Race of Champions

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Race of Champions
Logo Race of Champions.svg
Fahrzeugtyp verschiedene
Land oder Region international
Erste Saison 1988
Offizielle Website raceofchampions.com

Das Race of Champions ist eine Autosportveranstaltung, die vom schwedischen Präsidenten der Firma IMP (International Media Production), Fredrik Johnsson und seiner Partnerin, der ehemaligen französischen Rallye-Werksfahrerin Michèle Mouton (bis 2006 auch privat ein Paar) ins Leben gerufen wurde und seit 1988 am Ende eines jeden Jahres als Einladungsturnier durchgeführt wird. Rundstrecken- (Formel 1, DTM unter anderem) und Rallye-Piloten verschiedener Nationen treten gegeneinander an und ermitteln in Fahrer-gegen-Fahrer-Rennen per Knock-out-System die Sieger der Einzel- und Länderwertung.

Bisherige Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Veranstaltungsort Champion of Champions Nations Cup Rally Masters Classic Masters
Nation 1 Team
1988 Montlhéry Finnland Juha Kankkunen
1989 Nürburgring Schweden Stig Blomqvist
1990 Barcelona Schweden Stig Blomqvist Kenneth Eriksson
1991 Madrid Finnland Juha Kankkunen Josep Maria Bardolet
1992 Gran Canaria Italien Andrea Aghini Flavio Alonso
1993 Gran Canaria Frankreich Didier Auriol Stig Blomqvist
1994 Gran Canaria Frankreich Didier Auriol Timo Salonen Jean-Louis Schlesser
1995 Gran Canaria Frankreich François Delecour Colin McRae Marc Duez
1996 Gran Canaria Frankreich Didier Auriol Flavio Alonso
1997 Gran Canaria Spanien Carlos Sainz Walter Röhrl Jarmo Kytölehto
1998 Gran Canaria Vereinigtes Konigreich Colin McRae Alister McRae Miki Biasion
1999 Gran Canaria Frankreich Didier Auriol Finnland Finnland Tommi Mäkinen
JJ Lehto
Kari Tiainen
2000 Gran Canaria Finnland Tommi Mäkinen Frankreich Frankreich Régis Laconi
Yvan Muller
Gilles Panizzi
Armin Schwarz
2001 Gran Canaria Finnland Harri Rovanperä Spanien Spanien Jesús Puras
Rubén Xaus
Fernando Alonso
2002 Gran Canaria Finnland Marcus Grönholm Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Jimmie Johnson
Jeff Gordon
Colin Edwards
2003 Gran Canaria Frankreich Sébastien Loeb Spanien Brasilien Frankreich All-Stars Fonsi Nieto
Cristiano da Matta
Gilles Panizzi
2004 Stade de France Paris Finnland Heikki Kovalainen Frankreich Frankreich Jean Alesi
Sébastien Loeb
2005 Stade de France Paris Frankreich Sébastien Loeb SchwedenDanemark Skandinavien Tom Kristensen
Mattias Ekström
2006 Stade de France Paris Schweden Mattias Ekström Finnland Finnland Heikki Kovalainen
Marcus Grönholm
2007 Wembley-Stadion London Schweden Mattias Ekström Deutschland Deutschland Michael Schumacher
Sebastian Vettel
2008 Wembley-Stadion London Frankreich Sébastien Loeb Deutschland Deutschland Michael Schumacher
Sebastian Vettel
2009 Nationalstadion Peking Schweden Mattias Ekström Deutschland Deutschland Michael Schumacher
Sebastian Vettel
2010 ESPRIT arena Düsseldorf Portugal Filipe Albuquerque Deutschland Deutschland Michael Schumacher
Sebastian Vettel
2011 ESPRIT arena Düsseldorf Frankreich Sébastien Ogier Deutschland Deutschland Michael Schumacher
Sebastian Vettel
2012 Rajamangala-Nationalstadion Bangkok Frankreich Romain Grosjean Deutschland Deutschland Michael Schumacher
Sebastian Vettel
2013 Rajamangala-Nationalstadion Bangkok wegen politischer Unruhen abgesagt[1]
2014 Bushy Park Circuit, Barbados Vereinigtes Konigreich David Coulthard DanemarkNorwegen Team Nordic Tom Kristensen
Petter Solberg
2015 Olympiastadion London Deutschland Sebastian Vettel England England 1 Andy Priaulx
Jason Plato
2017 Marlins Park Miami Kolumbien Juan Pablo Montoya Deutschland Deutschland Sebastian Vettel
Pascal Wehrlein [Anm. 1]
2018 König-Fahd-Stadion Riad Vereinigtes Konigreich David Coulthard Deutschland Deutschland Timo Bernhard
René Rast
2019 Foro Sol, Mexiko-Stadt Mexiko Benito Guerra DanemarkSchweden Team Nordic Tom Kristensen
Johan Kristoffersson
2020 Virtual ROC Schweden Timmy Hansen Frankreich Vereinigtes Konigreich All-Stars Romain Grosjean
James Baldwin
  1. musste wegen seines Unfalls vom Vortag seine Teilnahme absagen. Race of Champions: Pascal Wehrlein sagt Nations-Cup ab. Motorsport-Total.com, abgerufen am 22. Januar 2017.

