Hettlingen ZH

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ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Hettlingenf zu vermeiden.
Hettlingen
Wappen von Hettlingen
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Winterthurw
BFS-Nr.: 0221i1f3f4
Postleitzahl: 8442
Koordinaten: 695684 / 267145Koordinaten: 47° 32′ 53″ N, 8° 42′ 35″ O; CH1903: 695684 / 267145
Höhe: 433 m ü. M.
Fläche: 5.87 km²
Einwohner: 3113 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 530 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
8,4 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.hettlingen.ch
Das Dorf Hettlingen

Das Dorf Hettlingen

Karte
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Über dieses Bild
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Hettlingen
Bahnhof Hettlingen
Historisches Fachwerkhaus im Zentrum von Hettlingen
Kirche von Hettlingen

Hettlingen ist eine Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz. Das Dorf gehört zur Agglomeration der Stadt Winterthur.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

Geteilt, oben in Gold ein halber blauer Adler an der Teilung, unten geschacht von Silber und Rot

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hettlingen liegt nördlich von Winterthur in der hügeligen Gegend des südlichen Zürcher Weinlandes am Ostfuss der Irchelkette.

Die Gemeinde Hettlingen grenzt im Nordwesten an Henggart, im Nordosten an Dägerlen, im Südosten an Seuzach, im Süden an Winterthur, und im Westen Neftenbach.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1467 ca.205
1634 274
1836 493
1850 489
1900 462
1910 428
1950 597
1970 1054
2000 2383
2004 2872
2005 2891

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Bruno Kräuchi (FDP seit 2010).

Es gibt folgende Parteien: FDP, GLP, PFH (Politisches Forum Hettlingen) und SVP

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Besiedelungsspuren in Hettlingen gehen auf die Jungsteinzeit zurück. Aus römischer Zeit wurden in der Nähe der Kirche Reste eines römischen Gutshofes gefunden. Um 700 gab es in Hettlingen eine frühmittelalterliche Kapelle und es wurden alemannische Gräber aus dieser Zeit gefunden.

1223 werden die Herren von Hettlingen erstmals erwähnt, kyburgische Gefolgsleute, die im 1752 abgebrochenen Wasserschloss Hettlingen residieren. 1434 erwirbt die Stadt Winterthur Hettlingen, in dessen Besitz das Dorf bis zum Ende der alten Herrschaft 1798 bleibt. 1857 wurde das Dorf durch die Rheinfallbahn erschlossen. Heute ist das Dorf eine Agglomerationsgemeinde der Stadt Winterthur.

Schulen und Kindergärten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2 Kindergärten
  • Primarschule

Naturschutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Baldisriet
  • Mädlesten
  • Mittelfeld

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hettlingen ist Haltepunkt an der S-Bahn-Linie 33 von Winterthur nach Schaffhausen. Es bestehen auch zwei Haltepunkte der Postauto-Linie Winterthur – Henggart. Der nächste Autobahnanschluss zur N 1 (St. Gallen – Bern) und N 4 (Winterthur – Schaffhausen) in Ohringen ist drei Kilometer entfernt.

Freizeiteinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Turnhalle
  • Freibad mit Sprungturm (1 m und 3 m), Beachvolleyballfeld. 25-m-Schwimmbecken, Nichtschwimmerbecken und ein Planschbecken für die Kleinen
  • Tennisanlage mit drei Plätzen
  • Schiesssportanlage „Witerig“ (Gemeinschaftsanlage der Dörfer Ohringen, Seuzach und Hettlingen)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Martin Gubler: Kunstdenkmäler der Schweiz Band 79 "Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 8: Der Bezirk Winterthur Nördlicher Teil" Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 1986 ISBN 3-7643-1812-0 S. 118–144.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hettlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.