Egling

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Egling (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Egling
Egling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Egling hervorgehoben
47.91666666666711.516666666667609Koordinaten: 47° 55′ N, 11° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Bad Tölz-Wolfratshausen
Höhe: 609 m ü. NHN
Fläche: 74,06 km²
Einwohner: 5299 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82544
Vorwahlen: 08176 (08170, 08171, 08178)
Kfz-Kennzeichen: TÖL, WOR
Gemeindeschlüssel: 09 1 73 120
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Münchner Straße 2
82544 Egling
Webpräsenz: www.egling.de
Bürgermeister: Hubert Oberhauser
Lage der Gemeinde Egling im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
Starnberger See Ammersee Österreich Landkreis Ebersberg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Miesbach Landkreis München Landkreis Rosenheim Landkreis Starnberg Landkreis Weilheim-Schongau Wolfratshauser Forst Pupplinger Au Pupplinger Au Bad Heilbrunn Bad Tölz Benediktbeuern Bichl Dietramszell Egling Eurasburg (Oberbayern) Gaißach Geretsried Greiling Icking Jachenau Kochel am See Königsdorf (Bayern) Lenggries Münsing Reichersbeuern Sachsenkam Schlehdorf Wackersberg WolfratshausenKarte
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Egling ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit den Dörfern Attenham, Aufhofen, Deining, Dettenhausen, Egling, Ergertshausen, Endlhausen, Hornstein, Neufahrn, Moosham, Reichertshausen und Thanning.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort Egling ist im Jahr 804 erstmals erwähnt worden. Das Kloster Tegernsee besaß die Grundherrschaft im Gemeindegebiet und besetzte die Pfarrei Egling. Das Ortsadelsgeschlecht der Eglinger, das vom 13. bis zum 15. Jahrhundert in Egling nachweisbar ist, starb um 1511/15 aus. Egling im heutigen Regierungsbezirk Oberbayern gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Wolfratshausen des Kurfürstentums Bayern und wurde im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Bis zur Kreisreform 1972 gehörte die Gemeinde Egling zum Landkreis Wolfratshausen.

Die Gemeinde Egling in der heutigen Form entstand am 1. Januar 1973 durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Egling, Ergertshausen, Moosham, Neufahrn und Thanning. Am 1. Mai 1978 wurden im Zuge der Gebietsreform die Gemeinden Deining und Endlhausen eingegliedert.[2]

Insgesamt zählen 33 Orte zur Gemeinde. Dies sind neben den bereits oben erwähnten: Aumühle, Bullreuth, Dürnstein, Eulenschwang, Feldkirchen, Geilertshausen, Goldkofen, Harmating, Neukolbing, Oberegling, Oehnböck, Puppling, Riedhof, Sachsenhausen, Schallkofen, Schönberg, Siegertshofen, Sonnenham, Sägmühle, Weihermühle und Wörschhausen.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 20 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,1 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU     5 Sitze  (26,2 %)
  SPD 1 Sitz (5,3 %)
  Freie Wählergemeinschaft 9 Sitze (38,6 %)
  Vereinigte Bürgerschaft 4 Sitze (21,2 %)
  Liste Altgemeinde Moosham 1 Sitz (8,6 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter grünem Schildhaupt, darin eine goldene Krone, dreimal wellenförmig gespalten von Silber und Blau.

Verkehr[Bearbeiten]

Egling liegt im Gebiet des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes und wird von einigen Buslinien bedient. Die nächsten Bahnhöfe der S-Bahn München sind Sauerlach an der Linie S3 sowie Wolfratshausen und Hohenschäftlarn an der S7.

Die nächsten Bundesfernstraßen verlaufen parallel zu den beiden S-Bahn-Strecken: die A 95 und die B 11 parallel zur S7, die A 8 und die B 13 parallel zur S3.

Bauwerke[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Egling

Fotogalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Egling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 568.