Race of Champions 2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenführung im Pariser Stade de France, 2004 und 2005

2004 fand die Veranstaltung am 4. Dezember im Pariser Stade de France statt. Die Einzelwertung (Race of Champions) gewann Heikki Kovalainen (Finnland) vor Sébastien Loeb (Frankreich). Im Halbfinale schieden bereits Michael Schumacher und Marcus Grönholm aus. Bei der Nationenwertung (Nations Cup) siegte das französische Team (Jean Alesi und Sébastien Loeb) vor dem finnischen Team (Heikki Kovalainen und Marcus Grönholm).[2]

In der Kategorie World Champions Challenge setzte sich Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher (Deutschland) gegen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb mit 2:1 durch.

Teams 1. Fahrer 2. Fahrer
Brasilien Brasilien Felipe Massa Tony Kanaan
Deutschland Deutschland Michael Schumacher Armin Schwarz
Finnland Finnland Heikki Kovalainen Marcus Grönholm
Frankreich Frankreich Jean Alesi Sébastien Loeb
Vereinigtes Konigreich Großbritannien David Coulthard Colin McRae
Schweden Schweden Kenny Bräck Mattias Ekström
Frankreich Playstation France Sébastien Bourdais Stéphane Sarrazin
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Casey Mears Jimmie Johnson

Race of Champions 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Dezember 2005 gewann im Stade de France (Paris) Sébastien Loeb (Frankreich) vor Tom Kristensen (Dänemark) die Einzelwertung. Im Halbfinale schieden bereits Marcus Grönholm (Finnland) und Heikki Kovalainen (Finnland) aus. Im Teamwettbewerb setzte sich Skandinavien mit Mattias Ekström (Schweden) und Tom Kristensen gegen Team Frankreich mit Sébastien Bourdais und Stéphane Peterhansel durch und gewannen die Nationenwertung.[3]

Gefahren wurde in diesem Jahr mit dem RoC-Buggy, Porsche 911 GT3, Renault Mégane Trophy und dem Citroën Xsara WRC.

Teams 1. Fahrer 2. Fahrer
Benelux Benelux Christijan Albers François Duval
Brasilien Brasilien Felipe Massa Nelson Piquet jun.
Deutschland Deutschland Bernd Schneider Armin Schwarz
Finnland Finnland Heikki Kovalainen Marcus Grönholm
Frankreich Frankreich Jean Alesi Sébastien Loeb
Vereinigtes Konigreich Großbritannien David Coulthard Colin McRae
Schweden Danemark Skandinavien Tom Kristensen Mattias Ekström
Frankreich Playstation France Sébastien Bourdais Stéphane Peterhansel
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Jeff Gordon Travis Pastrana
RoC Wildcards Dan Wheldon Daniel Sordo

Race of Champions 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

verlängerte Streckenführung im Pariser Stade de France, 2006

Die Veranstaltung fand am 15. Dezember 2006 im Stade de France in Paris statt. Es gewann Mattias Ekström (Schweden) vor Sébastien Loeb (Frankreich) die Einzelwertung. Im Halbfinale schieden bereits Colin McRae (Großbritannien) und Sébastien Bourdais (Frankreich) aus. Das Team Finnland mit Heikki Kovalainen und Marcus Grönholm gewann die Nationenwertung und setzte sich im Finale gegen Travis Pastrana (Vereinigte Staaten) durch, der als einziger Fahrer für das Team Vereinigte Staaten antrat.[4]

* = Ursprünglich war Jenson Button als Rennfahrer vorgesehen, konnte aber wegen zweier gebrochener Rippen nicht teilnehmen.
** = Sowohl Jimmie Johnson als auch Ersatzfahrer Scott Speed waren erkrankt. Ein neuer Fahrer konnte nicht mehr gefunden werden.

Teams 1. Fahrer 2. Fahrer
Deutschland Deutschland Bernd Schneider Armin Schwarz
England England James Thompson* Andy Priaulx
Finnland Finnland Heikki Kovalainen Marcus Grönholm
Frankreich Frankreich 1 Sébastien Bourdais Sébastien Loeb
Frankreich Frankreich 2 Yvan Muller Stéphane Peterhansel
Schottland Schottland David Coulthard Colin McRae
Schweden Danemark Skandinavien Tom Kristensen Mattias Ekström
Spanien Spanien Nani Roma Daniel Sordo
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten kein Starter** Travis Pastrana

Race of Champions 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rennstrecke 2007

Die Veranstaltung fand am 16. Dezember im Wembley-Stadion in London statt. Der Schwede Mattias Ekström gewann zum zweiten Mal in Folge den Titel Champion of Champions. Im Finale setzte er sich gegen Michael Schumacher durch. Im Halbfinale schieden Andy Priaulx (Großbritannien) und Sébastien Bourdais (Frankreich) aus. Das deutsche Team mit Sebastian Vettel und Michael Schumacher besiegte im Finale des Nations Cups die beiden finnischen Fahrer Heikki Kovalainen und Marcus Grönholm mit 2:1. Schumacher war dabei an Kovalainen gescheitert, nachdem ihm der Motor des Fiat Grande Punto beim Start abgestorben war.[5]

Gefahren wurde in diesem Jahr mit dem RoC-Buggy, Aston Martin V8 Vantage N24, Ford Focus RS WRC 2007, dem Solution F Touring Cup Car (ein französischer Silhouetten-Tourenwagen, basierend auf dem Opel Astra H) und dem Fiat Grande Punto S2000 Abarth.

Zur Erinnerung an den einige Wochen zuvor durch einen Hubschrauberabsturz tödlich verunglückten Ex-Rallye-Fahrer Colin McRae wurde dessen Weltmeisterauto, ein Subaru Impreza, in der Mitte der Strecke aufgestellt, mit einer schottischen Fahne am Fenster. Er hatte ursprünglich als Teamkollege von David Coulthard am Wettbewerb teilnehmen sollen und wurde nach seinem Tod durch seinen jüngeren Bruder Alister McRae ersetzt.

Teams 1. Fahrer 2. Fahrer
Deutschland Deutschland Michael Schumacher Sebastian Vettel
England England Jenson Button Andy Priaulx
Finnland Finnland Heikki Kovalainen Marcus Grönholm
Frankreich Frankreich Sébastien Bourdais Yvan Muller
Norwegen Norwegen Henning Solberg Petter Solberg
Schottland Schottland David Coulthard Alister McRae
Schweden Danemark Skandinavien Tom Kristensen Mattias Ekström
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Jimmie Johnson Travis Pastrana

Race of Champions 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenführung im Wembley-Stadion, 2007 und 2008

Die Veranstaltung fand am 14. Dezember im Wembley-Stadion in London statt. Gesamtsieger wurde zum dritten Mal Sébastien Loeb (Frankreich). Im Finale konnte er sich gegen David Coulthard (Großbritannien) durchsetzten. Andy Priaulx (Großbritannien) und Carl Edwards (Vereinigte Staaten) schieden bereits im Halbfinale aus. Die Deutschen Sebastian Vettel und Michael Schumacher gewannen zum zweiten Mal in Folge den Nations Cup. Sie siegten im Finale gegen das Team Skandinavien (Tom Kristensen und Mattias Ekström).[6]

Erstmals wurde auch im KTM X-Bow gefahren.

Teams 1. Fahrer 2. Fahrer
Deutschland Deutschland Michael Schumacher Sebastian Vettel
Vereinigtes Konigreich Autosport GB Jenson Button Andy Priaulx
Spanien Australien Allstar Jaime Alguersuari Troy Bayliss
Frankreich Frankreich Yvan Muller Sébastien Loeb
Schweden Danemark Skandinavien Tom Kristensen Mattias Ekström
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Carl Edwards Tanner Foust
Vereinigtes Konigreich F1 Racing GB David Coulthard Jason Plato
Nordirland Irland Irland Adam Carroll Gareth MacHale

Race of Champions 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenführung im Nationalstation Peking, 2009

Die Veranstaltung fand vom 3. bis zum 4. November im Nationalstadion in Peking statt. Das ROC-Finale gewann Mattias Ekström (Schweden) gegen Michael Schumacher. Im Halbfinale konnten die beiden sich gegen Jenson Button (Großbritannien) und Sebastian Vettel durchsetzen. Sebastian Vettel und Michael Schumacher schafften im Nations Cup den Hattrick und gewannen im Finale gegen Team Großbritannien (Jenson Button und Andy Priaulx).[7]

Teams 1. Fahrer 2. Fahrer
Deutschland Deutschland Michael Schumacher Sebastian Vettel
Vereinigtes Konigreich Autosport GB Jenson Button Andy Priaulx
Vereinigtes Konigreich Sudafrika Allstar David Coulthard Giniel de Villiers
Frankreich Frankreich Yvan Muller Guerlain Chicherit
Schweden Danemark Skandinavien Tom Kristensen Mattias Ekström
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Travis Pastrana Tanner Foust
Monaco Monaco Clivio Piccione Emanuele Pirro
China Volksrepublik Volksrepublik China Han Han Ho-Pin Tung
Finnland Finnland Marcus Grönholm Mikko Hirvonen
Australien Australien Mick Doohan Chad Reed

Race of Champions 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RoC 2010 in der ESPRIT arena nach einem rollenden Burn-out (Donut) von Sebastian Vettel

Die Veranstaltung fand als 23. Race of Champions in der ESPRIT arena am 27. und 28. November 2010 in Düsseldorf statt. In der Einzelwertung setzte sich Filipe Albuquerque gegen Sébastien Loeb durch. Im Halbfinale schieden Andy Priaulx (Großbritannien) und Sebastian Vettel aus. Die Teamwertung ging erneut an das Team Deutschland mit Michael Schumacher und Sebastian Vettel, die gegen Team Großbritannien (Andy Priaulx und Jason Plato) gewannen.[8]

Gefahren wurde mit dem Audi R8 LMS, dem Porsche 911 GT3 Cup, dem VW Scirocco, dem „ROC Auto“ (in stärkerer Ausführung auch als Zweisitzer), dem KTM X-Bow, dem FJ-Racecar, dem Solution F Prototype und dem RX 150-Buggy.

Teams 1. Fahrer 2. Fahrer
Deutschland Deutschland Michael Schumacher Sebastian Vettel
Vereinigtes Konigreich Großbritannien Andy Priaulx Jason Plato
Frankreich Frankreich Alain Prost Sébastien Loeb
Australien Vereinigte Staaten All Stars Mick Doohan Tanner Foust
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Travis Pastrana Carl Edwards
Danemark Finnland Nordic Tom Kristensen Heikki Kovalainen
Portugal Portugal Alvaro Parente Filipe Albuquerque
Benelux Benelux Bertrand Baguette Jeroen Bleekemolen

Race of Champions 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenführung RoC 2010 und 2011 in der ESPRIT arena in Düsseldorf

Die Veranstaltung fand als 24. Race of Champions in der ESPRIT arena am 3. und 4. Dezember 2011 in Düsseldorf statt. Die Teamwertung ging zum 5. Mal an das Team Deutschland mit Michael Schumacher und Sebastian Vettel. In der Einzelwertung setzte sich Sébastien Ogier gegen Tom Kristensen durch. Der Veranstalter gab während der Veranstaltung bekannt, dass das Race of Champions 2012 nicht in Deutschland stattfinden wird.[9][10]

Gefahren wurde mit VW Scirocco, „ROC Auto“, KTM X-Bow, RX 150-Buggy, Škoda Fabia SUPER2000 und Audi R8 LMS.

