Ittigen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ittigen
Wappen von Ittigen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Bern-Mittellandw
BFS-Nr.: 0362i1f3f4
Postleitzahl: 3063 Ittigen
3048 Worblaufen
Koordinaten: 603084 / 202968Koordinaten: 46° 58′ 40″ N, 7° 28′ 45″ O; CH1903: 603084 / 202968
Höhe: 526 m ü. M.
Fläche: 4.20 km²
Einwohner: i11'335 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 2699 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
19,9 % (2009)[2]
Gemeindepräsident: Marco Rupp (BVI -
Bürgervereinigung Ittigen)
Website: www.ittigen.ch
Ittigen, Talgut

Ittigen, Talgut

Karte
BielerseeGerzensee (Gewässer)MoosseeMoosseeMurtenseeNeuenburgerseeThunerseeWohlenseeClavaleyresMünchenwilerKanton FreiburgKanton NeuenburgKanton SolothurnKanton FreiburgKanton WaadtVerwaltungskreis Berner JuraVerwaltungskreis Biel/BienneVerwaltungskreis EmmentalVerwaltungskreis Frutigen-NiedersimmentalVerwaltungskreis Interlaken-OberhasliVerwaltungskreis OberaargauVerwaltungskreis Obersimmental-SaanenVerwaltungskreis SeelandVerwaltungskreis ThunAllmendingen bei BernArni BEBäriswilBelpBernBiglenBolligenBowilBremgarten bei BernBrenzikofenDeisswil bei MünchenbuchseeDiemerswilFerenbalmFerenbalmFraubrunnenFrauenkappelenFreimettigenGerzensee BEGolatenGrosshöchstettenGuggisbergGurbrüHäutligenHerbligenIffwilIttigenJabergJegenstorfJegenstorfKaufdorfKehrsatzKiesenKirchdorf BEKirchenthurnenKirchlindachKönizKonolfingenKriechenwilLandiswilLaupenLinden BELohnstorfMattstettenMeikirchMirchelMoosseedorfMühlebergMühlethurnenMünchenbuchseeMünsingenMuri bei BernNeueneggNiederhünigenNiedermuhlernOberbalmOberdiessbachOberhünigenOberthal BEOppligenOstermundigenRiggisbergRubigenRüeggisbergRüeggisbergRümligenRüscheggSchwarzenburg BEStettlenToffenUrtenen-SchönbühlVechigenWald BEWalkringenWichtrachWiggiswilWileroltigenWohlen bei BernWorbZäziwilZollikofenZuzwil BEKarte von Ittigen
Über dieses Bild
w

Ittigen (berndeutsch Ittige [ˈɪtːɪɡɘ]) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Ittigen liegt nordöstlich direkt neben der Stadt Bern im unteren Worblental. Nachbargemeinden sind Moosseedorf, Bern, Bolligen, Ostermundigen und Zollikofen. Durch die Gemeinde hindurch fliesst die Worble, welche im Ortsteil Worblaufen in die Aare mündet. Die Autobahn A1 durchquert die Gemeinde im Norden und Westen. Die Autobahnraststätte Grauholz an dieser Autobahn liegt im Gemeindegebiet.

Höchster Punkt der Gemeinde ist der Mannenberg mit 688 m ü. M. Tiefster Punkt ist die Aare in Worblaufen mit 493 m ü. M.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Erwähnung des Ortsteils Worblaufen datiert aus dem Jahr 1180, der Name Ittigen wurde 1380 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter waren besonders die Papiermühlen und die Pulverstampfe bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt, was sich bis heute im Gemeindewappen widerspiegelt.

Ittigen ist erst seit der Abspaltung von Bolligen im Jahre 1983 eine selbstständige Gemeinde, vorher war sie lediglich eine sogenannte Viertelsgemeinde von Bolligen.

Der Name der Gemeinde geht möglicherweise auf die Sippe des Ito zurück.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2015 betrugen: SVP 25,3 %, SP 19,8 %, FDP 16,4 %, BDP 12,3 %, GPS 8,1 %, glp 6,3 %, EVP 4,9 %, CVP 2,9 %, EDU 1,6 %.[3]

Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ittigen befinden sich verschiedene Bundesämter des UVEK, nämlich das ARE, das ASTRA, das BAFU, das BAV, das BAZL und das BFE. Im Ortsteil Worblaufen liegen die Hauptsitze der Swisscom und des Regionalverkehrs Bern–Solothurn (RBS).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Ittigen sind mehrere ehemalige Landsitze von Berner Patriziern erhalten, darunter das Neuhausgut mit dem Hochstudhaus, das Thalgut und das Altikofengut mit dem Archiv der Gosteli-Stiftung zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung.
  • Im Ortsteil «Worblaufen» befinden sich im Hauptsitz der Swisscom zahlreiche zeitgenössische Kunstwerke.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Gugger: Ittigen, eine junge Gemeinde mit alter Geschichte. Gemeinde Ittigen 1998, ISBN 3-7272-9277-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ittigen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Mitarbeiter: Gemeindesuche. Bevölkerung. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, archiviert vom Original am 30. Juli 2012; abgerufen am 28. August 2011 (HTML, deutsch, Eingabe Ittigen). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bfs.admin.ch
  3. Wahlen 2015: Resultate der Gemeinde Ittigen. Kanton Bern, abgerufen am 12. November 2015.
  4. Esther Maria Jungo, Hans-Peter von Ah: Der Hauptsitz der Swisscom in Worblaufen bei Bern. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 660). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2000, ISBN 3-85782-660-6.