Walderbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Walderbach
Walderbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Walderbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 11′ N, 12° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Cham
Verwaltungs­gemeinschaft: Walderbach
Höhe: 369 m ü. NHN
Fläche: 34,1 km2
Einwohner: 2138 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km2
Postleitzahl: 93194
Vorwahl: 09464
Kfz-Kennzeichen: CHA, KÖZ, ROD, WÜM
Gemeindeschlüssel: 09 3 72 170
Gemeindegliederung: 25 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Franz-Xaver-Witt-Str. 2
93194 Walderbach
Webpräsenz: www.walderbach.de
Bürgermeister: Josef Höcherl (Freie Wähler im Regental)
Lage der Gemeinde Walderbach im Landkreis Cham
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Über dieses Bild

Walderbach ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Cham und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Walderbach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walderbach liegt am Fluss Regen, 28 Kilometer (Luftlinie) nordöstlich von Regensburg und 14 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Cham.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Walderbach gehören 25 Ortsteile:[2]

Es gibt die Gemarkungen Dieberg, Haus, Katzenrohrbach, Kirchenrohrbach und Walderbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walderbach gehörte zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Wetterfeld des Kurfürstentums Bayern. Das Kloster Walderbach wurde 1143 erstmals urkundlich erwähnt, als das damalige Augustinerchorherrenstift dem Zisterzienser-Orden gestiftet wurde. Es besaß hier eine offene Hofmark. Das Zisterzienserkloster wurde im Zuge der Säkularisation 1803 aufgelöst.

Die heutige Gemeinde entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1945 oder 1946 wurden die bis dahin selbständige Gemeinde Katzenrohrbach und Teile der aufgelösten Gemeinde Buchendorf eingegliedert. Im Rahmen der Gemeindegebietsreform wurden am 1. Juli 1971 die umliegenden Gemeinden Abtsried, Dieberg, Haus und Kirchenrohrbach eingemeindet.[3] Mit der Nachbargemeinde Reichenbach bildet Walderbach eine Verwaltungsgemeinschaft, deren Sitz sich in Walderbach befindet. Zum 1. März 2005 wurde ein Teil des gemeindefreien Gebiets Einsiedler und Walderbacher Forst (die Gemarkung Sollbach) aus dem Landkreis Schwandorf eingemeindet.[4] Mit der Auflösung dieses gemeindefreien Gebietes zum 1. November 2013 kam ein noch größeres Stück zum Gemeindegebiet hinzu.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 1511 1557 1731 1883 2011 2058 2098 2094 2088

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeinderat sitzen 14 ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger. Die Gemeinderatswahl am 16. März 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 71,0 % zu folgendem Ergebnis:

Partei Stimmenanteil Sitze
CSU 29,5 % 4
Freie Wähler 21,5 % 3
Unabhängige Wähler 16,1 % 2
Freie Wähler im Regental 32,9 % 5

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtierender Erster Bürgermeister ist Josef Höcherl.

Zweiter Bürgermeister ist Johann Jobst, Dritter Bürgermeister ist Johann Schambeck.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Walderbach.png

Blasonierung: Gespalten; vorn in Silber über blauem Querfluß ein grüner bewurzelter Nadelbaum, hinten in Rot, ein silberner, mit drei roten Rosen belegter Schrägbalken. Das Wappen ist seit 1951 in Gebrauch.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kloster Walderbach am Regen

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Walderbach befinden sich eine Vielzahl von Baudenkmälern.

Burgen

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2016 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 258 und im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr 168 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 948. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe elf Betriebe. Im Jahr 2010 gab es 49 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von insgesamt 1144 ha, davon waren 679 ha Ackerfläche und 465 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2017):

  • einen Kindergarten: 60 Kindergartenplätze mit 47 Kindern
  • eine Grund- und Mittelschule: mit 19 Lehrern und 173 Schülern

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chamer Zeitung (Auflage: 10.215 gesamt) – Regionalausgabe des Straubinger Tagblattes / Landshuter Zeitung
  • Bayerwald-Echo (Auflage: 16.170 gesamt) – Regionalausgabe der Mittelbayerischen Zeitung
  • Regentalanzeiger
  • Mitteilungsblatt der Gemeinde

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heribert Batzl: Walderbach. Aus der Geschichte eines oberpfälzischen Zisterzienserklosters. Walderbach 1988, Schriftenreihe Kreismuseum Walderbach – 5, ZDB-ID 2227946-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Walderbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. Januar 2018
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 559.
  4. www.regierung.oberpfalz.bayern.de
  5. Amtsblatt Oberpfalz: Verkündung, Berichtigung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Walderbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien