Heckenbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Zum deutschen Klassischen Philologen siehe Josef Heckenbach.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Heckenbach
Heckenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Heckenbach hervorgehoben
50.4663888888897.0663888888889379Koordinaten: 50° 28′ N, 7° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Altenahr
Höhe: 379 m ü. NHN
Fläche: 27,34 km²
Einwohner: 256 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53506
Vorwahlen: 02655, 02647, 02646
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 027
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Roßberg 3
53505 Altenahr
Webpräsenz: www.altenahr.de
Ortsbürgermeister: Heinrich Groß
Lage der Ortsgemeinde Heckenbach im Landkreis Ahrweiler
Remagen Grafschaft (Rheinland) Bad Neuenahr-Ahrweiler Sinzig Bad Breisig Brohl-Lützing Gönnersdorf bei Bad Breisig Waldorf (Rheinland-Pfalz) Burgbrohl Wassenach Glees Niederzissen Wehr (Eifel) Galenberg Oberzissen Brenk Königsfeld (Eifel) Schalkenbach Dedenbach Niederdürenbach Oberdürenbach Weibern (Eifel) Kempenich Hohenleimbach Spessart (Brohltal) Heckenbach Kesseling Kalenborn (bei Altenahr) Berg (bei Ahrweiler) Kirchsahr Lind (bei Altenahr) Rech Dernau Mayschoß Altenahr Ahrbrück Hönningen Kaltenborn Adenau Herschbroich Meuspath Leimbach (bei Adenau) Dümpelfeld Nürburg (Gemeinde) Müllenbach (bei Adenau) Quiddelbach Hümmel Ohlenhard Wershofen Aremberg Wiesemscheid Kottenborn Wimbach Honerath Bauler (Landkreis Ahrweiler) Senscheid Pomster Dankerath Trierscheid Barweiler Reifferscheid Sierscheid Harscheid (bei Adenau) Dorsel Hoffeld (Eifel) Wirft Rodder Müsch Eichenbach Antweiler Fuchshofen Winnerath Insul Schuld (Ahr) Nordrhein-Westfalen Landkreis Neuwied Landkreis Vulkaneifel Landkreis Mayen-KoblenzKarte
Über dieses Bild

Heckenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenahr an.

Geographie[Bearbeiten]

Heckenbach liegt in der Eifel. Ortsteile sind Beilstein, Blasweiler, Cassel, Frankenau (früher Hundswinkel), Fronrath, Niederheckenbach, Oberheckenbach und Watzel.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Nennung des Ortes Heckenbach geht auf das Jahr 772 zurück. Eine Bertrudis und ihr Sohn Waningus schenkten dem Kloster Kesseling Ländereien.[2]

Zu einer vorchristlichen Besiedelung des Gebietes wurden nur wenige archäologische Quellen aufgetan. Dagegen wurden in der Gemarkung Heckenbachs zahlreiche Siedlungsspuren der Römer gefunden.

1938 wurden Nieder- und Oberheckenbach, Beilstein, Blasweiler, Cassel, Fronrath und Watzel bei der Anlegung des Luftwaffenübungsplatzes Ahrbrück zwangsgeräumt. Die heutige Ortsgemeinde Heckenbach entstand Anfang der 1960er Jahre.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Heckenbach ist mit mehr als 27 km² Fläche und 260 Einwohnern die flächenmäßig zweitgrößte, jedoch bevölkerungsmäßig kleinste Gemeinde in der Verbandsgemeinde Altenahr. Seit der Gründung der Gemeinde schwankt die Bevölkerungszahl nur gering und befindet sich heute ungefähr auf dem gleichen Stand wie 1961.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der heutigen Gemeinde Heckenbach, die Werte bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1939 82
1950 53
1961 263
1970 271
1987 225
2005 258
2013 256

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Heckenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blasweiler, St. Margareta
Wegkreuz in Blasweiler

Kulturdenkmäler[Bearbeiten]

In Heckenbach befinden sich einige unter Denkmalschutz gestellte Kulturdenkmäler.[5]

Blasweiler
  • Katholische Kirche St. Margareta, die um das Jahr 1300 entstanden ist,
  • auf dem Friedhof acht Grabkreuze, die aus dem 16. bis 18. Jahrhundert stammen, sowie drei Gusseisenkreuze aus dem 19. Jahrhundert,
  • am Ortsausgang von Blasweiler zwei Wegekreuze von 1741 und 1771.
Niederheckenbach
Oberheckenbach
  • die Katholische Kapelle St. Michael aus dem 18. Jahrhundert.

Sonstiges[Bearbeiten]

Im Oktober 2000 wurde ein 18 km langer historischer Wanderweg eröffnet, der die Natur- und Landschaftsschönheit um Heckenbach näherbringen soll. Beginn des durch Wacholderheide und dichte Wälder führenden Weges ist in Niederheckenbach.

Auf dem Schöneberg steht der Fernmeldeturm Heckenbach-Schöneberg.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Heckenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. 1200 Jahre Ländchen Heckenbach
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreis Ahrweiler (PDF-Datei; 1,44 MB)