Pielenhofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pielenhofen
Pielenhofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pielenhofen hervorgehoben
49.072511.957777777778340Koordinaten: 49° 4′ N, 11° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Pielenhofen-Wolfsegg
Höhe: 340 m ü. NHN
Fläche: 14,49 km²
Einwohner: 1465 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93188
Vorwahl: 09409
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 184
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Judenberger Straße 4
93195 Wolfsegg
Webpräsenz: www.pielenhofen.de
Bürgermeister: Reinhold Ferstl (FW)
Lage der Gemeinde Pielenhofen im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Cham Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Eichstätt Landkreis Kelheim Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Schwandorf Straubing Landkreis Straubing-Bogen Regensburg Forstmühler Forst Kreuther Forst Brunn (Oberpfalz) Alteglofsheim Altenthann Aufhausen Bach an der Donau Barbing Beratzhausen Bernhardswald Bernhardswald Brennberg Brunn (Oberpfalz) Deuerling Donaustauf Duggendorf Hagelstadt Hemau Holzheim am Forst Kallmünz Köfering Laaber Lappersdorf Mintraching Mötzing Neutraubling Nittendorf Obertraubling Pentling Pettendorf Pfakofen Pfatter Pielenhofen Riekofen Regenstauf Schierling (Oberpfalz) Sinzing Sünching Tegernheim Thalmassing Wenzenbach Wiesent (Gemeinde) Wörth an der Donau Wolfsegg (Oberpfalz) ZeitlarnKarte
Über dieses Bild

Pielenhofen ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg in Bayer und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pielenhofen-Wolfsegg.

Bekannt ist der Ort auch durch das Kloster Pielenhofen und das Internat der Regensburger Domspatzen.

Kloster Pielenhofen

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Pielenhofen liegt in der Region Regensburg im Naabtal, umrahmt von steil abfallenden Jurafelsen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Es gibt 10 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Pielenhofen und Pielenhofer Wald l.d. Naab.

Geschichte[Bearbeiten]

Pielenhofen gehörte zum Reichsstift Kaisheim. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern, bildete aber eine geschlossene Hofmark des Kaisheimischen Subpriorates Kloster Pielenhofen. Das Kloster wurde 1803 säkularisiert und 1838 von den Salesianerinnen gekauft, die ein Institut für Höhere Töchter einrichteten.

Siehe auch Burgstall Lichtenroth

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gemeindegebietsreform war zunächst 1971 eine Verwaltungsgemeinschaft mit Pettendorf und Wolfsegg vorgesehen. Dazu kam es jedoch zunächst nicht. 1975 wurde diese Planung von der Regierung wieder aufgenommen und realisiert. Am 1. Mai 1978 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Pettendorf, bestehend aus Pielenhofen, Pettendorf und Wolfsegg mit Sitz in Pettendorf gegründet. Am 1. Februar 2002 trat Pettendorf aus dieser Verwaltungsgemeinschaft aus und bildet seither eine Einheitsgemeinde. Der Verwaltungssitz der verbliebenen Gemeinschaft Pielenhofen-Wolfsegg wurde nach Wolfsegg verlegt. Zum 1. Oktober 2009 wurde ein Teil des aufgelösten gemeindefreien Gebiets Schwaighauser Forst eingemeindet.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1970: 1.051 Einwohner
  • 1987: 1.060 Einwohner
  • 2000: 1.145 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern.

Die Kommunalwahl am 16. März 2014 brachte folgendes Ergebnis:

Bürgermeister[Bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Reinhold Ferstl.

Ferstl wurde erstmals in einer Nachwahl, im Jahr 2004, als Nachfolger des seit 1990 amtierenden Franz Wittl zum Bürgermeister gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Die Beschreibung lautet: In Schwarz ein goldener Lilienstengel, der unten von einem gesenkten, in zwei Reihen von Silber und Rot geschachten Balken überdeckt ist. Das Wappen wird seit 1970 geführt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Pielenhofen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft und im Produzierenden Gewerbe keine, im Bereich Handel und Verkehr 110 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 56 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 370. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 19 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 471 Hektar. Davon waren 403 Hektar Ackerfläche.

Behörden[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2012):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 54 Kindern
  • Volksschule: 4 Klassen und 71 Schülern
  • Realschule: privat mit 6 Klassen und 117 Schülern

Sport[Bearbeiten]

  • FC Pielenhofen/Adlersberg

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Wolfram Menschick (1937–2010), Kirchenmusiker und Komponist von Kirchenmusik, Domkapellmeister in Eichstätt

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/231220&attr=OBJ&val=1029
  3. www.regierung.oberpfalz.bayern.de
  4. Siehe die Webseite des Partnerschaftskomitees der Gemeinde Pielenhofen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pielenhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien