Rick Rubin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rick Rubin (2006) in den Abbey Road Studios, London, bei der Arbeit mit der Band U2

Rick Rubin (* 10. März 1963 als Frederick Jay Rubin auf Long Island, New York) ist ein US-amerikanischer Musikproduzent. Er gründete 1984 zusammen mit Russell Simmons noch als Student an der Universität von New York das Musik-Label Def Jam Recordings. Angefangen mit Hip-Hop, produzierte er aber bald auch Musik anderer Stilrichtungen. Nach einem Streit mit Simmons gründete er 1986 sein eigenes Label „Def American“, das 1993 in American Recordings umbenannt wurde.

Rubin gilt generell als einer der einflussreichsten und angesehensten Produzenten der Gegenwart, MTV bezeichnete ihn gar als „wichtigsten Produzenten der letzten zwanzig Jahre“.[1]

In negative Schlagzeilen und finanzielle Bedrängnis kam Rubin im Jahr 1995, als bei einem Brand in seinem Haus der Musiker Genesis P-Orridge (Throbbing Gristle, Psychic TV) schwer verletzt wurde. P-Orridge klagte auf Schmerzensgeld, da er mehrere Jahre an Bewegungseinschränkungen aufgrund der Brandverletzungen zu leiden hatte.

Seit Mai 2007 ist Rubin Co-Chef des zu Sony/BMG gehörenden Labels Columbia Records. Seine Berufung wird unter anderem als Zeichen des Umdenkens verstanden, mit dem sich die Musikindustrie aus der Krise retten will. Rubin plädiert für eine neuartige Form der Musik-Vermarktung in Form eines Abo-Modells.[2]

2006 und 2008 wurde Rubin in der Kategorie „Produzent des Jahres“ mit einem Grammy ausgezeichnet.[3]

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Corey Moss: What's Up With That Bearded Guy In The '99 Problems' Video? MTV, 2007, abgerufen am 9. Juni 2013.
  2. Jens-Christian Rabe: Der tiefe Blues der Plattenindustrie. Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010, abgerufen am 9. Juni 2013.
  3. Past Winners Search. Grammy Awards, abgerufen am 9. Juni 2013.

Weblinks[Bearbeiten]