Abenberg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Roth | |
| Höhe: | 414 m ü. NN | |
| Fläche: | 48,39 km² | |
| Einwohner: |
5.458 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 113 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 91183 | |
| Vorwahl: | 09178 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RH | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 76 111 | |
| Stadtgliederung: | 14 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Stillaplatz 1 91183 Abenberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Werner Bäuerlein (parteilos) | |
| Lage der Stadt Abenberg im Landkreis Roth | ||
Abenberg ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Roth und liegt zehn Kilometer westlich der Kreisstadt Roth und ca. 20 Kilometer südwestlich von Nürnberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Abenberg liegt am Nordrand des Fränkischen Seenlands, großräumig gesehen zwischen der Frankenhöhe im Nordwesten, Nürnberg im Norden und der Fränkischen Alb im Süden und Osten. Die kleinen Flussläufe im Stadtbereich entwässern über die Rednitz/Regnitz zum Main.
[Bearbeiten] Klima
Der Jahresniederschlag beträgt durchschnittlich 740 mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 49 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der März, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 2,2 mal mehr Niederschläge als im März. An nur 20 % der Messstationen werden höhere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die politische Gemeinde Abenberg besteht offiziell[2] aus den 14 Ortsteilen:
[Bearbeiten] Geschichte
Erstmals erwähnt wurde Abenberg 1071 als Abinberch. Die Grafschaft Abenberg entstand unter den Ottonen zwischen 1002 und 1024, der Ort wurde um 1040 von Wolfram von Abenberg gegründet. Innerhalb der nächsten 150 Jahre stellten die Abenberger Hochstiftsvögte von Bamberg, den Würzburger Bischof Reginhard, eine Äbtissin zu Kitzingen und andere hohe Würdenträger. Stilla von Abenberg († um 1140) wurde 1927 selig gesprochen. An der Wende zum 13. Jahrhundert erlosch die männliche Linie der Abenberger, durch Heirat kam Abenberg um 1236 an die Burggrafen von Nürnberg und damit an die Hohenzollern. Anfang 1200 existierte relativ kurz das Kloster Abenberg. Um 1260 wurde das oppidum Abenberg angelegt, der Eichstätter Bischof Reinboto erwarb 1296 die Burg und den Ort und baute Abenberg weiter aus. 1299 erhielt Abenberg das Stadtrecht, 1356 wurde es eichstättisches Pflegamt. Die Stadt war Amtssitz des Hochstiftes Eichstätt, das Pflegamt wurde zugunsten Bayerns 1803 säkularisiert und fiel im selben Jahr an das Fürstentum Ansbach (Hauptlandesvergleich Bayern/Preußen), mit welchem es 1806 (Vertrag von Paris, Februar) endgültig durch Tausch an das Königreich Bayern gelangte.
Die Burg Abenberg wurde von ihrem letzten Besitzer 1959 der Stadt Frankfurt vermacht, die dieses Geschenk aber nicht annahm. In den Jahren 1982 bis 1984 erwarb die Stadt Abenberg die Burg und renovierte sie von Grund auf. Heute befindet sich dort das Haus fränkischer Geschichte, das Klöppelmuseum Abenberg und ein Hotel mit Gaststätte. Die Burg wird für Ausstellungen, öffentliche und private Veranstaltungen genutzt.
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1840 | 1871 | 1900 | 1925 | 1939 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2000 | 2008 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohnerzahl[3] | 2525 | 2915 | 2980 | 3319 | 3239 | 4345 | 4180 | 4663 | 4619 | 5493 | 5516 |
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 108, im produzierenden Gewerbe 471 und im Bereich Handel und Verkehr 125 Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 235 Personen am Arbeitsort beschäftigt. Der größte Arbeitgeber im produzierenden Gewerbe ist die Firma Hans Henglein & Sohn GmbH, die in Wassermungenau eine Fabrik für Fertiggerichte mit ca. 250 Mitarbeitern betreibt.[4] Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1859. Im verarbeitenden Gewerbe einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe zehn Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 141 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2127 Hektar. Davon waren 1639 Hektar Ackerfläche und 483 Hektar Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Verkehr
Zehn Kilometer östlich von Abenberg besteht in der Kreisstadt Roth Bahnanschluss in Richtung Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt. Über die Anschlussstelle Schwabach-West gelangt man auf die Autobahn A 6 Nürnberg–Heilbronn. Unmittelbar in Stadtnähe verläuft die B 466 von Schwabach über Nördlingen nach Heidenheim an der Brenz.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
- Klöppelmuseum
- Haus Fränkischer Geschichte auf Burg Abenberg
[Bearbeiten] Bauwerke
- Burg Abenberg
- Kloster Marienburg
- Schloss Dürrenmungenau
- Rathaus (1732–1744 von Gabriel de Gabrieli)
- Stadtmauer und Stadttürme (mit Karzer)
- Stillaplatz mit Stillabrunnen und Bürgerhaus
- Pfarrkirche St. Jakobus
- Stillakirche (mit Katakomben)
- Klöppelschule
[Bearbeiten] Sonstige Sehenswürdigkeiten
- Druidenstein im Abenberger Wald
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen
- Zwei katholische Kindergärten in Abenberg und je ein evangelischer Kindergarten in Wassermungenau und Dürrenmungenau
- Volksschule (Grund- und Hauptschule)
- Mädchen-Realschule Kloster Marienburg
- Volkshochschule Abenberg
- Öffentliche Bücherei Abenberg
[Bearbeiten] Pflegeeinrichtungen
- Seniorenzentrum St. Josef
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Georg Schwarz (1873-1948), Reichstags- und Landtagsabgeordneter
[Bearbeiten] Literatur
- Franz Kornbacher: Historischer Rundgang durch Abenberg. (Hrsg.: Stadt Abenberg), Eigenverlag Stadt Abenberg, 1993.
- Stadt Abenberg (Hrsg.): Mach Pause und wandere in Abenberg. Eigenverlag der Stadt Abenberg, 1997.
[Bearbeiten] Weblinks
- Haus fränkischer Geschichte
- Burg Abenberg
- Abenberg: Wappengeschichte vom HdBG
- Abenberg: Amtliche Statistik des LStDV
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Bayerische-Landesbibliothek-Online.de
- ↑ http://www.statistik.bayern.de/statistikkommunal/09576111.pdf Statistik kommunal 2009: Stadt Abenberg
- ↑ Unternehmens-Website von Henglein, eingesehen am 10. August 2011
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