Rheinfelden (Baden)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Rheinfelden (Baden)
Rheinfelden (Baden)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Rheinfelden (Baden) hervorgehoben
47.5611111111117.7916666666667280Koordinaten: 47° 34′ N, 7° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Lörrach
Höhe: 280 m ü. NHN
Fläche: 62,84 km²
Einwohner: 32.245 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 513 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79618
Vorwahl: 07623
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 3 36 069
Stadtgliederung: Kernstadt und 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kirchplatz 2
79618 Rheinfelden (Baden)
Webpräsenz: www.rheinfelden-baden.de
Oberbürgermeister: Klaus Eberhardt (SPD)
Lage der Stadt Rheinfelden (Baden) im Landkreis Lörrach
Frankreich Schweiz Landkreis Waldshut Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Freiburg im Breisgau Aitern Bad Bellingen Binzen Böllen Efringen-Kirchen Efringen-Kirchen Eimeldingen Fischingen (Baden) Fröhnd Grenzach-Wyhlen Zell im Wiesental Häg-Ehrsberg Hasel (Baden) Hausen im Wiesental Inzlingen Kandern Kleines Wiesental Lörrach Malsburg-Marzell Maulburg Rheinfelden (Baden) Rümmingen Rümmingen Schallbach Schliengen Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönau im Schwarzwald Schönenberg (Schwarzwald) Schopfheim Schwörstadt Steinen (Baden) Todtnau Tunau Utzenfeld Weil am Rhein Wembach Wembach Wembach Wieden (Schwarzwald) Wittlingen Wittlingen Zell im Wiesental Zell im Wiesental Zell im WiesentalKarte
Über dieses Bild

Rheinfelden (Baden) (bis 7. Mai 1963 Rheinfelden, alemannisch Badisch-Rhyfälde [,ba:dɪʃ 'ʁi:fældə]) ist eine Stadt im Südwesten Baden-Württembergs unmittelbar an der Schweizer Grenze. Sie ist nach Lörrach die zweitgrößte Stadt des Landkreises Lörrach und ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Die Stadt ist geschichtlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich eng mit der Schweizer Stadt Rheinfelden auf der gegenüberliegenden Rheinseite verbunden.

Seit dem 1. Januar 1975 ist Rheinfelden (Baden) Große Kreisstadt. Mit der Gemeinde Schwörstadt ist die Stadt eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Geografie[Bearbeiten]

Rheinfelden im Dreiländereck

Rheinfelden liegt unmittelbar südlich der Ausläufer des Südschwarzwalds am bis 535 m hohen Gebirgszug Dinkelberg, der sich nördlich der Kernstadt erhebt. Es befindet sich etwa 15 km (Luftlinie) östlich von Basel am rechten bzw. nördlichen Ufer des Hochrheins gegenüber der gleichnamigen Schweizer Stadt. In Rheinfelden mündet der Dürrenbach in den Rhein.

Nachbarstädte[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Rheinfelden in Baden (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen): Grenzach-Wyhlen, Inzlingen, Lörrach, Steinen, Maulburg, Schopfheim, Schwörstadt (alle Landkreis Lörrach) sowie Rheinfelden AG (Kanton Aargau/Schweiz).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Luftbild auf Rheinfelden von westlicher Richtung, im Vordergrund der Stadtteil Degerfelden

Das Stadtgebiet Rheinfeldens besteht aus der Kernstadt, zu welcher heute auch die ehemaligen Gemeinden Nollingen und Warmbach gehören, und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden.

Stadtgliederung Rheinfeldens
Stadtteil Fläche in km² Einwohner (Stand 2009)
Adelhausen 7,13 731
Degerfelden 9,89 1505
Eichsel 5,00 818
Herten 8,17 4606
Karsau 8,42 3406
Minseln 9,44 1995
Nordschwaben 3,45 314
Rheinfelden (Stadt) 11,32 18.800

Die sieben zwischen 1972 und 1975 eingegliederten Gemeinden sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, das heißt, sie haben jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl neu zu wählenden Ortschaftsrat, mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Zahl der Ortschaftsräte beträgt je nach Größe der Ortschaft zwischen sechs und zwölf.

Zu den meisten Stadtteilen gehören weitere räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die oft sehr wenige Einwohner haben oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Mit der Eingemeindung in den 1970er Jahren verfünffachte sich die Gemarkungsfläche auf 62,85 Quadratkilometer, wodurch Rheinfelden zur größten Gemeinde am Dinkelberg und zur drittgrößten im Landkreis geworden ist.[2]

Raumplanung[Bearbeiten]

Rheinfelden (Baden) bildet ein Mittelzentrum im Bereich des Oberzentrums Lörrach/Weil am Rhein der Region Hochrhein-Bodensee. Zum Mittelbereich Rheinfelden gehören neben der Stadt Rheinfelden (Baden) noch die Gemeinden Grenzach-Wyhlen und Schwörstadt. Darüber hinaus gibt es grenzüberschreitende Verflechtungen mit den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Aargau in der Schweiz.

Geschichte[Bearbeiten]

Notgeld der Stadtgemeinde Rheinfelden aus den 1920er Jahren

Das Gebiet der heutigen Kernstadt Rheinfelden (Baden) gehörte ursprünglich der heute schweizerischen Stadt Rheinfelden, war jedoch – abgesehen vom Befund eines römischen Betriebs zum Abbau von Ton für die Ziegelherstellung[3] – nicht bebaut. Die Geschichte ist daher bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts mit jener identisch. Die Kämpfe in der Schlacht bei Rheinfelden im Jahr 1638 erfassten auch dieses Gebiet.

