Manuel Osborne-Paradis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Manuel Osborne-Paradis Ski Alpin
Manuel Osborne-Paradis
Nation KanadaKanada Kanada
Geburtstag 8. Februar 1984 (34 Jahre)
Geburtsort North Vancouver, Kanada
Größe 183 cm
Gewicht 94 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Kombination
Verein Whistler Mountain Ski Club
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 St. Moritz 2017 Super-G
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Silber0 Maribor 2004 Super-G
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 8. Januar 2005
 Weltcupsiege 3
 Gesamtweltcup 16. (2009/10)
 Abfahrtsweltcup 4. (2009/10)
 Super-G-Weltcup 9. (2009/10)
 Kombinationsweltcup 40. (2005/06)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 2 4 4
 Super-G 1 0 0
letzte Änderung: 14. März 2018

Manuel Osborne-Paradis (* 8. Februar 1984 in North Vancouver, British Columbia) ist ein kanadischer Skirennläufer. Er ist auf die Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Osborne-Paradis stand im Alter von vier Jahren das erste Mal auf Skiern. Mit zehn Jahren bestritt er sein erstes Rennen. Ab dem Winter 1999/00 nahm er in seiner Heimat regelmäßig an FIS-Rennen und Läufen um den Nor-Am Cup teil, wo er seine Qualitäten in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G entwickelte. Einen ersten internationalen Achtungserfolg landete er bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2003 im französischen Serre Chevalier, wo er Fünfter in der Abfahrt wurde. Nach mehreren Spitzenplatzierungen im Nor-Am Cup rückte er schließlich 2004 in den Kader der kanadischen Skinationalmannschaft auf.

Im Januar 2005 debütierte er beim Abfahrtslauf von Chamonix im Skiweltcup und fuhr auf Anhieb auf Rang 14. In den folgenden Rennen bestätigte Osborne-Paradis seinen Ruf als eine der größten Nachwuchshoffnungen des kanadischen Skiverbandes. Vereinzelt gelangen ihm Platzierungen unter den besten 20, so auch bei der Skiweltmeisterschaft 2005 in Bormio (Rang 19 Abfahrt, Rang 17 Kombination) und bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin (Rang 13 Abfahrt, Rang 20 Super-G). Spitzenresultate blieben jedoch aus.

Das änderte sich zu Beginn der Saison 2006/07. Bei der ersten Weltcup-Abfahrt, die im kanadischen Lake Louise ausgetragen wurde, fuhr Osborne-Paradis überraschend auf den zweiten Platz und lag am Ende des Rennens nur fünf Hundertstelsekunden hinter dem Sieger Marco Büchel. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Åre wurde er Neunter in der Abfahrt, aber bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère schied er sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G aus. Am 6. März 2009 feierte Osborne-Paradis bei der Abfahrt in Kvitfjell seinen ersten Weltcupsieg. Zwei weitere Siege folgten im November und Dezember 2009. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver erzielte er allerdings nur Platz 17 in der Abfahrt und kam im Super-G nicht ins Ziel.

Am 29. Januar 2011 stürzte Osborne-Paradis in der Abfahrt von Chamonix nach einem Fahrfehler. Er zog sich dabei einen Bruch des linken Schienbeinkopfes und mehrerer Rippen zu.[1] Er musste im Rest des Winters pausieren und konnte auch in der Saison 2011/12 an keinen Rennen teilnehmen.

Am 8. Februar 2017, an seinem 33. Geburtstag, wurde er bei der Weltmeisterschaft 2017 in St. Moritz, überraschend Dritter. Seine Start-Nr. 26 beweist, dass er nur zur drittbesten Gruppe der Elite-Läufer zählte.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 11 Podestplätze, davon 3 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
6. März 2009 Kvitfjell Norwegen Abfahrt
29. November 2009 Lake Louise Kanada Super-G
19. Dezember 2009 Gröden Italien Abfahrt

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2004/05 93. 40 37. 36 50. 4
2005/06 77. 61 29. 50 45. 1 10. 40
2006/07 38. 241 12. 241
2007/08 32. 297 6. 266 33. 31
2008/09 25. 347 5. 323 30. 24
2009/10 16. 453 4. 281 9. 172
2010/11 60. 126 28. 80 27. 46
2012/13 43. 165 13. 143 30. 22
2013/14 41. 208 18. 150 27. 58
2014/15 33. 246 14. 186 25. 60
2015/16 54. 191 21. 153 33. 38
2017/18 29. 290 11. 220 20. 70
2017/18 41. 147 17. 125 24. 52

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Manuel Osborne-Paradis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Osborne-Paradis: Schienbeinkopf und Rippen gebrochen. nachrichten.at, 29. Januar 2011, abgerufen am 29. Januar 2011.