Hatten

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Hatten im Oldenburgischen (Niedersachsen), zum gleichnamigen Ort in Frankreich siehe Hatten (Bas-Rhin)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hatten
Hatten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hatten hervorgehoben
53.0388888888898.338611111111114Koordinaten: 53° 2′ N, 8° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Oldenburg
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 103,44 km²
Einwohner: 13.648 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km²
Postleitzahl: 26209
Vorwahlen: 04481 (Hatten)
04482 (Kirchhatten)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: OL
Gemeindeschlüssel: 03 4 58 009
Gemeindegliederung: 15 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 21
26209 Hatten
Webpräsenz: www.hatten.de
Bürgermeisterin: Elke Szepanski (parteilos)
Lage der Gemeinde Hatten im Landkreis Oldenburg
Landkreis Oldenburg Niedersachsen Landkreis Vechta Landkreis Diepholz Delmenhorst Bremen Landkreis Cloppenburg Landkreis Ammerland Oldenburg (Oldenburg) Landkreis Wesermarsch Colnrade Winkelsett Wildeshausen Großenkneten Prinzhöfte Beckeln Dötlingen Wardenburg Hatten Harpstedt Hude Ganderkesee Dünsen Kirchseelte Groß IppenerKarte
Über dieses Bild

Hatten ist eine Gemeinde im Landkreis Oldenburg mit etwa 13.500 Einwohnern.

Lage[Bearbeiten]

Hatten befindet sich am Nordwestrand des Naturparks Wildeshauser Geest vom Oldenburger Stadtrand bis etwa 15 km (Luftlinie) südöstlich von Oldenburg und breitet sich mit seinen Ortsteilen, die teils inner- bzw. außerhalb des Naturparks liegen, östlich der Osenberge aus. Zudem besitzt Hatten einen eigenen Golfplatz.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hatten besteht aus folgenden Ortsteilen[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Hatten (Oldb.) liegt südöstlich von Oldenburg, südwestlich von Hude, westlich von Ganderkesee, nördlich von Dötlingen, nord-nordöstlich von Großenkneten und östlich von Wardenburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Hatten oder auch Kirchhatten wurde als „Hatho“ erstmals im Jahre 860 urkundlich erwähnt.[3]

„Hatho“ ist vom altdeutschen Hathus oder Hadu abgeleitet. Die Bedeutung lautet übersetzt „Krieg, Gott des Kriegsglücks und glücklicher Kämpfer“.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2011
Wahlbeteiligung: 53,87 % (2006: 58,89 %)
 %
40
30
20
10
0
31,15 %
24,15 %
16,44 %
14,31 %
11,72 %
2,21 %
keine
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-10,20 %p
-3,94 %p
+8,60 %p
-7,08 %p
+11,72 %p
+2,21 %p
-1,30 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
e BÜRGERFRISCHE
g 2006: Die Alternative

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 11. September 2011 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:

SPD CDU FDP Grüne Die Linke Bürgerfrische
9 Sitze 7 Sitze 4 Sitze 4 Sitze 1 Sitz* 3 Sitze*

* Die Linke und die Wählergruppe „Bürgerfrische" bilden eine Fraktion.

Zusätzlich gehört die Bürgermeisterin (parteilos) dem Gemeinderat an.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Hatten (Oldb.) pflegt Partnerschaften mit den Gemeinden

Weiterhin bestehen seit 1990 partnerschaftliche Kontakte zu den deutschen Gemeinden und Ortschaften

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Personen mit Verbindung zur Gemeinde[Bearbeiten]

  • Eilert Tantzen (1929–2012), Forstmann, Gemeinde- und Kreispolitiker (FDP), Naturschützer und Genealoge, war langjährig Mitglied des Gemeinderates, Hatter Kreistagsabgeordneter sowie Bürgermeister.

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Martens: Dötlingen und Hatten. Graf Anton Günthers Güter und Mühlen in Dötlingen und Hatten. Isensee, Oldenburg 1994, ISBN 3-89442-231-9
  • Wolfgang Jansen (Texte) / Johannes Cernota (Zeichnungen): Die Osenzwerge. Osenzwerge GbR, Sandkrug, ISBN 978-3-00-021368-7

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hatten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. Kurzinfo Gemeinde Hatten Webseite der Gemeinde Hatten, Abgerufen am 12. Dezember 2012.
  3. Andreas Röpcke (Hg.): Willehad: das Leben des hl. Willehad, Bischof von Bremen, und die Beschreibung der Wunder an seinem Grabe. S. 89 - siehe auch Wunderheilungen am Grab des Bremer Bischofs Willehad