Göggingen (Württemberg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Göggingen
Göggingen (Württemberg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Göggingen hervorgehoben
48.8605555555569.8833333333333488Koordinaten: 48° 52′ N, 9° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 488 m ü. NHN
Fläche: 11,38 km²
Einwohner: 2440 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 214 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 73571,
73574 (Mühlhölzle, Pfaffenhäusle)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07175
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 024
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 46
73571 Göggingen
Webpräsenz: www.gemeinde-goeggingen.de
Bürgermeister: Walter Weber
Lage der Gemeinde Göggingen im Ostalbkreis
Schwäbisch Gmünd Landkreis Heidenheim Landkreis Schwäbisch Hall Rems-Murr-Kreis Landkreis Göppingen Aalen Abtsgmünd Adelmannsfelden Bartholomä Böbingen an der Rems Bopfingen Durlangen Ellenberg (Württemberg) Ellwangen (Jagst) Eschach (bei Schwäbisch Gmünd) Essingen (Württemberg) Göggingen (Württemberg) Gschwend Heubach Heuchlingen Hüttlingen (Württemberg) Hüttlingen (Württemberg) Iggingen Jagstzell Kirchheim am Ries Lauchheim Leinzell Lorch (Württemberg) Mögglingen Mutlangen Neresheim Neuler Obergröningen Oberkochen Rainau Riesbürg Riesbürg Rosenberg (Württemberg) Ruppertshofen (Ostalbkreis) Schechingen Schwäbisch Gmünd Spraitbach Stödtlen Täferrot Tannhausen Tannhausen Unterschneidheim Waldstetten (Ostalbkreis) Waldstetten (Ostalbkreis) Westhausen (Württemberg) Wört BayernKarte
Über dieses Bild

Göggingen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Göggingen liegt im Vorland der östlichen Schwäbischen Alb am Südrand der Frickenhofer Höhe oberhalb der Lein, einem kleinen Nebenfluss des Kochers, etwa 10 km nordöstlich von Schwäbisch Gmünd.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Eschach, im Osten an Schechingen und Heuchlingen, im Süden an Iggingen und Leinzell und im Westen an Täferrot.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Göggingen gehören das Dorf Göggingen, die Weiler Horn und Mulfingen und die Höfe Kleemeisterei, Mühle, Mühlhölzle und Pfaffenhäusle sowie die abgegangenen Ortschaften Ostdorf und Hof Slot.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals erwähnt wurde Göggingen im 13. Jahrhundert. Das Kloster Lorch, das Kloster Gotteszell, die Fürstpropstei Ellwangen und die Reichsstadt Schwäbisch Gmünd hatten hier Ländereien und Güter. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Göggingen fast ausschließlich landwirtschaftlich orientiert. Im Zusammenhang mit dem Gemeindejubiläum von Leinzell tauchte eine urkundliche Erwähnung von Göggingen auf. Dieser zufolge kann die Entstehung von Göggingen auf das Jahr 1265 datiert werden.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Zu Göggingen gehören die Teilorte Horn und Mulfingen.

In Horn steht ein 1762 auf den Ruinen einer historischen Burganlage fertiggestelltes Schloss. Die Burg war im 14. Jahrhundert im Besitz der Familie Alfingen, seit 1486 gehörte sie den Herren von Horkheim. 1806 ging sie in den Besitz Württembergs.

Mulfingen ist älter als Göggingen und wurde bereits 783 als Muniolfinga erwähnt.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands Leintal-Frickenhofer Höhe mit Sitz in Leinzell.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen der Gemeinde Göggingen (Württemberg)

Blasonierung: In gespaltenem Schild vorne in Gold ein blaues Schwert, hinten in Blau ein goldener Abtsstab.

Das Schwert im Wappen bezieht sich auf den ehemaligen Besitz des Ortsadels von Göggingen sowie verschiedener anderer ritterlicher Geschlechter, während der Abtsstab auf die geistlichen Besitzer des Dorfes hinweist, vornehmlich auf das Kloster Lorch.

Die Gemeindeflagge ist Blau-Gelb.

Das Wappen wurde bereits 1922 von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Archivdirektion Stuttgart festgelegt. Die Flagge wurde am 18. Februar 1981 vom Landratsamt Ostalbkreis verliehen.[3][4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss Horn im gleichnamigen Gögginger Teilort

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Schloss Horn, in der Teilgemeinde Horn, einem ehemaligen Rittergut. Das Schloss stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
  • Die katholische Kirche St. Nikolaus wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet. Der Turm diente einst als Wehrturm. Im Jahre 1971 erhielt die Kirche neue Glasfenster, die von der Künstlerin Gudrun Müsse-Florin hergestellt wurden.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Göggingen (Württemberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 742–743.
  3. Heinz Bardua: Die kommunalen Wappen des Ostalbkreises. Ostalb-Einhorn 10 (1983), Seiten 75–88.
  4. Heinz Bardua: Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg. Band 1: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.), Konrad Theiss Verlag Stuttgart, 1987, 158 Seiten, ISBN 3-8062-0801-8.