Infolge der Grenzziehung nach den Frieden von Lunéville und Pressburg 1801 bzw. 1805 wurde der Rhein zur Grenze zwischen dem Land Baden und der Schweiz. Die Stadt Rheinfelden verlor dadurch ihr rechtsrheinisches Gebiet, das dann zu den badischen Gemeinden Nollingen, Warmbach und Karsau gehörte. 1836 wurde gegenüber von Rheinfelden ein badisches Zollhaus errichtet, bei dem sich bald ein kleiner Weiler entwickelte, der zur Gemeinde Nollingen gehörte. 1856 begann der Bau der Hochrheinbahn von Basel Badischer Bahnhof nach Konstanz, an der unweit des Zollhauses die Station bei Rheinfelden in Betrieb ging. Kennzeichnend für die Entwicklungsgeschichte ist, dass das Empfangsgebäude auf der Südseite der Bahntrasse errichtet wurde, in Richtung Rheinfelden AG orientiert, Rheinfelden (Baden) jedoch bis heute nur über eine Unterführung angebunden ist. Dicht dabei siedelten sich in den 1890er Jahren Schweizer Großindustrien (Seidenweberei, Chemische Werke, Aluminiumhütte und Elektrolyse) an und 1897 wurde hier Europas erstes Flusskraftwerk errichtet. Für die Industriearbeiter wurde die bereits Mitte des Jahrhunderts begonnene Siedlung ausgebaut und ab 1901 als Ortsteil Badisch Rheinfelden innerhalb der Gemeinde Nollingen bezeichnet. Ihr wurden auch Teile der Gemarkung Karsau angegliedert. Die Gemeinde Nollingen gehörte seinerzeit zum Bezirksamt Säckingen. 1921 wurde die Nachbargemeinde Warmbach, die bis dahin zum Bezirksamt Lörrach gehörte in die Gemeinde Nollingen eingegliedert und dem Ortsteil Badisch Rheinfelden angegliedert. Am 7. Oktober 1922 erhielt die Gemeinde Nollingen die Stadtrechte. Dabei entschied man sich dafür, auch auf deutscher Seite den Namen der Schweizer Schwesterstadt Rheinfelden zu übernehmen. Seit der Kreisreform 1939 gehörte Rheinfelden (Baden) zum Landkreis Säckingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die Stadt zum Land Baden und nach Bildung von Baden-Württemberg 1952 zum Regierungsbezirk Südbaden. Seit der Kreisreform 1973 gehört Rheinfelden zum Landkreis Lörrach und zur Region Hochrhein-Bodensee. Durch die Eingliederung der Nachbargemeinden überschritt die Einwohnerzahl 1973 die 20.000-Grenze. Danach stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung vom 1. Januar 1975 beschloss.

Unter dem Motto „Elemente, die bewegen“ fand vom 16. Juni bis 9. September 2007 in grenzübergreifender Zusammenarbeit mit der Schweizer Nachbarstadt Rheinfelden eine „Kleine Landesgartenschau“, das Grünprojekt 2007 beider Rheinfelden“ („Grün 07“), statt. Die Grün 07 stieß im Vorfeld aufgrund der Kosten zunächst auf starke Widerstände in der Bevölkerung, ein Bürgerentscheid zeigte eine deutliche Mehrheit ablehnender Stimmen, scheiterte jedoch knapp am Beteiligungsquorum.

Geschichte der Stadtteile Rheinfeldens[Bearbeiten]

Die Stadtteile der Stadt Rheinfelden waren vor der Stadtgründung eigenständige Gemeinden und haben daher eine deutlich ältere Geschichte als die vergleichsweise junge Stadt Rheinfelden.

Nollingen[Bearbeiten]

Nollingen wurde in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen im Jahre 752 als Lollincas[4] erstmals erwähnt. Am 28. April 828 gelang es dem Kloster weiteren Besitz in Nollingen (villa Lollinga) durch Schenkung der Pertcardis zu erhalten.[5] Mehrere Herrschaften teilten sich den Ort, bevor er Anfang des 15. Jahrhunderts dem Deutschordenshaus Beuggen gehörte. Doch erscheint bald auch die habsburgische Herrschaft Rheinfelden als ortsherrliches Gericht. Im 17. Jahrhundert war Nollingen Sitz eines Obervogts für das ganze Umland. Mit dem Nachbarort Warmbach war Nollingen eng verbunden. 1801 wurde Nollingen Sitz des Kameralamtes für die rechtsrheinischen Orte der früheren Herrschaft Rheinfelden, doch wurde das Amt 1807 nach Beuggen verlegt. 1809 wurde Nollingen von Warmbach getrennt und dem Bezirksamt Säckingen zugeordnet, bis die Gemeinde Nollingen am 7. Oktober 1922 in der Stadt Rheinfelden aufging.

Warmbach[Bearbeiten]

Warmbach wurde erstmals in einer Schenkung des Cauzbert vom 27. Oktober 754 als Warbinbach an das Kloster St. Gallen erwähnt.[6] Auch hier teilten sich mehrere Herrschaften den Ort. 1330 kam er an Österreich und war Teil der Landgrafschaft Breisgau, Landschaft Rheintal. Am 5. September 1303 verkaufte Abt Heinrich von St. Gallen die Güter in Warmbach an die Johanniterkommende in Rheinfelden.[7] Nach dem Übergang an Baden 1801 gehörte Warmbach zunächst zum Kameralamt Nollingen, ab 1807 zum Amt Beuggen und wurde 1809 eine selbständige Gemeinden im Bezirksamt Lörrach. 1921 wechselte es in das Bezirksamt Säckingen und wurde der Gemeinde Nollingen (Ortsteil Badisch Rheinfelden) angegliedert.

Adelhausen[Bearbeiten]

Adelhausen wurde 1302 als Adelnhusen erstmals erwähnt. 1406 wurde auch ein Ort Rapprechtsweier erwähnt, der evtl. die frühere Siedlung Adelhausen war, später jedoch als Ortsname wieder verschwand. Beide Orte gehörten zur Herrschaft Rheinfelden, Landschaft Rheintal. 1807 kam Adelhausen zum Amt Beuggen, 1809 zum Amt Schopfheim und bei dessen Auflösung 1936 zum Bezirksamt Lörrach, aus dem 1939 der Landkreis Lörrach hervorging.

Degerfelden[Bearbeiten]

Degerfelden wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts als Tegervelt erstmals erwähnt. Ein Nebenzweig des Aargauer Geschlechts, der Herren von Tegerfelden, hatten im Dorf Degerfelden beim Zusammenfluss des Waid- und des Siebensteinbach ihre Stammburg, die vermutlich bei einer Auseinandersetzung zwischen ihnen und Rudolf von Habsburg, dem späteren König zerstört wurde. Andere Quellen behaupten, dass die Burgen der Tegerfelder, so auch die bei Degerfelden, bei der Blutrache der Habsburger wegen der Ermordung König Albrechts von Habsburg im Jahr 1309 zerstört wurde.[8] Der Ort teilte die Geschicke seines Umlands und war daher auch Teil der Herrschaft Rheinfelden. Ab 1807 gehörte der Ort zum Amt Beuggen und ab 1809 zum Amt bzw. Bezirksamt Lörrach. Bei Degerfelden liegt die Ruine der Burg Strenger Felsen.

Eichsel[Bearbeiten]

Eichsel wurde 1242 als Eichissol erstmals erwähnt. Seit dem 13. Jahrhundert gehörte Eichsel, das aus den beiden Teilorten Obereichsel und Niedereichsel besteht zur Herrschaft Rheinfelden, Landschaft Rheintal. Nach dem Übergang an Baden gehörte der Ort zum Amt Beuggen und seit 1809 zum Amt bzw. Bezirksamt Lörrach.

Herten[Bearbeiten]

Herten wurde 807 als villa Harta erstmals erwähnt.[9] 1242 gab es ein Adelsgeschlecht de Herten, das auf einer Burg Hertin residierte. Doch ging die Burg bald ab. 1273/91 kam Herten an die habsburgische Herrschaft Rheinfelden und 1803 an Baden. Ab 1807 war Herten dem Amt Beuggen und seit 1809 dem Amt bzw. Bezirksamt Lörrach zugeordnet. Westlich des Ortes befindet sich die Ruine Hertenberg.

Karsau[Bearbeiten]

Karsau wurde 1269 als Karlesowe erstmals erwähnt. Der Ort war vermutlich ein Zubehör von Beuggen und kam 1246 an das Deutschordenshaus Basel. Beuggen übte bis zur Säkularisation die niedere Gerichtsbarkeit aus. die Hoch- und Landgerichtsbarkeit lag bei der Herrschaft Rheinfelden. Nach dem Übergang an Baden war Karsau eine Gemeinde im Amt Beuggen und kam 1809 zum Amt bzw. Bezirksamt Säckingen. Zur Gemeinde Karsau gehörte auch der Ort Riedmatt, der 1269 als ze Rietmatten erstmals erwähnt worden war. Auch er gehörte zum Deutschorden Beuggen.

Beuggen[Bearbeiten]

Beuggen wurde 1218 als Buchein erstmals erwähnt. Nach ihm benannte sich ein Rittergeschlecht mit einer Burg etwas weiter rheinaufwärts, auf die heute nur noch der Straßenname „Burstelstrasse“ (hergeleitet von Burgstall) in Beuggen hindeutet. Die Ritter verkauften ihren Besitz an Ulrich von Liebenberg, der ihn 1246 dem Deutschorden zu Basel schenkte. Diesem Verkauf folgten eine Reihe von Streitigkeiten. So wurde der spätere Deutsche König Rudolf von Habsburg zur Schlichtung eines Streits zwischen Meister Gotfrid und den Deutschordensbrüdern in Elsass und Burgund und dem Mangold von Buchein wegen der „Veste Buchein sammt Zugehör„, am 17. Juni 1248 in Laufenburg gerufen.[10] Die Herren von Beuggen waren danach in Nollingen ansässig und treten erneut ende des 14. Jahrhunderts durch Jungher Henman von Büghein im Zusammenhang mit den Deutschorden urkundlich in Erscheinung. So siegelte er zum Beispiel 1393 auf Bitten des Johannes Scheffer dessen Urfehde betreffend seiner Gefangennahme auf der Burg auf dem “Stein" zu Rheinfelden.[11] Im 16. Jahrhundert starb das Geschlecht aus. Die ehemalige Burg Beuggen wurde vom Deutschen Orden aufgegeben und stattdessen ab 1268 eine neue Anlage erbaut, die ständig erweitert wurde. Die Verwaltung der Komtur lag in Basel. Um 1400 wurde eine Schlossanlage errichtet, die später barock umgestaltet wurde, das heutige Schloss Beuggen. 1806 wurde die Kommende dem Land Baden übergeben, das dort 1807 ein Amt errichtete. 1809 wurde der Amtssitz nach Säckingen verlegt.

Minseln[Bearbeiten]

Minseln wurde erstmals in einer Schenkung des Cauzbert vom 27. Oktober 754 als Minsilido an das Kloster St. Gallen erwähnt. Über mehrere Herrschaften gelangte der Ort 1281 an das Deutschordenshaus Beuggen. Die Landesherrschaft und Hochgerichtsbarkeit übte die Herrschaft Rheinfelden aus. 1807 kam Minseln zum Amt Beuggen und 1809 zum Bezirksamt Schopfheim, bei dessen Auflösung 1936 zum Bezirksamt Säckingen, aus dem 1939 der Landkreis Säckingen hervorging.

Nordschwaben[Bearbeiten]

Nordschwaben wurde Anfang des 12. Jahrhunderts als Nortsuuaben erstmals erwähnt. Über mehrere meist nicht bekannte Herrschaften kam der Ort im 14. Jahrhundert zur Herrschaft Rheinfelden und kam nach dem Übergang an Baden 1807 zum Amt Beuggen und ab 1809 zum Amt Schopfheim. Bei dessen Auflösung 1936 wurde Nordschwaben dem Bezirksamt Säckingen zugeteilt.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Folgende Gemeinden wurden in die Stadt Rheinfelden (Baden) eingemeindet:

  • 1. Januar 1972: Degerfelden (Landkreis Lörrach), Minseln
  • 1. Oktober 1973: Herten
  • 1. März 1974: Nordschwaben
  • 1. Juli 1974: Adelhausen, Eichsel
  • 1. Januar 1975: Karsau

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1919 handelt es sich um Zahlen der Gemeinde Nollingen. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1755 440
1855 697
1890 735
1900 2.351
1. Dezember 1910 ¹ 3.322
1919 ¹ 3.612
16. Juni 1925 ¹ 5.304
16. Juni 1933 ¹ 6.511
17. Mai 1939 ¹ 7.452
13. September 1950 ¹ 9.084
Jahr Einwohner
6. Juni 1961 ¹ 14.642
27. Mai 1970 ¹ 16.400
31. Dezember 1975 27.500
31. Dezember 1980 27.415
27. Mai 1987 ¹ 27.453
31. Dezember 1990 29.148
31. Dezember 1995 30.989
31. Dezember 2000 31.861
31. Dezember 2005 32.226
31. Dezember 2008 32.363

¹ Volkszählungsergebnis

Der Anteil ausländischer Staatsangehöriger betrug im Jahr 2008 im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung der Stadt Rheinfelden 14,2 %.

Religionen[Bearbeiten]

Das Gebiet der heutigen Stadt Rheinfelden (Baden) gehörte zunächst zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat Breisgau unterstellt. Infolge der Zugehörigkeit der Orte zur habsburgischen Herrschaft Rheinfelden bzw. zum Deutschen Orden, konnte sich die Reformation nicht durchsetzen. Daher blieb das Gebiet bis ins 19. Jahrhundert überwiegend katholisch. Nach Auflösung des Bistums Konstanz kamen die katholischen Gemeinden zum neu gegründeten Erzbistum Freiburg. Hier gehören sie zum Dekanat Säckingen, das heute seinen Sitz in Rheinfelden, Ortsteil Herten, hat. Es gibt folgende Kirchengemeinden, die zu drei Seelsorgeeinheiten zusammengeschlossen sind: Seelsorgeeinheit Dinkelberg (St. Michael Beuggen (mit Karsau), St. Gallus Eichsel (mit Adelhausen), St. Peter und Paul Minseln mit Nordschwaben), Seelsorgeeinheit Herten (St. Urban Herten mit Filiale Degerfelden) und Seelsorgeeinheit Rheinfelden (St. Josef Rheinfelden, St. Felix und Regula Nollingen und St. Gallus Warmbach). Die Pfarrei St. Josef Rheinfelden wurde erst 1916 errichtet. Zuvor wurden die Katholiken Rheinfeldens von Nollingen aus betreut.