Teams 1. Fahrer 2. Fahrer
Deutschland Deutschland Michael Schumacher Sebastian Vettel
Danemark Finnland Nordic Tom Kristensen Juho Hänninen
Vereinigtes Konigreich Großbritannien Andy Priaulx Jenson Button
Frankreich Frankreich Romain Grosjean Sébastien Ogier
Schottland Portugal All Stars David Coulthard Filipe Albuquerque
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Travis Pastrana Brian Deegan
Russland Tschechien Slavic Witali Petrow Jan Kopecký
Deutschland SAT1 Deutschland Timo Glock Timo Scheider

Race of Champions 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2012 fand das Race of Champions im Rajamangala-Nationalstadion in Bangkok am 15. und 16. Dezember statt. Da es sich bei diesem Stadion um ein Leichtathletik-Stadion handelt, bietet es durch die Laufbahn mehr Platz als in den Vorjahren, was sich in der gesteigerten Länge der Rennstrecke bemerkbar machte. Die Teamwertung ging zum 6. Mal an das Team Deutschland mit Michael Schumacher und Sebastian Vettel.[11] Die Einzelwertung konnte Romain Grosjean für sich entscheiden.

Gefahren wurde mit Audi R8 LMS, VW Scirocco, Lamborghini Gallardo Super Trofeo, Toyota GT86, „ROC Auto“, KTM X-Bow und dem „Euro Racecar“.

Teams 1. Fahrer 2. Fahrer
Deutschland Deutschland Michael Schumacher Sebastian Vettel
Thailand Thailand Charoensukhawatana Nattavude Tin Sritrai
Australien Australien Mick Doohan Jamie Whincup
Indien Indien Narain Karthikeyan Karun Chandhok
Frankreich Frankreich Sébastien Ogier Romain Grosjean
Vereinigtes Konigreich Großbritannien David Coulthard Andy Priaulx
Vereinigte Staaten Mexiko Americas Ryan Hunter-Reay Benito Guerra
Danemark Spanien All Stars Tom Kristensen Jorge Lorenzo

Race of Champions 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch im Jahr 2013 sollte das Race of Champions im Rajamangala-Nationalstadion in Bangkok stattfinden. Auf Grund der politischen Krise in Thailand wurde die Veranstaltung jedoch abgesagt.

Race of Champions 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2014 fand das Race of Champions am 13. und 14. Dezember im Bushy Park in Barbados statt.

Race of Champions 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2015 fand das Race of Champions am 20. und 21. November im Olympiastadion in London statt.

Race of Champions 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenführung RoC 2017 im Marlins Park Miami

2017 fand das Race of Champions am 21. und 22. Januar im Marlins Park von Miami statt. Es war die 28. Veranstaltung der Reihe und das erste Mal, dass sie in den Vereinigten Staaten stattfand. Die Teamwertung ging zum siebenten Mal an das Team Deutschland mit Sebastian Vettel, der eigentlich zusammen mit Pascal Wehrlein antreten sollte.[12] Wehrlein hatte am Samstag jedoch einen Unfall und nahm auf Anraten der Ärzte nicht mehr an den Rennen des Sonntags teil.[13] Die Einzelwertung konnte der Kolumbianer Juan Pablo Montoya für sich entscheiden, weil er den Dänen Tom Kristensen in beiden Endläufen schlagen konnte.[14]

Gefahren wurde mit Vuhl 05 RoC Edition, Polaris Slingshot SLR, KTM X-Bow Comp R, RX Lites, Radical SR3 RSX, Ariel Atom Cup, Whelen NASCAR, Mercedes-AMG GT S, „Rage Comet“, RX150, Audi R8 LMS, Lamborghini Gallardo Super Trofeo, Porsche 911 GT3 Cup, Toyota GT86 und dem VW Scirocco.

Teams 1. Fahrer 2. Fahrer
Deutschland Deutschland Sebastian Vettel Pascal Wehrlein
Kolumbien Kolumbien Gabby Chaves Juan Pablo Montoya
Brasilien Brasilien Tony Kanaan Felipe Massa
Brasilien Argentinien ROC Factor Latin America Hélio Castroneves Gabriel Glusman
Danemark Norwegen Nordic Tom Kristensen Petter Solberg
Kanada ROC Factor Canada James Hinchcliffe Stefan Rzadzinski
Vereinigtes Konigreich Großbritannien Jenson Button David Coulthard
Vereinigte Staaten Team USA IndyCar Ryan Hunter-Reay Alexander Rossi
Vereinigte Staaten Team USA NASCAR Kurt Busch Kyle Busch
Vereinigte Staaten Team USA Rally X Travis Pastrana Scott Speed

Race of Champions 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ROC Riyadh 2018 (Streckenlayout)
ROC Riyadh 2018 (Streckenlayout)

2018 fand das Race of Champions am 2. und 3. Februar 2018 im König-Fahd-Stadion in Riad (Saudi-Arabien) statt.[15]

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe A
Deutschland Deutschland René Rast Deutschland Timo Bernhard
Latein Amerika Kolumbien Juan Pablo Montoya Brasilien Hélio Castroneves
Mexiko Mexiko Memo Rojas Mexiko Abraham Calderón
USA Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Josef Newgarden
Gruppe B
Nordländer Danemark Tom Kristensen Norwegen Petter Solberg
Großbritannien Vereinigtes Konigreich David Coulthard Vereinigtes Konigreich Lando Norris
Schweden Schweden Johan Kristoffersson Schweden Joel Eriksson
SIM Racing All Stars Niederlande Rudy van Buren Italien Enzo Bonito (eROC-Gewinner)
Gruppe C
Saudi-Arabien Saudi-Arabien Yazeed Al-Rajhi Saudi-Arabien Ahmed Bin Khanen (Gewinner des ROC Factor Saudi Arabia)
Vereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate Khaled Al Qubaisi Vereinigte Arabische Emirate Khalid Al-Qassimi
Libanon Libanon Karl Massaad Libanon Mansour Chebli

Gefahren wurde mit: Vuhl 05 RoC Edition, KTM X-Bow Comp R, Whelen NASCAR, RoC Car (Buggy), Ariel Atom Cup, Xtreme Pickup, Polaris Slingshot SLR, RX Supercar Lite, Radical SR3 RSX, KTM X-Bow, Mercedes-AMG GT S, Rage Comet, RX 150, Audi R LMS, Stadium Super Truck, Gallardo Super Trofeo, Porsche 911 GT3 Cup, Toyota GT86, VW Scirocco Cup.

Race of Champions 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ROC Mexiko 2019 (Streckenlayout)

Im Jahr 2019 fand das Race of Champions am 19. und 20. Januar im Baseballstadion Foro Sol (Mexiko-Stadt) statt.[16]

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe A
Germany Deutschland Sebastian Vettel Deutschland Mick Schumacher
Mexico Mexiko Esteban Gutiérrez Mexiko Patricio O'Ward
Infinitum Mexico Mexiko Memo Rojas Mexiko Benito Guerra
France Frankreich Pierre Gasly Frankreich Loïc Duval
Gruppe B
Brasil Brasilien Hélio Castroneves Brasilien Lucas di Grassi
Telcel Mexico Mexiko Daniel Suárez Sieger der mexikanischen Vorrunde
SIM Racing All Stars Italien Enzo Bonito eROC-Sieger
Gruppe C
Nordic Danemark Tom Kristensen Schweden Johan Kristoffersson
Great Britain Vereinigtes Konigreich David Coulthard Vereinigtes Konigreich Andy Priaulx
USA Vereinigte Staaten Ryan Hunter-Reay Vereinigte Staaten Josef Newgarden

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gefahren wurden beim Race of Champions erneut die unterschiedlichsten Autos. Neben den spektakulären Stadium Supertrucks mit rund 650 PS, die nach dem Hauptwettbewerb auch noch eigene Rennen austrugen, gab es wie gewohnt die beliebten RoC-Autos. Der ROC-Buggy war genauso am Start wie der KTM X-Bow, der Ariel Atom und der Vuhl 05. Dazu kam mit dem RX Supercar Lite auch noch ein WRX-Bolide zum Einsatz.

Auto 0–100 km/h PS Motor Gewicht
VUHL 05 ROC Edition 3 Sek. 360 2.3l 4-Zylinder 695 kg
Stadium Super Truck 4.4 Sek. 650 V8 1315 kg
RX Supercar Lite 3.15 Sek. 335 2.4l 4-Zylinder 1050 kg
ROC-Buggy 2.9 Sek. 175 1.1l 4-Zylinder 475 kg
KTM X-Bow Comp R 3.9 Sek. 300 2l 4-Zylinder 790 kg
Ariel Atom Cup 2.9 Sek. 245 2l 4-Zylinder 550 kg

Race of Champions 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Race of Champions 2020 war das erste komplett virtuelle Event seit beginn der Serie. Die Veranstaltung, folgte einem ähnlichen Format wie das echte Race of Champions. Einige der größten Namen aus der Formel 1, IndyCar, Le Mans, der World Rally, RallyX, der Formel E, der W-Serie und anderen wichtigen Motorsportdisziplinen traten in identischen Autos gegeneinander an.[17]

Sie standen sich virtuellen Versionen einiger der bekanntesten Veranstaltungsorte der Rennserie gegenüber, wie den gemischten Schotter- und Asphaltstraßen der ursprünglichen Gran Canaria-Strecke sowie den Streckenverläufen von Riad und dem Londoner Wembley-Stadion.

