Laura Freigang

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Laura Freigang
Personalia
Geburtstag 1. Februar 1998
Geburtsort KielDeutschland
Position Sturm
Juniorinnen
Jahre Station
2002–2011 FSV Oppenheim
2011–2014 Holstein Kiel
2016– Penn State Nittany Lions
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2014–2016 TSV Schott Mainz 31 (24)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2013 Deutschland U-15 3 (0)
2013–2014 Deutschland U-16 7 (4)
2014 Deutschland U-17 5 (3)
2015– Deutschland U-19 20 (16)
2015– Deutschland U-20 9 (1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 20. Juni 2016

2 Stand: 25. Juni 2017

Laura Freigang (* 1. Februar 1998 in Kiel[1]) ist eine deutsche Fußballspielerin, die derzeit für das Frauenfußballteam der Pennsylvania State University spielt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laura Freigang begann mit dem Fußballspielen beim FSV Oppenheim. Nach neun Jahren wechselte sie im Jahr 2011, bedingt durch den Umzug der Familie, zu Holstein Kiel.[2] Hier kam sie in der Saison 2012/2013 zu ersten Einsätzen in der B-Juniorinnen-Mannschaft, die in der erstklassigen Bundesliga Nord/Nordost spielt. Bereits bei ihrem Debüt am 3. November 2012 erzielte sie gegen die Auswahl Werder Bremens zwei Tore. Es folgte ein weiteres Tor in insgesamt acht Saisoneinsätzen. In der nachfolgenden Saison war Freigang fester Bestandteil des B-Juniorinnen-Teams und erzielte in 17 Bundesligaeinsätzen 15 Tore und somit die fünftmeisten der Staffel Nord/Nordost.[3]

Nach drei Jahren in Kiel wechselte Freigang im Sommer 2014 zurück nach Rheinland-Pfalz, zum Regionalligisten TSV Schott Mainz. Ihren ersten Einsatz für die Mainzer verbuchte sie in der ersten Runde des DFB-Pokals beim 7:1 gegen den VfL Sindelfingen. Ihr Debüt in der Regionalliga gab sie am 21. September 2014 gegen den FSV Jägersburg. Freigang erzielte in ihrer ersten Saison in 18 Spielen 20 Tore und somit die drittmeisten der gesamten Liga.[4] Mit dem TSV Schott schaffte sie als ungeschlagener Meister den Aufstieg in die 2. Bundesliga.[5] In der darauffolgenden Saison erzielte sie in 13 Zweitligaspielen vier Tore.

Seit August 2016 studiert Freigang Kommunikationswissenschaften[1] an der Pennsylvania State University, wo sie ein Sportstipendium erhalten hat. Sie tritt dort für das Frauenfußballteam in der Big Ten Conference an.[6] Freigang erzielte bereits im ersten Spiel der Saison ein Tor und wurde in der Folge als Freshman of the Week der Big Ten Conference ausgezeichnet.[7]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Einsätze im Nationaltrikot absolvierte Freigang 2013 in der U-15-Nationalmannschaft.[8] Für die U-16-Auswahl erzielte sie in sieben Länderspielen vier Tore. Beim Nordic Cup der U-16-Nationalmannschaften 2014 gelangen ihr zwei Treffer, unter anderem im gewonnenen Finale gegen die Auswahl Schwedens.[9] Zur Weltmeisterschaft 2014 in Costa Rica wurde sie erstmals in den Kader der U-17-Nationalmannschaft berufen. Sie kam dabei in zwei Gruppenspielen jeweils als Einwechselspielerin zum Einsatz. In den weiteren fünf Spielen für die U17-Mannschaft gelangen ihr vier Tore.

2015 gab sie ihr Debüt in der U-19-Nationalmannschaft, für die sie im ersten Einsatz auch ihr erstes Tor erzielte.[10] Mit der U-19-Nationalmannschaft nahm sie im gleichen Jahr auch an der in Israel ausgetragenen Europameisterschaft teil, bestritt alle drei Gruppenspiele und das mit 2:4 im Elfmeterschießen gegen die Auswahl Schwedens verlorene Halbfinale. Im folgenden Jahr nahm sie erneut an der U-19-Fußball-EM in der Slowakei teil, erzielte zwei Tore, schied jedoch mit Deutschland in der Vorrunde aus.[11]

Für die deutsche U-20-Nationalmannschaft bestritt sie im Oktober 2015 ihr erstes Spiel. 2016 schied Freigang mit der U20-Mannschaft bei der U-20-WM in Papua-Neuguinea Viertelfinale aus. Ihr gelang dabei kein eigener Treffer.[12]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Laura Freigang: Auf Petermanns Spuren auf dfb.de (abgerufen am 18. Juli 2016)
  2. TSV Schott angelt sich Sturmtalent. In: sportausmainz.de. 27. Juni 2014, abgerufen am 4. Januar 2015.
  3. Torschützenliste B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost Saison 2013/2014 auf soccerdonna.de (Zum Nachschauen Saison 2013/2014 auswählen)
  4. Torschützenliste Regionalliga Südwest 2014/2015 auf soccerdonna.de (abgerufen am 20. Mai 2015)
  5. Tabelle Regionalliga Südwest 2014/2015 auf soccerdonna.de (abgerufen am 20. Mai 2015)
  6. STAUDER, A.- L.: Ein Leben in zwei Welten. 11. Juni 2016 auf allgemeine-zeitung.de. (abgerufen am 20. Juni 2016)
  7. Freigang tabbed Big Ten Freshman of the Week auf gopsusports.com, abgerufen am 25. August 2016 (in englischer Sprache)
  8. Laura Freigang debütiert gegen die Niederlande (Memento vom 4. Januar 2015 im Internet Archive) auf holstein-kiel.de
  9. Nordic Cup 2014 Finale auf dfb.de
  10. Turnier in La Manga: Deutschland vor Duell gegen Italien In: dfb.de, abgerufen am 6. März 2015.
  11. U-19-Frauen – Laura Freigang auf dfb.de, abgerufen am 26. Juli 2016.
  12. Laura Freigangs Leistungsdaten auf dfb.de. Abgerufen am 15. Januar 2017.