Abenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Abenberg
Abenberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Abenberg hervorgehoben
49.242510.961111111111414Koordinaten: 49° 15′ N, 10° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Roth
Höhe: 414 m ü. NN
Fläche: 48,39 km²
Einwohner: 5532 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91183
Vorwahl: 09178
Kfz-Kennzeichen: RH
Gemeindeschlüssel: 09 5 76 111
Stadtgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Stillaplatz 1
91183 Abenberg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Werner Bäuerlein (parteilos)
Lage der Stadt Abenberg im Landkreis Roth
Karte
Stadtansicht Abenberg (Herbst 2005)

Abenberg ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Roth und liegt ca. 20 km südwestlich von Nürnberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Abenberg liegt am Nordrand des Fränkischen Seenlands, großräumig gesehen zwischen der Frankenhöhe im Nordwesten, Nürnberg im Norden und der Fränkischen Alb im Süden und Osten. Die kleinen Flussläufe im Stadtbereich entwässern über die Rednitz / Regnitz zum Main. Es existieren folgende Gemarkungen: Abenberg, Aurau, Beerbach, Dürrenmungenau, Ebersbach, Obersteinbach ob Gmünd, Wassermungenau

[Bearbeiten] Klima

Der Jahresniederschlag beträgt 740mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 49% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der März, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 2,2 mal mehr Niederschläge als im März. Die Niederschläge variieren sehr stark. An nur 20% der Messstationen werden höhere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

  • Bechhofen
  • Beerbach
  • Dürrenmungenau
  • Ebersbach
  • Kapsdorf
  • Kleinabenberg
  • Obersteinbach ob Gmünd, schon um 1300 genannt
  • Wassermungenau, wurde schon im 9. Jahrhundert besiedelt

[Bearbeiten] Geschichte

Erstmals erwähnt wurde Abenberg 1071 als Abinberch. Die Grafschaft Abenberg entstand unter den Ottonen zwischen 1002 und 1024, der Ort wurde um 1040 von Wolfram von Abenberg gegründet. Innerhalb der nächsten 150 Jahre stellten die Abenberger Hochstiftsvögte von Bamberg, den Würzburger Bischof Reginhard, eine Äbtissin zu Kitzingen und andere hohe Würdenträger. Stilla von Abenberg († um 1140) wurde 1927 selig gesprochen. An der Wende zum 13. Jahrhundert erlosch die männliche Linie der Abenberger, durch Heirat kam Abenberg um 1236 an die Burggrafen von Nürnberg und damit an die Hohenzollern. Um 1260 wurde das oppidum Abenberg angelegt, der Eichstätter Bischof Reinboto erwarb 1296 die Burg und den Ort und baute Abenberg weiter aus. 1299 erhielt Abenberg das Stadtrecht, 1356 wurde es eichstättisches Pflegamt. Die Stadt war Amtssitz des Hochstiftes Eichstätt, das Pflegamt wurde zugunsten Bayerns 1803 säkularisiert und fiel im selben Jahr an das Fürstentum Ansbach (Hauptlandesvergleich Bayern/Preußen), mit welchem es 1806 (Vertrag von Paris, Februar) endgültig durch Tausch an das Königreich Bayern gelangte. Die Burg Abenberg wurde von ihrem letzten Besitzer 1959 der Stadt Frankfurt vermacht, die dieses Geschenk aber nicht annahm. In den Jahren 1982-84 erwarb die Stadt Abenberg die Burg und renovierte sie von Grund auf. Heute befindet sich in der Burg ein Mittelaltermuseum, ein Klöppelmuseum und ein Hotel mit Gaststätte. Die Burg wird für Ausstellungen, öffentliche und private Veranstaltungen genutzt.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 108, im Produzierenden Gewerbe 471 und im Bereich Handel und Verkehr 125 Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 235 Personen am Arbeitsort beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1859. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 10 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 141 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2127 Hektar. Davon waren 1639 Hektar Ackerfläche und 483 Hektar Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Verkehr

10 km östlich von Abenberg, in der Kreisstadt Roth besteht Bahnanschluss in Richtung Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt. Über die Anschlussstelle Schwabach-West gelangt man auf die Autobahn A 6 Nürnberg-Heilbronn. Unmittelbar in Stadtnähe verläuft die B 466 von Schwabach über Nördlingen nach Heidenheim an der Brenz.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Museen

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Druidenstein im Abenberger Wald

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

[Bearbeiten] Schulen

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 173 Kindergartenplätze mit 199 Kindern
  • eine Volksschule mit 26 Lehrern und 486 Schülern
  • eine Mädchen-Realschule mit 9 Lehrern und 123 Schülern

[Bearbeiten] Staatliche Einrichtungen

  • Altenheim St. Josef

[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen

  • Öffentliche Bücherei Abenberg
  • Mädchenrealschule Kloster Marienburg

[Bearbeiten] Literatur

  • Franz Kornbacher: Historischer Rundgang durch Abenberg. (Hrsg.: Stadt Abenberg), Eigenverlag Stadt Abenberg, 1993
  • Stadt Abenberg (Hrsg.): Mach Pause und wandere in Abenberg. Eigenverlag der Stadt Abenberg, 1997

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Abenberg – Bilder, Videos und Audiodateien
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