Landal GreenParks

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Landal GreenParks
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Rechtsform GmbH
Gründung 1996
Sitz Leidschendam (Niederlande) und Trier (Deutschland).
Mitarbeiter 2.650[1]
Umsatz 346 Mio. Euro[1]
Branche Tourismus
Website landal.de
Stand: 2016 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2016

Landal GreenParks ist ein Unternehmen, welches in Europa eine Kette von Ferienparks betreibt.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Zu den 77 Parks (Stand 2016) zählen 52 in den Niederlanden, 10 in Deutschland, 4 in Belgien, einer in Tschechien, 6 in Österreich, 3 in der Schweiz und einer in Ungarn. Die Beschaffenheit der Areale variiert, auch abhängig von der Landschaft, in die sie eingebettet sind. Beispielsweise befinden sich die österreichischen und Schweizer Parks inmitten oder in der Nähe bekannter Wintersportgebiete. Einige Domizile haben einen eigenen Yachthafen oder liegen direkt an der Nordseeküste. Het Vennenbos und De Lommerbergen in den Niederlanden verfügen über ein Badeangebot mit subtropischer Klimatisierung. Das Gelände der Parks ist nicht eingezäunt, sondern prinzipiell auch für andere Personen zugänglich.

In weiteren Einrichtungen werden Wellnessangebote oder Saunen angeboten. Es werden insgesamt rund 13.500 Ferienhäuser und -wohnungen angeboten. Acht der Parks bieten zudem Campingplätze und Mobilheime. Landal verzeichnet jährlich rund zwei Millionen Gäste mit rund 12 Millionen Übernachtungen. Insgesamt arbeiten ca. 2.650 Mitarbeiter bei Landal. Der Brutto-Jahresumsatz liegt bei etwa 346 Millionen Euro.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte von Landal GreenParks geht auf das Jahr 1954 zurück, als das niederländische Unternehmen Nillmij den Ferienpark Rabbit Hill erwarb. Ursprünglich dafür gedacht, eigenen Mitarbeitern als Urlaubsziel zur Verfügung zu stehen, wurden die Ferienhäuser bald erfolgreich auch an Dritte vermietet. Nillmij, später umfirmiert in Aegon Recreatie Holding B.V., kaufte und errichtete daraufhin weitere Parks in den Niederlanden. 1965 kam der erste Park in Deutschland hinzu.

1996 ging die Firma an eine Investorengruppe unter der Leitung der niederländischen Indofin Group und der britischen Charterhouse Development Capital PLC über, die die Geschäfte unter dem Namen Landal GreenParks weiterführte. 2001 vergrößerte Landal GreenParks sein Portfolio mit dem Erwerb des in Groningen ansässigen Unternehmens Beheer und Projecten B.V. um 34 Gran Dorado-Ferienparks. Die 31 niederländischen und drei belgischen Areale bestanden aus insgesamt 4.500 Ferienhäusern. Beheer und Projecten B.V. war verantwortlich für die Verwaltung und Vermarktung der Unterkünfte, die sich vorwiegend in privatem Besitz befinden.

2004 übernahm die Cendant Corporation die Anteile von Charterhouse und Indofin. Seitdem hat Landal GreenParks sich jedes Jahr um mehrere Ferienparks in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz erweitert. Als die Cendant Corporation sich im Juli 2006 in zwei Bereiche aufspaltete, fiel Landal GreenParks der Holding-Gesellschaft Wyndham Worldwide zu, die auf die Bereiche Hotellerie und Ferienhäuser spezialisiert ist. Die Firmensitze von Landal GreenParks befinden sich in Leidschendam (Niederlande) und Trier (Deutschland).

Ehemalige Parks von Center Parcs in den Niederlanden, heute Eigentum und Teil der Kette Landal GreenParks[2]:

Park Ort Provinz Eröffnet Verkauft
De Lommerbergen Reuver Limburg 1968 1996
Het Vennenbos Hapert Nordbrabant 1970 1994
De Berkenhorst Kootwijk Gelderland 1975 1990

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Unternehmensangabe auf Landal-Website (Abgerufen am 24. Juli 2013.)
  2. Landkarte der Parks auf landal.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Landal GreenParks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien