Colnrade

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Colnrade
Colnrade
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Colnrade hervorgehoben
52.8244444444448.477777777777832Koordinaten: 52° 49′ N, 8° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Oldenburg
Samtgemeinde: Harpstedt
Höhe: 32 m ü. NHN
Fläche: 18,45 km²
Einwohner: 780 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27243
Vorwahlen: 04434, 04431
Kfz-Kennzeichen: OL
Gemeindeschlüssel: 03 4 58 002
Adresse der Verbandsverwaltung: Amtsfreiheit 1
27243 Harpstedt
Webpräsenz: www.colnrade.de
Bürgermeisterin: Anne Wilkens-Lindemann
Lage der Gemeinde Colnrade im Landkreis Oldenburg
Landkreis Oldenburg Niedersachsen Landkreis Vechta Landkreis Diepholz Delmenhorst Bremen Landkreis Cloppenburg Landkreis Ammerland Oldenburg (Oldenburg) Landkreis Wesermarsch Colnrade Winkelsett Wildeshausen Großenkneten Prinzhöfte Beckeln Dötlingen Wardenburg Hatten Harpstedt Hude Ganderkesee Dünsen Kirchseelte Groß IppenerKarte
Über dieses Bild

Colnrade ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Harpstedt im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Colnrade liegt an der Hunte, einem Nebenfluss der Weser, und an der Kreisstraße von Wildeshausen nach Twistringen, die hier Hunte quert. Die Gemeinde grenzt im Südwesten an den Landkreis Vechta (Gemeinde Goldenstedt), im Nordwesten an die Stadt Wildeshausen (Ortsteil Denghausen), im Norden - innerhalb der Samtgemeinde Harpstedt - an die Schwestergemeinde Winkelsett und im Südosten an den Landkreis Diepholz (Einheitsgemeinde Stadt Twistringen).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ortsteile:

Geschichte[Bearbeiten]

Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten]

Alte Bezeichnungen von Colnrade sind 1348 Coldenrhade, 1354 Rohde, um 1360 Koldenrode, 1362 Coldenrode, um 1370 Kaldenrade, 1371 Kolenrode, 1530 Koldenrade und 1575 Collenrahde. Der erste Teil des Namens „Colnrade“ wird zum Teil mit „kalt“ in Verbindung gebracht, zum Teil aber auch mit „Collen/Gollen“, eine alte Bezeichnung für die Hunte. Möglicherweise handelt es sich bei diesem Namen, um einen alten Wortstamm „koll/call“ für Wasser, dann bedeutet Colnrade soviel wie eine „Siedlung am Wasser“. Oder aber, laut Udolph entscheidend: Lage nördlich einiger Erhebungen, daher bei tief stehender Sonne im Schatten, "im Kalten" liegend. Somit "Rodung in sonnenarmer Lage". [2]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde zeigt den „Beckstedter Sonnenstein“ auf einer grünen Fläche auf dem Schildfuß und einem im übrigen blauen Grund. Auf dem Sonnenstein befindet sich ein Muster aus elf konzentrischen Kreisen. Das Wappen wurde nach dem in Beckstedt aufgefundenen „Beckstedter Sonnenstein“ entworfen.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Die St.-Marien-Kirche in Colnrade ist eines der höchsten Bauwerke der Gegend.

Die Saalkirche stammt aus dem Jahr 1857. Über der Westwand des Backsteinbaus erhebt sich ein quadratischer Turm mit einem beschieferten Helm. Die Längswände sind durch schlanke Rundbogenfenster gegliedert. Die Innenausstattung stammt aus der Entstehungszeit der Kirche.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph
  3. COLNRADE Kr. Oldenburg. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, Seite 368

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Colnrade – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien