Regionalbahnhof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Ein Regionalbahnhof ist ein Bahnhof, an dem nur Personenzüge des Regionalverkehrs halten.

Welche Zuggattungen zum Regionalverkehr gehören, ist von Land zu Land unterschiedlich. In Deutschland gehören dazu die Züge, deren Fahrten von den Nahverkehrsgesellschaften der Bundesländer bestellt werden. Das sind Regionalbahnen und Regional-Express-Züge. Diese Züge können zuschlagfrei mit Fahrscheinen des jeweiligen Verkehrsverbundes genutzt werden. Ein Bahnhof, den auch Züge des Fernverkehrs anfahren, wird als Fernbahnhof bezeichnet. Bahnstationen, an denen nur S-Bahn-Linien halten, werden S-Bahnhof oder S-Bahn-Station genannt.

In der Schweiz ist es ähnlich. An Regionalbahnhöfen halten meistens Regios bzw. S-Bahnen sowie RegioExpress-Züge

An manchen Bahnhöfen (z. B. Bahnhof Frankfurt Flughafen) sind die Bereiche Fernverkehr und Regionalverkehr räumlich getrennt. Es gibt Städte, in denen Fern- und Nahverkehr an zwei – teilweise weit voneinander entfernten – Bahnhöfen abgewickelt werden, z. B. Kassel mit dem Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und Kassel Hbf, sowie Limburg an der Lahn mit den Bahnhöfen Limburg und Limburg Süd. Letztgenannter Bahnhof wird allein von ICE angefahren.

Die größten deutschen Städte, in denen nur Regionalzüge halten, sind Bottrop und Mönchengladbach (hier seit 12/2009 auch IC/ICE-Halt, allerdings nur im Wochenendverkehr) in Nordrhein-Westfalen sowie Chemnitz in Sachsen. In der Schweiz ist es, unter Einbeziehung des RegioExpress, La Chaux-de-Fonds.