Walsleben (Brandenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Walsleben führt kein Wappen
Walsleben (Brandenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Walsleben hervorgehoben
Koordinaten: 52° 56′ N, 12° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Temnitz
Höhe: 44 m ü. NHN
Fläche: 31,92 km²
Einwohner: 812 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16818
Vorwahl: 033920
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 452
Adresse der Amtsverwaltung: Bergstraße 2
16818 Walsleben
Webpräsenz: www.amt-temnitz.de
Bürgermeister: Burghard Gammelin
Lage der Gemeinde Walsleben im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Wittstock/Dosse Heiligengrabe Rheinsberg Neuruppin Lindow (Mark) Vielitzsee Herzberg (Mark) Rüthnick Fehrbellin Kyritz Breddin Stüdenitz-Schönermark Zernitz-Lohm Neustadt (Dosse) Sieversdorf-Hohenofen Dreetz Walsleben Dabergotz Storbeck-Frankendorf Temnitzquell Temnitztal Märkisch Linden Wusterhausen/Dosse Sachsen-Anhalt Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-VorpommernKarte
Über dieses Bild

Walsleben ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie ist Mitglied und Verwaltungssitz des Amtes Temnitz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walsleben liegt auf der Ruppiner Platte, zentral im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, etwa zehn Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Neuruppin.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1490 war Walsleben ein Teil der im Kern reichsunmittelbaren Herrschaft Ruppin unter der Landesherrschaft der Grafen von Lindow-Ruppin.

Verwaltungszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 571
1890 742
1910 677
1925 793
1933 734
1939 701
1946 1 111
1950 1 205
1964 906
1971 834
Jahr Einwohner
1981 821
1985 889
1989 934
1990 907
1991 898
1992 900
1993 913
1994 915
1995 922
1996 929
Jahr Einwohner
1997 947
1998 929
1999 950
2000 932
2001 913
2002 884
2003 842
2004 845
2005 831
2006 828
Jahr Einwohner
2007 817
2008 799
2009 784
2010 783
2011 821
2012 824
2013 797
2014 806

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[2][3], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Walsleben besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister.

  • Unabhängige Wählergruppe Walsleben: 7 Sitze
  • Einzelbewerberin Christine Volkenandt: 1 Sitz
  • Einzelbewerber Carsten Rode: 1 Sitz
  • Einzelbewerber Wolfgang Becker: 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[4]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burghard Gammelin wurde als Einzelbewerber in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 90,7 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[5] gewählt.[6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unmittelbar östlich des Ortes verläuft die Bundesautobahn 24 mit der Raststätte Walsleben. Etwa sieben Kilometer südlich von Walsleben befindet sich die Anschlussstelle Neuruppin.

Der Bahnhof Walsleben liegt an der Bahnstrecke Wittstock/Dosse–Neuruppin. Er wird von der Regionalexpresslinie RE 6 Wittenberge–Berlin, dem Prignitz-Express, im Zwei-Stunden-Takt bedient.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas-Müntzer-Grundschule

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Walsleben befindet sich eine Freiwillige Feuerwehr mit etwa 40 Mitgliedern.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Walsleben (Brandenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 22–25
  3. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  4. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  5. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  6. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014