Im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten in die Gemeinden der heutigen Stadt Rheinfelden. Zunächst gehörten sie zur Gemeinde Säckingen, dann zu Grenzach. 1899 wurde eine eigene Pastorationsstelle und 1903 die Christuspfarrei bzw. -gemeinde Rheinfelden errichtet. Von ihr wurde 1957 die Pfarrei Karsau-Beuggen (seit 1974 Johannespfarrei) abgetrennt. 1959 entstand die Pauluspfarrei für die Nordstadt und 1981 die Petruspfarrei Herten. Deren Gotteshäuser sind die Christuskirche Rheinfelden von 1938, die Johanneskirche Minseln von 1953, das Gemeindezentrum Warmbach von 1965, das Gemeindezentrum Paulussaal Rheinfelden-Nord von 1974 und das Gemeindezentrum Karsau von 1974. Zur Johannesgemeinde gehören die Stadtteile Karsau, Beuggen, Adelhausen, Eichsel und Minseln, zur Paulusgemeinde die Stadtteile Degerfelden und Nollingen und zur Christusgemeinde der Stadtteil Warmbach und zur Petrusgemeinde der Stadtteil Herten. Alle vier Gemeinden bilden die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Rheinfelden; die zum Kirchenbezirk Markgräflerland der evangelischen Landeskirche in Baden gehört.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Rheinfelden (Baden) auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter die Chrischona-Gemeinde, die Freie evangelische Gemeinde (FeG) und das Christliche Zentrum der Gemeinde Gottes KdöR. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Rheinfelden (Baden) vertreten. Des Weiteren gibt es in der Ortslage Oberrheinfelden einen Königreichssaal der Zeugen Jehovas.

Die zum Pfarramt Bad Säckingen gehörende alt-katholische Teilgemeinde Rheinfelden nutzt die kleine Kirche auf dem Adelberg.

Außer den genannten christlichen Religionsgemeinschaften ist seit den 1960er Jahren in Rheinfelden auch eine – heute etwa 1000 Mitglieder starke – türkisch-islamische Gemeinde angesiedelt, die seit 1996 über eine Moschee verfügt. Diese trägt den Namen Alperenler-Moschee und gehört zum Dachverband der DITIB.

Am 16. April 1999 wurde der Christlich-Islamische Verein Hochrhein e. V. mit Sitz Rheinfelden gegründet, der neben den Religionsgemeinschaften auch von der Stadt Rheinfelden mitgetragen wird.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 setzt sich der Gemeinderat von Rheinfelden aus 32 Gemeinderäten zusammen. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

Partei Stimmenanteil + / – Sitze + / –
CDU 34,1 % + 0,4 % 11 ± 0
SPD 31,8 % - 1,5 % 10 - 1
FW 20,3 % - 1,9 % 6 - 1
GRÜNE 11,9 % + 1,1 % 4 + 1
FDP 2,0 % + 2,0 % 1 + 1
Gesamt 100 % 32

Die Ortsteile sind jeweils durch den/die Vorsitzende/n des Ortschaftsrates im Gemeinderat vertreten. Aufgabengebiet des Ortschaftsrates ist die Beratung der örtlichen Verwaltung. In den Ortsteilen beraten und beschließen die Ortschaftsräte alle Angelegenheiten die Ortschaft betreffend. Der Ortschaftsrat ist in allen wichtigen Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen, zu hören und hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen.

Am 29. September 2005 beschloss der Gemeinderat die Abschaffung des Wahlsystems der unechten Teilortswahl.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Nach Bildung der Stadt Rheinfelden am 17. Oktober 1922 zog die bisherige Gemeindeverwaltung Nollingen nach Rheinfelden um. An der Spitze der jungen Stadt stand dann ein Bürgermeister und der Gemeinderat.

Seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt 1975 trägt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Dieser wird heute von den Wahlberechtigten für eine Amtszeit von acht Jahren direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.

Liste der Bürgermeister und Oberbürgermeister:[12]

Amtszeit Amtsträger
1919–1927 Rudolf Vogel
1928–1933 Eugen Walz
1933–1939 Leopold Bösch
1939–1945 Max Weiß
1945 Eugen Walz
1945–1946 Franz Fischer
1946–1948 Alois Maier
1948–1988 Herbert King
1988–2012 Eberhard Niethammer
seit 2012 Klaus Eberhardt

Jugendparlament[Bearbeiten]

Seit 1995 gibt es in Rheinfelden ein gewähltes Jugendparlament, das die Interessen der Jugend in der Stadt und den politischen Gremien vertritt. Es besteht aus 21 jugendlichen Vertretern, die alle zwei Jahre gewählt werden.

Größter Erfolg war der Neubau des zentralen Jugendhauses im Tutti Kiesi, das im März 2013 eingeweiht wurde.

Seit 2012 vergibt das Jugendparlament jährlich den „Jugend-Hammer Preis“ an diejenige Person, die die Jugend der Stadt im jeweils vergangenen Jahr am meisten vorangebracht hat.

Preisträger:

Jahr Preisträger
Ehrenpreis Juli 2012 Eberhard Niethammer, Oberbürgermeister
2012 Dominik Apel, Vorsitzender Jugendparlament
2013 IG Spielplatz

Wappen[Bearbeiten]

Das Rheinfelder Wappentier: Löwe mit Rose (daher der Spitzname: „Öko-Löwe“)

Das Wappen von Rheinfelden (Baden) zeigt in Gold einen roten Löwen, der in der linken Vorderpranke eine rote Rose an grünem Stiel mit zwei grünen Blättern hält. Die Stadtflagge ist grün-rot-gelb. Wappen und Flagge wurden 1911 von der Gemeinde Nollingen auf Vorschlag des Generallandesarchivs angenommen und 1922 von der Stadt Rheinfelden weitergeführt. Es handelt sich um den Siegelabdruck des früheren Nollinger Ortsadels (Edlen von Nollingen), der ab 1202 urkundlich nachweisbar ist aber im 16. Jahrhundert ausstarb. Die Blasonierung wurde an die badischen Farben angelehnt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Unter dem Motto „Rheinfelden verbindet“ unterhält Rheinfelden Städtepartnerschaften zu

Rheinfelden ist sehr aktiv im Bereich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, auch im Rio-Prozess Agenda 21. Unter dem Motto „Global Denken – Lokal Handeln“ wurde in Rheinfelden ein intensiver und überregional beachteter Prozess des Nachdenkens über eine nachhaltige Zukunftsentwicklung gemeinsam mit der Bevölkerung durchgeführt, der durch konkrete Aktivitäten seitdem umgesetzt wird. Die Anregung, diesen Prozess anzugehen, ging vom Leiter der evangelischen Tagungs- und Begegnungsstätte Schloss Beuggen aus.

Industrie[Bearbeiten]

Das alte Wasserkraftwerk in Rheinfelden

Das alte Wasserkraftwerk war Grundlage zu Ansiedlung bedeutender energieintensiver Betriebe, damit auch für den Zuzug vieler Einwohner und somit für die Entstehung und heutige Entwicklung der Stadt. Rheinfelden ist seit der Gründung bis heute eine Industriestadt geblieben, die Stadt bemüht sich jedoch seit langem mit einigen Erfolgen um eine Diversifizierung des Spektrums.

Eine traurige Berühmtheit erhielt die Stadt durch enorme Dioxinablagerungen, die durch Industrieabfälle hervorgerufen wurden. In einem enormen Umweltbereinigungsprozess wurden diese insbesondere in den Wohngebieten beseitigt, bei geringerer Belastung zumindest abgedeckt. Jedoch werden auch heute noch bei vorsorglichen Bodenüberprüfungen im Rahmen von Bauvorhaben Dioxinbelastungen gefunden. Im Sanierungsprozess haben sich die Nachfolge-Organisationen der beteiligten Firmen (unter anderem auch der I.G. Farben) mit größeren Geldspenden beteiligt.

Industriebetriebe[Bearbeiten]

Luftbild der Industrieanlagen in Rheinfelden

Bedeutende heute ansässige Industriebetriebe sind:

  • Evonik Industries AG, Werk Rheinfelden (Spezialchemie)
  • Aluminium Rheinfelden GmbH (Aluminium-Halbzeuge), 1898 als erste Aluminiumhütte Deutschlands gegründet, heute Weltmarktführer bei Alu-Gusslegierungen
  • Rheinperchemie GmbH (Chemikalien), ehemals zur Degussa, heute zur italienischen Bombardieri-Gruppe (Unionchimica S.p.a) gehörende Persulfat-Produktion
  • Cabot Rheinfelden GmbH & Co. KG (Chemikalien)
  • Umicore AG & Co. KG (Automobilzulieferer: Hersteller von Abgas-Katalysatoren)
  • Vacono Aluminium Covers GmbH, ehemals zur Aluminium Rheinfelden GmbH gehörendes Anlagenbauunternehmen (Tankausrüstung und Dämpferückgewinnungsanlagen)
  • OZ-Druck & Medien GmbH (Rollenoffset-Druckerei), sowie OZ Verlag: siehe OZ Druck und Verlag

Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Rheinfelden

Die Stadt Rheinfelden ist über einige lokale und regionale Busverbindungen mit dem Umland verbunden. Sie gehören dem Regio Verkehrsverbund Lörrach an. Über die Linie 7 (gelbe Linie) der Regio S-Bahn ist Rheinfelden mit Basel und Waldshut verbunden. Zusätzlich ist Rheinfelden ein Haltepunkt der IRE-Linie Basel Bad. Bf – Ulm Hbf, Neigetechnik-Züge der Baureihe 612 verkehren im 2-Stunden-Takt. Erdgasbetriebene Kleinbusse pendeln noch über die alte Rheinbrücke zwischen dem badischen und dem Schweizer Rheinfelden.

Rheinfelden hat einen Anschluss zur Querspange A 861, die in die A 98 mündet. Der Anschluss der A 861 an die Schweizer A 3. Die zugehörige Gemeinschaftszollanlage wurde am 7. März 2006 eröffnet. Durch Rheinfelden verläuft in Ost-West-Richtung die B 34. Außerdem ist Rheinfelden über die B 316 mit Lörrach verbunden. Mit der Alten Rheinbrücke und der Rheinfelder Brücke ist Rheinfelden mit seiner Schweizer Schwesterstadt Rheinfelden verbunden.

An der Kreuzung von L 143, K 6336, K 6333 und Schildgasse (Gewerbegebiet im Ortsteil Karsau) wurde im Herbst 2009 der mit 88 Metern Außendurchmesser und fünf Armen größte Kreisverkehr in Baden-Württemberg und zugleich größte Turbokreisverkehr Deutschlands für den Verkehr freigegeben. Er ist für 40.000 Fahrzeuge täglich ausgelegt.[13][14]

Ab Rheinfelden, bei Rheinkilometer 149,4 ist der Rhein bis zur Nordsee schiffbar, nahe dort gibt es einen Hafen für Frachtschiffe bis 110 Metern Länge.

Behörden[Bearbeiten]

Rathaus

In Rheinfelden befindet sich eine Außenstelle (Kraftfahrzeugzulassung) des Landratsamts Lörrach, eine an der Eichendorffschule angesiedelte sonderpädagogische Beratungsstelle des Staatlichen Schulamtes Lörrach, sowie Außenstellen des Kreisjugendamtes/Allgemeiner Sozialdienst und der Psychologischen Beratungsstelle des Landkreises.

Das Rheinfelder Rathaus wurde erbaut nach Plänen des gebürtigen Karsauers Herbert Schaudt, zusammen mit dem Rheinfelder Architekten Lothar Reichart, erbaut.

Medien[Bearbeiten]

Über das Lokalgeschehen in Rheinfelden (Baden) berichten als Tageszeitung die Badische Zeitung aus Freiburg im Breisgau in lokaler Kooperation mit dem Südkurier aus Konstanz, sowie Die Oberbadische (früher „Oberbadisches Volksblatt“) aus Lörrach.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Haupteingang der neuen Stadtbibliothek

In Rheinfelden (Baden) gibt es zwei Gymnasien (Georg-Büchner-Gymnasium und Technisches Gymnasium) , eine Realschule (Gertrud-Luckner-Realschule), eine Förderschule (Eichendorff-Schule), zwei Grundschulen (Fridolinschule und Hebelschule) und sechs Grund- und Hauptschulen (Christian-Heinrich-Zeller-Schule, Dinkelbergschule, Goethe-Grund- und Hauptschule, Hans-Thoma-Grund- und Hauptschule Warmbach, Scheffel-Grund- und Hauptschule Herten und Schillerschule Rheinfelden). Im Schloss Beuggen angesiedelt ist eine Außenstelle der privaten Schule für Erziehungshilfe Tüllinger Höhe.

Der Landkreis Lörrach ist Träger der Gewerbeschule Rheinfelden.

Die private Abendrealschule, die private Fachschule für Heilerziehungspflege am Sankt Josefshaus Herten und die private Karl-Rolfus-Schule für Geistig- und Körperbehinderte am St. Josefshaus Herten runden das schulische Angebot ab. Der Behinderten-Organisation angegliedert ist die Anstaltskirche St. Josef.

Eine Volkshochschule und eine Stadtbibliothek sind in Rheinfelden ebenfalls vorhanden. Anfang November 2009 eröffnete die Bibliothek in neuen und deutlich größeren Räumlichkeiten, die nach einer Planung von Günter Pfeifer als Anbau an das Rathaus in der Stadtmitte verwirklicht wurden.

Medizinische Einrichtungen[Bearbeiten]

Das in Rheinfelden befindliche Kreiskrankenhaus mit einem Schwerpunkt auf Orthopädie, den Hans Rudolf Henche 1977 begründete, ist Teil der Kreiskliniken Lörrach GmbH.

Die von Gerhard Dieterich, dem Schwiegersohn der ersten Rheinfelder Ärztin und Ehrenbürgerin Therese Herzog-Rennau, 1957 gegründete und seither mehrfach erweiterte Rheinfelder Frauenklinik war überregional renommiert. Die Klinik gab zum 31. Oktober 2011 die geburtshilfliche Abteilung auf und meldete danach zum Jahreswechsel Insolvenz an. Zum 31. Oktober 2012 ging das Eigentum an der ehem. Frauenklinik an einen regionalen Investor über, der die Immobilie zukünftig als Wohnraum vermarkten möchte.[15]

Soziale Einrichtungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • St. Josefshaus Herten, größter Träger in der Arbeit mit und für behinderte Menschen im Landkreis Lörrach
  • mehrere kirchliche und städtische Kindergärten bzw. Kindertagesstätten
  • Mütter- und Familienzentrum
  • Bürgerheim (städtisches Altenheim)
  • Seniorenbegegnungsstätte Gambrinus
  • sechs Jugendhäuser in der Kernstadt und den Stadtteilen

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Haus Salmegg, im Hintergrund der Stadtpark

Das Rheinfelder Stadtmuseum befindet sich im Haus Salmegg, einem ehemaligen Patrizierhaus, das in den Jahren 1824/25 auf den Fundamenten der alten Befestigungsanlage des Brückenkopfes Rheinfelden von Franz-Josef Dietschy (1770–1842) im klassizistischen Stil erbaut wurde. Neben dem Stadtmuseum befinden sich in dem Gebäude das Trauzimmer der Stadt, ein Konzertsaal sowie Räume für Kunstausstellungen. Das Untergeschoss dient als Restaurant.

In einem ehemaligen Wasserturm ist das Narrenmuseum der Narrenzunft Rheinfelden untergebracht.

Nahe am Eingang zur Tschamberhöhle beim Wohnplatz Riedmatt des Rheinfelder Ortsteils Karsau wurde im Juli 2009 das Geo-Museum Dinkelberg eingerichtet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Eines der Wahrzeichen von Rheinfelden: der Wasserturm

Der Wasserturm ist eines der Wahrzeichen der Stadt Rheinfelden (Baden). Der 35 Meter hohe Turm wurde 1898 bis 1899 erbaut und war bis 1971 in Betrieb. In den 1980er Jahren wurde der Turm renoviert und wird seit 1993 vom Narrenmuseum genutzt.

Eines der bedeutendsten Bauwerke auf heutigem Stadtgebiet ist das ehemalige Deutschordensschloss Beuggen. Es wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts durch die Ordenskommende unterhalb der alten Burg erbaut. Um 1400 erfolgte der Umbau zu einer befestigten Schlossanlage, die 1585 bis 1598 vergrößert wurde. 1752 bis 1757 wurde es unter Johann Caspar Bagnato nochmals erweitert und barockisiert. Die evangelische Schlosskirche St. Michael wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Auch sie wurde im 18. Jahrhundert barockisiert. Heute dient das Schloss als evangelische Tagungsstätte.

Das Alte Wasserkraftwerk im Rhein wurde 1895 bis 1899 als erstes Flusskraftwerk Europas und erstes Niedrigwasserkraftwerk der Welt nach Plänen von Conradin Zschokke errichtet. Besonders sehenswert ist der Sandsteinbau mit seiner monumentalen Fassade. Die Turbinenhalle hat teilweise noch ihre ursprüngliche Ausstattung. Zum Jahreswechsel 2010/2011 wurde mit dem Abriss dieses bedeutenden Denkmals begonnen. An der Stelle des alten Rheinkraftwerks informiert ein Ausstellungspavillon über die Entstehung und Bedeutung des Kraftwerks für die Stadt Rheinfelden.

Katholische Hauptkirche Rheinfeldens ist die 1913/15 erbaute Kirche St. Josef, eine neobarocke Kirche mit Jugendstilelementen. Evangelische Hauptkirche ist die 1935 bis 1937 erbaute Christuskirche. Weitere evangelische Kirchen und Gemeindezentren im Stadtgebiet sind die evangelische Johanneskirche Minseln (erbaut 1955), das evangelische Gemeindezentrum Paulussaal Nordstadt (erbaut 1974), das evangelische Gemeindezentrum Karsau (erbaut 1974), das evangelische Gemeindezentrum Warmbach (erbaut 1965) und die Kapelle Herten (erbaut 1958). Die quadratische, mit ihrer Form an eine Burg erinnernde Kirche St. Michael in Karsau wurde 1992 erbaut.

Älteste Kirche im Stadtzentrum ist die Adelbergkirche. Das umgebaute Ökonomiegebäude steht in Bahnhofsnähe auf dem Adelberg. Sie wurde am 17. September 1899 als erste in der neu entstehenden Stadt Rheinfelden (Baden) in Anwesenheit von Oberkirchenrat Oehler durch Dekan Höchstetter geweiht. Die Kirche erwies sich sehr bald als viel zu klein, so dass sie 1903 durch eine Empore erweitert wurde. Vom CVJM wurde sie in den 60er-Jahren wiederentdeckt, gereinigt und in Betrieb genommen. Der Verkauf des Gotteshauses im Jahr 1976 an die Kraftwerke Rheinfelden hätte dem damaligen Pfarrer der Stadtkirche beinahe die Stellung gekostet. Der Erlös des Verkaufs wurde zum Ankauf eines Pfarrhauses in Karsau verwendet. Heute wird sie von der alt-katholischen Gemeinde genutzt, dient aber auch häufig für Trauungen, Taufen und ökumenische Gottesdienste.

Alte katholische Kirchen gibt es in fast allen Stadtteilen Rheinfeldens. Lediglich Adelhausen und Karsau haben keine Kirche. Die katholische Kirche Degerfelden soll im 13. Jahrhundert erbaut worden sein. Um 1763 wurde sie erneuert. Sie ist eine Filialkirche von Herten. Die Pfarrkirche St. Gallus in Obereichsel wurde Ende des 12. Jahrhunderts erbaut, doch ist hiervon nur noch der Turm erhalten. Das Schiff wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Die Kirche gilt als Grablege der Heiligen Drei Jungfrauen Kunigunde, Mechtrudis und Wilbrandis, weshalb Eichsel ein bekannter Wallfahrtsort war.[16] Von der mittelalterlichen Pfarrkirche St. Urban Herten ist der Chorturm erhalten. Die übrige Kirche wurde 1789/92 nach Plänen des für den Deutschen Orden tätigen Baumeisters Franz Anton Bagnato erbaut. Die heute als Friedhofskirche genutzte Kirche war einmal eine Wallfahrtskirche. Die Kirche St. Peter und Paul Minseln wurde 1686 erbaut, doch ist bereits 1275 ein Pfarrer erwähnt. Die Mauritius-Kapelle Nordschwaben wurde im 15. Jahrhundert erbaut, das Langhaus 1733 angefügt. Im Chor befinden sich Reste von Wandbildern des 15. Jahrhunderts.

Grünanlagen[Bearbeiten]

Schloss Beuggen
  • Stadtgarten am Rheinufer beim Haus Salmegg (→ St. Anna-Loch)
  • Herbert-King-Park
  • Rheinpark am Adelberg mit Rheinuferweg
  • Rudolf-Vogel-Anlage
  • Kastanienallee am „Schwarzen Weg“
  • Park von Schloss Beuggen
  • Kastanienpark am Rathaus
  • Spielpark Tutti Kiesi, ehemaliges Gelände der Grün 07

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Rheinfelder Fasnachtsfigur „Latschari“
  • Trottoirfest: Dieses von vielen Rheinfelder Vereinen und Fasnachtscliquen ausgerichtete Straßenfest ist der Höhepunkt im Festkalender von Rheinfelden. Es findet jährlich an einem Wochenende Ende August oder Anfang September im Bereich um die Riegeler Bierablage (Alte Landstraße/Emil-Frey-Straße/Güterstraße) statt. Beteiligt sind regelmäßig auch die Partnerstädte Rheinfeldens.
  • Cityfest mit nostalgischer Kirmes: jährlich im Juni in der gesamten Fußgängerzone der Innenstadt, mit verkaufsoffenem Sonntag
  • DiGa: größte Gartenmesse der Region mit über 15.000 Besuchern, jährlich im Juli beim Schloss Beuggen.
  • Internationale Sommerakademie für Musik ISAM: Konzerte und Meisterkurse in Schloss Beuggen, jährlich im August
  • Internationaler Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt beim Schloss Beuggen, jährlich Ende Mai/Anfang Juni
  • Weihnachtsmarkt: jährlich Ende November/Anfang Dezember in der Innenstadt
  • Kabarett im Bürgersaal: ständige Veranstaltungsreihe des Kulturamtes
  • Schlosskonzerte der Evangelischen Tagungs- und Begegnungsstätte im Bagnato-Saal oder der Kirche von Schloss Beugen, monatlich
  • Abende in Schätzles Keller: Kleinkunst und Autorenlesungen
  • 3000 Schritte-Spaziergang: jeden 1. Sonntagvormittag im Monat Rundwanderung im Bereich Adelberg/Stadtpark/Rheinufer unter wechselndem Thema
  • Eichsler Umgang: traditionelle Prozession der Katholiken im Ortsteil Eichsel auf dem Dinkelberg, jährlich am dritten Sonntag im Juli
  • Bachfest: jährlich Ende Juni/Anfang Juli im Ortsteil Degerfelden
  • Trottefest: jährlich im Juni im Ortsteil Karsau
  • „Brückensensationen“: Internationales Straßentheaterfestival, seit 2006 jährlich am dritten Augustwochenende, veranstaltet vom Kulturamt Rheinfelden (Baden)

Sport[Bearbeiten]

Neben den üblichen Sport- und Freizeiteinrichtungen wie Sportplätzen und Turnhallen findet sich in Rheinfelden eine Vielzahl unterschiedlicher Vereine. Ein kleiner Flugplatz im Westen von Rheinfelden bietet für Segelflieger und kleine motorgetriebene Flugzeuge Start- und Landemöglichkeit.

Flugplatz Rheinfelden

Die Deutschen Straßen-Radmeisterschaften fanden 1998 in Rheinfelden statt, organisiert durch den RSV Rheinfelden. Im Jahr 2000 verlief die 17. Etappe der 87. Tour de France durch das Stadtgebiet. Alois Stöcklin, 1981 Weltrekordler im Langstrecken-Radfahren (9821 km in 31 Tagen)[17], ist seit Anbeginn stellvertretender Kapitän der Tor der Hoffnung.

Anfang 2010 verpflichtete der SV Nollingen 1949 e. V., der Fußball in der Kreisliga B Hochrhein spielt, den ehemaligen kubanischen A-Nationaltorhüter Dany Quintero.[18] Vom SV Nollingen kommt auch Alisa Vetterlein, Torhüterin im Kader der Deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft. Ihre Schwester Laura begann ihre Fußballkarriere ebenfalls beim SV Nollingen, wurde 2009 mit der Nationalmannschaft U17-Europameisterin und nahm an der U19-Juniorinnen-Europameisterschaft 2010 teil. Beide gewannen zudem 2013 mit dem VFL Wolfsburg das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League.

Die Mannschaft des TuS Adelhausen tritt derzeit in der Ringer-Bundesliga an.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Die Stadt Rheinfelden (Baden) hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

Datum der Verleihung Name Lebensdaten Tätigkeit
20. Dezember 1929 Robert Haas 1869–1943 Generaldirektor der Kraftübertragungswerke Rheinfelden und Professor an der TH Karlsruhe
22. März 1933 Friedrich Jung † 5. September 1957 Direktor des Degussa-Werkes
10. Mai 1961 Therese Herzog-Rennau * 12. Mai 1886; † 9. März 1980 erste in Rheinfelden praktizierende Ärztin (ab 1912)
20. März / 2. Mai 1980 Maurice Sadorge * 1. April 1902 in Maintenon; † 14. November 1984 in Dreux Bürgermeister der Stadt Fécamp, Normandie
24. Juni 1987 Adolf Hermann * 13. November 1910; † 20. Januar 1998 katholischer Stadtpfarrer
24. Juni 1988 Herbert King * 2. Juni 1920; † 5. Juli 2001 Oberbürgermeister
16. Juni 2012 Eberhard Niethammer * 19. November 1948 Oberbürgermeister

Söhne und Töchter der Stadt oder ihrer Ursprungsgemeinden[Bearbeiten]

