Provinz Oki

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Provinz Oki (heute: Bezirk Oki, Präfektur Shimane)

Oki (jap. 隠岐国 Oki no kuni) war eine der historischen Provinzen Japans. Sie bestand aus den Oki-Inseln im Japanischen Meer vor der Küste der Provinzen Izumo und Hoki.

Die Oki-Inseln bestehen aus zwei großen und zwei kleinen Inseln. Die Hauptstadt der Provinz (kokufu) lag im heutigen Okinoshima. Es sind jedoch nur wenige Relikte außer dem bis heute erhaltenen Provinztempel gefunden worden.

Die Kaiser Go-Toba und Go-Daigo wurden hierher ins Exil geschickt.

Seit der Kamakura-Zeit wurde Oki meist vom Shugo der Provinz Izumo regiert. In der Muromachi-Zeit wurde sie der Reihe nach von den Familien Sasaki, Yamana und Kyogoku regiert. In der Sengoku-Zeit hielt der Amako-Clan die Provinz. Nach deren Fall erklärte das Tokugawa-Shogunat die Provinz zwar zum reichsunmittelbaren Gebiet, ließ es aber vom Daimyō des benachbarten Festlandlehens Matsue verwalten, dessen Familien Matsudaira mit den Tokugawa verwandt war. Zu dieser Zeit betrug die Reisproduktion der Provinz 5000 Koku im Jahr.

Heute ist die ehemalige Provinz als Landkreis Oki Teil der Präfektur Shimane.

36.152322222222133.15304722222Koordinaten: 36° N, 133° O