Heckenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Heckenbach
Heckenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Heckenbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 28′ N, 7° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Altenahr
Höhe: 379 m ü. NHN
Fläche: 27,34 km2
Einwohner: 255 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner je km2
Postleitzahl: 53506
Vorwahlen: 02655, 02647, 02646
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 027
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Roßberg 3
53505 Altenahr
Webpräsenz: www.altenahr.de
Ortsbürgermeister: Heinrich Groß
Lage der Ortsgemeinde Heckenbach im Landkreis Ahrweiler
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Über dieses Bild

Heckenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenahr an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heckenbach liegt in der Eifel. Ortsteile sind Beilstein, Blasweiler, Cassel, Frankenau (früher Hundswinkel), Fronrath, Niederheckenbach, Oberheckenbach und Watzel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Nennung des Ortes Heckenbach geht auf das Jahr 772 zurück. Eine Bertrudis und ihr Sohn Waningus schenkten dem Kloster Kesseling Ländereien.[2]

Zu einer vorchristlichen Besiedelung des Gebietes wurden nur wenige archäologische Quellen aufgetan. Dagegen wurden in der Gemarkung Heckenbachs zahlreiche Siedlungsspuren der Römer gefunden.

1938 wurden Nieder- und Oberheckenbach, Beilstein, Blasweiler, Cassel, Fronrath und Watzel bei der Anlegung des Luftwaffenübungsplatzes Ahrbrück zwangsgeräumt. Die heutige Ortsgemeinde Heckenbach entstand Anfang der 1960er Jahre.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heckenbach ist mit mehr als 27 km² Fläche und 260 Einwohnern die flächenmäßig zweitgrößte, jedoch bevölkerungsmäßig kleinste Gemeinde in der Verbandsgemeinde Altenahr. Seit der Gründung der Gemeinde schwankt die Bevölkerungszahl nur gering und befindet sich heute ungefähr auf dem gleichen Stand wie 1961.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der heutigen Gemeinde Heckenbach, die Werte bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1939 82
1950 53
1961 263
1970 271
1987 225
2005 258
2015 255

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Heckenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasweiler, St. Margareta
Wegkreuz in Blasweiler

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Heckenbach befinden sich einige unter Denkmalschutz gestellte Kulturdenkmäler.[5] Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Heckenbach

Blasweiler
  • Katholische Kirche St. Margareta, die um das Jahr 1300 entstanden ist,
  • auf dem Friedhof acht Grabkreuze, die aus dem 16. bis 18. Jahrhundert stammen, sowie drei Gusseisenkreuze aus dem 19. Jahrhundert,
  • am Ortsausgang von Blasweiler zwei Wegekreuze von 1741 und 1771.
Niederheckenbach
Oberheckenbach
  • die Katholische Kapelle St. Michael aus dem 18. Jahrhundert.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2000 wurde ein 18 km langer historischer Wanderweg eröffnet, der die Natur- und Landschaftsschönheit um Heckenbach näherbringen soll. Beginn des durch Wacholderheide und dichte Wälder führenden Weges ist in Niederheckenbach.

Auf dem Schöneberg steht der Fernmeldeturm Heckenbach-Schöneberg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heckenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. 1200 Jahre Ländchen Heckenbach
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Kreis Ahrweiler. Mainz 18. Dezember 2017, S. 38 (PDF; 5,1 MB).