Huelgoat

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Huelgoat
Wappen von Huelgoat
Huelgoat (Frankreich)
Huelgoat
Region Bretagne
Département Finistère
Arrondissement Châteaulin
Kanton Carhaix-Plouguer
Gemeindeverband Monts d’Arrée Communauté
Koordinaten 48° 22′ N, 3° 45′ WKoordinaten: 48° 22′ N, 3° 45′ W
Höhe 92–267 m
Fläche 14,87 km2
Einwohner 1.490 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 100 Einw./km2
Postleitzahl 29690
INSEE-Code
Der Wackelstein von Huelgoat

Huelgoat (bretonisch An Uhelgoad) ist eine französische Gemeinde in der Bretagne im Département Finistère mit 1490 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016).

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Regionalen Naturpark Armorique (französisch Parc naturel régional d’Armorique), an den Ausläufern des Höhenzuges Monts d’Arrée in einer hügeligen und waldreichen Umgebung.

Morlaix liegt 24 Kilometer nördlich, Brest 53 Kilometer westlich, Rennes 155 Kilometer ostsüdöstlich und Paris etwa 450 Kilometer östlich.

Eingang an der Steinbrücke
Le Champignon, Felsen

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Huelgoat liegt abgelegen von den Hauptverkehrswegen. Bei Morlaix und Landivisiau befinden sich die nächsten Abfahrten an der Schnellstraße E 50 (Rennes-Brest) und Regionalbahnhöfe an der parallel verlaufenden Bahnlinie.

Bei Brest und Rennes gibt es die nächstgelegenen Regionalflughäfen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Huelgoat

Grotte d’Artus

Beim Ort liegt die archäologische Ausgrabungsstätte Camp d’Artus, wahrscheinlich der Hauptort der von Julius Caesar im Gallischen Krieg besiegten Osismier und die Grotte d’Artus. Westlich im Weiler Le Cloître steht der Menhir du Cloître. Im "Wald von Huelgoat" finden sich umfangreiche Ansammlungen von seltsam geformten Felsen, das sogenannte "Felschaos der Mühle (Chaos du Moulin)", zudem die "Teufelsgrotte (Grotte du Diable)", der "Silberfluß (Rivière d'Argent)" und der "Abgrund (Gouffre)". Um die Region ranken sich zahlreiche Legenden aus der Artus-Sage.[1]

Naturdenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe des Ortes befindet sich ein etwa 130 Tonnen schwerer Wackelstein. (Koordinaten 48.367259Nord 3.745372West)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Finistère. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-039-6, S. 573–577.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Huelgoat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tourisme Bretagne: Huelgoat - Fantastische Landschaften und ein sagenumwobener Wald