Riekofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Riekofen
Riekofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Riekofen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 55′ N, 12° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Sünching
Höhe: 335 m ü. NHN
Fläche: 23,93 km2
Einwohner: 784 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km2
Postleitzahl: 93104
Vorwahl: 09480
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 191
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 26
93104 Sünching
Webpräsenz: www.taimering.de
Bürgermeister: Johann Schiller
Lage der Gemeinde Riekofen im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Cham Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Eichstätt Landkreis Kelheim Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Schwandorf Straubing Landkreis Straubing-Bogen Regensburg Forstmühler Forst Kreuther Forst Brunn (Oberpfalz) Alteglofsheim Altenthann Aufhausen Bach an der Donau Barbing Beratzhausen Bernhardswald Bernhardswald Brennberg Brunn (Oberpfalz) Deuerling Donaustauf Duggendorf Hagelstadt Hemau Holzheim am Forst Kallmünz Köfering Laaber Lappersdorf Mintraching Mötzing Neutraubling Nittendorf Obertraubling Pentling Pettendorf Pfakofen Pfatter Pielenhofen Riekofen Regenstauf Schierling (Oberpfalz) Sinzing Sünching Tegernheim Thalmassing Wenzenbach Wiesent (Gemeinde) Wörth an der Donau Wolfsegg (Oberpfalz) ZeitlarnKarte
Über dieses Bild

Riekofen ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg in Bayern und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Sünching.

Riekofen ist die kleinste Gemeinde im Landkreis.

Pfarrkirche St. Johannes in Riekofen

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt zwischen Pfatter und Sünching im nordwestlichen Gäuboden.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt acht Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Riekofen wurde 1995 eine Doppelkreisgrabenanlage entdeckt, die der Pollinger Kultur zugerechnet wird. Riekofen gilt als bedeutender Fundort für Vorgeschichte.[3]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riekofen wurde 878 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Taimering wird, obwohl das Dorf wesentlich älter ist, erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. 1858 bekommt Taimering einen Bahnanschluss durch den Bau der Strecke Regensburg - Straubing, der Haltepunkt wird 1988 allerdings eingestellt. 1870 wurde das Schloss Riekofen abgerissen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ehring eingegliedert.[4] Am 1. Januar 1978 kam Taimering hinzu.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus acht Gemeinderäten.

Die Kommunalwahl am 16. März 2014 brachten folgende Sitzverteilung:

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2014 Johann Schiller.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Schräglinks geteilt von Schwarz und Gold; auf schwarzem Dreiberg ein Steinbock in wechselnden Farben, der zwischen den Vorderhufen ein grünes Kleeblatt hält. Das Wappen wird seit 1982 geführt.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Stephan Oberehring
  • Pfarrkirche St. Johannes bapt. und Johannes ev. in Riekofen
  • Kapelle Christus an der Geißelsäule in der Kapellenstraße/Hofmarkstraße in Riekofen.
  • kath. Kirche St. Margareta in Taimering
  • kath. Filialkirche St. Stephan in Oberehring

Alle Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/233225&attr=OBJ&val=1031
  3. Riekofen: Doppelkreisgrabenanlage der Pollinger Kultur. Website der Gesellschaft für Archäologie in Bayern e.V. Abgerufen am 10. April 2010.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 555.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 657.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Riekofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien