Külsheim

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Külsheim in Baden-Württemberg; zum Ortsteil Külsheim von Bad Windsheim im Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim siehe dort.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Külsheim
Külsheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Külsheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 40′ N, 9° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Main-Tauber-Kreis
Höhe: 327 m ü. NHN
Fläche: 81,46 km²
Einwohner: 5234 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97900
Vorwahl: 09345
Kfz-Kennzeichen: TBB, MGH
Gemeindeschlüssel: 08 1 28 064
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchbergweg 7
97900 Külsheim
Webpräsenz: www.kuelsheim.de
Bürgermeister: Thomas Schreglmann
Lage der Stadt Külsheim im Main-Tauber-Kreis
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Über dieses Bild
Luftbild von Hundheim (2008)
Luftbild von Hundheim und Steinbach

Külsheim (im Dialekt Külse) ist eine Stadt im Main-Tauber-Kreis, im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs. Külsheim trägt den Beinamen Brunnenstadt, weil es im Stadtgebiet zahlreiche Brunnen gibt.[2] Der Dreischalenbrunnen, mitten im Zentrum gelegen, ist auch das Wappen der Stadt Külsheim.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Külsheim gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden Eiersheim, Hundheim, Steinbach, Steinfurt und Uissigheim. Zur Stadt Külsheim gehörten außerdem schon vor den Gemeindereformen ab 1971 der Weiler Wolferstetten (Wolferstettener Hof) sowie die abgegangenen Ortschaften Betzwiesen und Hildbrandszell.[3]

Eiersheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eiersheim wurde 1233 erstmals urkundlich erwähnt.

Die Eingemeindung von Eiersheim in die Stadt Külsheim erfolgte am 1. September 1971.

Hundheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Erwähnung von Hundheim erfolgte 1214. Im Deutschen Krieg zwischen Preußen und Österreich fand hier am 23. Juli 1866 im Rahmen des Mainfeldzuges eine Schlacht statt.

Zur ehemaligen Gemeinde Hundheim gehören außer dem Dorf Hundheim noch die Höfe Birkhof, Tiefental (Tiefentalerhof) und die Denkmalsiedlung.

Die Eingemeindung von Hundheim in die Stadt Külsheim erfolgte am 1. Juli 1971.

Steinbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinbach wurde, genauso wie Hundheim, 1214 erstmals urkundlich erwähnt.

Sandsteinfigur des kreuzbeladenen Jesus von 1889 am Ortseingang Steinbachs

Zur ehemaligen Gemeinde Steinbach gehören außer dem Dorf Steinbach noch die Höfe Gickelhof, Hinterer Messhof und Vorderer Messhof.

Die Eingemeindung von Steinbach in die Stadt Külsheim erfolgte zusammen mit der Gemeinde Steinfurt am 1. Januar 1975.

Steinfurt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1245 wurde Steinfurt erstmals urkundlich erwähnt. Zunächst zu Hardheim gehörend, wurde der Ort erst 1882 selbständig.

Die Eingemeindung von Steinfurt in die Stadt Külsheim erfolgte zusammen mit der Gemeinde Steinbach am 1. Januar 1975.

Uissigheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uissigheim wurde bereits 1165 erstmals urkundlich erwähnt und ist damit nach der Kernstadt der älteste Stadtteil.

Die Eingemeindung von Uissigheim in die Stadt Külsheim erfolgte am 1. Dezember 1972.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Stadtgebiet verläuft die Grenze zwischen dem Buntsandstein des Odenwaldes und dem Muschelkalk des Bau- und Tauberlandes. Der höchste Punkt der Hochebene des Stadtgebiets ist der frühere Standort des Landturms mit 456 m über NN.

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Külsheim gibt es ein Landschafts- und ein Naturschutzgebiet. Das Gebiet Made und Taubenloch ist ein 5,9 Hektar umfassendes Naturschutzgebiet. Dieses liegt auf den Gemarkungen Eiersheims und Külsheims.[4] Das Landschaftsschutzgebiet Wertheim mit einer typischen mainfränkischen Buntsandsteinlandschaft liegt teilweise auf der Gemarkung Külsheims.

