Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin

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ILA-Logo seit 2010

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (offiziell ILA Berlin Air Show) in Berlin/Brandenburg ist die bedeutendste Fachmesse der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland und zählt neben dem Pariser Aerosalon und der Farnborough Air Show in England zu den großen und wichtigen Luft- und Raumfahrtmessen der Welt. Sie findet alle zwei Jahre jeweils in geraden Jahren statt. Die ersten drei Tage ist die ILA ausschließlich für Fachbesucher zugänglich. Für das allgemeine Publikum wird die Ausstellung am darauffolgenden Wochenende geöffnet. Die Messe wird von einem umfangreichen Konferenzprogramm sowie von Flugvorführungen von Kunstfliegern oder historischen Modellen begleitet. Wesentliche Segmente der ILA sind Kommerzieller Luftverkehr, Raumfahrt, Verteidigung und Sicherheit, Ausrüstung, Triebwerke, Werkstoffe sowie General Aviation.

Veranstalter der ILA sind der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) und die Messe Berlin GmbH. Bis 2010 wurde die ILA auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld, seit 2012 wird sie auf dem Berlin ExpoCenter Airport-Areal im Schönefelder Ortsteil Selchow am Westrand des Flughafens Berlin Brandenburg ausgetragen. Die nächste ILA ist für die Zeit vom 31. Mai bis zum 5. Juni 2016 geplant.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Internationale Luftschiffahrt-Ausstellung Frankfurt 1909 mit Parseval-Luftschiff PL3
Internationale Luftfahrtausstellung Berlin 1928 mit Farman-Flugzeug
Deutsche Luftfahrtschau Hannover 1972 mit Tupolew Tu-144

Frankfurt 1909[Bearbeiten]

Die Geschichte der ILA beginnt mit der Internationalen Luftschiffahrt-Ausstellung vom 10. Juli bis 17. Oktober 1909 in Frankfurt am Main. Gezeigt wurden Luftschiffe, Ballone und Flugzeuge; man zählte 500 Aussteller und über den Zeitraum von vier Monaten 1,5 Millionen Besucher. Zu den Luftschiffausstellern gehörten Zeppelin, Parseval, Franz Clouth und Hermann Ruthenberg.

Im Anschluss an die erste ILA schlossen sich im April 1910 auf Anregung des Flugzeugkonstrukteurs August Euler zahlreiche Flugvereine zum deutschen Flieger-Bund zusammen. Kurz darauf wurde in Frankfurt am Main der Verband der deutschen Flugzeugindustriellen gegründet. Damit war die direkte Verbindung zwischen der ILA und dem späteren Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) hergestellt, die bis heute besteht.

Berlin 1912 und 1928[Bearbeiten]

Aufgrund des großen Erfolges fand fast drei Jahre später vom 3. bis 14. April 1912 die Allgemeine Luftfahrzeug-Ausstellung (ALA) in den Ausstellungshallen am Zoo in Berlin statt. Hier überwogen bereits die Flugzeuge gegenüber den Luftschiffen. Der Erste Weltkrieg setzte den Luftfahrtausstellungen dann einstweilen ein Ende.

Vom 7. bis 28. Oktober 1928 fand wieder eine Veranstaltung statt, die Internationale Luftfahrtausstellung in den Messehallen am Berliner Funkturm. Etwa 150 Flugzeuge aus 19 Ländern wurden ausgestellt. Höhepunkt bildete ein Sternflug von 40 Flugzeugen nach Tempelhof, den allerdings nur 21 erfolgreich beendeten.[1] Die ILA 1928 blieb für fast 30 Jahre die letzte Luftfahrtschau in Deutschland.

Hannover 1957 bis 1990[Bearbeiten]

Die Bundesrepublik Deutschland erlangte 1955 mit den Pariser Verträgen fast vollständige Souveränität einschließlich der Lufthoheit, so dass auch wieder Luftfahrtausstellungen stattfinden konnten. 1957 fand im Rahmen der Industriemesse Hannover auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen die Internationale Reiseflugzeugschau statt. 1958 wurde die Ausstellung in größerem Umfang als Deutsche Luftfahrtschau wiederholt. 1959 wurde sie eigenständig und fand ab 1960 alle zwei Jahre statt.

Die Veranstaltung wurde aufgrund der immer stärker werdenden internationalen Ausrichtung 1978 (zum 50-jährigen Jubiläum der Ausstellung von 1928) in Internationale Luftfahrtausstellung umbenannt und mit dem traditionsreichen Kürzel ILA von 1909 versehen.

