Šárka Strachová
| Šárka Strachová |
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Šárka Strachová im Dezember 2008 |
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| Nation | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 11. Februar 1985 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Benecko | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 176 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 68 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Slalom, Riesenslalom, Super-G, Super-Kombination |
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| Status | aktiv | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im alpinen Skiweltcup | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 28. April 2013 | |||||||||||||||||||||||||||||||
Šárka Strachová, geb. Šárka Záhrobská [ˈʃaːrka ˈzaːhrɔpskaː] (* 11. Februar 1985 in Benecko) ist eine tschechische Skirennläuferin. Sie gehört zu den aktuell besten Athletinnen in der Disziplin Slalom und gewann bei Weltmeisterschaften bisher je eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Daneben startet sie in den Disziplinen Riesenslalom, Super-G und Super-Kombination. Bis 2013 trat sie unter dem Namen Záhrobská an; ihr Bruder Petr Záhrobský ist ebenfalls Skirennläufer.
Inhaltsverzeichnis |
Biografie [Bearbeiten]
Záhrobskás Karriere ist das Ergebnis der langfristigen Planung ihres Vaters. Petr Záhrobský, Rechtsanwalt von Beruf, war zuvor nie Ski gefahren. Er studierte jedoch detailliert die theoretischen Grundlagen des alpinen Skisports und baute anhand seiner autodidaktisch erworbenen Kenntnisse systematisch die Karriere seiner Tochter auf, deren Talent er früh erkannte. Seit jeher ist er ihr persönlicher Trainer und führt ein kleines Betreuerteam, das nicht mit dem tschechischen Skiverband zusammenarbeitet.
Im Jahr 2000 siegte Záhrobská beim Trofeo Topolino. Ab November 2000 nahm sie an FIS-Rennen teil. Vier Tage vor ihrem 16. Geburtstag sorgte Záhrobská für Schlagzeilen, als sie bei der Weltmeisterschaft 2001 in St. Anton am Arlberg den 21. Platz im Riesenslalom erreichte – und dies, obwohl sie vorher noch nie bei einem Weltcup-Rennen an den Start gegangen war. Ab Januar 2002 folgten Einsätze im Europacup. Am 15. Dezember 2002 ging sie erstmals bei einem Weltcup-Rennen an den Start und wurde auf Anhieb Fünfte.
In der Folge konnte Záhrobská diese Leistung mit konstanten Ergebnissen bestätigen. In St. Moritz erreichte sie bei der Weltmeisterschaft 2003 den neunten Platz im Riesenslalom. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Maribor im darauf folgenden Jahr gewann sie je eine Bronzemedaille im Slalom und in der Kombination. Nach mehreren Platzierungen unter den besten zehn konnte sie sich bei der Weltmeisterschaft 2005 in Santa Caterina endgültig an der Weltspitze etablieren, als sie hinter Janica Kostelić und Tanja Poutiainen die Bronzemedaille im Slalom gewann. Im selben Jahr kam der Gewinn der Slalom-Goldmedaille bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2005 in Bardonecchia hinzu.
Verglichen mit dem Vorjahr hatte Záhrobská in der Saison 2005/06 einen Rückschritt zu verzeichnen: Im Weltcup kam sie nicht über einen achten Platz hinaus und bei den Olympischen Winterspielen 2006 war ein 13. Platz ihr bestes Ergebnis. Den versöhnlichen Abschluss bildeten jedoch die Riesenslalom-Siege bei den nationalen Meisterschaften Sloweniens und Kroatiens (vor Janica Kostelić). Weitaus besser verlief die darauf folgende Saison: Am 4. Januar 2007 schaffte sie in Zagreb auch im Weltcup erstmals einen Podestplatz und bei der Weltmeisterschaft 2007 in Åre gewann sie die Slalom-Goldmedaille vor der favorisierten Marlies Schild und Anja Pärson. Im Slalom-Gesamtweltcup belegte sie den dritten Platz.
Auch im Winter 2007/08 überzeugte Záhrobská weiter. Sie fuhr im Slalom beständig unter die besten zehn und erreichte den fünften Platz in der Slalom-Gesamtwertung. Darüber hinaus konnte sie sich im Riesenslalom im Mittelfeld etablieren. Nach insgesamt fünf Podestplätzen gelang ihr am 30. November 2008 der erste, lang erwartete Sieg in einem Weltcuprennen, als sie den Slalom in Aspen für sich entschied. Mit zwei weiteren Podestplätzen erreichte sie in der Saison 2008/09 hinter Maria Riesch den zweiten Rang im Slalomweltcup. Eine weitere Medaille, diesmal die silberne, gewann sie im Slalom bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère. Bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver sicherte sie sich im Slalom mit Bronze ihre erste Olympiamedaille. Im Slalomweltcup kam Záhrobská in der Saison 2009/10 mit ihrem zweiten Sieg in Aspen zum vierten Mal in Folge unter die besten fünf. Etwas weniger erfolgreich war die Saison 2010/11, in der sie erstmals seit fünf Jahren ohne Podestplatz blieb und auf den zehnten Rang im Slalomweltcup zurückfiel. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen wurde sie Zwölfte im Slalom. Auch die Saison 2011/12 verlief enttäuschend. Ihr bestes Resultat verzeichnete sich gleich am Beginn der Saison beim Slalom von Aspen mit einem 13. Rang.
Im Juli 2012 wurde ihr ein gutartiger Hirntumor entfernt.[1] Sie konnte bereits im September wieder mit dem Schneetraining beginnen[2] und kehrte im November 2012 in den Weltcup zurück. Im Verlaufe der Saison 2012/13 konnte sie sich trotz des Trainingsrückstands fünfmal unter den besten 15 klassieren. Sie heiratete im April 2013 und wird in Zukunft unter dem Namen Strachová an den Start gehen.
Erfolge [Bearbeiten]
Olympische Spiele [Bearbeiten]
- Turin 2006: 13. Slalom, 19. Kombination, 27. Super-G
- Vancouver 2010: 3. Slalom, 7. Super-Kombination, 27. Abfahrt
Weltmeisterschaften [Bearbeiten]
- St. Anton 2001: 21. Slalom
- St. Moritz 2003: 9. Kombination
- Santa Caterina 2005: 3. Slalom, 5. Kombination, 10. Riesenslalom
- Åre 2007: 1. Slalom, 4. Super-Kombination, 12. Riesenslalom
- Val-d’Isère 2009: 2. Slalom, 11. Super-Kombination, 15. Super-G, 16. Riesenslalom
- Garmisch Partenkirchen 2011: 12. Slalom
- Schladming 2013: 8. Slalom, 37. Riesenslalom
Junioren-Weltmeisterschaften [Bearbeiten]
- Tarvisio/ Sella Nevea 2002: 6. Kombination, 18. Slalom, 20. Abfahrt, 24. Riesenslalom
- Maribor 2004: 3. Slalom, 3. Kombination, 5. Riesenslalom, 10. Super-G, 13. Abfahrt
- Bardonecchia 2005: 1. Slalom, 5. Riesenslalom
Weltcupwertungen [Bearbeiten]
- Saison 2003/04: 10. Slalomweltcup
- Saison 2005/06: 10. Slalomweltcup
- Saison 2006/07: 9. Gesamtweltcup, 3. Slalomweltcup, 6. Kombinationsweltcup
- Saison 2007/08: 5. Slalomweltcup
- Saison 2008/09: 2. Slalomweltcup
- Saison 2009/10: 5. Slalomweltcup
- Saison 2010/11: 10. Slalomweltcup
- Saison 2011/12: 25. Slalomweltcup
Weltcupsiege [Bearbeiten]
Insgesamt hat Šárka Strachová bisher 2 Weltcuprennen gewonnen. Hinzu kommen 3 zweite und 4 dritte Plätze.
| Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 30. November 2008 | Aspen | USA | Slalom |
| 29. November 2009 | Aspen | USA | Slalom |
Europacup [Bearbeiten]
- 5 Podestplätze, davon 4 Siege:
| Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 5. Februar 2004 | Lenggries | Deutschland | Slalom |
| 28. Februar 2005 | Tonalepass | Italien | Riesenslalom |
| 1. März 2005 | Tonalepass | Italien | Riesenslalom |
| 8. März 2013 | Lenggries | Deutschland | Slalom |
Weitere Erfolge [Bearbeiten]
- 9 tschechische Meistertitel (Slalom 2002–2005; Riesenslalom 2003–2005; Super-G 2003, 2006)
- 4 Siege in FIS-Rennen
Weblinks [Bearbeiten]
- Website von Šárka Strachová (tschechisch, englisch)
- Statistik auf der FIS-Website (englisch)
- Šárka Strachová bei Ski-db (englisch)
- Šárka Strachová auf Sports-Reference.com (englisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Tschechin Zahrobska wurde Gehirntumor entfernt. sport.orf.at, 12. Juli 2012, abgerufen am 12. November 2012.
- ↑ Zahrobska nahm nach Gehirn-OP Training wieder auf. skionline.ch, 1. September 2012, abgerufen am 12. November 2012.
1931: Esmé MacKinnon | 1932: Rösli Streiff | 1933: Inge Wersin-Lantschner | 1934: Christl Cranz | 1935: Anny Rüegg | 1936: Gerda Paumgarten | 1937: Christl Cranz | 1938: Christl Cranz | 1939: Christl Cranz | 1948: Gretchen Fraser | 1950: Dagmar Rom | 1952: Andrea Mead-Lawrence | 1954: Trude Klecker | 1956: Renée Colliard | 1958: Inger Bjørnbakken | 1960: Anne Heggtveit | 1962: Marianne Jahn | 1964: Christine Goitschel | 1966: Annie Famose | 1968: Marielle Goitschel | 1970: Ingrid Lafforgue | 1972: Barbara Ann Cochran | 1974: Hanni Wenzel | 1976: Rosi Mittermaier | 1978: Lea Sölkner | 1980: Hanni Wenzel | 1982: Erika Hess | 1985: Perrine Pelen | 1987: Erika Hess | 1989: Mateja Svet | 1991: Vreni Schneider | 1993: Karin Buder | 1996: Pernilla Wiberg | 1997: Deborah Compagnoni | 1999: Zali Steggall | 2001: Anja Pärson | 2003: Janica Kostelić | 2005: Janica Kostelić | 2007: Šárka Strachová | 2009: Maria Riesch | 2011: Marlies Schild | 2013: Mikaela Shiffrin
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Strachová, Šárka |
| ALTERNATIVNAMEN | Záhrobská, Šárka |
| KURZBESCHREIBUNG | tschechische Skirennläuferin |
| GEBURTSDATUM | 11. Februar 1985 |
| GEBURTSORT | Benecko |