Formel-1-Saison 1967

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Formel-1-Saison 1967
Weltmeister
Fahrer: NeuseelandNeuseeland Denis Hulme
Konstrukteur: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Repco
Saisondaten
Anzahl Rennen: 11
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Saison 1968 >

Die Formel-1-Saison 1967 war die 18. FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft. Sie wurde über elf Rennen in der Zeit vom 2. Januar 1967 bis zum 22. Oktober 1967 ausgetragen.

Der FIA-Ehrentitel Großer Preis von Europa wurde 1967 an den Großen Preis von Italien vergeben.

Denis Hulme gewann zum ersten und einzigen Mal die Fahrerweltmeisterschaft. Brabham wurde zum zweiten Mal Konstrukteursweltmeister.

Die WM-Läufe[Bearbeiten]

GP Südafrika – Kyalami (2. Januar 1967)[Bearbeiten]

80 Runden x 4,094 km = 327,52 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Mexiko 1934Mexiko Pedro Rodríguez Cooper-Maserati 2:05:45,9
2 Rhodesia John Love Cooper-Climax + 26,4 Sek.
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees Honda + 1 Runde
4 NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 2 Runden
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bob Anderson Brabham-Climax + 2 Runden
6 AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco + 4 Runden

Den Start gewann Denis Hulme von der zweiten Position aus und führte das Feld bis zur 59. Runde an, als er seine Bremsen reparieren lassen musste. Dadurch gelangte zunächst John Love in einem privaten Cooper in Führung, die er aber sieben Runden vor Schluss an Pedro Rodríguez verlor, weil er nachtanken musste. Rodriguez gewann seinen ersten von zwei Grand Prix.

Pole-Position AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco 1:28,3 Min.
Schnellste Rennrunde NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco 1:29,9 Min.


GP Monaco – Monte Carlo (7. Mai 1967)[Bearbeiten]

100 Runden x 3,145 km = 314,5 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco 2:34:34,3
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Lotus-B.R.M. + 1 Runde
3 NeuseelandNeuseeland Chris Amon Ferrari + 2 Runden
4 NeuseelandNeuseeland Bruce McLaren McLaren-B.R.M. + 3 Runden
5 Mexiko 1934Mexiko Pedro Rodríguez Cooper-Maserati + 4 Runden
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Spence B.R.M. + 4 Runden

Die ersten Runden wurden von Jackie Stewart bestimmt, bis sein Differenzial defekt war. Hulme übernahm die Führung. In der 82. Runde rammte Lorenzo Bandini an zweiter Stelle liegend die Streckenbegrenzung aus Strohballen. Beim Aufprall entzündete sich das auslaufende Benzin des Ferrari und griff schnell auf die Strohballen über. Zwar konnte Bandini nach drei Minuten aus dem Auto geborgen werden, allerdings erlag er am 10. Mai seinen schweren Verbrennungen. Hulme gewann seinen ersten Grand Prix. Die Distanz des GP von Monaco wurde ab 1968 wegen dieses Unfalls von 100 auf 80 Runden verkürzt.

Pole-Position AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco 1:28,3 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-B.R.M. 1:28,3 Min.


GP Niederlande – Zandvoort (4. Juni 1967)[Bearbeiten]

90 Runden x 4,185 km = 376,65 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 2:14:45,1
2 AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco + 23,6 Sek.
3 NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 25,7 Sek.
4 NeuseelandNeuseeland Chris Amon Ferrari + 27,3 Sek.
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Parkes Ferrari + 1 Runde
6 ItalienItalien Ludovico Scarfiotti Ferrari + 1 Runde

In diesem Rennen wurde erstmals der Cosworth-DFV-Motor einsetzt, zunächst ausschließlich im Lotus 49. Jim Clark gewann mit diesem Wagen das Rennen, nachdem zuvor sein Teamkollege Hill in Führung liegend ausgeschieden war.

Pole-Position Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:24,6 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:28,08 Min.


GP Belgien – Spa-Francorchamps (18. Juni 1967)[Bearbeiten]

28 Runden x 14,1 km = 394,8 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney Eagle-Weslake 1:40:49,4
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jackie Stewart B.R.M. + 1:03,0 Min.
3 NeuseelandNeuseeland Chris Amon Ferrari + 1:40,0 Min.
4 OsterreichÖsterreich Jochen Rindt Cooper-Maserati + 2:13,9 Min.
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Spence Ferrari + 1 Runde
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth + 1 Runde

Das Rennen wurde zunächst von Jim Clark angeführt. Als er einen Boxenstopp einlegen musste, übernahm Stewart die Führung, der diese in der 20. Runde wegen Getriebeproblemen an Dan Gurney abgeben musste. Gurney gewann seinen einzigen Grand-Prix in dem von ihm konstruieren Eagle.

Pole-Position Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 3:28,1 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney Eagle-Weslake 3:31,9 Min.


GP Frankreich – Le Mans (2. Juli 1967)[Bearbeiten]

80 Runden x 4,442 km = 355,36 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco 2:34:34,3
2 NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 49,5 Sek.
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jackie Stewart B.R.M. + 1 Runde
4 SchweizSchweiz Jo Siffert Cooper-Maserati + 3 Runden
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Irwin B.R.M. + 4 Runden
6 Mexiko 1934Mexiko Pedro Rodríguez Cooper-Maserati + 4 Runden

Am 2. Juli 1967 fand zum ersten und einzigen Mal ein Formel-1-Rennen auf dem Le Mans Bugatti Circuit statt. Zunächst dominierten die Lotus-Fahrer Clark und Hill. Nach deren Ausscheiden fuhr Jack Brabham seinen ersten Saisonsieg heraus.

Pole-Position Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:36,2 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:36,7 Min.


GP Großbritannien – Silverstone (15. Juli 1967)[Bearbeiten]

80 Runden x 4,711 km = 376,88 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:59:25,6
2 NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 12,8 Sek.
3 NeuseelandNeuseeland Chris Amon Ferrari + 16,6 Sek.
4 AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco + 21,8 Sek.
5 Mexiko 1934Mexiko Pedro Rodríguez Cooper-Maserati + 1 Runde
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees Honda + 2 Runden

Zunächst lieferten sich die beiden Lotus-Fahrer Hill und Clark ein Duell um die Spitze, das in der 54. Runde durch einen Boxenstopp Hills zugunsten von Clark entschieden wurde.

Pole-Position Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:25,3 Min.
Schnellste Rennrunde NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco 1:27,0 Min.


GP Deutschland – Nürburgring (6. August 1967)[Bearbeiten]

15 Runden x 22,835 km = 342,525 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco 2:05:55,7
2 AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco + 38,5 Sek.
3 NeuseelandNeuseeland Chris Amon Ferrari + 39,0 Sek.
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees Honda + 2:25,7 Min.
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jackie Oliver Lotus-Ford-Cosworth + 6:09,2 Min.
6 SchwedenSchweden Joakim Bonnier Cooper-Maserati + 8:42,1 Min.

Wie schon 1966 fuhren beim Großen Preis von Deutschland Formel-1- und Formel-2-Wagen gemeinsam auf der Strecke, aber in getrennter Wertung. Man wollte den Zuschauern auf der langen Strecke mehr Fahrzeuge präsentieren können und die zu erwartende hohe Ausfallquote kompensieren. In der Formel 1 führte Clark die ersten drei Runden, bis er ausfiel. Danach übernahm Gurney die Führung, die er in der 13. Runde an den Sieger Hulme durch eine gebrochene Antriebswelle verlor. Das Formel-2-Rennen gewann Jackie Oliver.

Pole-Position Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 8:04,1 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney Eagle-Weslake 8:15,1 Min.


GP Kanada – Mosport Park (27. August 1967)[Bearbeiten]

90 Runden x 3,956 km = 356,04 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco 2:40:40,0
2 NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 1:01,9 Min.
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney Eagle-Weslake + 1 Runde
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth + 2 Runden
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Spence B.R.M. + 3 Runden
6 NeuseelandNeuseeland Chris Amon Ferrari + 3 Runden

Alle Fahrer starteten auf Regenreifen. Zunächst lag Hulme in Führung, bis Clark zu ihm aufschloss und die Führung übernahm. In der 67. Runde drehte sich Clark jedoch und fiel zurück, Hulme holte sich an den Boxen ein neues Visier. Dadurch gelangte Brabham in Führung, die er bis ins Ziel hielt. Brabham war nach diesem Rennen vorzeitig Gewinner der Konstrukteursmeisterschaft. Es war die zweite (nach 1966) und letzte für das Team. In diesem GP fuhr auch der Kanadier Al Pease in einem Eagle-Climax mit, er kam mit 43 Runden Rückstand zwar ins Ziel, wurde aber nicht gewertet, weil er die meiste Zeit an der Box verbracht hatte.

Pole-Position Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:22,4 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:23,1 Min.


GP Italien / GP Europa – Monza (10. September 1967)[Bearbeiten]

68 Runden x 5,75 km = 391 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees Honda 1:43:45,0
2 AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco + 0,2 Sek.
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford Cosworth + 23,1 Sek.
4 OsterreichÖsterreich Jochen Rindt Cooper-Maserati + 56,6 Sek.
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Spence B.R.M. + 1 Runde
6 BelgienBelgien Jacky Ickx Cooper-Maserati + 2 Runden

Wie oft in Monza fanden auch 1967 zahlreiche Windschattenduelle um die Positionen statt. Gurney, Clark, Brabham, Hulme und Hill wechselten sich zunächst in der Führung ab, bis Hill die Oberhand zu gewinnen schien. Dieser hatte in der 57. Runde jedoch Motorschaden. Dadurch gelangte zunächst Brabham und dann Clark in Führung. Als diesem in der letzten Runde der Treibstoff ausging, kam Surtees im Honda mit einem Vorsprung von 0,2 Sekunden vor Brabham ins Ziel.

Pole-Position Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:28,50 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:28,50 Min.


GP USA – Watkins Glen (1. Oktober 1967)[Bearbeiten]

Hauptartikel: Großer Preis der USA 1967

108 Runden x 3,701 km = 399,708 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 2:03:13,2
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth + 6,3 Sek.
3 NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 1 Runde
4 SchweizSchweiz Jo Siffert Cooper-Maserati + 2 Runden
5 AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco + 4 Runden
6 SchwedenSchweden Joakim Bonnier Cooper-Maserati + 7 Runden

Im Rennen zeigten sich die Lotus 49 unter Clark und Hill überlegen. Clark siegte vor Hill, die beide eine ganze Runde Vorsprung vor dem Drittplazierten hatten.

Pole-Position Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:05,48 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth 1:06,00 Min.


GP Mexiko – Mexiko-Stadt (22. Oktober 1967)[Bearbeiten]

65 Runden x 5 km = 325 km

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:59:28,70
2 AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco + 1:25,36 Min.
3 NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco + 1 Runde
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees Honda + 1 Runde
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Spence B.R.M. + 2 Runden
6 Mexiko 1934Mexiko Pedro Rodríguez Cooper-Maserati + 2 Runden

Vor dem Rennen hatten noch Hulme (47 Punkte) und Brabham (42 Punkte) die Möglichkeit, die Fahrerweltmeisterschaft zu gewinnen. Das Rennen gewann Jim Clark mit einem Start-Ziel-Sieg vor Jack Brabham, dem es aber nicht gelang, seinen Teamkollegen Hulme, der Dritter wurde, noch vom ersten Platz der Fahrerwertung zu verdrängen. So gewann Denis Hulme seinen einzigen Weltmeistertitel.

Pole-Position Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:47,56 Min.
Schnellste Rennrunde Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 1:48,13 Min.


Weltmeisterschaftswertungen[Bearbeiten]

Die ersten sechs Plätze bekamen 9, 6, 4, 3, 2, 1 Punkte. Die besten fünf Ergebnisse der ersten sechs und die besten vier der restlichen fünf Rennen zählten zur Meisterschaft.

Sudafrika 1961Südafrika MonacoMonaco NiederlandeNiederlande BelgienBelgien FrankreichFrankreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich WG1 DeutschlandDeutschland KanadaKanada ItalienItalien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mexiko 1934Mexiko WG2 Total
1 NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham-Repco 3 9 4 6 6 28 9 6 4 4 23 51
2 AustralienAustralien Jack Brabham Brabham-Repco 1 6 9 3 19 6 9 6 (2) 6 27 46
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus-Ford-Cosworth 9 1 9 19 4 9 9 22 41
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees Honda 4 1 5 3 9 3 15 20
5 NeuseelandNeuseeland Chris Amon Ferrari 4 3 4 4 15 4 1 5 20
6 Mexiko 1934Mexiko Pedro Rodríguez Cooper-Maserati 9 2 1 2 14 1 15
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Lotus-Ford-Cosworth/ B.R.M. 6 6 3 6 9 15
8 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney Eagle-Weslake 9 9 4 4 13
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jackie Stewart B.R.M. 6 4 10 0 10
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Spence B.R.M. 1 2 3 2 2 2 6 9
11 Rhodesia John Love Cooper-Climax 6 6 0 6
12 SchweizSchweiz Joseph Siffert Cooper-Maserati 3 3 3 3 6
13 OsterreichÖsterreich Jochen Rindt Cooper-Maserati 3 3 3 3 6
14 NeuseelandNeuseeland Bruce McLaren McLaren-B.R.M. 3 3 0 3
15 SchwedenSchweden Joakim Bonnier Cooper-Maserati 0 2 1 3 3
16 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Irwin B.R.M. 2 2 0 2
17 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bob Anderson Brabham-Climax 2 2 0 2
18 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Parkes Ferrari 2 2 0 2
19 FrankreichFrankreich Guy Ligier Brabham-Repco 0 1 1 1
20 ItalienItalien Ludovico Scarfiotti Ferrari 1 1 0 1
21 BelgienBelgien Jacky Ickx Cooper-Maserati 0 1 1 1

Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Konstrukteur Sudafrika 1961Südafrika MonacoMonaco NiederlandeNiederlande BelgienBelgien FrankreichFrankreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich DeutschlandDeutschland KanadaKanada ItalienItalien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mexiko 1934Mexiko Total
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Repco 3 9 6 9 6 9 9 6 (4) 6 63
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Ford-Cosworth 9 1 9 3 4 9 9 44
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Maserati 9 2 3 3 2 2 3 3 1 28
4 JapanJapan Honda 4 1 3 9 3 20
5 ItalienItalien Ferrari 4 3 4 4 4 1 20
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B.R.M. 1 6 4 2 2 2 17
7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eagle-Weslake 9 4 13
8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 6 6
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-B.R.M. 6 6
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-B.R.M. 3 3
11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Climax 2 2

Südafrikanische Formel-1-Meisterschaft[Bearbeiten]

1967 wurde die achte Südafrikanische Formel-1-Meisterschaft ausgetragen. Sie bestand aus zwölf Rennen, die vom 7. Januar 1967 bis zum 3. Dezember 1967 auf Rennstrecken in Südafrika, Rhodesien und Mosambik ausgetragen wurden. Fahrer, die in der Formel-1-Weltmeisterschaft antraten, beteiligten sich an diesen Rennen im Regelfall nicht. Eine Ausnahme war Bob Anderson. Meister wurde der rhodesische Rennfahrer John Love, der neun Rennen gewann.

Rennen ohne Meisterschaftsstatus[Bearbeiten]

Neben den elf Weltmeisterschaftsläufen fanden 1967 sechs Formel-1-Rennen statt, die nicht zur Weltmeisterschaft oder zu einer anderen Meisterschaft zählten.[1]

Race of Champions[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eagle-Weslake 1:04:30,6
2 ItalienItalien Lorenzo Bandini ItalienItalien Ferrari 1:04:31,0
3 SchweizSchweiz Jo Siffert Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Maserati
PP Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eagle-Weslake
SR AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brabham-Repco 1:34,4

Das II. Race of Champions fand am 12. März 1967 auf dem Brands Hatch Circuit statt. Es war das erste europäische Formel-1-Rennen des Jahres. Die Streckenlänge betrug 4265 Meter. Es wurden zwei Läufe zu je zehn Runden gefahren, gefolgt von einem Abschlusslauf mit 40 Runden. Die Gesamtdistanz belief sich damit auf 170,6 km. Die Startaufstellung für den ersten Lauf wurde in einem Qualifikationstraining ermittelt, die des zweiten Laufs entsprach der Reihenfolge der Zielankünfte im ersten Lauf. Die Ergebnisse des zweiten Laufs wurden für die Startaufstellung des Finales zugrunde gelegt. Dan Gurney gewann alle drei Läufe, Lorenzo Bandini wurde Zweiter. Das Race of Champions war das letzte Formel-1-Rennen, das der Italiener, der zwei Monate später beim Großen Preis von Monaco tödlich verunglückt, beendete.

Daily Express Spring Cup[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Repco 47:21,4
2 NeuseelandNeuseeland Denny Hulme Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Repco 47:21,8
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Honda
PP NeuseelandNeuseeland Denny Hulme Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Repco
SR AustralienAustralien Jack Brabham
NeuseelandNeuseeland Denny Hulme
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brabham-Repco 1:33,4

Der I. Daily Express Spring Cup wurde am 15. April 1967 in Oulton Park abgehalten. Die Länge des Kurses betrug 4,442 km. Es wurden zwei Läufe zu je zehn Runden gefahren, dem schloss sich das Finale an, das über 30 Runden ging. Die Gesamtdistanz des Rennens betrug 220 km. Die britischen Formel-1-Werksteams traten zu diesem Rennen jeweils mit mindestens einem Fahrer an, die Scuderia Ferrari hingegen nahm an der Veranstaltung nicht teil. Den ersten und den zweiten Lauf des Rennens gewann Denny Hulme im Werks-Brabham, im Finale siegte Hulmes Teamchef Jack Brabham.