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Külsheim wurde erstmals 1144 unter dem Namen Cullesheim urkundlich erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte es zum Herzogtum Franken. Es fiel 1255 an Kurmainz. Im Jahre 1292 verlieh Adolf von Nassau Külsheim Stadtrecht. 1346 schloss die Stadt sich dem Neunstädtebund an. Nach wechselndem Besitz – unter anderem gehörte der Ort zeitweilig auch den Grafen von Wertheim – fiel Külsheim 1480 durch einen Schiedsspruch des Pfalzgrafen endgültig an Kurmainz.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bauernkrieg besetzte Götz von Berlichingen mit einem Bauernheer den Ort. Im Rahmen der Säkularisation aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses kam Külsheim 1803 an das neugebildete Fürstentum Leiningen und schließlich 1806 an das Großherzogtum Baden.

Während der Revolution 1848/49 herrschte auch in Külsheim materielle Not und es regte sich Widerstand gegen die Einschränkungen der Freiheit. Der Unmut entlud sich gegen das Fürstenhaus Leiningen und es wurden Verwaltungen überfallen und Unterlagen öffentlich verbrannt, sodass auch hier schließlich Truppen einmarschierten und sich einquartierten. Da jedoch nur eine Woche später das Ende der mittelalterlichen Agrarverfassung beschlossen wurde, war der Aufstand damit beendet. Zwar wurde auch in Külsheim ein Volksverein gegründet, der bald 30 Mitglieder hatte; der politische Aufstand fand hier jedoch nicht so statt wie im Rest des Landes, daher wurden hier auch nur zehn Bürger "kriegsrechtlich verfolgt", des Weiteren acht aus Hundheim, sechs aus Steinbach sowie einer aus Uissigheim. Külsheim wurde militärisch besetzt und drei Gemeinderäte verloren ihr Amt, da sie als nicht mehr zuverlässig eingestuft wurden. Als Rädelsführer galt der steckbrieflich gesuchte Distriktnotar Eugen Fecht.[6]

Zur Zeit des Nationalsozialismus fand am 2. September 1939 am Brunnen beim Alten Rathaus, der am Sabbat als Treffpunkt für die jüdischen Männer diente, die so genannte „Brunnentaufe“ statt. Dabei wurden die in Külsheim verbliebenen männlichen Juden gewaltsam in den Rathausbrunnen getunkt.[7] Im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion wurden am 22. Oktober 1940 13 Juden aus der Stadt in das KZ Gurs deportiert.[8]

Den persönlichen Aufzeichnungen des Pfarrers Ludwig Hofmann zufolge sei Ende März 1945 „ein ganzer Generalstab“ in Külsheim einquartiert worden.1 Eine Funkstation des Flugplatzes Wertheim sei im Schloss Külsheim untergebracht und ein Teil des Mannheimer Telegrafenamts in die Stadt verlegt worden. Bis zum 30. März 20 Uhr hätten jedoch alle deutschen Soldaten wieder die Stadt verlassen. Um 2 Uhr in derselben Nacht seien bereits die ersten amerikanischen Panzer an der Bronnbacher Straße eingetroffen. Die Bürger Lorenz Göbel und Max Knapp seien ihnen mit einer weißen Fahne entgegen gegangen, wodurch dem Ort vermutlich Beschuss erspart geblieben sei. Am 31. März hätten deutsche Flugzeuge kurz die amerikanischen Kolonnen beschossen, die Richtung Uissigheim fuhren, ohne eine Wirkung zu erzielen. Auch in der Nacht zum 1. April sowie am Nachmittag des nächsten Tages hätten über Külsheim Angriffe durch deutsche Flugzeuge stattgefunden, die jedoch durch amerikanische Jagdflugzeuge wieder vertrieben worden seien.[9]

