Lindenholzhausen

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Lindenholzhausen
Wappen der ehemaligen Gemeinde Lindenholzhausen
Koordinaten: 50° 22′ 35″ N, 8° 7′ 22″ O
Höhe: 175 (125–210) m ü. NHN
Fläche: 8,32 km²[1]
Einwohner: 3279 (31. Dez. 2014)[2]
Bevölkerungsdichte: 394 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 65551
Vorwahl: 06431
Karte
Lindenholzhausen als Ortsteil von Limburg

Lindenholzhausen ist ein Stadtteil der Kreisstadt Limburg an der Lahn im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg. Lindenholzhausen, in der Mundart der Region auch „Hollesse“ genannt, ist mit seiner 830,08 Hektar großen Gemarkungsfläche und seinen rund 3300 Einwohnern der nach der Kernstadt zweitgrößte Stadtteil Limburgs nach Fläche und Einwohnerzahl. Die Bevölkerung ist mehrheitlich katholisch.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindenholzhausen liegt im Mittel auf einer Höhe von 170 m ü. NN an der Autobahn A 3 Köln–Frankfurt. Östlich des Orts fließt der Emsbach vorbei. Die Gemarkung besteht aus recht flachem, von der vergleichsweise breiten Emsbachniederung eingeschnittenem Gelände, das hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt wird. Lediglich um den Lauf des Emsbachs herum befinden sich kleinere Waldstücke. Die Ortslage fällt zum Bachlauf weiter auf bis zu 125 Meter ab, während das Gelände am Südostrand der Gemarkung auf bis 200 Meter steigt.

Die Lindenholzhausener Gemarkung ist annähernd viereckig geformt. Sie grenzt im Westen an Eschhofen und im Uhrzeigersinn folgend an Ennerich, die Kernstadt Runkel, Villmar, Niederbrechen, Mensfelden und Linter.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neue Kirche
Die alte Kirche, im Vordergrund Rückseite einer Mariengrotte

Lindenholzhausen wurde als Holzhusen erstmals am 12. August 772 in einer Schenkungsurkunde der Robertinerin Rachilde an das Kloster Lorsch im Ried erwähnt.

Bodenfunde in der Gemarkung von Lindenholzhausen weisen auf menschliche Spuren hin, die bis in die Hallstattzeit, in die Urnenfelderzeit und in die Altsteinzeit zurückreichen. Etwa auf die Zeit der Ersterwähnung des Ortes wird auch ein fränkisches Gräberfeld in der Gemarkung datiert. Im Mittelalter gehörte Lindenholzhausen zunächst zum Lahngau und sodann zur Grafschaft Diez, wurde aber mehrfach verpfändet, bevor es 1564 an Kurtrier fiel, weshalb es hier nicht zur Einführung der Reformation gekommen ist.

Lindenholzhausen war Sitz eines Diezer Grafschaftsgerichts, so bereits 1342 und 1485. Das Kirchspielgericht Lindenholzhausen - 1486 so bezeichnet - war ein Zivil- und Kriminalgericht. Es umfasste neben Lindenholzhausen, wo sich das Gerichtsgebäude befand, auch Eschhofen mit Mühlen, Dietkirchen sowie die heute nicht mehr bestehenden Orte Rübsangen, Vele, Mailstatt (bei Eschhofen) und Kreuch (in der Limburger Brückenvorstadt).

Das Ortswappen von Lindenholzhausen geht zurück auf das Lindenholzhäuser Gerichtssiegel von 1486: In Gold eine stilisierte, grüne Linde mit Wurzelwerk.

Wendelinuskapelle in der Ortsmitte
Der Sauerborn

In der heutigen Lindenholzhäuser Gemarkung gab es zwei weitere Siedlungen (Vele und Rübsangen), die aber aufgegeben worden sind. Vele wurde 1235 erstmals erwähnt. Es befand sich in der Gegend nördlich des heutigen Bahnhauses vor der Anhöhe "Scheid". Um 1450 wurde der Ort verlassen und die Bewohner zogen nach Lindenholzhausen. Die Siedlung Rübsangen lag etwa nordöstlich des heutigen Friedhofs, existierte aber bei seiner Ersterwähnung 1305 bereits nicht mehr. Hier auf dem Friedhof, dessen Ursprung bis in die Urnenfelderzeit reicht, befand sich eine 1323 genannte Kirche, die dem heiligen Alban von Mainz geweiht war. Diese Rübsanger Kirche war Kuratkapelle für die Orte Rübsangen, Vele, Lindenholzhausen und Eschhofen. Erst 1725 konnte Lindenholzhausen sich von der Mutterpfarrei Dietkirchen lösen und wurde eine eigenständige Pfarrei. 1806/07 erfolgte der Abbruch der Albanskirche.

Eine Kirche in Lindenholzhausen ist urkundlich 1235 als "Eigenkirche" nachgewiesen. 1698 wurde sie bis auf den wuchtigen romanischen Wehrturm abgerissen und im gleichen Jahr durch einen Neubau ersetzt. 1893 erfolgte der Abbruch dieses Turmes im Rahmen einer Kirchenerweiterung. Damals wurde auch der heutige Glockenturm errichtet. 1926/27 erhielt die Kirche durch die Anbauten von zwei Querhäusern einen kreuzförmigen Grundriss. Das Bauwerk dient heute dem Bistum Limburg als Magazin.

1979 wurde nicht weit von dem alten Gotteshaus die unter Pfarrer Willi Siegmund errichtete neue Kirche mit Pfarrzentrum eingeweiht (Architekt Justus Dahinden, Zürich). Diese steht ebenso wie die alte Kirche unter dem Patronat des heiligen Jakobus des Älteren. Die historisch und künstlerisch wertvollen Ausstattungsstücke der alten Kirche wurden in die neue übernommen. Dabei handelt es sich um ein barockes Ensemble ("Hadamarer Schule"), bestehend aus dem in der Zeit um 1700 entstandenen Hochaltar (wohl von Johann Valentin Neudecker d. Ä.), dem gleichaltrigen Vierzehn-Nothelfer-Altar, dem Heilig-Kreuz-Altar von 1740 und dem Kanzelkorb (um 1736). Nach Rechnungsunterlagen wurden der Hochaltar und der Vierzehn-Nothelfer-Altar 1702 in der alten Kirche aufgestellt. Der Hochaltar - ein Marienaltar - enthält einen Bilderzyklus mit drei Gemälden (Maria Immaculata, Maria-Himmelfahrt, Dreifaltigkeit) und folgende Holzplastiken: Jakobus der Ältere, Sebastian, Georg, Erzengel Michael, ferner Johannes der Evangelist und Johannes der Täufer, die den von einem Pelikan bekrönten Tabernakel flankieren, sowie vier Engel. Auf dem Altarbild des Vierzehn-Nothelfer-Altares ist die Darstellung der Vierzehn Nothelfer zu sehen und im Auszug ein Marienbild. Das Altarbild des Heilig-Kreuz-Altares zeigt die Kreuzigungsgruppe (Jesus, Maria, Johannes der Evangelist und Maria Magdalena) in einer Übermalung des 19. Jahrhunderts. Im Auszug des Altares befindet sich ein Relief, das dem Hadamarer Bildschnitzer Martin Volck zugeschrieben wird, mit einer Darstellung des Johannes Nepomuk. Zudem sind noch folgende historische Ausstattungsstücke in der neuen Kirche vorhanden: Statue des Guten Hirten (um 1736, ebenfalls Martin Volck zugeschrieben), Statue der Gottesmutter Maria (erstes Viertel des 18. Jahrhunderts), romanisches Taufbecken aus Eifeler Basaltlava (12./13. Jahrhundert), romanischer Bronzekruzifixus (12. Jahrhundert) des Altarkreuzes.

Die Wendelinuskapelle wurde 1631 errichtet und enthält einen Altar von 1674. Sie steht heute auf einer Verkehrsinsel an der Straßenkreuzung in der Ortsmitte.

Der „Sauerborn“ (offiziell „Lubentiusbrunnen“), eine Mineralquelle (alkalischer Säuerling) südlich des Orts, ist erstmals 1323 erwähnt. Zu Lindenholzhausen gehört auch die Lindenmühle im Emsbachtal. Spätestens 1326 befand sich dort eine Mühle, die in jenem Jahr dem St.-Georgs-Stift in Limburg geschenkt worden ist. Der heutige Bau wurde 1728 wohl zum Teil auf Grundmauern der Vorgängermühle errichtet. Nach mehrjährigem Leerstand begann 2009 die Sanierung des Anwesens. In der gegenüber gelegenen ehemaligen Ölmühle befindet sich ein kleines Restaurant, umgeben von einem Biergarten. An der Lindenmühle führt der Rad- und Wanderweg R 8 vorbei.

1750 und 1801 brannte Lindenholzhausen jeweils fast vollkommen ab. Infolge seiner Lage an der alten "Hohen- und Heerstraße" Köln - Frankfurt am Main, der so genannten Via Publica (etwa heutige B 8, also der Frankfurter Straße) und in Nähe zur damaligen Mainzer Straße nach Siegen hatte Lindenholzhausen in der Vergangenheit oftmals durch Truppendurchzüge zu leiden. 1663 wurde in Lindenholzhausen erstmals Schulunterricht im Backhaus unterhalb der alten Kirche erteilt. Ein Schulneubau an der "Kreuzgasse" erfolgte 1725; das Gebäude diente später als Rathaus. 1871 wurde das heute nicht mehr vorhandene Schulgebäude in der Schulstraße errichtet. Seit 1966 wird in der neu erbauten Lindenschule unterrichtet.

Am 31. Dezember 1971 hat sich Lindenholzhausen im Rahmen der Gebietsreform in Hessen der Stadt Limburg angeschlossen.[3]

Historische Namensformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In erhaltenen Urkunden wurde Lindenholzhausen unter den folgenden Ortsnamen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[4]

  • Holzhusen, in (772) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3170 = 3686dd]
  • Holzhusen (1235) [Struck, Quellen zur Geschichte der Klöster 3 Nr. 813]
  • Holzhusen (1292) [E. Joachim, in: Nassauische Annalen 14, 1877, S. 277]
  • Hultshusin prope Ribesangin (1305) [Urkundenbuch Eberbach 2, Nr. 622, S. 483]
  • Holtshusen bi Ribesangen (1306) [Urkundenbuch Eberbach 2, Nr. 626, S. 491]
  • Holczhusen by der Lynden (1365) [Struck, Quellen zur Geschichte der Klöster 1, Nr. 537]
  • Hultzhusin apud Ryuesangen et zu der linden (Ende 14. Jh.) [Lindenholzhausen. Beiträge zur Geschichte des Dorfes und der Wüstungen Rübsangen und Vele, S. 36–37, 42]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Territorien bzw. Verwaltungseinheiten denen Lindenholzhausen unterstand im Überblick:[4][5]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindenholzhausen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2014
Jahr  Einwohner
1834
  
935
1840
  
977
1846
  
1.148
1852
  
1.153
1858
  
1.228
1864
  
1.209
1871
  
1.182
1875
  
1.284
1885
  
1.304
1895
  
1.442
1905
  
1.541
1910
  
1.661
1925
  
1.961
1939
  
2.282
1946
  
2.336
1950
  
2.413
1956
  
2.425
1961
  
2.734
1970
  
2.800
1974
  
2.764
1987
  
2.881
1994
  
2.983
2014
  
3.278
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [4]

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[4]

• 1885: keine evangelischen, 1284 katholische Einwohner
• 1961: 148 evangelische, 2269 römisch-katholische Einwohner

Kultur und Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innenraum der neuen Kirche

Besonders bekannt ist Lindenholzhausen durch seine vielen Chöre. So gibt es die "Cäcilia-Chöre" (bestehend aus Männerchor, Frauenchor, Kinder-/Jugendchor, Pop- und Jazzchor sowie Jungem Chor und der Schrägen Acht), das "Ensemble vocale Lindenholzhausen", die "Harmonie Lindenholzhausen" (bestehend aus Männerchor, den Kinder- und Jugendchören "Young Harmonists", "Next Generation", der "Musikalische Früherziehung" und dem Kleinen Chor) und den Kirchenchor, zusammen elf Gesangsgruppen mit rund 450 Sängern im Ort. Im Laufe der Jahre haben diese Chöre mehrere nationale und internationale Preise gewonnen.

Neben der jährlichen Kirmes haben deshalb vor allem Gesangs- und Folklorefeste überörtliche Bedeutung. Hierbei hat vor allem das seit 1981 in Sechs-Jahres-Abständen ausgerichtete Musikfestival "Harmonie Festival" als internationaler Chor- und Folklorewettbewerb maßgeblich dazu beigetragen, Lindenholzhausen weit über die Region hinaus bekannt zu machen. Für Veranstaltungen stehen ein Festgelände am Gemeinschaftshaus, Schule und Kirche zur Verfügung. Neben den Gesangsgruppen/-vereinen und der im Jahr 1933 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Lindenholzhausen (seit dem 14. April 1975 mit Jugendfeuerwehr) bestehen noch rund 20 weitere Vereine und Gruppierungen, darunter die Turn- und Sportgemeinde, ein Tischtennis- und ein Schachclub.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Anschlussstelle 43 der Bundesautobahn 3 („Limburg-Süd“) sind es rund zwei Kilometer in östlicher Richtung bis zum Ortseingang von Lindenholzhausen. Die Bundesstraße 8 führt durch Lindenholzhausen hindurch. Darüber hinaus verbindet die L 3448 in Richtung Mensfelden den Ort mit der B 417, die nach Wiesbaden führt. Seit November 2008 wird die L 3448 in Richtung Eschhofen durch eine Ortsumgehung, die Lindenholzhausen am westlichen Ortsrand passiert und an die Bundesstraße 8 angeschlossen ist, vom innerörtlichen Verkehrsfluss entlastet.

Der Ort verfügt über einen Haltepunkt an die Main-Lahn-Bahn. Per ICE ist Lindenholzhausen über den ICE-Bahnhof Limburg-Süd der ICE-Strecke Frankfurt-Köln erreichbar. Dieser Bahnhof liegt rund zwei Kilometer von Lindenholzhausen entfernt.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Pfarrkirche St. Jakobus mit Pfarrzentrum
  • Alte Kirche mit Glockenturm (Magazin des Bistums Limburg)
  • Gemeinschaftshaus in Trägerschaft der Stadt Limburg
  • Lindenschule (Grundschule)
  • Zwei Kindergärten: Sankt Jakobus und Elisabeth, beide in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde.
  • Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr
  • Sportanlage der Turn- und Sportgemeinde mit Vereinsheim.
  • Vereinsheim der "Cäcilia"-Chöre
  • Vereinsheim des Männerchors "Harmonie"
  • Schießstand mit Vereinsheim des Schützenvereins
  • Geflügelzuchtanlage mit Vereinsheim des Geflügelzuchtvereins

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannes Kropp (* 1652, † 1727), Kanoniker am Mariengredenstift in Mainz, vermachte Stiftungen an Lindenholzhausen.
  • Johann Friedrich Dornuff (* 1684, † 1751), Kanoniker und Dekan am St. Georgs-Stift in Limburg, Dietkirchener Archidiakonats-Kommissar, förderte die 1725 erfolgte Errichtung der Pfarrei Lindenholzhausen.
  • Alberich Josef Dornuff (* 1696, † 1781), Kanoniker und Dekan am St. Georgs-Stift in Limburg, stiftete 1740 den Heilig-Kreuz-Altar in Lindenholzhausen.
  • Jakob Otto (* 1792, † 1880), Landwirt, Mitglied der Nassauischen Deputiertenkammer von 1833 bis 1845.
  • Joseph Hilfrich (* 17. Januar 1866 in Lindenholzhausen, † 3. März 1909 in Frankfurt am Main), Stadtpfarrer der katholischen Gemeinde von Frankfurt am Main, bischöflicher Kommissarius, Ehrendomherr in Limburg.
  • Josef Rompel (* 13. April 1867 in Lindenholzhausen, † 19. Juli 1941 in Pullach), Jesuit, Bryologe.
  • Georg Rompel, * 17. September 1870 in Lindenholzhausen, + 4. Januar 1955 ebenda, Bürgermeister, Ortschronist.
  • Antonius Hilfrich (* 3. November 1873 in Lindenholzhausen, † 5. Februar 1947 in Limburg), war von 1930 bis 1947 Bischof des Bistums Limburg. In Lindenholzhausen ist eine Straße nach ihm benannt.
  • Ferdinand Dernbach sen. (* 9. November 1885 Lindenholzhausen, † 25. Februar 1954 ebenda), Chorleiter.
  • Georg Rompel (* 5. September 1897 in Lindenholzhausen, † 26. April 1982 in Wiesbaden), beerdigt in Lindenholzhausen. Prälat. Stadtpfarrer und Stadtdekan von Wiesbaden, veranlasste und leitete den Neubau des St. Josefs-Hospitals in Wiesbaden.
  • Vinzenz Breser (* 9. Juni 1903 in Lindenholzhausen, † 4. April 1945 in Wernfried/Franken (gefallen)), Opernsänger.
  • Ferdinand Dernbach jun. (* 31. August 1909 in Lindenholzhausen, † 23. März 1980 in Niederbrechen), Chorleiter.
  • Alexander Stein (* 3. Januar 1911 in Frankfurt/M.-Nied, † 6. Juli 1980 in Dernbach (Westerwald)), beerdigt in Lindenholzhausen. Monsignore. Prälat. Bundes-Männerseelsorger, Mitbegründer und Leiter der Frankfurter Sozialschule. In Lindenholzhausen ist eine Straße nach ihm benannt.
  • Egon Eichhorn (* 12. Mai 1924 in Lindenholzhausen, † 5. Februar 2002 in Wiesbaden), Tierarzt, Veterinärdirektor, Historiker, Verfasser zahlreicher orts-, heimat- und landesgeschichtlicher Beiträge.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Rompel, Chronik des Dorfes Lindenholzhausen. Manuskript 1950. - Familienbuch Lindenholzhausen von 1725-1940. Manuskript 1940.
  • Egon Eichhorn: St. Jakob Lindenholzhausen - St. Alban +Rübsangen. Geschichte der Kirchen und der Pfarrei Lindenholzhausen. Wiesbaden 1967.
  • Egon Eichhorn, Hellmuth Gensicke, Josef J. G. Jung: Lindenholzhausen. Ausgewählte Kapitel aus der Geschichte des Dorfes. Limburg-Lindenholzhausen 1972. - Zweite, vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage: Lindenholzhausen. Beiträge zur Geschichte des Dorfes und der Wüstungen Rübsangen und Vele. Limburg-Lindenholzhausen 1993.
  • Egon Eichhorn: Beiträge zur Geschichte von Lindenholzhausen. 1-5, 1967/97.
  • Josef J. G. Jung: Lindenholzhausen - Beiträge zur Ortsgeschichte. Bd. I, 1986, Bd. II, 2005.
  • Literatur über Lindenholzhausen in der Hessischen Bibliographie

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemarkung/Flurgeschichte auf der website von Lindenholzhausen. abgerufen im Januar 2017.
  2. Wirtschaftsdaten im Internetauftritt der Stadt Limburg, abgerufen im Juli 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 369.
  4. a b c d Lindenholzhausen, Landkreis Limburg-Weilburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 23. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  5. Verwaltungsgeschichte Land Hessen bei M. Rademacher, Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Limburg-Lindenholzhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien