Niaux

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Niaux
Niaux (Frankreich)
Niaux
Region Okzitanien
Département Ariège
Arrondissement Foix
Kanton Sabarthès
Gemeindeverband Pays de Tarascon
Koordinaten 42° 49′ N, 1° 36′ OKoordinaten: 42° 49′ N, 1° 36′ O
Höhe 509–1.322 m
Fläche 3,99 km2
Einwohner 165 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 41 Einw./km2
Postleitzahl 09400
INSEE-Code

Wisentzeichnung in der Höhle von Niaux (Replikat)

Niaux ist eine französische Gemeinde mit 165 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2017) im Département Ariège in der Region Okzitanien (bis 2015: Midi-Pyrénées). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Foix und zum 1994 egründeten Gemeindeverband Pays de Tarascon. Die Bewohner nennen sich Niausiens. Überregional bekannt ist die Gemeinde durch die Höhle von Niaux.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niaux liegt etwa 18 Kilometer südlich von Foix am linken Ufer des Vicdessos im Regionalen Naturpark Pyrénées Ariégeoises. Umgeben wird Niaux von den Nachbargemeinden Tarascon-sur-Ariège im Norden, Ussat im Nordosten, Ornolac-Ussat-les-Bains und Larnat im Osten, Miglos im Südosten, Capoulet-et-Junac im Süden, Lapège im Südwesten sowie Alliat im Westen und Nordwesten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den höchsten Einwohnerstand hatte Niaux 1851, als man 403 Bewohner zählte.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2017
Einwohner 245 228 221 230 226 201 193 165
Quellen: Cassini[1] und INSEE[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Informationszentrum am Eingang zur Höhle von Niaux
  • Höhle von Niaux, die einzige unter den bekannteren Bilderhöhlen Südfrankreichs und Spaniens, die öffentlich zugänglich ist, Monument historique[3]
  • Pyrenäen-Museum (Musée pyrénéen de Niaux), Museum der Ethnologie, Volkskunst und Traditionen im Bereich der oberen Ariège, zusammengetragen von Max und Denise Dejean und 1982 eröffnet[4]
  • Kirche Saint-Vincent
  • Schloss Castelmerle, heute Hotel und Restaurant

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Niaux sind zwei Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Schaf- und Ziegenhaltung).[5]

Durch die Gemeinde Niaux führt die Fernstraße D 8 von Tarascon-sur-Ariège nach Vicdessos. Drei Kilometer nordöstlich von Niaux besteht ein Anschluss an die teils zweistreifig ausgebaute RN 20. In Tarascon-sur-Ariège befindet sich der nächstgelegene Bahnhof an der Bahnstrecke von Toulouse ins spanische Puigcerdà (Ligne de Portet-Saint-Simon à Puigcerda (frontière)).

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Niaux auf cassini.ehess.fr
  2. Niaux auf insee.fr
  3. Eintrag in der Base Mérimée des Kulturministeriums. Abgerufen am 26. April 2016 (französisch).
  4. Präsentation des Pyrenäen-Museums (französisch)
  5. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Niaux – Sammlung von Bildern