Külsheim war Standort der Bundeswehr und Garnisonsstadt. Im September 2006 endete die langjährige Geschichte Külsheims als Garnisonsstadt, die letzten hier beheimateten Einheiten, namentlich das Panzerbataillon 363, die Panzerpionierkompanie 300 und das Sanitätszentrum Külsheim wurden aufgelöst und mit ihnen die Prinz-Eugen-Kaserne geschlossen.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Külsheim ist die Reformation weitgehend vorbeigegangen, so dass die Stadt auch heute noch überwiegend römisch-katholisch geprägt ist. Neben den insgesamt fünf katholischen Kirchen gibt es heute aber auch eine evangelische Gemeinde in der Stadt.

Stadtkirche St. Martin (1414)

Jüdische Gemeinde Külsheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Külsheim bestand eine jüdische Gemeinde seit dem Mittelalter (Judenverfolgungen 1298, 1337 und 1348/49) und in der Neuzeit bis 1940.[10]

Die jüdische Gemeinde Külsheim besaß eine Synagoge, eine Schule (bis 1876 als Konfessionsschule, danach eine Religionsschule) und ein rituelles Bad. Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden auf dem jüdischen Friedhof Külsheim bestattet. Ein eigener Religionslehrer war angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Seit 1827 gehörte die jüdische Gemeinde Külsheim zum Bezirksrabbinat Wertheim, das von 1850 bis 1864 vorübergehend seinen Sitz bei der jüdischen Gemeinde Tauberbischofsheim hatte.[10]

Am 22. Oktober 1940 wurden die letzten 13 jüdischen Einwohner aus Külsheim ins KZ Gurs deportiert.[10]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Rathaus (1522) mit Rathausbrunnen
Nächtlicher Blick vom Kattenberg auf Külsheim
  • 1892–1910: Magnus Rappold
  • 1910–1925: August Spengler
  • 1925–1927: Oskar Pfrang
  • 1927–1933: August Spengler
  • 1933–1934: Adalbert Ullmer
  • 1934–1943: Josef Grimm
  • 1943–1945: Wilhelm-Josef Adelmann
  • 1945–1946: Johann Klubertanz
  • 1946–1948: Karl Seubert
  • 1948–1956: Alois Schmitt
  • 1956–1957: Adolf Heußlein
  • 1957–1979: Erhard Junghans
  • 1979–2011: Günther Kuhn[11][12]
  • seit 2011 Thomas Schreglmann

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Külsheim wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. Der Gemeinderat in Külsheim nach der letzten Wahl 21 Mitglieder (2009: 25 Mitglieder). Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,6 % (2009: 63,3 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Partei / Liste Stimmenanteil
2014
Sitze
2014
Stimmenanteil
2009
Sitze
2009
CDU 53,8 % 11 54,8 % 14
Freie Wählervereinigung 33,1 % 7 35,5 % 9
SPD 13,1 % 3 9,7 % 2

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Blau auf zweistufigem Sockel ein goldener Dreischalenbrunnen, oben mit aufsteigendem und geteiltem silbernem Wasserstrahl sowie mit zwei ins mittlere und vier ins untere Becken fallenden silbernen Wasserstrahlen. Die Stadtflagge ist Grün-Weiß.

Das Stadtsiegel zeigte ab 1299 zunächst das Bild eines Bischofs, vermutlich der Kirchenpatron St. Martin. Seit Mitte des 14. Jahrhunderts wurde dann das Mainzer Rad als damaliges Herrschaftszeichen verwendet, dem von 1803 bis 1806 der leiningensche Adler folgte, neben dem die drei Großbuchstaben „K“ angebracht waren. Seit circa 1836 wurde der Brunnen als Stadtsiegel verwendet.

1898 wurde auf Wunsch der Stadt bei der Überprüfung, Neugestaltung und farblichen Festlegung des Wappens durch das Generallandesarchiv Karlsruhe das Wappen beibehalten. Am 16. September 1980 erhielt die Stadt durch das Landratsamt das Recht, ihre jetzige Flagge zu führen.[13]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außerdem hatte die Stadt die Patenschaft für das U-Boot U 18 der Bundesmarine übernommen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Auflösung der Prinz-Eugen-Kaserne im Jahr 2006 wurde deren Gelände inklusive der darauf befindlichen Gebäude von der Stadt Külsheim erworben und stellt nun den Gewerbepark II dar[14]. Dieser wird von der zur Stadt gehörenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft "Business Area Külsheim GmbH" kurz BAK verwaltet.

In direkter Nachbarschaft auf der anderen Seite der Landstraße L509 liegt der Gewerbepark III Taubenbaum[15].

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Pater-Alois-Grimm-Schule (PAGS) verfügt Külsheim über eine Grund- und Werkrealschule. Die PAGS ist eine der 34 Starterschulen, die ab dem Schuljahr 2012/2013 die ersten baden-württembergischen Gemeinschaftsschulen sein werden.[16] Im Teilort Uissigheim gibt es eine eigene Grundschule. Die Grundschule im Teilort Hundheim wurde zum Ende des Schuljahres 2008/2009 geschlossen. Die betroffenen Kinder besuchen jetzt die Pater-Alois-Grimm-Schule.[17] Außerdem bestehen fünf römisch-katholische und ein evangelischer Kindergarten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name einer Schule, einer Straße und zweier Gedenktafeln an der Stadtkirche sowie am Elternhaus Feuerwehrstraße (heute Pater-Alois-Grimm-Straße) erinnern an den katholischen Pfarrer und Hitlergegner Alois Grimm, der 1944 ermordet wurde.[18]

Im Juli 2014 hat Gunter Demnig in Külsheim Stolpersteine vor einigen Häusern von verschleppten und ermordeten Külsheimer Juden gesetzt. Dieses Projekt ist von Schülern der hiesigen Pater-Alois-Grimm-Schule initiiert worden.[19]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sandsteinplatte mit Chirotherium an der Bronnbacher Straße

Im Buntsandstein bei Külsheim sind ca. 240 Mio. Jahre alte Fußabdrücke der Gattung Chirotherium erhalten geblieben. Chirotherien sind Fußspuren, die von urzeitlichen Reptilien hinterlassen wurden, die zu den gemeinsamen Vorfahren der Dinosaurier und heutigen Krokodile zählen. Eine an der Bronnbacher Straße, etwa 1 Kilometer nördlich von Külsheim ausgestellte Sandsteinplatte aus sogenanntem „Rötquarzit“ zeigt mehrere sich überkreuzende Fährten dieser Saurier. Das Exponat ist einer der Startpunkte des insgesamt 5,5 Kilometer langen geologisch-naturkundlichen Lehrpfades, des sogenannten Saurierwanderweges.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Großer Markt[20]: 5-tägiges Volksfest mit Umzug und politischem Frühschoppen. An oder nach Mariä Geburt.
  • Burgkurzweyl[21]: Authentischer Mittelaltermarkt. Alle 3 Jahre an 2 Wochenenden im Mai. (letzter Termin 2013)
  • Külsheimer Weindorf[22]: Weinfest mit historischem Ambiente in der Külsheimer Innenstadt.
  • Weinfest: Weinfest am "Hohen Herrgott" dem Külsheimer Weinberg. Mit Krönung der Weinkönigin des Jahres.
  • Weihnachtsmarkt[23]: Weihnachtsmarkt in der Külsheimer Innenstadt, rund um den Dreischalenbrunnen. An zwei Wochenenden im Advent.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Hemmer (1903–1993), Pfarrer in Eiersheim, Ehrenbürger seit 1989
  • Günther Kuhn (* 1943), ehemaliger Kommunalpolitiker (CDU), von 1979 bis 2011 Bürgermeister und seit 2011 Ehrenbürger von Külsheim

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • * 1794, 21. August, Melchior Philipp Karl Baumann, † 2. August 1870 in Pirmasens, Kaufmann und Politiker
  • * 1847, 27. Oktober, Julius Seitz, † 24. Mai 1912 in Freiburg im Breisgau, Bildhauer
  • * 1886, 24. Oktober, Alois Grimm, † 11. September 1944 in Berlin, Geistlicher (Jesuitenpater)
  • * 1893, 5. Januar, Richard Schneider (in Hundheim), † 6. September 1987 in Buchen (Odenwald), Geistlicher
  • * 1931, Kurt A. Heller, Psychologe und Autor

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1 Hofmanns Bericht zufolge sei der befehlshabende Offizier ein gewisser „General Ritterkreuzträger Ehrenbrecht“ gewesen. Eine solche Person existiert aber laut einschlägigen Datenbanken nicht. Diese nennen hingegen zwei Personen, die in Frage kommen könnten: Generalmajor Heinz-Joachim Werner-Ehrenfeucht, der allerdings nicht Träger des Ritterkreuzes gewesen sein soll, und General der Artillerie Erwin Engelbrecht, Ritterkreuzträger und ab September 1944 bis Kriegsende Kommandierender General des „Höheren Kommandos Saarpfalz“. Beide Personen kamen in amerikanische Gefangenschaft. Von welcher der beiden Personen Hofman berichtet, ist letztlich unklar.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Main-Tauber-Kreis: Main-Tauber-Kreis: Städte und Gemeinden. Online auf www.main-tauber-kreis.de, abgerufen am 25. Oktober 2014
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 324–328.
  4. Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007.
  5. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Külsheim.
  6. Peter Riffenach: Schwarz, Rot, Gold wehte auch in Külsheim. In: Wertheimer Zeitung vom 13. September 2011
  7. Auf den Spuren jüdischer Bürger. In: Fränkische Nachrichten vom 20. Juli 2002
  8. Mahnmalprojekt
  9. Külsheim 1945 - Die letzten Tage des Krieges und der Einzug der Amerikaner. Augenzeugenbericht des Pfarrers Ludwig Hofmann aus Külsheim auf der Website des Hobby-Genealogen Otto Karl Spengler, veröffentlicht unter dem Titel Beim Einzug der Amerikaner fiel kein einziger Schuss in den Fränkischen Nachrichten vom 2. April 2005
  10. a b c Alemannia Judaica: Külsheim (Main-Tauber-Kreis) / Jüdische Geschichte / Betsaal / Synagoge. Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 1. Dezember 2015.
  11. Geschichte der Brunnenstadt Külsheim. Band II. Stadtverwaltung Külsheim, Külsheim 1992. S. 306
  12. Külsheim: Bundesverdienstkreuz für Günther Kuhn (landesarchiv-bw.de, 23. Juli 2013)
  13. Quelle für den Abschnitt Wappen und Flagge:
    Heinz Bardua: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 89.
  14. Gewerbepark II. Stadt Külsheim, abgerufen am 23. Juli 2013.
  15. Gewerbepark III Taubenbaum. Stadt Külsheim, abgerufen am 23. Juli 2013.
  16. Gesamtliste der Starterschulen der Gemeinschaftsschule bei kultusportal-bw.de (PDF; 39 kB; abgerufen am 11. März 2012)
  17. Schließung der Grundschule beschlossen. In: Fränkische Nachrichten vom 29. April 2009
  18. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd. I, Bonn 1995, S. 53, ISBN 3-89331-208-0.
  19. Stolpersteine in Külsheim - Quelle: Fränkischen Nachrichten, 11.Juli 2014. Fotos Hans-Peter Wagner (hpw)
  20. Großer Markt. Stadt Külsheim, abgerufen am 23. Juli 2013.
  21. Burgkurzweyl. Stadt Külsheim, abgerufen am 23. Juli 2013.
  22. Weinfeste. Stadt Külsheim, abgerufen am 23. Juli 2013.
  23. Weihnachtsmarkt. Stadt Külsheim, abgerufen am 23. Juli 2013.