Name Lebensdaten Tätigkeit
Hermann Wildpret 1834–1908 Schweizer Gärtner und Botaniker
Samuel Zeller 1834–1912 Lehrer, Anstaltsleiter und Seelsorger
Karl Fritz 1864–1931 Erzbischof des Bistums Freiburg im Breisgau
Eduard Berenbach 1885–1963 Fürstlich Fürstenbergischer Geistlicher Rat und Hofkaplan
Clara Kress 1899–1971 bildende Künstlerin (Textilkunst, Graphik, Malerei)
Alban Spitz 1906–1996 Maler, Graphiker, Schriftsteller
Richard Kurth 1908–1970 Konditor
Jürgen Untermann * 1928 Linguist, Philologe und Epigraphiker
Herbert Schaudt * 1933 Architekt
Volker Skierka * 1952 Journalist und Autor
Gabriele Langendorf * 1961 bildende Künstlerin und Kunstprofessorin
Sonja Ohlenschläger * 1961 Kunst- und Kulturhistorikerin
Anne-Sophie Mutter * 1963 Violinistin
Barbara Gebler * 1963 Filmregisseurin
Tobias Eder * 1966 Bildender Künstler
Gabriele Metzler * 1967 Historikerin und Hochschullehrerin
Lutz Schmitt * 1967 Biochemiker und Hochschullehrer
Stefan Selke * 1967 Soziologe, Hochschullehrer und Publizist
Matthias Eder * 1968 Bildhauer
Ulrich Lusche * 1968 Jurist und Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter
Jochen Böhler * 1969 Historiker
Dietmar Dath * 1970 Autor, Journalist und Übersetzer
Martina Lammel * 1970 Designerin, Sachbuch-Autorin
Monique Ludwigs, geb. Riesterer * 1971 deutsche Gewichtheberin
Florian Pfeffer * 1970 Grafikdesigner und Hochschullehrer
Hans-Dieter Dreher * 1972 Springreiter
Ruwen Faller * 1980 Sprinter
Malte Dürrschnabel * 1982 Jazzmusiker
Alisa Vetterlein * 1988 Fußballspielerin, U-19-Europameisterin
Andreas Heimann * 1992 Schachspieler, Internationaler Meister
Laura Vetterlein * 1992 Fußballspielerin, U-17-Europameisterin

Sonstige Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Christian Heinrich Zeller (1779–1860), Pädagoge und Kirchenliederdichter, Gründer der Armenschullehreranstalt Beuggen
  • Friedrich Kraft (1904–1970), Pfarrer, Mitglied der Bekennenden Kirche
  • Hans Rudolf Henche (* 1940), orthopädischer Chirurg, Mitbegründer der Kniegelenks-Arthroskopie in Deutschland
  • Edward H. Tarr (* 1936), Trompetenvirtuose und Musikwissenschaftler, und seine Frau Irmtraud Tarr (* 1950), Konzertorganistin, Autorin und Psychotherapeutin, leben im Ortsteil Eichsel
  • Alfred Winkler (* 1946), SPD-Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg, Gemeinderat in Rheinfelden, Ortschaftsrat und Ex-Ortsvorsteher des Ortsteils Herten
  • Thomas Blubacher (* 1967), Autor und Regisseur
  • Franz Fischer (1887–1967), Gemeinderat in Rheinfelden bis 1933, Inhaftierter in Dachau und Natzweiler, Bürgermeister nach dem Zweiten Weltkrieg

Literatur[Bearbeiten]

  • Julius Birlin: Degerfelden und seine Nachbarschaft. Auf dem Weg durch die Jahrhunderte. Resin, Binzen 1994, ISBN 3-923066-40-6.
  • Julius Birlin: Herten vom einst zum Jetzt! Selbstverlag, Degerfelden 2002.
  • Erich Keyser (Hrsg.): Badisches Städtebuch (= Deutsches Städtebuch. Bd. 4: Südwest-Deutschland. 2: Land Baden-Württemberg. Teilbd.: Baden). Kohlhammer, Stuttgart 1959.
  • Verein Haus Salmegg e. V., Arbeitskreis Geschichte (Hrsg.): Rheinfelder Geschichtsblätter. ZDB-ID 2291351-8.
  • Verein Haus Salmegg e. V. (Hrsg.): Rheinfelden Baden. Ansichten. Haus-Salmegg-Verein, Rheinfelden (Baden) 1997, ISBN 3-932889-00-2.
  • Verein Haus Salmegg e. V. (Hrsg.): Rheinfelden Baden. Entwicklungen. Rheinfelden (Baden) 2011, ISBN 978-3-932889-15-8.
  • Fritz Witzig: Rheinfelden Baden in alten Ansichten. (Reihe) Europäische Bibliothek, Zaltbommel (Niederlande) 1984 ff.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rheinfelden (Baden) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Abteilung Landesbeschreibung des Staatsarchivs Freiburg im Breisgau: Der Landkreis Lörrach. Band 2: B. Gemeindebeschreibungen Kandern bis Zell im Wiesental. Herausgegeben von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Landkreis Lörrach. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-1354-X, S. 243.
  3. Ulrich Brandl, Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel (= Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61). Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0.
  4. Hermann Wartmann: Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen. Theil 1: 700–840. Höhr, Zürich 1863, S. 17–18.
  5. Hermann Wartmann: Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen. Theil 1: 700–840. Höhr, Zürich 1863, S. 290, Urk. Nr. 313.
  6. Hermann Wartmann: Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen. Theil 1: 700–840. Höhr, Zürich 1863, S. 23.
  7. Moritz Gmelin (Hrsg.): Urkundenbuch der Deutschordens-Commende Beuggen. Fortsetzung. 1300–1349. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. Bd. 29, 1877, S. 163–260, hier S. 165 und 195–197, Reg. Nr. 116.
  8. Theodor von Liebenau: Beiträge zur Geschichte der Familie von Tegerfelden. In: Jahrbuch der Heraldischen Gesellschaft „Adler“ in Wien. Bd. 10 = 13, 1883, ZDB-ID 504795-x, S. 1–10.
  9. Hermann Wartmann: Urkundenbuch der Abtei Sanct Gallen. Theil 1: 700–840. Höhr, Zürich 1863, S. 184–185, Urk. Nr. 194.
  10. Moritz Gmelin (Hrsg.): Urkundenbuch der Deutschordens-Commende Beuggen. Fortsetzung. 1300–1349. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins. Bd. 28, 1876, S. 78–127, hier S. 90 und 106–107, Reg. Nr. 16.
  11. Beuggener Copialbuch Fol. 119.
  12. Stadtarchiv Rheinfelden (Baden).
  13. Größte „Turbine“ geht in Betrieb. In: Badische Zeitung, Ausgabe Rheinfelden, 3. August 2009.
  14. Kreisverkehr der Rekorde. In: Südkurier, Ausgabe Rheinfelden, 11. September 2009.
  15. Frauenklinik ist verkauft. In: suedkurier.de. Abgerufen am 26. November 2012.
  16. seit 1862 findet wieder jährlich der Eichsler Umgang statt
  17. Team Solemontana Mitarbeiter
  18. Nationalkeeper in Nollingen, Badische Zeitung vom 4. Februar 2010