Stüdenitz-Schönermark

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark
Stüdenitz-Schönermark
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark hervorgehoben
Koordinaten: 52° 54′ N, 12° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Neustadt (Dosse)
Höhe: 40 m ü. NHN
Fläche: 24,39 km²
Einwohner: 583 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16845
Vorwahl: 033972
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 417
Adresse der Amtsverwaltung: Bahnhofstraße 6
16845 Neustadt (Dosse)
Webpräsenz: www.neustadt-dosse.de
Bürgermeister: Gerhard Wilke
Lage der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Wittstock/Dosse Heiligengrabe Rheinsberg Neuruppin Lindow (Mark) Vielitzsee Herzberg (Mark) Rüthnick Fehrbellin Kyritz Breddin Stüdenitz-Schönermark Zernitz-Lohm Neustadt (Dosse) Sieversdorf-Hohenofen Dreetz Walsleben Dabergotz Storbeck-Frankendorf Temnitzquell Temnitztal Märkisch Linden Wusterhausen/Dosse Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild
Teich und Kirche in Schönermark.
Blick von Süden auf Stüdenitz.

Stüdenitz-Schönermark ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Neustadt (Dosse) mit Sitz in der gleichnamigen Stadt an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Stüdenitz-Schönermark liegt im Nordwesten des Landes Brandenburg. Das Gemeindegebiet grenzt im Westen an die Gemeinde Breddin, im Norden an die Stadt Kyritz und im Osten und Süden an die Gemeinde Zernitz-Lohm. Die Grenze im Norden an das Gebiet der Stadt Kyritz bildet gleichzeitig die Grenze des Amtes Neustadt (Dosse).

Die Gemeinde wird von der Bahnlinie Berlin-Hamburg durchschnitten, besitzt aber seit Anfang der 1990er Jahre keinen eigenen Bahnhof mehr. Der nächste Bahnhof befindet sich in der Nachbargemeinde Breddin, von wo aus man den Berliner Hauptbahnhof in etwa 60 Minuten erreicht. Die Hauptverkehrsstraße in der Gemeinde ist die Landesstraße 141, die von Neustadt (Dosse) nach Havelberg führt. Die nächste Anschlussstelle an der Bundesautobahn 24 ist Neuruppin und liegt etwa 30 Kilometer östlich der Gemeinde.

Gemeindeteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde untergliedert sich in die bewohnten Gemeindeteile Stüdenitz und Schönermark.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Schönermark und Stüdenitz.[2] Für die Herkunft des Ortsnamens von Stüdenitz gibt es zwei Varianten: Bei einem slawischen Ursprung würde der Ortsname auf „Studenec“ zurückgehen, was in etwa „Quell, Brunnen“ bedeutet. Bei einer Herkunft aus dem Germanischen wäre „Stude“ mit Stute, und „itz“ mit „äsen, weiden“ zu übersetzen. Nach dieser Variante würde Stüdenitz demnach „Stutenweide“ bedeuten.

Einem Dorfbrand am 30. August 1866 fielen große Teile der Lohmer- und Kyritzer Straße von Stüdenitz zum Opfer.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Stüdenitz-
Schönermark
Stüdenitz Schönermark
1875 - 678 306
1910 - 666 289
1939 - 690 282
1946 - 1 067 457
1950 - 1 011 426
1971 - 714 386
1990 - 576 305
1995 - 501 308
2000 - 456 282
2001 727
2005 691
2010 618
2011 616
2012 617
2013 597
2014 583

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[3][4], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Stüdenitz-Schönermark besteht aus 8 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[5]

  • Bürgergruppe Stüdenitz-Schönermark 5 Sitze
  • Wählergemeinschaft Sport 3 Sitze

Der Bürgermeister ist gleichzeitig Vorsitzender der Gemeindevertretung.

Hauptausschuss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptausschuss der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark setzt sich aus dem ehrenamtlichen Bürgermeister und drei weiteren Gemeindevertretern zusammen.

Amtsausschuss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Gemeinde Stüdenitz-Schönermark eine amtsangehörige Gemeinde im Amt Neustadt/Dosse ist, entsendet sie als ihre Vertreter zwei Mitglieder der Gemeindevertretung in den 14 Mitglieder zählenden Amtsausschuss. Dies sind der ehrenamtliche Bürgermeister und sein Stellvertreter.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerhard Wilke wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 60,3 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das S-förmige gespaltene Wappen mit silber-rotem Schild führt das Wappen der Bischöfe von Havelberg im Herzschild. Für die Anfangsbuchstaben der beiden Gemeindeteile in den Brandenburger Farben steht die S-förmige silber-rote Spaltung des Schildes. Das bischöfliche Wappen symbolisiert die frühere Zugehörigkeit der beiden Orte zum Bistum.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Stüdenitz-Schönermark stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2014 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 22–25
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  5. Amtliches Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014
  6. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stüdenitz-Schönermark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien