Schöllkrippener Forst

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Wappen Deutschlandkarte
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Schöllkrippener Forst
Deutschlandkarte, Position des gemeindefreien Gebiets Schöllkrippener Forst hervorgehoben

Koordinaten: 50° 5′ N, 9° 18′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Aschaffenburg
Höhe: 520 m ü. NHN
Fläche: 18,08 km2
Einwohner: 0 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 0 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: AB, ALZ
Gemeindeschlüssel: 09 6 71 459
Lage des gemeindefreien Gebiets Schöllkrippener Forst im Landkreis Aschaffenburg
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Gemeindefreies Gebiet
Gemeindefreies Gebiet
Gemarkung Schöllkrippener Forst
Landschaft um das gemeindefreie Gebiet
Detaillierter Plan vom Schöllkrippener Forst

Der Schöllkrippener Forst ist ein 18,08 km² großes gemeindefreies Gebiet im Landkreis Aschaffenburg und liegt im nördlichen Teil des bayerischen Spessarts. Das Areal ist komplett bewaldet. Der Forst ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen, naheliegenden Gemarkung der Gemeinde Sommerkahl.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet liegt östlich des namensgebenden Marktes Schöllkrippen an den Hängen der Eselshöhe. Die höchste Erhebung ist der Spindelberg mit 520 m ü. NN. Im westlichen Teil erhebt sich der Reuschberg (415 m), in dessen Gipfelnähe sich ein markanter Sendemast befindet. Im Gebiet liegen zwei Exklaven von Sommerkahl.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde
Kleinkahl
Wiesener Forst
(Gemeindefreies Gebiet)
Markt
Schöllkrippen
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Gemeinde
Heinrichsthal
Gemeinde
Sommerkahl
Sailaufer Forst
(Gemeindefreies Gebiet)
Heinrichsthaler Forst
(Gemeindefreies Gebiet)

Berge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berggipfel, die vollständig im Schöllkrippener Forst liegen, sind (nach Höhe sortiert):

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige, als Naturdenkmal ausgewiesene Sandsteinbruch
  • Auf dem Gipfel des Reuschbergs befindet sich der Burgstall Altenburg, eine heute nicht mehr erhaltene, mittelalterliche Höhenburg. An der nordöstlichen Hangseite des Berges befindet sich ein kleines Felsenmeer.
  • Im nördlichen Teil des Gebietes liegt die Kleinkahlquelle, eine der größeren Schichtquellen im Spessart.
  • Am Röderhof befindet sich ein ehemaliger, als Naturdenkmal ausgewiesener Sandsteinbruch (Geotop).
  • Im Norden des Schöllkrippener Forstes liegt die renaturierte Kafloosquelle.
  • Südlich von Bamberger Mühle liegen im Schöllkrippener Forst die Ruinen der Epstein-Glashütten.

Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Naturschutzgebiete liegen teilweise auf dem Gebiet des Schöllkrippener Forstes:

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Schöllkrippener Forst verlaufen die Kreisstraßen AB 19 von Vormwald zum Engländer, die AB 20 (Spessart-Höhenstraße) und die Kreisstraße AB 2 von Edelbach nach Heinrichsthal.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schöllkrippener Forst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-003r Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtag (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).