Siedlung Oberdorstfeld

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Typisches Zechenhaus
Denkmalbereich Oberdorstfeld

Die Siedlung Oberdorstfeld ist eine ehemalige Bergbaukolonie der Zeche Dorstfeld im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld.

Die Siedlung wurde zwischen 1913 und 1919 als Wohnsiedlung für die Bergarbeiter der Zeche Dorstfeld errichtet. Die vom Essener Architekten Oskar Schwer errichtete Siedlung trägt die Züge einer Gartenstadt.

Später wurde die Siedlung nach Norden und Osten erweitert. Bauträger war hier die Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten im rheinisch-westfälischen Steinkohlebezirk GmbH, die zwischen 1920/21 und 1922–26 durch den Berliner Architekten Otto Rudolf Salvisberg weitere eineinhalbgeschossige Reihenhäuser errichten ließ.

Die Siedlung Oberdorstfeld wurde 1993 in die Denkmalliste der Stadt Dortmund aufgenommen[1] und ist heute Teil der Route der Industriekultur.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Denkmalliste der Stadt Dortmund. In: dortmund.de – Das Dortmunder Stadtportal. Denkmalbehörde der Stadt Dortmund, 14. April 2014, abgerufen am 16. Juni 2014 (PDF, Größe: 180 kB).

Koordinaten: 51° 29′ 59″ N, 7° 24′ 37″ O