BRDC International Trophy

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Peter Dunn im March 761 bei der International Trophy 2007

Die International Trophy ist ein vom britischen Racing Drivers Club 1949 ins Leben gerufenes Autorennen. Gesponsert wurde es von Anfang an von der englischen Tageszeitung Daily Express. Der Name des Rennens geht zurück auf eine Rennveranstaltung, die in den 1930er-Jahren in Brooklands ausgetragen wurde. Die Rennen wurden in Silverstone ausgefahren, wobei das Rennen 1949 die erste Rennveranstaltung überhaupt auf dem Flugplatzkurs war. Die Strecke war nur notdürftig abgesichert, und Alberto Ascari fuhr den Sieg für die Scuderia Ferrari ein.

Mit der Einführung der Formel-1-Weltmeisterschaft 1950 wurde das Rennen nach dem Reglement dieser Rennformel bestritten. 1950 fand es, wie das Jahr zuvor, im August statt. 1951 wurde die Veranstaltung in den April verlegt und galt von da an neben dem Race of Champions in Brands Hatch als das wichtigste nicht zur Weltmeisterschaft zählende Formel-1-Rennen vor den Europarennen. 1952 wurde das Rennen auch für Formel-2-Fahrzeuge geöffnet. Die letzte International Trophy, die nach dieser Regelung veranstaltet wurde, fand 1978 statt und endete mit dem Sieg des Finnen Keke Rosberg auf einem Theodore TR1.

Ab 1979 wurde die Trophy als Rennen der Formel-2-Europameisterschaft gefahren und mit dem Ende dieser Meisterschaft 1984 ab 1985 als eine Veranstaltung der neu geschaffenen Formel 3000. Als 2005 die GP2-Serie eingeführt wurde, verlor die Trophy den Meisterschaftsstatus.

Die BRDC International Trophy wird aber nach wie vor ausgefahren, seit 2005 als Rennen für historische Formel-1-Fahrzeuge.