Zum Inhalt springen

Märkisch Linden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wappen Deutschlandkarte
?
Märkisch Linden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Märkisch Linden hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 56′ N, 12° 43′ OKoordinaten: 52° 56′ N, 12° 43′ O
Bundesland:Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Temnitz
Höhe: 45 m ü. NHN
Fläche: 44,2 km²
Einwohner: 1207 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16818
Vorwahl: 033920
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 306
Adresse der Amtsverwaltung: Bergstr. 2
16818 Walsleben
Website: www.amt-temnitz.de
Bürgermeisterin: Jana Schmidt
Lage der Gemeinde Märkisch Linden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
KarteWittstock/DosseHeiligengrabeRheinsbergNeuruppinLindow (Mark)VielitzseeHerzberg (Mark)RüthnickFehrbellinKyritzBreddinStüdenitz-SchönermarkZernitz-LohmNeustadt (Dosse)Sieversdorf-HohenofenDreetzWalslebenDabergotzStorbeck-FrankendorfTemnitzquellTemnitztalMärkisch LindenWusterhausen/DosseSachsen-AnhaltMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern
Karte

Märkisch Linden ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Die Verwaltungsgeschäfte der Gemeinde nimmt das Amt Temnitz wahr.

Märkisch Linden liegt auf der Ruppiner Platte, etwa 4 km westlich der Kreisstadt Neuruppin.

Gemeindegliederung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich nach ihrer Hauptsatzung in die Ortsteile[2]

Auf dem Gemeindegebiet liegen die mittelalterlichen Dorfwüstungen Lindow (Märkisch Linden), Schrey und teilweise Gühlitz.

Die heutigen Ortsteile der Gemeinde gehörten seit dem 14. Jahrhundert zur Herrschaft Ruppin, seit 1524 zum Kreis Ruppin in der Mark Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Neuruppin im DDR-Bezirk Potsdam. Seit 1993 liegen die Orte im brandenburgischen Kreis Ostprignitz-Ruppin.

Die Gemeinde Märkisch Linden entstand am 30. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Darritz-Wahlendorf, Gottberg, Kränzlin und Werder.[4] Die Geschichte der Gemeinde ist somit im Wesentlichen die Geschichte der einzelnen Orts- und Gemeindeteile.

Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Einwohner
19971.196
20001.216
20051.224
20101,244
20151.178
Jahr Einwohner
20201.261
20211.263
20221.231
20231.218
20241.207

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember[5][6][7], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022[8]

Gemeindevertretung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Märkisch Linden besteht aus zehn Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 77,9 % zu folgendem Ergebnis:[9]

Partei / WählergruppeStimmenanteil
2019[10]
Sitze
2019
Stimmenanteil
2024
Sitze
2024
Brandenburgische Gemeinde Märkisch Linden22,1 %239,5 %4
Einzelbewerber Christian Noack12,0 %1
Einzelbewerber Sven Thiede13,1 %110,4 %1
Einzelbewerber Matthias Kusch7,7 %19,1 %1
SPD8,8 %18,3 %1
Einzelbewerber Richard Gräning8,1 %1
Einzelbewerber Günther Noack11,7 %14,8 %1
Einzelbewerber Christopher Kuck4,6 %
Bündnis 90/Die Grünen3,0 %
AfD9,3 %1
Einzelbewerber Roland Wisch9,1 %1
Einzelbewerberin Regina Bäker8,9 %1
Einzelbewerber Dieter Born5,3 %1
CDU4,1 %
Insgesamt100 %10100 %10
  • 1998–2019: Detlef Scholz[11]
  • seit 2019: Jana Schmidt (Brandenburgische Gemeinde Märkisch Linden)

Schmidt wurde bei der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 58,2 % der gültigen Stimmen gewählt.[12] Am 9. Juni 2024 wurde sie ohne Gegenkandidat mit 81,9 % der gültigen Stimmen in ihrem Amt bestätigt.[13]

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Dorfkirche Gottberg
  • Dorfkirche Gottberg aus dem 13. Jahrhundert, auf ihrem Kirchhof steht ein Gefallenendenkmal
  • Mahnmal für die Opfer von Kriegen an der Dorfstraße vor dem Kirchturm im Ortsteil Werder (seit 1992)

In der Liste der Baudenkmale in Märkisch Linden und in der Liste der Bodendenkmale in Märkisch Linden stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Die Kreisstadt Neuruppin ist über die naheliegende Bundesstraße 167 zu erreichen. Die Autobahn A 24 Berlin–Hamburg durchquert das Gemeindegebiet. Etwa 3 km südlich des Gemeindezentrums liegt die Anschlussstelle Neuruppin.

Die Haltepunkte Gottberg und Werder (Kr Neuruppin) lagen an der Bahnstrecke Neustadt (Dosse)–Neuruppin. 2006 wurde der Personenverkehr eingestellt.

Persönlichkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Märkisch Linden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Bevölkerungsstand im Land Brandenburg Dezember 2024 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen, basierend auf dem Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Märkisch Linden vom 6. Februar 2012 PDF (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. 1 2 Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Märkisch Linden (Memento des Originals vom 1. April 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (abgerufen am 9. November 2015)
  4. Zusammenschluß der Gemeinden Darritz-Wahlendorf, Gottberg, Kränzlin und Werder (Amt Temnitz) zu der neuen Gemeinde Märkisch Linden. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 18. Dezember 1997. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 9. Jahrgang, Nummer 2, 17. Januar 1998, S. 25.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 18–21
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Bevölkerungsfortschreibung auf Basis Zensus 2022
  9. Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024
  10. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  11. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin (Memento vom 13. April 2018 im Internet Archive).
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019
  13. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024