aus mittelhochdeutsch grîskrût, von grîs, ‚Greis‘) genannt, sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die je nach Autor weit über tausend Arten sind fast weltweit verbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustration: Klebriges Greiskraut (Senecio viscosus) und Wald-Greiskraut (Senecio sylvaticus)
Habitus, Laubblätter und Blütenstand des Fuchsschen Greiskraut (Senecio ovatus)

Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greiskraut-Arten sind meist ein- oder zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, einige Arten sind sukkulente Pflanzen, einige Arten verholzen und wachsen als immergrüne Halbsträucher, Sträucher oder Kletterpflanzen. Sie erreichen je nach Art Wuchshöhen von 5 bis 100 (bis zu über 250) cm. Manche Arten bilden Rhizome. Die wechselständigen Laubblätter sind gestielt oder sitzend. Die Blattspreite kann ganz unterschiedlich geformt sein von fadenförmig über lanzettlich bis eiförmig und von gelappt bis gefiedert. Der Blattrand kann glatt, gezähnt oder gesägt sein.

Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meist sind viele Körbchen in doldigen traubigen bis rispigen Gesamtblütenständen zusammengefasst. Es ist ein Involucrum mit je nach Art unterschiedlich vielen Hüllblättern vorhanden. Die Körbe enthalten am Rand 5, 8, 13 oder 21 (selten 34) zygomorphe, dreizipfelige Zungenblüten und innen (5 bis) 13 bis über 80 radiärsymmetrische Röhrenblüten. Die Kronblätter sind zu einer Röhre verwachsen.

Es werden meist fünfrippige oder -geflügelte Achänen mit einem Pappus gebildet.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gattung Senecio wurde durch Carl von Linné aufgestellt. Der botanische Gattungsname Senecio leitet sich vom lateinischen Wort senex für Greis her, vermutlich, weil die fruchtenden Pflanzen durch die weißlichen Haarkronen der Früchte an Greisenhaare erinnern; eine weitere Möglichkeit wäre wegen der halbkugeligen und nackten, an Glatzköpfe erinnernden Korbböden.

Synonyme für Senecio L. sind je nach Autor: Aetheolaena Cass., Cadiscus E.Mey. ex DC., Culcitium Humb. & Bonpl., Hasteola Raf., Iocenes B.Nord., Lasiocephalus Willd. ex Schltdl., Rhetinodendron Meisn., Robinsonia DC., Symphyochaeta (DC.) Skottsb., Synosma Raf. ex Britton & A.Br., Vendredia Baill.[1]

Insgesamt sind in der Gattung Senecio etwa 1250 Arten beschrieben, damit stellt Senecio eine der artenreichsten Gattungen unter den Blütenpflanzen dar.[2][3] Von ihr wird von manchen Autoren die Gattung Jacobaea Mill. mit etwa 45 Arten abgespalten.[4][1] Die Gattung Senecio gehört zur Tribus Senecioneae in der Unterfamilie Asteroideae innerhalb der Familie Asteraceae.

Die Verbreitung ist fast weltweit. Allein in Mitteleuropa sind mindestens 30 Arten heimisch, beispielsweise das Gewöhnliche Greiskraut (Senecio vulgaris), das Klebrige Greiskraut (Senecio viscosus) als verbreitete „Unkraut“-Pflanzen.

Hain-Greiskraut (Senecio nemorensis)

Die Senecio nemorensis-Gruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Senecio nemorensis-Gruppe (Syngameon) ist in Eurasien weitverbreitet, ihr Verbreitungsgebiet reicht von Nordspanien bis nach China, Taiwan und Japan. Sie enthält nach Herborg 1987 neun Arten, von denen die meisten bei gemeinsamen Vorkommen miteinander hybridisieren und Übergangsformen bilden. In Deutschland kommen die Arten Senecio cacaliaster, Senecio hercynicus (Harz-Greiskraut), Senecio germanicus und Senecio ovatus (Fuchssches Greiskraut) vor. Die Unterart Senecio hercynicus subspec. ucranicus kommt in den östlichen Karpaten vor und Senecio hercynicus subspec. dacicus konnte bisher nur aus Rumänien nachgewiesen werden. Senecio ovatus subsp. stabianus und Senecio bayonnensis kommen isoliert in Südwesteuropa vor (keine Hybridisierungsvorgänge).[5] Senecio nemorensis ist eine sehr variable Sippe, die ihr Hauptverbreitungsgebiet in Sibirien hat.[6] Dazu gehören:[7][8][9][10][11]

  • Senecio bayonnensis Boiss.: Sie kommt in Portugal, Spanien und Frankreich vor.[12]
  • Senecio cacaliaster Lam.: Sie kommt in Frankreich, Italien, Slowenien, Österreich, Kroatien und Montenegro vor.[12]
  • Senecio germanicus Wallr.: Sie wird von manchen Autoren auch als Unterart Senecio nemorensis subsp. jacquinianus (Rchb.) Čelak. zu Senecio nemorensis gestellt. Sie kommt in Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen, Slowakei, Ukraine, im europäischen Russland, Rumänien, Griechenland, Slowenien, Kroatien und Italien vor.[12]
  • Harz-Greiskraut (Senecio hercynicus Herborg): Es gibt etwa fünf Unterarten:[12]
    • Senecio hercynicus Herborg subsp. hercynicus: Sie ist in Mitteleuropa und Teilen Südosteuropas verbreitet.[12]
    • Senecio hercynicus subsp. dacicus (Hodálová & Marhold) Greuter (Senecio dacicus Hodálová & Marhold): Dieser Endemit kommt nur in Rumänien vor.[12]
    • Senecio hercynicus subsp. dalmaticus (Griseb.) Greuter (Syn.: Senecio nemorensis subsp. dalmaticus (Griseb.) Nyman, Senecio nemorensis var. dalmaticus Griseb., Senecio jacquiniqnus var. expansus Boiss. & Heldr.): Sie ist in Südosteuropa bis Griechenland verbreitet.[12]
    • Senecio hercynicus subsp. durmitorensis Herborg: Dieser Endemit kommt nur in Montenegro vor.[12]
    • Senecio hercynicus subsp. ucranicus (Hodálová) Greuter (Syn.: Senecio ucranicus Hodálová): Sie kommt in Polen, in der Ukraine, in der Slowakei und in Rumänien vor.[12]
  • Hain-Greiskraut (Senecio nemorensis L., Syn.: Senecio octoglossus DC.): Es gibt Unterarten (Auswahl[12]):
    • Senecio nemorensis subsp. apuanus (Tausch) Greuter (Syn.: Senecio apuanus Tausch): Dieser Endemit kommt in Italien nur in der Region Apulien vor.[12]
    • Senecio nemorensis subsp. bulgaricus (Velen.) Greuter (Syn: Senecio bulgaricus Velen., Senecio fuchsii subsp. bulgaricus (Velen.) Nyman, Senecio fuchsii var. karaulensis Formánek): Sie ist von Südosteuropa bis zum asiatischen Teil der Türkei verbreitet.[12]
    • Senecio nemorensis subsp. glabratus (Herborg) Oberpr. (Syn.: Senecio germanicus subsp. glabratus Herborg, Senecio germanicoglabratus Landolt nom. illeg., Senecio herborgii Soldano & al. nom. illeg. non C.Jeffrey, Senecio oberprieleri G.H.Loos, Senecio germanicus subsp. glabratus Herborg non Senecio glabratus Hook. & Arn.,)[12]
    • Senecio nemorensis subsp. jacquinianus (Rchb.) Čelak.[12]
    • Senecio nemorensis L. subsp. nemorensis: Sie ist in Russland verbreitet.
  • Fuchssches Greiskraut (Senecio ovatus (G.Gaertn. & al.) Hoppe, Syn.: Jacobaea ovata G.Gaertn. & al., Senecio fuchsii C.C.Gmel., Senecio nemorensis subsp. fuchsii (C.C.Gmel.) Ces.): Es gibt etwa drei Unterarten:[12]
    • Senecio ovatus (G.Gaertn. & al.) Hoppe subsp. ovatus
    • Senecio ovatus subsp. alpestris (Gaudin) Herborg (Syn.: Senecio alpestris Gaudin)
    • Senecio ovatus subsp. stabianus (Lacaita) Greuter (Senecio stabianus Lacaita): Dieser Endemit kommt nur in Italien vor.[12]
Senecio barbertonicus, eine sukkulente Art aus dem südöstlichen Afrika
Riesen-Kreuzkraut (Senecio grandifolius)
Habitus und Blütenkörbchen von Senecio halleri
Schmalblättriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
Senecio thapsoides subsp. visianius
Klebriges Greiskraut (Senecio viscosus)

Weitere Arten (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meist nicht mehr in die Gattung Senecio eingegliedert werden Arten aus einigen Gattungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht zur Gattung Senecio werden gerechnet die Arten der Gattung Aschenkräuter (Tephroseris (Rchb.) Rchb.):[13]

Nicht zur Gattung Senecio werden gerechnet die Arten der Gattung Kleinia Mill.:[12]

Seit 2006 nicht zur Gattung Senecio gehören die etwa 45 Arten der Gattung Jacobaea Mill. (Auswahl):[4][15][16]

  • Eberrauten-Greiskraut (Jacobaea abrotanifolia (L.) Moench, Syn.: Senecio abrotanifolius L.): Es gibt Unterarten:[17]
    • Jacobaea abrotanifolia (L.) Moench subsp. abrotanifolia
    • Jacobaea abrotanifolia subsp. carpathica (Herbich) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio carpathicus Herbich, Senecio abrotanifolius subsp. carpathicus (Herbich) Nyman)
    • Jacobaea abrotanifolia subsp. tiroliensis (Dalla Torre) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio tiroliensis Dalla Torre, Senecio abrotanifolius subsp. tiroliensis (Dalla Torre) Murr)
  • Jacobaea adonidifolia (Loisel.) Pelser & Veldkamp (Syn.: Senecio adonidifolius Loisel., Senecio artemisiifolius Pers.): Sie kommt in Spanien, Andorra und Frankreich vor.[17]
  • Alpen-Greiskraut oder Herz-Greiskraut (Jacobaea alpina (L.) Moench, Syn.: Solidago alpina L., Cineraria alpina (L.) L., Senecio alpinus (L.) Scop., Solidago alpina L., Cineraria cordifolia Gouan, Senecio cordatus W.D.J.Koch, Senecio cordifolius (Gouan) Clairv. non L. f.)[17]
  • Jacobaea ambigua (Biv.) Pelser & Veldkamp (Syn.: Cineraria ambigua Biv., Senecio ambiguus (Biv.) DC., Cineraria bicolor subsp. ambigua (Biv.) Nyman, Senecio gibbosus subsp. ambiguus (Biv.) Arcang.): Es gibt zwei Unterarten:[17]
    • Jacobaea ambigua (Biv.) Pelser & Veldkamp subsp. ambigua: Dieser kommt nur auf Sizilien vor.[17]
    • Jacobaea ambigua subsp. taygetea (Boiss. & Heldr.) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio taygeteus Boiss. & Heldr., Cineraria nebrodensis subsp. taygetea (Boiss. & Heldr.) Nyman, Senecio ambiguus subsp. taygeteus (Boiss. & Heldr.) Greuter): Sie kommt nur in Griechenland vor.[17]
  • Jacobaea andrzejowskyi (Tzvelev) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio andrzejowskyi Tzvelev): Sie kommt in der Ukraine und im europäischen Russland vor.[17]
  • Wasser-Greiskraut (Jacobaea aquatica (Hill) G.Gaertn. & al., Syn.: Senecio aquaticus Hill, Senecio pratensis Richt.)[17]
  • Jacobaea argunensis (Turcz.) B.Nord. (Syn.: Senecio argunensis Turcz., Senecio erucifolius subsp. argunensis (Turcz.) E.Wiebe)[12]
  • Jacobaea auricula (Coss.) Pelser (Syn.: Senecio auricula Coss., Senecio auricula subsp. castellanus Ascaso & Pedrol, Senecio auricula subsp. sicoricus (O.Bolòs & Vigo) Ascaso & Pedrol, Senecio auricula var. sicoricus O.Bolòs & Vigo): Sie kommt in Algerien und Spanien vor.[17]
  • Jacobaea boissieri (DC.) Pelser (Syn.: Senecio boissieri DC.): Sie kommt in Spanien vor.[17]
  • Jacobaea borysthenica (DC.) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio borysthenicus (DC.) Czern.): Sie kommt in der Ukraine in Rumänien und Moldawien vor.[17]
  • Jacobaea buschiana (Sosn.) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio buschianus Sosn.): Sie kommt im europäischen Russland vor.[17]
  • Jacobaea cannabifolia (Less.) E.Wiebe (Syn.: Senecio cannabifolius Less.)[17]
  • Jacobaea candida (C.Presl) B.Nord. & Greuter (Syn.: Cineraria candida C.Presl): Dieser Endemit kommt nur auf Sizilien vor.[17]
  • Jacobaea cilicia (Boiss.) B.Nord. (Syn.: Senecio cilicius Boiss.): Sie kommt in der Türkei vor.[17]
  • Jacobaea delphiniifolia (Vahl) Pelser & Veldkamp (Syn.: Senecio delphiniifolius Vahl): Sie kommt in Marokko, Algerien, Tunesien, Italien, Sardinien und Sizilien vor.[17]
  • Jacobaea disjuncta (Flatscher, Schneew. & Schönsw.) Galasso & Bartolucci[4] Sie kommt in Österreich, der Schweiz und in Italien vor.[17]
  • Spreizblättriges Greiskraut, Spreizendes Kreuzkraut (Jacobaea erratica (Bertol.) Fourr., Syn.: Senecio erraticus Bertol., Senecio aquaticus subsp. erraticus (Bertol.) Tourlet, Senecio jacobaea subsp. erraticus (Bertol.) Sudre, Senecio aquaticus subsp. barbareifolius (Wimm. & Grab.) Walters, Senecio erraticus subsp. barbareifolius (Wimm. & Grab.) Hegi, Senecio aquaticus var. barbareifolius Wimm. & Grab.)[17]
  • Raukenblättriges Greiskraut (Jacobaea erucifolia (L.) G.Gaertn. & al., Syn.: Senecio erucifolius L., Senecio autumnalis (Cariot) Gand., Senecio erucifolius var. autumnalis Cariot): Es gibt die Unterarten:[17]
    • Jacobaea erucifolia (L.) G.Gaertn. & al. subsp. erucifolia
    • Jacobaea erucifolia subsp. arenaria (Soó) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio arenarius Besser non Thunb., Senecio erucifolius subsp. arenarius Soó, Senecio cinereus (Velen.) Velen. non Moretti, Senecio grandidentatus Ledeb., Senecio velenovskyi Borbás, Senecio erucifolius subsp. grandidentatus (Ledeb.) V.E.Avet., Senecio erucifolius var. cinereus Velen.)
    • Jacobaea erucifolia subsp. praealta (Bertol.) Greuter & B.Nord. (Syn.: Senecio praealtus Bertol.)
    • Jacobaea erucifolia subsp. tenuifolia (J.Presl & K.Presl) B.Nord. & Greuter (Syn.: Jacobaea tenuifolia J.Presl & K.Presl, Senecio tenuifolius Jacq. non Burm. f., Senecio erucifolius subsp. tenuifolius (J.Presl & K.Presl) Schübl. & G.Martens)
  • Jacobaea ferganensis (Schischk.) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio ferganensis Schischk.)[17]
  • Jacobaea gallerandiana (Coss. & Durieu) Pelser (Syn.: Senecio gallerandianus Coss. & Durieu): Sie kommt in Algerien vor.[17]
  • Jacobaea gibbosa (Guss.) B.Nord. & Greuter (Syn.: Cineraria gibbosa Guss., Senecio gibbosus (Guss.) DC., Jacobaea maritima subsp. gibbosa (Guss.) Peruzzi & al., Senecio ambiguus subsp. gibbosus (Guss.) Chater)[17]
  • Jacobaea gigantea (Desf.) Pelser (Syn.: Senecio giganteus Desf.): Sie kommt in Marokko, Algerien und Tunesien vor.[17]
  • Jacobaea gnaphalioides (Spreng.) Veldkamp (Syn.: Senecio gnaphalioides Spreng.): Sie kommt in Griechenland und Kreta vor.[17]
  • Graues Greiskraut oder Grau-Greiskraut (Jacobaea incana (L.) Veldkamp, Syn.:Senecio incanus L.): Es gibt je nach Autor einige Unterarten:[17]
    • Krainer Greiskraut (Jacobaea incana subsp. carniolica (Willd.) B.Nord. & Greuter, Syn.: Senecio carniolicus Willd., Senecio incanus subsp. carniolicus (Willd.) Braun-Blanq.)[17]
    • Jacobaea incana (L.) Veldkamp subsp. incana (Syn.: Senecio incanus L. subsp. incanus)[17]
  • Jacobaea inops (Boiss. & Balansa) B.Nord. (Syn.: Senecio inops Boiss. & Balansa): Sie kommt in der Türkei vor.[17]
  • Jacobaea insubrica (Chenevard) Galasso & Bartolucci (Syn.: Jacobaea incana subsp. insubrica (Chenevard) B.Nord. & Greuter, Syn.: Senecio incanus subsp. insubricus (Chenevard) Braun-Blanq.)[4] Sie kommt in Österreich, der Schweiz, Italien und Slowenien vor.[17]
  • Jacobaea leucophylla (DC.) Pelser (Syn.: Senecio leucophyllus DC.): Sie kommt in Spanien und in Frankreich vor.[17]
  • Jacobaea lycopifolia (Poir.) Greuter & B.Nord. (Syn.: Senecio lycopifolius Poir.)[17]
  • Jacobaea maritima (L.) Pelser & Meijden (Syn.: Cineraria maritima (L.) L., Othonna maritima L., Senecio cineraria DC., Senecio maritimus (L.) Rchb. non L. f., Senecio bicolor subsp. cineraria (DC.) Chater, Senecio gibbosus subsp. cineraria (DC.) Peruzzi & al.): Es gibt etwa drei Unterarten:[17]
    • Jacobaea maritima (L.) Pelser & Meijden subsp. maritima[17]
    • Jacobaea maritima subsp. bicolor (Willd.) B.Nord. & Greuter[17]
    • Jacobaea maritima subsp. sicula N.G.Passal. & al.: Sie kommt nur auf Sizilien und Malta vor.[17]
  • Jacobaea maroccana (P.H.Davis) Pelser (Syn.: Senecio maroccanus P. H. Davis): Sie kommt in Marokko vor.[17]
  • Jacobaea minuta (Cav.) Pelser & Veldkamp (Syn.: Senecio minutus (Cav.) DC.): Sie kommt in Marokko, Portugal, Spanien und Gibraltar vor.[17]
  • Jacobaea mollis (Willd.) B.Nord. (Syn.: Senecio mollis Willd.)[17]
  • Jacobaea mouterdei (Arènes) Greuter & B.Nord. (Syn.: Senecio mouterdei Arènes): Sie kam im Libanon vor.[17]
  • Jacobaea norica (Flatscher, Schneew. & Schönsw.) Galasso & Bartolucci[4]: Sie kommt in Österreich vor.[17]
  • Jacobaea ornata (Druce) Greuter & B.Nord. (Syn.: Senecio aquaticus var. ornatus Druce, Senecio aquaticus subsp. ornatus (Druce) P.D.Sell): Sie kommt nur im Vereinigten Königreich vor.[17]
  • Jacobaea othonnae (M.Bieb.) C.A.Mey. (Syn.: Senecio othonnae M. Bieb.)[17]
  • Sumpf-Greiskraut (Jacobaea paludosa (L.) G.Gaertn. & al., Syn.: Senecio paludosus L., Senecio bohemicus Tausch, Senecio riparius Wallr., Senecio paludosus subsp. bohemicus (Tausch) Čelak., Senecio paludosus subsp. tomentosus Čelak. non W.D.J.Koch): Es gibt etwa drei Unterarten:[17]
    • Jacobaea paludosa (L.) G.Gaertn. & al. subsp. paludosa
    • Jacobaea paludosa subsp. angustifolia (Holub) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio paludosus subsp. angustifolius Holub)
    • Jacobaea paludosa subsp. lanata (Holub) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio paludosus subsp. lanatus Holub, Cineraria aurea L. non Senecio aureus L., Senecio auratus DC., Senecio sadleri Sadler, Senecio tataricus Less.)
  • Jacobaea pancicii (Degen) Vladimirov & Raab-Straube (Syn.: Senecio pancicii Degen): Sie kommt in Serbien, Bulgarien und Mazedonien vor.[17]
  • Jacobaea persoonii (De Not.) Pelser (Syn.: Senecio persoonii De Not.): Sie kommt in Frankreich und in Italien vor.[17]
  • Jacobaea racemosa (M.Bieb.) Pelser (Syn.: Senecio racemosus (M. Bieb.) DC.)[4]
  • Jacobaea samnitum (Nyman) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio samnitum (Nyman) Greuter): Sie kommt in Italien vor.[17]
  • Jacobaea sandrasica (P.H.Davis) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio sandrasicus P. H. Davis): Sie kommt in der Türkei vor.[17]
  • Jacobaea schischkiniana (Sofieva) B.Nord. & Greuter (Syn.: Senecio schischkinianus Sofieva): Sie kommt im russischen Kaukasusraum vor.[17]
  • Berg-Greiskraut oder Gebirgs-Greiskraut (Jacobaea subalpina (W.D.J.Koch) Pelser & Veldkamp, Syn.: Senecio subalpinus W.D.J.Koch, Senecio alpinus subsp. subalpinus (W.D.J.Koch) Hayek, Senecio cordatus subsp. auriculatus (Jacq.) Arcang., Cineraria cordifolia var. auriculata Jacq. non Senecio auriculatus N.L.Burm., Cineraria arnautorum (Velen.) Nyman, Jacobaea arnautorum (Velen.) Pelser, Senecio arnautorum Velen., Senecio alpinus subsp. arnautorum (Velen.) Hayek): Sie kommt in Deutschland, Tschechien, Österreich, Polen, in der Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Albanien, Bulgarien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Griechenland, Rumänien und in der Ukraine vor.[17]
  • Jacobaea trapezuntina (Boiss.) B.Nord. (Syn.: Senecio trapezuntinus Boiss.): Sie kommt in der Türkei vor.[17]
  • Hallers Greiskraut (Jacobaea uniflora (All.) Veldkamp, Solidago uniflora All., Senecio halleri Dandy, Senecio uniflorus (All.) All. non Retz., Solidago uniflora All., Senecio chabertii Petitm. non Cariot): Es kommt in Frankreich, der Schweiz und in Italien vor.[17]
  • Jakobs-Greiskraut oder Jakobskraut (Jacobaea vulgaris Gaertn., Syn.: Senecio jacobaea L., Senecio flosculosus Jord., Senecio foliosus DC., Senecio jacobaeoides Willk., Senecio nemorosus Jord., Senecio jacobaea subsp. nudus (Weston) Soják, Senecio praealtus subsp. foliosus (DC.) Cout., Senecio jacobaea var. nudus Weston): Es gibt etwa drei Unterarten:[17]
    • Jacobaea vulgaris subsp. dunensis (Dumort.) Pelser & Meijden
    • Jacobaea vulgaris subsp. gotlandica (Neuman) B.Nord.
    • Jacobaea vulgaris Gaertn. subsp. vulgaris

Giftigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Für die Gattung sind Pyrrolizidin-Alkaloide typisch, die zum großen Teil leberschädigend und krebsauslösend sind. Vergiftungssymptome treten meist sehr spät (nach Wochen oder Monaten) auf. Vergiftungen sind auch über Honig und Kuhmilch möglich. Das Vieh meidet Senecio-Arten auf der Weide, jedoch nicht im Heu.[18] Verschiedene stark giftige Arten aus Mexiko liefern ein volkstümliches Mäusegift.

In der Volksmedizin wird es verdünnt bei Regelstörungen und Nasenbluten angewandt. Von einer Selbstbehandlung ist jedoch strikt abzuraten.

Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diesen Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theodore M. Barkley: Senecio. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 20: Magnoliophyta: Asteridae, part 7: Asteraceae, part 2 (Astereae, Senecioneae). Oxford University Press, New York/Oxford u. a. 2006, ISBN 0-19-530564-7, S. 544 (englisch)., online (engl.).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Senecio im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  2. Eduard Strasburger (Begr.), Peter Sitte, Elmar Weiler, Andreas Bresinsky, Christian Körner: Lehrbuch der Botanik für Hochschulen. 34. Auflage. Gustav Fischer, Stuttgart 1998, ISBN 3-437-25500-2.
  3. Artenzahl in der Referenz APWebsite.
  4. a b c d e f Gabriele Galasso, Fabrizio Bartolucci: Four new combinations in Jacobaea Mill. (Asteraceae, Senecioneae) for the European flora In: Natural History Sciences. Atti Soc. it. Sci. nat. Museo civ. Stor. nat. Milano, Volume 2, Issue 2, 2015, S. 95–96. Volltext-PDF.@1@2Vorlage:Toter Link/www.sisn.pagepress.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. doi:10.4081/nhs.2015.246
  5. Joachim Herborg: Die Variabilität und Sippenabgrenzung in der Senecio nemorensis-Gruppe (Compositae) im europäischen Teilareal. (Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Göttingen) Berlin und Stuttgart 1987 (= Dissertationes botanicae, 107).
  6. nach Joachim Herborg, Oberprieler und Hodálóva
  7. Werner Greuter: The Euro+Med treatment of Senecioneae and the minor Compositae tribes — generic concepts and required new names, with an addendum to Cardueae. In: Willdenowia, Volume 33, Issue 2, 2003, S. 245–250. doi:10.3372/wi.33.33203
  8. Christoph Oberprieler Die Senecio nemorensis-Gruppe (Compositae, Senecioneae) in Bayern. In: Ber. Bayer. Bot. Ges., Band 64, 1994, S. 7–54.
  9. Christoph Oberprieler, A. Barth, S. Schwarz, J. Heilmann: Morphological and phytochemical variation, genetic structure, and phenology in an introgressive hybrid swarm of Senecio hercynicus and S. ovatus (Compositae, Senecioneae). In: Plant Systematics and Evolution, Volume 286, 2010, S. 153–166.
  10. Christoph Oberprieler, S. Hartl, K. Schauer, J. Meister, J. Heilmann: Morphological, phytochemical, and genetic variation in mixed stands and a hybrid swarm of Senecio germanicus and S. ovatus (Compositae, Senecioneae). In: Plant Systematics and Evolution, Volume 293, 2011, S. 177–191.
  11. Kaja Rola: Morphometry and Distribution of Senecio Nemorensis agg. Species (Asteraceae) in Poland. In: Polish Botanical Journal, Volume 59, Issue 1, 2014, S. 37–54. doi:10.2478/pbj-2014-0004
  12. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz ca cb cc cd ce cf cg Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). In: Werner Greuter, E. von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae.: Datenblatt Senecio In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
  13. a b c d e f g h i j k l Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). In: Werner Greuter, E. von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae.: Datenblatt Tephroseris (Rchb.) Rchb. In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
  14. Erhard Dörr, Wolfgang Lippert: Flora des Allgäus und seiner Umgebung. Band 2, IHW-Verlag, Eching bei München, 2004, ISBN 3-930167-61-1. Seite 619.
  15. Rune Bertil Nordenstam: Aditions to the genus Jacobaea Mill. (Compositae - Senecioneae). In: Compositae Newsletter, Volume 44, 2006, S. 12–13.
  16. P. B. Pelser et al.: New combinations in Jacobaea Mill. (Asteraceae - Senecioneae). In: Compositae Newsletter, Volume 44, 2006, S. 1–12.
  17. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az Werner Greuter (2006+): Compositae (pro parte majore). In: Werner Greuter, E. von Raab-Straube (Hrsg.): Compositae.: Datenblatt Jacobaea In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
  18. Greiskraut - Die Gelbe Gefahr?

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Greiskräuter (Senecio) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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