Delbert Mann

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Delbert Martin Mann (* 30. Januar 1920 in Lawrence (Kansas); † 11. November 2007 in Los Angeles; eigentlich Delbert Martin Mann Jr.) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehregisseur.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Delbert Mann wurde für seinen ersten Kinofilm Marty 1956 mit dem Oscar für die beste Regie ausgezeichnet, nachdem Marty neben zahlreichen anderen Preisen bereits die Goldene Palme als ‚Bester Film‘ beim Filmfestival von Cannes 1955 gewonnen hatte. Die Directors Guild of America ehrten ihn im weiteren Verlauf seiner Karriere mit dem Robert B. Aldrich Achievement Award (1997) sowie dem Honorary Life Member Award (2002). 1960 erhielt Mann einen Stern auf dem Walk of Fame.

Als Regisseur war er insgesamt an 65 Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Seit Ende der 1960er Jahre war er vor allem für das Fernsehen tätig gewesen, bei einigen Produktionen auch als Produzent.

Von 1967 bis 1971 war Mann Vorsitzender der Gewerkschaft Directors Guild of America. Von 1941 bis zu ihrem Tod 2001 war er mit Ann Caroline Gillespie verheiratet; aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1955: Marty
  • 1957: Die Junggesellenparty (The Bachelor Party)
  • 1958: Begierde unter Ulmen (Desire Under the Elms)
  • 1958: Getrennt von Tisch und Bett (Separate Tables)
  • 1959: Mitten in der Nacht (Middle of the Night)
  • 1960: Das Dunkel am Ende der Treppe (The Dark at the Top of the Stairs)
  • 1960: Der Außenseiter (The Outsider)
  • 1961: Ein Pyjama für zwei (Lover Come Back)
  • 1962: Ein Hauch von Nerz (That Touch of Mink)
  • 1963: Der Kommodore (A Gathering of Eagles)
  • 1964: Die Frau seines Herzens (Dear Heart)
  • 1964: Rasch, bevor es schmilzt (Quick, Before it Melts)
  • 1966: Gesicht ohne Namen (Mister Buddwing)
  • 1967: Die Lady und ihre Gauner (Fitzwilly)
  • 1968: Heidi kehrt heim (Heidi)
  • 1968: Die Schurken von Bolivar (The Pink Jungle)
  • 1970: David Copperfield
  • 1971: Jane Eyre – Eine Frau kämpft um ihr Glück (Jane Eyre)
  • 1971: Entführt (Kidnapped)
  • 1972: No place to run
  • 1973: The Bachelor’s Party
  • 1975: Ein Mädchen namens Sooner (A Girl Named Sooner)
  • 1975: Der Mann ohne Vaterland (The Man Without a Country)
  • 1976: Birch Interval
  • 1976: Der Fall Gary Powers (Francis Gary Poweers: The True Story of the U-2 Spy Incident)
  • 1978: Wie ein Blitz aus heiterem Himmel (Breaking Up)
  • 1979: Von der Liebe zerrissen (Torn Between Two Lovers)
  • 1979: Im Westen nichts Neues (All Quiet on the Western Front) (Fernsehfilm)
  • 1981: Mit dem Wind nach Westen (Night Crossing)
  • 1983: Bronte
  • 1984: Wie ein Faustschlag (Love Leads the Way)
  • 1988: Ein Tag im April (April Morning)
  • 1991: Seeschlacht von Virginia (Ironclads)
  • 1992: Ein Recht zu leben (An Incident in Baltimore)
  • 1993: Oftmals trügt der Schein (Incident in a Small Town)
  • 1994: Lily (Lily in Winter)
  • 1994: Blutsbande – Eine Familie zerbricht (Incident in a Small Town) (Fernsehfilm)

Weblinks[Bearbeiten]