BRDC International Trophy[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Parkes ItalienItalien Ferrari 1:19.39,2
2 AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Repco 1:19.56,8
3 SchweizSchweiz Jo Siffert Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Maserati
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jackie Stewart Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich BRM 1.27,8
SR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-BRM 1.30,0

Die XIX. BRDC International Trophy fand am 29. April 1967 auf dem britischen Silverstone Circuit statt. Das Rennen ging über 52 Runden zu je 4,711 km. Die Gesamtlänge des Rennens betrug damit 244,9 km. Das Rennen gewann der Brite Mike Parkes für Ferrari. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Brabham betrug mehr als eine Drittelrunde. Es war Parkes' einziges Formel-1-Rennen, das er in seinem Heimatland bestritt.[2]

Gran Premio di Siracusa[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Parkes ItalienItalien Ferrari 1:40.58,4
1 ItalienItalien Ludovico Scarfiotti ItalienItalien Ferrari 1:40.58,4
3 SchweizSchweiz Jo Siffert Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Maserati +2 Runden
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Parkes ItalienItalien Ferrari 1.41,6
SR ItalienItalien Ludovico Scarfiotti ItalienItalien Ferrari 1.41,0

Der XVI. Gran Premio di Siracusa wurde am 21. Mai 1967 in der sizilianischen Stadt Syrakus auf dem Autodromo di Siracusa abgehalten. Es ging über 56 Runden zu je 5,612 km (Gesamtdistanz: 314,379 km). An dem Rennen nahmen nur acht Fahrer teil, die britischen Formel-1-Teams waren mit Ausnahme von Cooper werksseitig nicht vertreten. Bob Anderson, David Hobbs, Guy Ligier und André Wicky waren zwar gemeldet, traten aber zum Rennen nicht an. Jo Schlesser erschien zum Training, beschädigte aber im Qualifying sein Auto so stark, dass er am Rennen nicht teilnehmen konnte. Die Ferrari-Piloten Parkes und Scarfiotti erreichten das Ziel jeweils nach 1:40.58,4. Beide wurden als Sieger gewertet; der zweite Platz wurde nicht vergeben. Chris Irwin belegte in Reg Parnells privatem Lotus-BRM den vierten Platz.

International Gold Cup[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Repco 1:10.07,0
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jackie Stewart FrankreichFrankreich Matra-Ford 1:10.12,4
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Ford 1:10.54,4
PP AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Repco 1.31,6
SR AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Repco 1.31,6

Der XIV. International Gold Cup wurde am 16. September 1967 in Oulton Park abgehalten. Es ging über 45 Runden zu je 4,444 km (Gesamtdistanz: 199.975 km). Alle britischen Werksteams waren gemeldet, die Scuderia Ferrari fehlte hingegen. Der Gold Cup war das erste Formel-1-Rennen, bei dem die Tyrrell Racing Organisation an den Start ging, die bislang die Formel-2-Einsätze von BRM geleitet hatte. Sie setzte in Oulton Park vier Matra-Chassis mit Ford-Cosworth-Motoren ein. Tyrrell nutzte das Rennen als Vorbereitung für das Engagement bei den Weltmeisterschaftsläufen der kommenden Saison. Spitzenfahrer des Teams war Jackie Stewart, der in dem von Jack Brabham dominierten Rennen mit vier Sekunden Rückstand auf den Sieger als Zweiter ins Ziel kam.

Großer Preis von Spanien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Ford 1:31.10,4
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Ford 1:31.25,6
3 AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Repco 60 Runden
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Ford 1.28,2
SR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Ford 1.28,8

Der XIII. Große Preis von Spanien war das letzte Formel-1-Rennen des Jahres 1967. Er wurde am 12. November 1967 auf dem Circuito del Jarama abgehalten. Das Rennen ging über 90 Runden zu je 3,404 km (Gesamtlänge: 306,36 km). Es war das erste Formel-1-Rennen in Spanien seit 1954. Das Rennen diente der Vorbereitung auf den spanischen Großen Preis des Folgejahres, der nach dem erfolgreichen Neustart 1967 wieder ein Weltmeisterschaftslauf war. Das Rennen 1967 wurde von den Fahrern des Teams Lotus dominiert.

Kurzmeldungen Formel 1[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Ulrich Schwab; Grand Prix 1967; Motorbuchverlag Stuttgart

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Formel-1-Saison 1967 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiken der Non Championship Races der Saison 1967 auf der Internetseite www.silhouet.com (abgerufen am 7. April 2013).
  2. Nach einem Unfall beim Großen Preis von Belgien im Juni 1967 beendete Parkes seine Formel-1-Karriere.