Im Laufe der 1980er Jahre ergaben sich zunehmend Platzprobleme. Der Flughafen expandierte und der reguläre Flugbetrieb durfte nicht gestört werden. Trotz steigender Teilnehmer- und Besucherzahlen mussten die Ausstellungsflächen daher verkleinert werden. Man entschloss sich aus diesem Grund, die Veranstaltung nach Berlin zu verlegen, so dass die ILA 1990 zum letzten Mal in Hannover stattfand.

In Hannover trat auch regelmäßig die Kunstflugstaffel der Royal Air Force (Red Arrows) auf; am 3. Mai 1978, 25. April 1980, 22. Mai 1982, 25. Mai 1984 und zum letzten Mal am 13. Juni 1986.

Ausstellungen[Bearbeiten]

Südgelände des alten Flughafens[Bearbeiten]

ILA-Logo bis 2008

Nach 64 Jahren kehrte die ILA 1992 mit neuem Konzept nach Berlin zurück. Der BDLI und die Messe Berlin präsentierten das Ereignis als Drehkreuz zwischen Ost und West auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld vom 15. bis zum 21. Juni.[2] Eine Neuheit stellte der Airbus A340-200 dar, Russland präsentierte die Passagierflugzeuge IL-114 und Jak-42F. Polen war mit mehreren Versionen des Hubschraubers W-3 „Sokół“ vertreten. Auch militärisches Gerät aus insgesamt 18 europäischen Luftwaffen war vertreten. Erstmals wurde im Osten Deutschlands ein AWACS-Flugzeug E-3 „Sentry“ gezeigt. Die MiG-29 absolvierte Flugvorführungen, die MiG-31 wurde nur am Boden vorgestellt. Für Kontroversen sorgte die Präsentation der Attrappe des Eurofighters.[3]

Erstmals seit 1909 und 1928 wurde auf 1200 m² eine Ausstellung historischen Luftfahrtgeräts präsentiert.[4] Vertreten waren unter anderem der Raketenjäger Me 163 und das Segelflugzeug Grunau Baby IIb. Im Flug vorgeführt wurden der Nachbau eines Fokker-Dreideckers, das STOL-Flugzeug LF1 „Zaunkönig“ und der spanische Nachbau einer Bf 109.

Die ILA 1994 fand vom 28. Mai bis 5. Juni statt. 422 Aussteller aus 30 Ländern präsentierten 251 Fluggeräte, 140.000 Zuschauer besuchten die Messe.[5] Erstmals gezeigt wurde das ukrainische Propfantriebwerk D-27 an einem fliegenden Testträger IL-76. Das russische Höhenflugzeug M-55 „Geofisika“ wurde ebenso ausgestellt wie die beiden Verkehrsflugzeuge Jak-142 und Tu-204 und die Feuerlöschversion des Hubschraubers Mi-14. Suchoi präsentierte seine Kampfflugzeuge Su-30MK und Su-35 im Flugprogramm.

Die Lufthansa nutzte den Veranstaltungsrahmen, um ihr neues Konzept, zusammen mit United Airlines Gemeinschaftsflüge ab dem 1. Juni 1994 in über 400 Zielorte in 90 Ländern aufzunehmen, anzukündigen. Aus diesem Grund erfolgte der Überflug eines Dreiergespanns, bestehend aus A320, A321 und der Ju-52-Traditionsmaschine der Gesellschaft. Ebenfalls im Rahmen der ILA wurden in einem Festakt am 31. Mai im Entwicklungs- und Montagezentrum der BMW- und Rolls-Royce GmbH in Dahlewitz zwei Triebwerksprüfstände in Betrieb genommen.

Ein Zwischenfall ereignete sich am 31. Mai, als eine französische Mirage 2000 beim Showprogramm einen ILS-Mast streifte. Das beschädigte Flugzeug konnte jedoch vom Piloten sicher gelandet werden.

Die ILA 1996 fand vom 13. bis 19. Mai statt[6] und wurde von 216.500 Menschen besucht. Auf dem 120.000 m² großen Gelände waren 578 Aussteller aus 30 Ländern vertreten. Die Veranstaltung stand im Zeichen des 100. Todestages des Flugpioniers Otto Lilienthal, auf den durch eine Ausstellung der Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte aufmerksam gemacht wurde. 266 Flugzeuge und Hubschrauber nahmen an Flugvorführungen teil. Zu sehen waren unter anderem der russische Strahltrainer MiG-AT, die schwere Transportflugzeuge IL-76, An-124 und A300-600ST „Beluga“. Der Eurocopter Tiger, ein deutsch-französischer Kampfhubschrauber der neuesten Generation, wurde ebenso vorgestellt wie die zivilen Drehflügler EC 120 und EC 135. Der Airbus A319 hatte seine Messepremiere, ebenso das Kunstflugzeug Extra 200 und das Geschäftsreiseflugzeug Extra 400. Weitere Exponate waren die Regionalflugzeuge Do 328 und Falcon 2000. Auch die Bundeswehr war präsent und führte den EF-2000 im Flug vor. Russland präsentierte die Kampfflugzeuge Su-30, Su-35 und MiG-29. 16% der Demonstrationsflüge wurde durch militärisches Fluggerät absolviert.[7]

Die ILA 1998 fand vom 18. bis 24. Mai statt und stand unter dem Zeichen des 50. Jahrestages der Berliner Luftbrücke. Erstmals wurde die ILA offiziell von einem Staatsoberhaupt, Bundespräsident Roman Herzog, eröffnet.[8] Knapp 227.000 Menschen besuchten die Veranstaltung, auf der 825 Aussteller aus 32 Ländern vertreten waren.[9] Es waren nicht nur Neuheiten zu sehen, sondern auch viele Oldtimer wie die B-17 „Pink Lady“ und C-54 „The Spirit of Freedom“. Eine Woche zuvor wurde eine C-17 Globemaster III vom US-Präsidenten Bill Clinton auf den Namen „Spirit of Berlin“ getauft und flog zur ILA ihre Runden über dem Platz. Erstmals war der amerikanische Flugzeugbauer Boeing auf der Messe vertreten und präsentierte neben einem Modell die Kabinenattrappe des Verkehrsflugzeuges B 717-100. Erstmals wurde der Transporter An-70 außerhalb der GUS-Staaten gezeigt. Weitere Neuheiten waren die IL-76MF, der Airbus A330-200 und die Do 328JET. Vorgeflogene militärische Fluggeräte waren unter anderem die Su-37, der Eurofighter sowie der Kampfhubschrauber Tiger. Die kampfwertgesteigerte russische MiG-29SMT wurde nur am Boden präsentiert, ebenso die Attrappe des Kipprotorflugzeuges Bell 609.

Einen fliegerischen Höhepunkt bildete am 23. Mai der Vorbeiflug der bis dahin größten An-2-Formation über Deutschland. Acht dieser Doppeldecker nahmen an dem Gruppenflug teil.

Die ILA 2000 fand vom 6. bis 12. Juni statt. Vorgeführt wurde u. a. die F-117A Nighthawk der US-Luftwaffe. Zum ersten Mal seit dem Flugtagunglück von Ramstein 1988 trat im Jahr 2000 wieder eine militärische Kunstflugstaffel, die Patrouille de France, unter strengsten Sicherheitsauflagen auf der ILA auf.

Eurofighter auf der ILA 2002

Die ILA 2002 fand vom 6. bis 12. Mai statt. Airbus präsentierte zwei Neuheiten, die A318 und A340-600. Des Weiteren war auch der Airbus Beluga mit seiner großen Bugklappe vertreten. Russland stellte das Amphibienflugzeug Berijew Be-200 vor. 2002 war die Patrouille Suisse als Gast auf der ILA.

Die ILA 2004 fand vom 10. bis zum 16. Mai statt und zählte rund 200.000 Besucher. Gezeigt wurden u. a. Airbus A340-600, Transportflugzeug Airbus Beluga, Lockheed Super Constellation, einer der ersten Eurofighter EF2000 der Bundeswehr, Boeing E-3 (AWACS), erste Serienmaschine des Eurocopter NH90 und erstes Tankflugzeug Airbus A 310 MRTT der Luftwaffe.

Auf der ILA 2006 vom 16. bis 21. Mai war erstmals der Airbus A380 zu sehen. Es war auch die Premiere eines neuen Modells der Iljuschin 76 (IL-76TD-90WD), der MiG-29 M-OWT, der B-1B Lancer, dem SPn Utility Jet (einem Kunststoff-Flugzeug) und einem Nachbau der Messerschmitt Me 262 sowie einer Original-Oberstufe der Ariane-5-Rakete.

