Steve Mandanda

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Steve Mandanda

Steve Mandanda (2010)

Spielerinformationen
Geburtstag 28. März 1985
Geburtsort KinshasaZaire
Größe 185 cm
Position Tor
Vereine in der Jugend
0000–2000
2000–2005
ALM Evreux
Le Havre AC
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2005–2007
2007–2016
2016–
Le Havre AC
Olympique Marseille
Crystal Palace
67 (0)
334 (0)
8 (0)
Nationalmannschaft2
2003–2006
2008–
2008–
Frankreich U-21
Frankreich B
Frankreich
17 (0)
2 (0)
22 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 29. Oktober 2016

2 Stand: 10. Juli 2016

Steve Mandanda (* 28. März 1985 in Kinshasa, Zaire) ist ein französischer Fußballtorhüter, der lange bei Olympique Marseille in der französischen Ligue 1 spielte, bis er im Sommer 2016 nach England zu Crystal Palace wechselte. Er besitzt auch den Pass der Demokratischen Republik Kongo.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steve Mandanda stammt aus der Jugend des französischen Traditionsclubs Le Havre AC. Dort wurde er 2005 in die erste Mannschaft berufen und spielte zwei Jahre lang mit dem Team in der Ligue 2. Mehrfach konnte er sich dort auszeichnen, so dass er im Sommer 2007 vom französischen Erstligisten Olympique Marseille verpflichtet wurde. Dort ging er als nominell zweiter Torwart in die Saison, wurde jedoch aufgrund einer Verletzung des Stammkeepers des Vereins, Cédric Carrasso, zu Beginn der Saison Stammspieler. Später spielte er für Olympique auch im UEFA-Pokal und in der Champions League. Ab Juli 2016 erhielt er einen Dreijahresvertrag bei Crystal Palace[1]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mandanda nahm 2006 an der U-21-Europameisterschaft in Portugal teil, wo er mit den Franzosen ins Halbfinale kam, er selbst wurde viermal eingesetzt. Am 5. Februar 2008 spielte er eine Halbzeit für die B-Nationalmannschaft Frankreichs im Länderspiel gegen DR Kongo. Auf der Gegenseite spielte sein jüngerer Bruder Parfait. Sein erstes Länderspiel bestritt er am 27. Mai 2008 im Vorbereitungsspiel für die EM 2008 gegen Ecuador, als er zur Halbzeit für Sébastien Frey eingewechselt wurde. Frankreich gewann 2:0. Bei der EM-Endrunde 2008 gehörte er zum französischen Aufgebot, wurde aber nicht eingesetzt. Nach der EM erfolgte ein Generationswechsel im Tor der Franzosen. Von nun an kämpft Mandanda mit dem nur einem Jahr jüngeren Hugo Lloris um den Platz als Nummer 1. In den ersten beiden Qualifikationsspielen im September 2008 für die Weltmeisterschaft 2010 stand der Torhüter bei beiden Partien in der Startelf. In seinem ersten Pflichtspiel für die Les Bleus am 6. September 2008 erlitt er eine 1:3-Niederlage gegen Österreich. Bei der WM 2010 in Südafrika war er Teil des Kaders der Équipe Tricolore, allerdings wurde Hugo Lloris der Vorzug gegeben. So blieb Mandanda ohne Einsatz. Vier Jahre später wurde Mandanda auch für die WM in Brasilien nominiert, musste aber wenige Tage später aufgrund einer im letzten Punktspiel erlittenen Verletzung absagen.[2]

Für 2016 wurde die Europameisterschaft an Frankreich vergeben, so dass keine Qualifikationsspiele stattfanden. In der Zeit vor dem Turnier bestritt er ein halbes Dutzend Freundschaftsspiele und stand dann als zweiter Torhüter hinter Lloris im französischen Aufgebot. Während dem Turnier kam er jedoch nicht zum Einsatz.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle seine drei jüngeren Brüder sind ebenfalls talentierte Torhüter. Der 1989 geborene Parfait ist kongolesischer Nationaltorwart, der rund sieben Jahre jüngere alte Riffi spielt in der Jugend des Erstligisten SM Caen und in der französischen U-16. Auch sein jüngster Bruder, der knapp 13 Jahre jüngere Ever, spielt als Torwart bei Lusitanos Saint-Maur, wobei die vier Brüder eine kleine Torhüter-Dynastie bilden.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steve Mandanda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Crystal Palace officialise Steve Mandanda“ (französisch), l'equipe.fr vom 1. Juli 2016, abgerufen am 10. Juli 2016.
  2. siehe den Artikel „Mandanda sagt für Brasilien ab“ vom 18. Mai 2014 bei francefootball.fr
  3. Mandanda: la dynastie de gardiens (französisch), abgerufen am 3. Januar 2011