Luftschacht Rote Fuhr

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Luftschacht Rote Fuhr
Allgemeine Informationen zum Bergwerk
Luftschacht RoteFuhr Nordfassade IMGP7996.jpg
Luftschacht Rote Fuhr der Zeche Preußen II
Informationen zum Bergwerksunternehmen
Betriebsbeginn 1925
Betriebsende 1927
Nachfolgenutzung Industriedenkmal, Bildungszentrum
Geförderte Rohstoffe
Abbau von
Geographische Lage
Koordinaten 51° 34′ 5″ N, 7° 33′ 17″ OKoordinaten: 51° 34′ 5″ N, 7° 33′ 17″ O
Luftschacht Rote Fuhr (Regionalverband Ruhr)
Luftschacht Rote Fuhr
Lage Luftschacht Rote Fuhr
Standort Grevel
Gemeinde Dortmund
Kreisfreie Stadt (NUTS3) Dortmund
Land Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Revier Ruhrrevier
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p2

Der Luftschacht Rote Fuhr ist ein Wetterschacht im Dortmunder Stadtteil Grevel.

Die Schachtanlage wurde in den Jahren 1925–1927 für die Zeche Preußen II von der Harpener Bergbau AG abgeteuft. Nach der Stilllegung des Bergwerks wurde die Wetteranlage von der Zeche Gneisenau weiterbetrieben.

Die Anlage steht seit 1989 unter Denkmalschutz, verfiel jedoch sehr schnell. Große Teile der Anlage wurden daher 1998 abgerissen, nur der Malakow-Turm blieb erhalten, wurde restauriert und zu einem Schulungs- und Bildungszentrum mit dem thematischen Schwerpunkt „Ökologischer Garten- und Landschaftsbau“ umgebaut. Der Malakowturm ist Sitz der sozialen Stadtteilinitiave Neuer Lernort und des Freien Bildungswerks in Dortmund-Scharnhorst.

Der Luftschacht Rote Fuhr ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen[1] und Teil der Route der Industriekultur.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Luftschacht Rote Fuhr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nr. A 0007. Denkmalliste der Stadt dortmund. In: dortmund.de – Das Dortmunder Stadtportal. Denkmalbehörde der Stadt Dortmund, 14. April 2014, abgerufen am 16. Juni 2014 (PDF, Größe: 180 kB).