Märkisch Linden

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Märkisch Linden führt kein Wappen
Märkisch Linden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Märkisch Linden hervorgehoben

Koordinaten: 52° 56′ N, 12° 43′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Temnitz
Höhe: 45 m ü. NHN
Fläche: 44,2 km2
Einwohner: 1230 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16818
Vorwahl: 033920
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 306
Adresse der Amtsverwaltung: Bergstr. 2
16818 Walsleben
Website: www.amt-temnitz.de
Bürgermeisterin: Jana Schmidt
Lage der Gemeinde Märkisch Linden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Wittstock/DosseHeiligengrabeRheinsbergNeuruppinLindow (Mark)VielitzseeHerzberg (Mark)RüthnickFehrbellinKyritzBreddinStüdenitz-SchönermarkZernitz-LohmNeustadt (Dosse)Sieversdorf-HohenofenDreetzWalslebenDabergotzStorbeck-FrankendorfTemnitzquellTemnitztalMärkisch LindenWusterhausen/DosseSachsen-AnhaltMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernKarte
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Märkisch Linden ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Die Verwaltungsgeschäfte der Gemeinde nimmt das Amt Temnitz wahr.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Märkisch Linden liegt auf der Ruppiner Platte, etwa 4 km westlich der Kreisstadt Neuruppin.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich nach ihrer Hauptsatzung in die Ortsteile[2]

Auf dem Gemeindegebiet liegt die neuzeitliche Wüstung Dossmannsofen sowie die mittelalterliche Dorfwüstung Lindow.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutigen Ortsteile der Gemeinde gehörten seit dem 14. Jahrhundert zur Herrschaft Ruppin, seit 1524 zum Kreis Ruppin in der Mark Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Neuruppin im DDR-Bezirk Potsdam. Seit 1993 liegen die Orte im brandenburgischen Kreis Ostprignitz-Ruppin.

Die Gemeinde Märkisch Linden entstand am 30. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Darritz-Wahlendorf, Gottberg, Kränzlin und Werder.[4] Die Geschichte der Gemeinde ist somit im Wesentlichen die Geschichte der einzelnen Orts- und Gemeindeteile.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1997 1169
1998 1174
1999 1189
2000 1216
Jahr Einwohner
2001 1271
2002 1243
2003 1247
2004 1234
2005 1224
Jahr Einwohner
2006 1235
2007 1237
2008 1240
2009 1241
2010 1244
Jahr Einwohner
2011 1188
2012 1193
2013 1188
2014 1191
2015 1178
Jahr Einwohner
2016 1174
2017 1180
2018 1179
2019 1230

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[5][6][7]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Märkisch Linden besteht aus zehn Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

Partei / Wählergruppe Sitze
Wählergruppe Brandenburgische Gemeinde Märkisch Linden 2
Einzelbewerber Sven Thiede 1
Einzelbewerber Günther Noack 1
AfD 1
Einzelbewerber Roland Wisch 1
Einzelbewerberin Regina Bäker 1
SPD 1
Einzelbewerber Matthias Kusch 1
Einzelbewerber Dieter Born 1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998–2019: Detlef Scholz[9]
  • seit 2019: Jana Schmidt

Schmidt wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 58,2 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[10] gewählt.[11]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Gottberg aus dem 13. Jahrhundert, auf ihrem Kirchhof steht ein Gefallenendenkmal
  • Mahnmal für die Opfer von Kriegen an der Dorfstraße vor dem Kirchturm im Ortsteil Werder (seit 1992)

In der Liste der Baudenkmale in Märkisch Linden und in der Liste der Bodendenkmale in Märkisch Linden stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreisstadt Neuruppin ist über die naheliegende Bundesstraße 167 zu erreichen. Die Autobahn A 24 Berlin–Hamburg durchquert das Gemeindegebiet. Etwa 3 km südlich des Gemeindezentrums liegt die Anschlussstelle Neuruppin.

Die Haltepunkte Gottberg und Werder (Kr Neuruppin) lagen an der Bahnstrecke Neustadt (Dosse)–Neuruppin. 2006 wurde der Personenverkehr eingestellt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2019 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Märkisch Linden vom 6. Februar 2012 PDF (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.amt-temnitz.de
  3. a b Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Märkisch Linden (abgerufen am 9. November 2015)
  4. Zusammenschluß der Gemeinden Darritz-Wahlendorf, Gottberg, Kränzlin und Werder (Amt Temnitz) zu der neuen Gemeinde Märkisch Linden. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 18. Dezember 1997. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 9. Jahrgang, Nummer 2, 17. Januar 1998, S. 25.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 18–21
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  9. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin (Memento des Originals vom 13. April 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.brandenburg.de
  10. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  11. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Märkisch Linden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien