Erzbistum Catania

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Erzbistum Catania
Karte Erzbistum Catania
Basisdaten
Staat Italien
Kirchenregion Sizilien
Kirchenprovinz Catania
Diözesanbischof Salvatore Gristina
Emeritierter Diözesanbischof Luigi Bommarito
Generalvikar Agatino Caruso
Fläche 1.332 km²
Pfarreien 155 (AP2008)
Einwohner 703.368 (AP2008)
Katholiken 694.000 (AP2008)
Anteil 98,7 %
Diözesanpriester 257 (AP2008)
Ordenspriester 141 (AP2008)
Ständige Diakone 33 (AP2008)
Katholiken je Priester 1.744
Ordensbrüder 171 (AP2008)
Ordensschwestern 612 (AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Italienisch
Kathedrale Sant’Agata in Catania
Website www.diocesi.catania.it/
Suffraganbistümer Acireale
Caltagirone
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz Catania

Das Erzbistum Catania (lat.: Archidioecesis Catanensis, ital.: Arcidiocesi di Catania) ist eine in Sizilien gelegene Diözese der römisch-katholischen Kirche. Sie ist das Metropolitanbistum der Kirchenprovinz Catania in der Kirchenregion Sizilien, ihre Suffraganbistümer sind das Bistum Acireale und das Bistum Caltagirone.

Geschichte[Bearbeiten]

Kathedrale Sant’Agata

Das Bistum Catania führt seinen Ursprung bis in das 1. Jahrhundert n. Chr. zurück. Nach der Überlieferung wurde der heilige Berillus aus Antiochien 42 n. Chr. erster Bischof von Catania. Im 3. Jahrhundert erlitt hier die heilige Agatha das Martyrium. Ein Bischof Theodor aus Catania gehörte 787 zu den Teilnehmern des Zweiten Konzils von Nicäa.

Nach der arabischen Vorherrschaft wurde das ursprüngliche byzantinische Bistum am 9. März 1092 durch Roger I. und Papst Urban II. als lateinisches Bistum wiedererrichtet, erster Bischof wurde Ansger (1091–1124).

Im 19. Jahrhundert wurden auf dem umfangreichen bisherigen Territorium des Bistums Catania die Diözesen Acireale, Caltagirone, Nicosia und Piazza Armerina errichtet. Am 4. September 1859 wurde das Bistum Catania zum immediaten Erzbistum erhoben.

Am 2. Dezember 2000 wurde das Erzbistum Catania von Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Ad maiori consuluendum in den Rang eines Metropolitanbistums erhoben und erhielt die Bistümer Acireale und Caltagirone als Suffraganbistümer.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Ad maiori consulendum, AAS 93 (2001), n. 3, S. 128f.