Bördekreis

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Wappen Karte
Wappen Bördekreis Lage des Bördekreises in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Verwaltungssitz: Oschersleben (Bode)
Fläche: 872,44 km²
Einwohner: 74.395 (31. Dezember 2006)
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Kreisschlüssel: 15 3 55
Kfz-Kennzeichen:
Kreisgliederung: 36 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Triftstraße 9-10
39387 Oschersleben
Website: www.boerdekreis.de
Politik
Letzter Landrat: Burkhard Kanngießer (SPD)
Karte
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Über dieses Bild
Kreistagswahl 2004[1]
Wahlbeteiligung: 42,8 % (1999: 53,4 %)
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10
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39,0 %
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1999
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Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
f Einzelbewerberin Tobisch, Hannelore

Der Bördekreis war ein Landkreis im Westen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Am 1. Juli 2007 wurde er im Rahmen der Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt mit dem Ohrekreis zum neuen Landkreis Börde zusammengelegt.

Nachbarkreise waren im Norden der Ohrekreis, im Nordosten die kreisfreie Stadt Magdeburg, im Osten der Landkreis Schönebeck, im Süden die Landkreise Aschersleben-Staßfurt, Quedlinburg und Halberstadt und im Westen der niedersächsische Landkreis Helmstedt.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gebiet des Bördekreises erstreckte sich vom zentralen Teil der Magdeburger Börde im Osten über die in einem weiten Bogen nach Norden ausholende Bode bis zur oberen Aller und die Ausläufer des Lappwald-Höhenzuges im Nordwesten.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch den Bördekreis verliefen die Eisenbahnstrecken Braunschweig–Magdeburg und Magdeburg-Oschersleben(Bode)-Halberstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Landkreis entstand 1994 durch Zusammenlegung der Landkreise Oschersleben und Wanzleben. Am 1. Juli 2007 entstand der neue Landkreis Börde aus den bisherigen Kreisen Ohrekreis und Bördekreis. Erster Landrat des Landkreises Börde wurde Thomas Webel (CDU).

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Geviert von 1:4 Silber, 2:3 Rot, belegt mit einem blauen Wellenschrägbalken, hinten oben eine goldene Ähre, vorn unten ein goldenes aufrechtstehendes Sensenblatt.“

Genehmigt am 14. Oktober 1994 durch den Innenminister.

Die Magdeburger Börde prägt den Namen des Landkreises Bördekreis. Für ihre Fruchtbarkeit, die Priorität der Landwirtschaft und daraus resultierender Industrie stehen die goldene Ähre und das goldene Sensenblatt. Der blaue schrägrechte Wellenbalken symbolisiert das Niederungsgebiet vom Großen Bruch, Bode und Auenlandschaften.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2006)

Einheitsgemeinden

Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden
* Sitz der Verwaltungsgemeinschaft

  1. Bottmersdorf (728)
  2. Domersleben (1.143)
  3. Dreileben (597)
  4. Eggenstedt (282)
  5. Groß Rodensleben (1.097)
  6. Hohendodeleben (1.813)
  7. Klein Rodensleben (577)
  8. Klein Wanzleben (2.470)
  9. Seehausen, Stadt (1.892)
  10. Wanzleben, Stadt * (5.294)
  1. Barneberg (759)
  2. Drackenstedt (427)
  3. Druxberge (435)
  4. Eilsleben * (2.221)
  5. Harbke (1.878)
  6. Hötensleben (2.650)
  7. Marienborn (511)
  8. Ovelgünne (430)
  9. Sommersdorf (1.084)
  10. Ummendorf (1.036)
  11. Völpke (1.577)
  12. Wefensleben (2.124)
  13. Wormsdorf (549)
  1. Altbrandsleben (347)
  2. Hadmersleben, Stadt (1.845)
  3. Hornhausen (1.711)
  4. Oschersleben (Bode), Stadt * (17.394)
  5. Peseckendorf (224)
  6. Schermcke (633)
  1. Am Großen Bruch (1.654)
  2. Ausleben (1.941)
  3. Gröningen, Stadt * (4.067)
  4. Kroppenstedt, Stadt (1.624)
  5. Wackersleben (723)
  6. Wulferstedt (844)

Gebietsveränderungen[Bearbeiten]

Seit 1995 fanden im Bördekreis viele Gebietsveränderungen statt.

Von den ursprünglich 9 Verwaltungsgemeinschaften bestanden bei der Auflösung des Landkreises noch 4 Verwaltungsgemeinschaften. In der gleichen Zeit blieb die Anzahl der Gemeinden gleich.

Änderungen bei Verwaltungsgemeinschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/kw04/erg/kreis/kw.15355.ergtab.frame.html, abgerufen am 2. Dezember 2012