Neu war die Kürzung der Messe um einen Tag. Dennoch endete die Berlin Air Show ILA 2006 mit einem Besucherrekord; mehr als 250.000 Besucher wurden registriert, darunter 115.000 Fachbesucher. 1.014 Aussteller aus 42 Ländern präsentierten sechs Tage lang Produkte, Systeme und Verfahren aus allen Bereichen der Aerospace-Industrie. 340 Fluggeräte waren sowohl am Boden als auch in der Luft zu sehen.

ILA 2008 mit A380

Die ILA 2008 fand vom 27. Mai bis 1. Juni 2008 auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld, dem zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI), statt. Als einer der Besucherparkplätze diente der östlich der A 113 gelegene Teil der alten Nordstartbahn des Flughafens, die im Zuge des Baus des BBI geschlossen worden war. Am Eröffnungstag kam es zu einem Flugunfall, bei dem eine Messerschmitt Bf 109 im Landeanflug nach einer Flugschau von der Landebahn abkam und in einen Grünstreifen rutschte.[10] Zum ersten mal war eine Lockheed C-5 Galaxy zu Gast und eine Rockwell B-1B Lancer wurde auch in der Luft gezeigt. Im Jahr 2008 besuchten über 241.000 Menschen die ILA. Außerdem wurden Geschäfte im Wert von über 5 Milliarden Euro abgeschlossen.[11]

Auf der ILA 2010 vom 8. bis 13. Juni 2010 war die Bundeswehr auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Schönefeld der größte Einzelaussteller mit circa 40 teilnehmenden Flugzeugen, sie führte wie auch schon in vorhergehenden Jahren eine Rollendemonstration vor. Erstmals waren der Airbus A400M, Boeing B-52 und die Dornier 228 NG auf einer Luftfahrtschau zu sehen. Wie auch schon 2006 und 2008 wurde der A380 gezeigt. Gezeigt wurde ein A380 des EADS-Konzern sowie jeweils einer von Lufthansa und Emirates. Der A400M sowie die beiden A380 der Fluggesellschaften wurden nur zu den Fachbesuchertagen gezeigt. Des Weiteren konnte der EADS-Konzern Vertragsabschlüsse im Wert von ca. 13 Milliarden Euro verbuchen.[12] 2010 hatte die Messeausstellung rund 235.000 Besucher.[13]

Im Zuge des Umbaus des Flughafens Schönefeld zum Flughafen Berlin Brandenburg waren für die ILA nutzbare Flächen weggefallen. Der BDLI hatte daher nach Alternativstandorten für die ILA ab 2012 gesucht; beworben hatten sich neben Berlin die Flughäfen Hannover-Langenhagen, Köln/Bonn, Leipzig/Halle und Stuttgart sowie der Flugplatz Oberpfaffenhofen. Der BDLI entschied Anfang Juni 2010, die ILA auch nach 2010 am Standort Berlin-Brandenburg zu belassen und auf dem eigens dafür gebauten Berlin ExpoCenter Airport anzusiedeln.[14][15]

ExpoCenter[Bearbeiten]

Lageplan des ILA-Geländes, 2012

Die ILA 2012 fand vom 11. bis 16. September 2012 statt. Wegen der ursprünglich für Juni des Jahres geplanten Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg war die ILA um ein Vierteljahr verschoben worden. 1243 Aussteller, davon die Hälfte aus dem Ausland (insgesamt aus 46 Ländern),[16] zeigten über 270 Flugzeuge und Hubschrauber. Gezeigt wurden u. a. die beiden größten Passagierflugzeuge der Welt, der Airbus A380 und die Boeing 747-8, der Militärtransporter Airbus A400M, das Transportflugzeug Airbus Beluga, der Flugschrauber Eurocopter X3 und das neue elektrische Leichtflugzeug Elektra One Solar. Am letzten Tag der ILA flog eine Boeing B-52 noch eine Platzrunde. Für die ILA wurde die neue Südbahn des Flughafens Berlin-Brandenburg erstmals in Betrieb genommen, die ausschließlich den Flugzeugen der Ausstellung zur Verfügung stand.[15] Zum ersten Mal seit 1988 durfte eine militärische Verbandskunstflugstaffel ohne Einschränkungen ihr Programm in Deutschland vorführen. Dies war die türkische Nationalkunstflugstaffel Turkish Stars.

Es wurde ein Wettbewerb namens DLR SpaceBot Cup eröffnet, bei dem laut Erklärung des DLR typische Szenarien aus der Planetenerkundung zu bewältigen seien.[17]

Die ILA 2014 fand vom 20. bis 25. Mai 2014 statt. Auf dem insgesamt 250.000 m² großem Ausstellungsgelände waren insgesamt 1203 Aussteller aus 40 Ländern vertreten. 270.000 Besucher frequentierten nach Angaben der Organisatoren die Veranstaltung, davon waren 120.000 Fachpublikum. Gezeigt wurden über 300 Fluggeräte.[18] Die Großraumfluggeräte wurden durch eine An-124-100 der Volga-Dnepr Airlines, den 48. an Emirates ausgelieferten A380, die beide besichtigt werden konnten, sowie eine Boeing 747-8i der Lufthansa repräsentiert. Letztere wurde auf den Namen Niedersachsen getauft und nur an einem Tag dem ausgewählten Fachpublikum vorgestellt. Erstmals wurde der sich in der Erprobung befindliche 4. Prototyp des Verkehrsflugzeugs A350 XWB vorgeführt, allerdings nur dem Fachpublikum und nur am Eröffnungstag.[19] Als Partnerland der ILA 2014 fungierte die Türkei, die mit zahlreichem militärischen Fluggerät, etwa dem Kampfhubschrauber T-129, sowie der Kunstflugstaffel der Luftstreitkräfte Solo Türk vertreten war. Weitere Kunstflugformationen waren das Breitling Jet Team und die Patrouille Suisse. Auch die Bundeswehr zeigte starke Präsenz und führte in der kombinierten Simulation Willfire 2014 verschiedenes militärisches Gerät in der Luft und am Boden vor. Die Luftstreitkräfte Tschechiens zeigten mehrere Flugzeuge und Hubschrauber fliegend, darunter die Kampfflugzeuge ALCA und Saab Gripen.

Die ILA 2016 soll vom 31. Mai bis 5. Juni 2016 stattfinden.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rainer W. During: Die ILA feiert ihren 100. Geburtstag – „Mutter“ aller Luftfahrtmessen. In: Fliegerrevue Nr. 6/2009, S. 36
  2. Siehe Fliegerrevue Nr. 5/1992, S. 4
  3. Matthias Gründer: ILA' 92 - Eine neue Dimension. In: Fliegerrevue Nr. 7/1992, S. 18–21
  4. Karl-Dieter Seifert: Die Historische Ausstellung auf der ILA. In: Fliegerrevue Nr. 9/1992, S. 18/19.
  5. Highlights von der ILA. In: Fliegerrevue Nr. 7/1994, S. 14
  6. Karl-Dieter Seifert: ILA' 96 - Mittler zwischen Ost und West. In: Fliegerrevue Nr. 3/1996, S. 15
  7. ILA' 96 - Schau, Geschäft und die hohe Kunst des Fliegens. In: Fliegerrevue Nr. 6/1996, S: 10–12
  8. Rainer Schmid, Karl-Dieter Seifert, Torsten Gemsa: ILA' 98 – ein Fest für Fachleute und Besucher. In: Fliegerrevue Nr. 7/1998, S. 10–19
  9. ILA Berlin - Positionen für die Zukunft stärken. In: Fliegerrevue Nr. 7/1998, S. 4
  10. http://www.welt.de/berlin/article2039280/Luftfahrtausstellung_in_Berlin_startet_mit_Unfall.html
  11. http://www.ila-berlin.de/ila2008/presse/presse_volltext.cfm?id_nr=143
  12. Flugprogramm 2010. Messe Berlin GmbH. Abgerufen am 6. Mai 2010.
  13. www.ila-berlin.de
  14. Presseerklärung des BDLI zur Standortermittlung für die ILA ab 2012, BDLI. Abgerufen am 25. März 2010. 
  15. a b Alles anders auf der ILA 2012, rbb 6. September 2012
  16. Berlin Air Show 2014. ILA wieder im Frühjahr. In: Fliegerrevue Nr. 2/2014, S. 16
  17. Neues Weltraum-Wettrennen beginnt auf der ILA in Berlin – Artikel bei Heise online, vom 4. September 2012 (Abgerufen am: 5. September 2012)
  18. Volker K. Thomalla: ILA Berlin Air Show. Industrie und Show. In: Flugrevue Nr. 07/2014, S. 16–19
  19. Rainer W. During: ILA 2014 – Treffen der Mega-Liner. In: Flieger Revue Nr. 07/2014, S.12/13