Tourves

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Tourves
Wappen von Tourves
Tourves (Frankreich)
Tourves
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Var
Arrondissement Brignoles
Kanton Brignoles
Gemeindeverband Communauté de communes Comté de Provence
Koordinaten 43° 24′ N, 5° 55′ OKoordinaten: 43° 24′ N, 5° 55′ O
Höhe 238–542 m
Fläche 65,62 km²
Einwohner 4.964 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 76 Einw./km²
Postleitzahl 83170
INSEE-Code

Ortsmitte

Tourves ist eine französische Gemeinde mit 4964 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Administrativ gehört sie zum Kanton Brignoles im gleichnamigen Arrondissement.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourves liegt in der weiten, landwirtschaftlich genutzten Ebene des Caramytals am Fuß des 546 m hohen Piégros, einem der letzten Ausläufer des Massif de la Sainte-Baume, das sich im Süden erhebt. Von hier fließt der Caramy durch eine landschaftlich schöne Schlucht mit Grotten und Karsthöhlen ins Tal. Im Osten der Gemeinde befindet sich eine von mehreren Teichen durchzogene Ebene, die sich über eine Fläche von drei Hektar erstreckt und von zahlreichen Quellen gespeist wird.

Die Esplanade des Château de Valbelle ist als Site Inscrit geschützt. Vom Gipfel des Saint-Probace aus bietet sich ein breites Panorama über die Gemeinde und das Caramytal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt geht auf das spätantike Ad Turrem zurück, eine befestigte Siedlung in der kelto-ligurischen Zeit, in der Spätantike der Tabula Peutingeriana zufolge eine Wegstation.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in Tourves
Jahr Einwohner


1962 [2] 1562
1968 1648
1975 1844
1982 2137
1990 2788
1999 3428
2006 [3] 4641

Seit Beginn der 1960er Jahre kann die Gemeinde ein überdurchschnittliches, meist überproportionales Wachstum verzeichnen. Von 1962 bis zur Erhebung im Jahr 2006 verdreifachte sich die Einwohnerzahl von 1562 auf 4641 Bewohner mit Erstwohnsitz in Tourves.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde pflegt eine Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Perinaldo in Ligurien.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ursprüngliche Haupterwerbsquelle war die Landwirtschaft, in der vielfältige Produkte erzeugt wurden. Das Spektrum reichte vom Weinbau über Fisch- und Schneckenzucht bis zur Imkerei. Heute ist dieser Sektor stark rückläufig und wurde von Handel, Dienstleistung und Gewerbe abgelöst. Ein wichtiger Zweig der industriellen Wirtschaft ist der Bauxitabbau.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tourves – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. C. Goudineau: Ad Turrem. In: Richard Stillwell u. a. (Hrsg.): The Princeton Encyclopedia of Classical Sites. Princeton University Press, Princeton NJ 1976, ISBN 0-691-03542-3.
  2. INSEE: Bevölkerungsentwicklung von Tourves 1962-1999
  3. INSEE: Ergebnisse der Erhebungen 2004, 2005 und 2006