Race Of Champions Virtual 2020[18][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe A
Belgien Stoffel Vandoorne 2020 Formula E Race at Home Champion
Kanada Bruno Spengler 2020 IMSA Virtual Champion 2020
Italien Raffaele Marciello 2020 Le Mans 24H Virtual Champion
Schweiz Louis Deletraz 2020 Le Mans 24H Virtual Champion
Gruppe B
Portugal António Félix da Costa 2020 Formula E Championship leader
Vereinigte Staaten Colton Herta youngest-ever IndyCar Winner
Mexiko Rubén García Jr. 2018 & 2019 NASCAR Mexico Champion
Niederlande Beitske Visser W Series Esports League leader
Gruppe C
Norwegen Petter Solberg World Rally & World Rallycross Champion
Vereinigtes Konigreich Andy Priaulx 3 × World Touring Car Champion
Schweden Johan Kristoffersson 2017 & 2018 World Rallycross Champion
Portugal Filipe Albuquerque 2010 ROC Champion
Gruppe C
Frankreich Romain Grosjean 2012 ROC Champion
Mexiko Benito Guerra jr. 2019 ROC Champion
Deutschland Rene Rast 2017 & 2019 DTM Champion
Schweden Timmy Hansen 2019 World Rallycross Champion

Race of Champions 2022[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Race of Champions 2022 findet am 5. und 6. Februar 2022 im schwedischen Pite Havsbad erstmals auf einer Eis und Schnee-Piste statt.[19]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Politische Unruhen: Race of Champions 2013 abgesagt. Motorsport-Total.com, abgerufen am 1. Dezember 2013.
  2. Race of Champion: Paris 2004. ROC, abgerufen am 15. Dezember 2010 (englisch).
  3. Race of Champion: Paris 2005. ROC, abgerufen am 15. Dezember 2010 (englisch).
  4. Race of Champion: Paris 2006. ROC, abgerufen am 15. Dezember 2010 (englisch).
  5. Race of Champion: Wembley Stadium London 2007. ROC, abgerufen am 7. November 2010 (englisch).
  6. Race of Champion: Wembley Stadium London 2008. ROC, abgerufen am 7. November 2010 (englisch).
  7. Race of Champion: Beijing 2009. ROC, abgerufen am 7. November 2010 (englisch).
  8. Race of Champion: Düsseldorf 2010. ROC, abgerufen am 1. Februar 2012 (englisch).
  9. Schumacher und Vettel wiederholten Nations-Cup-Sieg (Memento vom 21. Mai 2012 im Internet Archive), ROC, abgerufen am 5. Dezember 2011.
  10. Schumacher und Vettel gehen leer aus, rp-online.de vom 4. Dezember 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011.
  11. http://www.raceofchampions.com/News/general-news/team-germany-win-sixth-roc-nations-cup.aspx
  12. Sebastian Vettel wins ROC Nations Cup for Team Germany in Miami. ROC, abgerufen am 31. Januar 2017 (englisch).
  13. Statement on Pascal Wehrlein. ROC, abgerufen am 31. Januar 2017 (englisch).
  14. Juan Pablo Montoya crowned Champion of Champions. ROC, abgerufen am 31. Januar 2017 (englisch).
  15. Race of Champions 2018: Coulthard gewinnt bei deutschem Debakel. In: motorsport-magazin.com. 3. Februar 2018, abgerufen am 21. März 2021.
  16. Race of Champions 2019 mit Vettel und Schumacher: Alle Infos. In: motorsport-magazin.com. 18. Januar 2019, abgerufen am 21. März 2021.
  17. World Rallycross Champion Timmy Hansen wins first ever Virtual Race Of Champions. In: raceofchampions.com. 28. Juni 2020, abgerufen am 21. März 2021 (englisch).
  18. The grid is set for the inaugural Virtual Race Of Champions. In: raceofchampions.com. 26. Juni 2020, abgerufen am 23. Oktober 2021 (englisch).
  19. Häkkinen und Bottas werden Teamkollegen. In: sport.de. 20. Oktober 2021, abgerufen am 21. Oktober 2021.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Race of Champions – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien