Elliniki Podosferiki Omospondia

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Elliniki Podosferiki Omospondia
Verbandslogo
Gründung 1926
FIFA-Beitritt 1927
UEFA-Beitritt 1954
Präsident Giorgos Gkirtzikis[1]
Generalsekretär Pafsanias Papanikolaou[2]
Nationalmannschaften A-Nationalmannschaft
U-21 Griechenland
Frauen-Nationalmannschaft
Jugendnationalteams
Vereine (ca.) 5773 (davon aktiv 3700)
Homepage Off. Homepage EPO

Elliniki Podosferiki Omospondia (EPO, griechisch Ελληνική Ποδοσφαιρική Ομοσπονδία) ist der griechische Fußballbund.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Fußballbund Griechenlands wurde im Jahr 1926 gegründet und trat ein Jahr später der FIFA bei. Als die UEFA 1954 ins Leben gerufen wurde, gehörte der griechische Bund zu den Gründungsmitgliedern. Das bislang erfolgreichste Jahr für den griechischen Fußball war das Jahr 2004 als die Herren-Nationalmannschaft überraschend die Europameisterschaft gewinnen konnte. Im selben Jahr nahm die Frauen-Nationalmannschaft erstmals an einem großen Turnier teil. Allerdings profitierte sie davon, dass sie sich als Gastgeber nicht für Olympia qualifizieren musste und schied ohne Punktgewinn und Torerfolg aus.

Organisation[Bearbeiten]

Der Verband kümmert sich um die Organisation der Super League und des Pokals. Des Weiteren organisiert er die Spiele der A-Nationalmannschaft, aller Jugendnationalmannschaften (U17, U19, U21) sowie der Frauen-Nationalmannschaft.

Streit mit der FIFA[Bearbeiten]

Am 3. Juli 2006 gab die FIFA bekannt, dass der griechische Fußballverband gegen die von der FIFA geforderte politische Unabhängigkeit verstoße und er deshalb auf unbestimmte Zeit suspendiert werde. Somit war der griechische Verband gezwungen, bisher vorgeschlagene Gesetzesänderungen gegen die Einmischung des Staates in die Angelegenheiten des Verbandes umzusetzen. Die FIFA setzte ein Ultimatum bis zum 15. Juli 2006. In Griechenland wurde spekuliert, die FIFA gehe davon aus, dass der Verband die Änderungen nicht in so kurzer Zeit würde durchführen können, was den Ausschluss aller Nationalmannschaften und Vereinen Griechenlands von allen internationalen Wettbewerben bedeutet hätte. Zudem gab es Zweifel an der Austragung des UEFA Champions League 2006/07-Finales in Athen trotz vorheriger Ansetzung.

Am 7. Juli 2006 und somit deutlich früher als vorhergesehen änderte die griechische Regierung jedoch in Übereinstimmung mit dem Fußballverband das bestehende Sportgesetz.[3]

UEFA-Fünfjahreswertung[Bearbeiten]

Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung (in Klammern die Vorjahresplatzierung). Die Kürzel CL und EL hinter den Länderkoeffizienten geben die Anzahl der Vertreter in der Saison 2015/16 der Champions League bzw. der Europa League an.

  • 10. +1 (11) BelgienBelgien Belgien (Liga, Pokal) – Koeffizient: 36.300CL: 2, EL: 3
  • 11. −1 (10) TurkeiTürkei Türkei (Liga, Pokal) – Koeffizient: 34.200CL: 2, EL: 3
  • 12. ±0 (12) GriechenlandGriechenland Griechenland (Liga, Pokal) – Koeffizient: 33.600CL: 2, EL: 3
  • 13. ±0 (13) SchweizSchweiz Schweiz (Liga, Pokal) – Koeffizient: 33.225CL: 2, EL: 3
  • 14. +2 (16) OsterreichÖsterreich Österreich (Liga, Pokal) – Koeffizient: 30.925CL: 2, EL: 3

Stand: Ende der Europapokalsaison 2013/14[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ο Γιώργος Γκιρτζίκης νέος πρόεδρος της ΕΠΟ auf inews.gr. Abgerufen am 3. März 2015
  2. FIFA-Mitteilung zur Neuwahl
  3. spiegel.de, Fifa-Sperre: Griechische Regierung lenkt ein
  4. Bert Kassies: Aktuelle UEFA-Fünfjahreswertung 2014. Abgerufen am 2. Februar 2015 (englisch).