Aitern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aitern
Aitern
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aitern hervorgehoben
47.8013888888897.9005555555556630Koordinaten: 47° 48′ N, 7° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Lörrach
Gemeindeverwal-
tungsverband:
Schönau im Schwarzwald
Höhe: 630 m ü. NHN
Fläche: 9,21 km²
Einwohner: 562 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79677
Vorwahl: 07673
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 3 36 004
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulweg 6
79677 Aitern
Webpräsenz: www.aitern.de
Bürgermeisterin: Sigrid Böhler
Lage der Gemeinde Aitern im Landkreis Lörrach
Frankreich Schweiz Landkreis Waldshut Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Freiburg im Breisgau Aitern Bad Bellingen Binzen Böllen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Eimeldingen Fischingen (Baden) Fröhnd Grenzach-Wyhlen Zell im Wiesental Häg-Ehrsberg Hasel (Baden) Hausen im Wiesental Inzlingen Kandern Kleines Wiesental Lörrach Malsburg-Marzell Maulburg Rheinfelden (Baden) Rümmingen Rümmingen Schallbach Schliengen Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönenberg (Schwarzwald) Schopfheim Schwörstadt Steinen (Baden) Todtnau Tunau Utzenfeld Weil am Rhein Wembach Wembach Wembach Wieden (Schwarzwald) Wittlingen Wittlingen Zell im Wiesental Zell im Wiesental Zell im WiesentalKarte
Über dieses Bild

Aitern (Alemannisch Aitere) ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg (Deutschland).

Die Gemeinde ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Schönau im Schwarzwald.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Aitern liegt in 580 bis 1.078 Meter Höhe im Tal des Aiternbachs, das sich vom Osthang des 1.414 m hohen Belchen in das Wiesental hinabzieht.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Blick auf Aitern von Nordwesten

Zur Gemeinde Aitern gehören das Dorf Aitern, die Weiler Holzinshaus, Multen (Ober- und Unter-) und die Höfe Oberrollsbach und Unterrollsbach. Im Gemeindegebiet liegt die Wüstung Swendenhütten.[2]

In Multen endet der 100 Kilometer lange Fernskiwanderweg Schonach–Belchen, der längste Skiwanderweg im Schwarzwald. Es ist damit der Zielort des 100-Kilometer-Rucksacklaufs um den „Wäldercup“ auf dieser Strecke, mit Start in Schonach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Münstertal im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Wieden, im Osten an Utzenfeld, im Süden an die Stadt Schönau im Schwarzwald und im Westen an Schönenberg.

Klima[Bearbeiten]

AITERN UNTERMULTEN nieder.svg

Der Jahresniederschlag beträgt 1874 mm. Der Niederschlag liegt im oberen Drittel der Messstellen des Deutschen Wetterdienstes. Über 99 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der September; am meisten regnet es im November. Im niederschlagreichsten Monat fällt rund 1,4 mal mehr Regen, als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im oberen Drittel. In über 87 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Geschichte[Bearbeiten]

Bodenfunde erlauben den Schluss, dass das Gemeindegebiet schon vor mehr als 2000 Jahren von keltischen Bauern besiedelt war. Aitern wurde im Jahre 1352 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Kloster St. Blasien bis zu dessen Säkularisation im Jahr 1806, als Aitern badisch wurde.

Politik[Bearbeiten]

Rathaus Aitern

Bei der Gemeinderatswahl vom 7. Juni 2009 erhielten wie zuvor 2004 schon

  • die Unabhängigen Wähler Aitern > 6 Sitze
  • die Alternative Liste > 2 Sitze.

Die Wahlbeteiligung betrug 74,18 %.

Bürgermeisterin, die dem Gemeinderat vorsteht und ebenfalls Sitz und Stimme hat, ist Sigrid Böhler.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Aitern verfügt über eine Grundschule und einen Kindergarten. Hauptschüler besuchen die Schule im nahe gelegenen Schönau im Schwarzwald, dort existiert auch ein Gymnasium. Die nächstgelegene Realschule befindet sich in Zell im Wiesental.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 876

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aitern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien