Little Mix

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Little Mix
Little Mix (2015)
Little Mix (2015)
Allgemeine Informationen
Herkunft Vereinigtes Königreich
Genre(s) Pop, Hip-Hop, R&B
Gründung 2011
Website www.little-mix.de
Aktuelle Besetzung
Jessica „Jesy“ Louise Nelson
Leigh-Anne Pinnock
Jade Amelia Thirlwall
Perrie Louise Edwards

Little Mix ist eine vierköpfige Popband aus England. Sie besteht aus den Sängerinnen Jesy Nelson, Jade Thirlwall, Perrie Edwards und Leigh-Anne Pinnock. Als erste Girlband gewann sie im Dezember 2011 die achte Staffel der britischen Castingshow The X Factor. Die Band wurde betreut von der N-Dubz-Sängerin Tulisa Contostavlos und zusammengestellt von Kelly Rowland.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vier Bandmitglieder sangen zuerst als Solo-Sängerinnen erfolgreich vor, schieden jedoch im Bootcamp aus. Die Jury entschied sich, ihnen noch eine Chance zu geben und sie zu viert an der Gruppen-Kategorie teilnehmen zu lassen. Nelson und Edwards als Teil von 'Faux Pas' und Thirlwall und Pinnock als Teil von 'Orion', es scheiterten jedoch beide Gruppen wieder. Die Jurorinnen Kelly Rowland und Tulisa Contostavlos entschieden, die vier Kandidatinnen als eine einzige Gruppe namens 'Rhythmix' weitermachen zu lassen. Am 26. Oktober 2011 wurde die Bandnamenänderung von 'Rhythmix' zu 'Little Mix' angekündigt, da die Klage einer Wohltätigkeitsorganisation aus Brighton mit demselben Namen für viel Aufsehen sorgte, als X Factor den Namen 'Rhythmix' markenrechtlich schützen lassen wollte. Die Streitigkeiten wurden ausgeräumt, indem Simon Cowell, Chef der Firma Syco (The X Factor), der Organisation eine hohe Summe spendete und die Band von sich aus für die Namensänderung entschied.

Little Mix bei ihrer DNA-Tour (2013)

Am 11. Dezember 2011 gewannen Little Mix als erste Band überhaupt in der X-Factor-Geschichte den Wettbewerb, außerdem waren sie bisher die einzige Girlband, die es in die Liveshows geschafft hatte. Ihre erste Single Cannonball erschien direkt nach dem Finale als Download und kurz darauf auf CD und stieg sofort auf Platz 1 der britischen Charts ein. Auf der Single sind neben Cannonball noch drei Live-Performances aus der The-X-Factor-Show zu hören. Das Debütalbum DNA erschien im November 2012. Richard "Biff" Stannard, der unter anderem schon für die Spice Girls geschrieben hat, wirkte an einem Song des Albums mit.[1] Am 11. November 2013 erschien das zweite Album Salute, welches im Sommer 2013 entstand. In den Vereinigten Staaten von Amerika erschien die Platte im Januar 2014 und erreichte Platz 1 der iTunes Charts. 2014 machten Little Mix beim Sport Relief 2014 mit und sangen auch den Titelsong Word Up!

Sie sind die erste britische Girlgroup, die auf Anhieb mit einem Debütalbum den Einstieg in die Top 5 der Billboard 200 schaffte.[2]

Im Juli 2015 kündigten Little Mix an, dass ihr drittes Studioalbum mit dem Titel Get Weird am 6. November 2015 erscheinen soll. Die erste Single aus diesem Album war Black Magic, die am 10. Juli 2015 öffentlich erschienen ist. Die Single stieg sofort auf Platz eins der britischen Charts ein. Dort hielt sie sich drei Wochen. Am 25. September veröffentlichte die Gruppe ihre zweite Single vom Album, Love Me Like You, allerdings nur im Vereinigten Königreich, Australien und Neuseeland. Das Album erreichte in der ersten Woche Platz zwei in den britischen Charts, welches der höchste Einstieg eines Albums der Gruppe bislang ist.[3] In den US-Charts stieg das Album auf Platz 13 in den Billboard 200 ein, wodurch Little Mix die einzige Gruppe vom Vereinigten Königreich ist, welche drei Alben in den Top Fünfzehn der Billboard-200-Charts hatten.[4] Das Album wurde mit über 520.000 Verkäufen im Vereinigten Königreich mit Platin ausgezeichnet, welches das bislang meistverkaufte Album der Gruppe ist.[5] Am 5. Dezember hat Little Mix über Twitter ihre dritte Single des Albums angekündigt, Secret Love Song. Dieser Song ist eine Gemeinschaftsproduktion mit dem amerikanischen R&B-Sänger Jason Derulo. Die Single erreichte Platz sechs in den UK Singles Chart und hat Goldstatus erreicht. Eine zweite, akustische Version (Secret Love Song Part 2, ohne Jason Derulo) ist auf der Deluxe-Version vom Album zu finden. Aufgrund ihres enormen Erfolges wurden sie am 24. Februar 2016 für zwei Preise bei den BRIT Awards nominiert, Best British Single und British Artist Video, die sie allerdings nicht gewannen. Des Weiteren sangen sie ihren Song Black Magic.

Am 13. März 2016 startete die The Get Weird Tour, um das Album zu promoten. Zum ersten Mal in deren Bandgeschichte erstreckt sich ihre Tour durch 60 Konzerte in Europa, Australien als auch Asien. Die Get Weird Tour hält den Rekord für die meistverkauften Tickets einer UK-Arena Tour mit über 300.000 verkauften Tickets alleine in England.[6][7]

Am 11. April 2016 verkündete die Band ihre vierte Single des Albums, Hair. Mit dem Verkauf der Single und mit der Veröffentlichung des Musikvideos wurde eine neue Version aufgenommen, wo nun auch Sean Paul kollaboriert. Die Single wurde vier Tage später veröffentlicht und hat Goldstatus im Vereinigten Königreich erreicht.

Am 16. Oktober 2016 wurde der Song Shout Out to My Ex als Leadsingle des vierten Albums Glory Days veröffentlicht. Binnen einer Stunde erreichte die Single die Spitze der englischen iTunes Charts. Am 18. November. 2016 erschien das Album Glory Days welches sich noch am selben Tag in sechs Ländern Platz 1 und in weiteren 60 Ländern in den iTunes Charts platzierte. In Deutschland schaffte es das Album auf Platz 27.

Kurze Zeit später kundigten sie ihre vierte Tour an. Die dieses Mal auch durch Amerika führt. In Deutschland meldeten sie, nachdem bei der Get Weird Tour nur ein Konzert in Deutschland stattgefunden hatte, gleich drei Konzerte. Am 22. September kündigte Ariana Grande an, dass Little Mix ihre Vorband bei ihrer Dangerous Woman Tour sei. Am 20. Januar brachten sie ihre zweite Singleauskopplung Touch zusammen mit einem Video auf den Markt.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jessica Louise Nelson (* 14. Juni 1991 in Romford, London)
  • Leigh-Anne Pinnock (* 4. Oktober 1991 in High Wycombe, Buckinghamshire)
  • Jade Amelia Thirlwall (* 26. Dezember 1992 in South Shields, Tyne and Wear)
  • Perrie Louise Edwards (* 10. Juli 1993 in South Shields, Tyne and Wear)

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[8][9] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2012 DNA 86
(1 Wo.)
3 Platin
(36 Wo.)
4
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. November 2012
Verkäufe: + 2.000.000
2013 Salute 90
(1 Wo.)
53
(1 Wo.)
4 Platin
(40 Wo.)
6
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. November 2013
Verkäufe: + 1.000.000
2015 Get Weird 29
(1 Wo.)
16
(1 Wo.)
18
(1 Wo.)
2 Doppelplatin
(… Wo.)
13
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. November 2015
Verkäufe: + 1.500.000
2016 Glory Days 27
(1 Wo.)
24
(1 Wo.)
22
(1 Wo.)
1 Platin
(… Wo.)
25
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. November 2016

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[8][9] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2011 Cannonball 1 Gold
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Dezember 2011
2012 Wings
DNA
1 Gold
(25 Wo.)
79 Gold
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. August 2012
Verkäufe: + 1.900.000
DNA
DNA
3 Silber
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2012
Verkäufe: + 1.000.000
2013 Change Your Life
DNA
12
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Februar 2013
Verkäufe: + 653.000
How Ya Doin’?
DNA
16
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. April 2013
Verkäufe: + 225.000; (feat. Missy Elliott)
Move
Salute
3 Gold
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. November 2013
Verkäufe: + 500.000
Little Me
Salute
14 Silber
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Dezember 2013
Verkäufe: + 210.000
2014 Word Up! 65
(1 Wo.)
6
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. März 2014
Salute
Salute
6 Silber
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. April 2014
2015 Black Magic
Get Weird
73
(1 Wo.)
1 Platin
(41 Wo.)
67 Gold
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2015
Verkäufe: + 1.000.000
Love Me Like You
Get Weird
11 Gold
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. September 2015
2016 Secret Love Song
Get Weird
6 Platin
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2016
(feat. Jason Derulo)
Hair
Get Weird
11 Gold
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. April 2016
(feat. Sean Paul)
Shout Out to My Ex
Glory Days
52
(8 Wo.)
24
(8 Wo.)
49
(… Wo.)
1 Platin
(… Wo.)
69
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Oktober 2016
Touch
Glory Days
4 Gold
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. November 2016
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zum Download bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
2013 These Four Walls
Salute
57
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. November 2013
2015 Weird People
Get Weird
78
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Oktober 2015
Grown
Get Weird
72
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Oktober 2015
2016 You Gotta Not
Glory Days
61
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2016
F.U.
Glory Days
82
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. November 2016
Oops
Glory Days
41
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. November 2016
(feat. Charlie Puth)

Singles als Gastmusiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[8][9] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2011 Wishing on a Star 1
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. November 2011
(feat. X Factor Finalists 2011, JLS & One Direction)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

4Music Video Honours 2012

  • Nominiert:
    • Best Breakthrough
    • Best Group

Glamour Awards 2012

  • Nominiert:
    • Band of the Year

Nickelodeon Kids’ Choice Awards 2012

  • Nominiert:
    • Favourite UK Band: Little Mix
    • Favourite UK Newcomer: Little Mix

BBC Radio 1 Teen Awards 2013

  • Nominiert:
    • Best British Group

Cosmopolitan Ultimate Women Awards 2013

  • Gewonnen:
    • Ultimate Export

Nickelodeon Kids’ Choice Awards 2013

  • Nominiert:
    • Best Group: Little Mix

4Music Video Honours 2014

  • Gewonnen:
    • Best Girl Group

Glamour Awards 2014

  • Gewonnen:
    • Band of the Year

Nickelodeon Kids’ Choice Awards 2014

  • Nominiert:
    • Favourite Band UK: Little Mix

Radio Disney Awards 2014

  • Nominiert:
    • Song: Little Mix - Wings

Japan Gold Disc Awards 2014

  • Gewonnen:
    • Best 3 New Artists
    • New Artist of the Year

Popjustice's Twenty Quid Music Prize 2014

  • Gewonnen:
    • Track of the Year

Pure Beauty Awards 2014

  • Gewonnen:
    • Best New Eye Product

Shorty Awards 2014

  • Nominiert:
    • Best UK in Social Media

BBC Radio 1 Teen Awards 2015

  • Gewonnen:
    • Embrace Your Uniqueness
  • Nominiert:
    • Best British Single

Cosmopolitan Ultimate Women Awards 2015

  • Gewonnen:
    • The Ultimate Girl Group

MTV Europe Music Awards 2015

  • Gewonnen:
    • Best UK & Ireland Act
  • Nominiert:
    • Worldwide Act: Europe

MTV Europe Music Awards Japan 2015

  • Nominiert:

Best Collaboration

Teen Choice Awards 2015

  • Gewonnen:
    • Choice Music: Breakout Artist
  • Nominiert:
    • Choice Music: Female Group
    • Choice Music: International Artist
    • Choice Music: Love Song

Popjustice's Twenty Quid Music Prize 2015

  • Gewonnen:
    • Track of the Year

Shorty Awards 2015

  • Nominiert:
    • Best Band

Glamour Awards 2016

  • Gewonnen:
    • Artist of the Year

MTV Europe Music Awards 2016

  • Gewonnen:
    • Best UK & Ireland Act

Teen Choice Awards 2016

  • Gewonnen:
    • Choice Music: International Artist
  • Nominiert:
    • Choice Music: International Artist
    • Choice Music: Love Song

Brit Awards 2016

  • Nominiert:
    • British Single of the Year
    • British Video of the Year

Shorty Awards 2016

  • Nominiert:
    • Best Musician

Brit Awards 2017

  • Nominiert:
    • British Group
    • British Single of the Year
    • British Video of the Year

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DNA auf allmusic.com
  2. Little Mix Breaks Spice Girls' Chart Record. billboard.com, abgerufen am 22. Juni 2013.
  3. Artists: Little Mix. Official Charts Company. 9. März 2013.
  4. CONTINUING THE GIRL POWER LEGACY, LITTLE MIX SET TWO NEW RECORDS ON THE BILLBOARD 200 CHART!, Celeb Mix. 17. November 2015. 
  5. Alan Jones: Official Charts Analysis: PJ Harvey lands first No.1 album. In: Music Week, Intent Media, 22. April 2016. Abgerufen am 25. April 2016. 
  6. https://twitter.com/musicfacts_LM/status/723606851858903040
  7. http://portalpopline.virgula.uol.com.br/little-mix-comemora-300-mil-ingressos-vendidos-para-turne-no-reino-unido/
  8. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  9. a b c Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK, US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Little Mix – Sammlung von Bildern