Erzbistum Syrakus

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Erzbistum Syrakus
Karte Erzbistum Syrakus
Basisdaten
Staat Italien
Kirchenregion Sizilien
Kirchenprovinz Syrakus
Diözesanbischof Salvatore Pappalardo
Emeritierter Diözesanbischof Giuseppe Costanzo
Generalvikar Giuseppe Greco
Fläche 1.341 km²
Vikariate 4 (15.12.2008)
Pfarreien 76 (AP2008)
Einwohner 334.600 (AP2008)
Katholiken 324.500 (AP2008)
Anteil 97 %
Diözesanpriester 108 (AP2008)
Ordenspriester 37 (AP2008)
Ständige Diakone 10 (AP2008)
Katholiken je Priester 2.238
Ordensbrüder 42 (AP2008)
Ordensschwestern 202 (AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Italienisch
Kathedrale Santa Maria delle Colonne in Syrakus
Website auf webdiocesi
Suffraganbistümer Noto
Ragusa
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz Syrakus

Das Erzbistum Syrakus (lat.: Archidioecesis Syracusanus) ist eine auf Sizilien gelegene Erzdiözese der römisch-katholischen Kirche in Italien.

Es ist das Metropolitanbistum der Kirchenprovinz Syrakus in der Kirchenregion Sizilien, ihre Suffraganbistümer sind das Bistum Noto und das Bistum Ragusa.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Bistum Syrakus führt seinen Ursprung auf das 2. Jahrhundert n. Chr. zurück, wurde in byzantinischer Zeit Metropole, ging jedoch während der arabischen Vorherrschaft zugrunde.

Unter der Herrschaft der Normannen wurde das ursprüngliche byzantinische Bistum 1093 durch Roger I. und Papst Urban II. als lateinisches Bistum wiedererrichtet. 1188 wurde es Suffraganbistum des kurz zuvor errichteten Erzbistums Monreale. Aus Teilen seines Territoriums, das sich über den gesamten Südosten Siziliens erstreckte, wurden im 19. Jahrhundert die Bistümer Caltagirone, Piazza Armerina und Noto errichtet.

Am 18. Mai 1844 erhob Papst Gregor XVI. das Bistum zum Erzbistum und Metropolitansitz. Als Suffraganbistümer erhielt es die Bistümer Caltagirone, Piazza Armerina und Noto. 1955 kam das Bistum Ragusa dazu, das 1950 ebenfalls aus einem Teil des Erzbistums Syrakus errichtet worden war.

Bei der Errichtung zweier neuer Kirchenprovinzen durch Johannes Paul II. am 2. Dezember 2000 wurde das Bistum Caltagirone durch die Apostolische Konstitution Ad maiori consulendum der Kirchenprovinz Catania zugeordnet und das Bistum Piazza Armerima der Kirchenprovinz Agrigent, so dass in der Kirchenprovinz Syrakus nur die Bistümer Noto und Ragusa als Suffraganbistümer verblieben.[1]

Dom (Bildmitte) und erzbischöflicher Palast (rechts)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Ad maiori consulendum, AAS 93 (2001), n. 3, S. 128f.