Pfakofen

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Wappen Deutschlandkarte
Pfakofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pfakofen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 51′ N, 12° 13′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Alteglofsheim
Höhe: 363 m ü. NHN
Fläche: 15,28 km2
Einwohner: 1680 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km2
Postleitzahl: 93101
Vorwahl: 09451
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 182
Gemeindegliederung: 6 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 10
93087 Alteglofsheim
Website: www.pfakofen.de
Erster Bürgermeister: Christian Gangkofer (Freie bürgerliche Wählergruppe)
Lage der Gemeinde Pfakofen im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-SulzbachLandkreis ChamLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis EichstättLandkreis KelheimLandkreis LandshutLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis SchwandorfStraubingLandkreis Straubing-BogenRegensburgForstmühler ForstKreuther ForstBrunn (Oberpfalz)AlteglofsheimAltenthannAufhausenBach an der DonauBarbingBeratzhausenBernhardswaldBernhardswaldBrennbergBrunn (Oberpfalz)DeuerlingDonaustaufDuggendorfHagelstadtHemauHolzheim am ForstKallmünzKöferingLaaberLappersdorfMintrachingMötzingNeutraublingNittendorfObertraublingPentlingPettendorfPfakofenPfatterPielenhofenRiekofenRegenstaufSchierling (Oberpfalz)SinzingSünchingTegernheimThalmassingWenzenbachWiesent (Gemeinde)Wörth an der DonauWolfsegg (Oberpfalz)ZeitlarnKarte
Über dieses Bild

Pfakofen ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg in Bayern. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Alteglofsheim.

Pfarrkirche St. Georg Pfakofen

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Region Regensburg, etwa 20 km südöstlich von Regensburg im Tal der Großen Laaber.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt sechs Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2][3]

Es gibt die Gemarkungen Pfakofen, Pfellkofen und Rogging.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hofmark Pfakofen gehörte von 1532 bis 1808 den Grafen von Königsfeld. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern. 1818 entstand die politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1945 oder 1946 wurde die Gemeinde Pfellkofen eingegliedert.[4] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern kam am 1. Januar 1978 Rogging hinzu.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1124 auf 1598 um 474 Einwohner bzw. um 42,2 %.

  • 1961: 0979 Einwohner
  • 1970: 1039 Einwohner
  • 1987: 1084 Einwohner
  • 1991: 1220 Einwohner
  • 1995: 1330 Einwohner
  • 2000: 1446 Einwohner
  • 2005: 1534 Einwohner
  • 2010: 1555 Einwohner
  • 2015: 1612 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2020[6]
(in %)
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60
50
40
30
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10
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45,70
aktuelle Sitzverteilung im Gemeinderat Pfakofen (15. März 2020)
  
Insgesamt 12 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Gangkofer (Freie Wähler) wurde bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 mit 67,93 % der Stimmen zum Ersten Bürgermeister gewählt.[7]

Gemeinderäte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus dem Ersten Bürgermeister und zwölf gewählten Mitgliedern. Bei der Kommunalwahl vom 15. März 2020 haben von den 1.297 stimmberechtigten Einwohnern in der Gemeinde Pfakofen, 894 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, womit die Wahlbeteiligung bei 68,93 Prozent lag.[8]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Gemeinde Pfakofen
Blasonierung: „In Rot ein silbernes Andreaskreuz, darüber eine goldene Blattkrone, darunter eine goldene Bügelkrone.“[9]

Das Wappen wird seit 1977 geführt.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Pfakofen unterhält eine Patenschaft mit der dritten Kompanie des Fernmeldebataillons 4 in Cham/Oberpfalz.

Bau- und Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort Pfakofen sind drei Objekte als Baudenkmal ausgewiesen.

Kirche Mater Dolorosa Pfellkofen
Kirche St. Johannes Rogging

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1998 waren nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft am Arbeitsort fünf, im produzierenden Gewerbe 76 und im Bereich Handel und Verkehr 57 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. In sonstigen Wirtschaftsbereichen lag dieser Wert bei 20 Personen. Sozialversicherungspflichtig beschäftigt am Wohnort waren 516 Menschen. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 44 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1075 Hektar, davon 976 Hektar Ackerfläche und 99 Hektar Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 64 Kindern
  • Volksschulen: Grundschule mit vier Klassen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Pfakofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-003r Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtag (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Pfakofen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 28. November 2017.
  3. Gemeinde Pfakofen, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 21. Dezember 2021.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 555 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 657.
  6. https://wahlen.landkreis-regensburg.de/kommunal2020/20200315/09375182/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_66_Gemeinde_Gemeinde_Pfakofen.html
  7. https://wahlen.landkreis-regensburg.de/kommunal2020/20200315/09375182/html5/Buergermeisterwahl_Bayern_67_Gemeinde_Gemeinde_Pfakofen.html
  8. https://wahlen.landkreis-regensburg.de/kommunal2020/20200315/09375182/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_66_Gemeinde_Gemeinde_Pfakofen.html
  9. Eintrag zum Wappen von Pfakofen in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 6. August 2020.