Doris Ahnen

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Doris Ahnen

Doris Maria Ahnen (* 29. August 1964 in Trier) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie gehört als Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur der rheinland-pfälzischen Landesregierung an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ausbildung / Privates

Nach dem Abitur im Jahre 1984 am Friedrich-Spee-Gymnasium in Trier-Ehrang studierte sie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Pädagogik. Das Studium beendete sie 1990 mit dem Abschluss Magister Artium. Nach ihrem Studium arbeitete sie als persönliche Referentin des Präsidenten der Johannes Gutenberg-Universität, Jürgen Zöllner. Nach Zöllners Berufung zum Wissenschaftsminister des Landes Rheinland-Pfalz im Jahre 1991 wurde Ahnen Leiterin des Ministerbüros.

Doris Ahnen ist mit dem Direktoriumsmitglied der Europäischen Investitionsbank, Matthias Kollatz-Ahnen, verheiratet (beide kinderlos).

[Bearbeiten] SPD-Mitglied

Seit 1985 ist Doris Ahnen Mitglied der SPD und engagierte sich zunächst in der Juso-Hochschulgruppe Mainz. 1986/87 war sie AStA-Vorsitzende der Johannes Gutenberg-Universität. Von 1986 bis 1988 war sie Mitglied im Bundesvorstand (AK Hochschule) der Juso-Hochschulgruppen, die sie auch im Juso-Bundesvorstand vertrat.

1988 kandidierte sie als Vertreterin der reformsozialistischen Strömung für den Juso-Bundesvorsitz und unterlag knapp gegen Susi Möbbeck. Von 1988 bis 1990 amtierte sie als stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende. Seit 2004 ist Ahnen stellvertretende Landesvorsitzende der SPD in Rheinland-Pfalz. Sie wurde mehrfach als mögliche Nachfolgerin des amtierenden Ministerpräsidenten und Landesvorsitzenden der SPD in Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, gehandelt, ist aber inzwischen aus dem Rennen [1]. Seit Oktober 2007 gehört Ahnen dem SPD-Bundesvorstand an, seit November 2009 dem SPD-Präsidium.

[Bearbeiten] Abgeordnete

Doris Ahnen ist seit 2006 Abgeordnete im rheinland-pfälzischen Landtag. Sie ist über ein Direktmandat im Wahlkreis Mainz II in den Landtag eingezogen. 2011 verlor sie ihr Direktmandat nur knapp mit 13 Stimmen an Wolfgang Reichel, ist aber über ihren Listenplatz weiter im Landtag.

[Bearbeiten] Öffentliche Ämter

1996 wurde Doris Ahnen Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung.

Am 18. Mai 2001 berief sie Ministerpräsident Kurt Beck als Ministerin für Bildung, Frauen und Jugend in sein Kabinett. Im Dezember 2006 wurde ihr Ressort um die Zuständigkeit für die Wissenschaft und die Kultur erweitert. Die Frauenabteilung wurde an das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit abgegeben, das seitdem einen entsprechend erweiterten Namen trägt.

Ahnen war im Jahr 2004 Präsidentin der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland (KMK). Unter ihrer Präsidentschaft beschloss die KMK die Einführung der deutschen Rechtschreibreform.

Doris Ahnen ist Vorsitzende im Aufsichtsrat der Universitätsmedizin Mainz.

[Bearbeiten] Siehe auch

Kabinett Beck IIIKabinett Beck IVKabinett Beck V

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Doris Ahnen – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. [1] "Als Nachfolger für Ministerpräsident Kurt Beck sind lediglich Innenminister Roger Lewentz (SPD) und SPD-Fraktionschef Hendrik Hering im Rennen." gelesen in der Rhein-Zeitung am 26. November 2011; abgerufen am 27. November 2011
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