Adelmannsfelden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Adelmannsfelden
Adelmannsfelden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Adelmannsfelden hervorgehoben
48.952510.005277777778471Koordinaten: 48° 57′ N, 10° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ellwangen (Jagst)
Höhe: 471 m ü. NHN
Fläche: 22,9 km²
Einwohner: 1775 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 73486,
73453 (Schleifhäusle)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 07963
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 003
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 71
73486 Adelmannsfelden
Webpräsenz: www.adelmannsfelden.de
Bürgermeister: Edwin Hahn (CDU[2])
Lage der Gemeinde Adelmannsfelden im Ostalbkreis
Schwäbisch Gmünd Landkreis Heidenheim Landkreis Schwäbisch Hall Rems-Murr-Kreis Landkreis Göppingen Aalen Abtsgmünd Adelmannsfelden Bartholomä Böbingen an der Rems Bopfingen Durlangen Ellenberg (Württemberg) Ellwangen (Jagst) Eschach (bei Schwäbisch Gmünd) Essingen (Württemberg) Göggingen (Württemberg) Gschwend Heubach Heuchlingen Hüttlingen (Württemberg) Hüttlingen (Württemberg) Iggingen Jagstzell Kirchheim am Ries Lauchheim Leinzell Lorch (Württemberg) Mögglingen Mutlangen Neresheim Neuler Obergröningen Oberkochen Rainau Riesbürg Riesbürg Rosenberg (Württemberg) Ruppertshofen (Ostalbkreis) Schechingen Schwäbisch Gmünd Spraitbach Stödtlen Täferrot Tannhausen Tannhausen Unterschneidheim Waldstetten (Ostalbkreis) Waldstetten (Ostalbkreis) Westhausen (Württemberg) Wört BayernKarte
Über dieses Bild

Adelmannsfelden ist eine Gemeinde im Ostalbkreis in Baden-Württemberg (Deutschland). Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ellwangen (Jagst).

Rathaus

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Adelmannsfelden liegt in der Landschaft Ellwanger Berge im Naturraum Schwäbisch-Fränkische Waldberge.[3]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Nordosten an Rosenberg, im Osten an Neuler, im Süden an Abtsgmünd (alle Ostalbkreis), im Westen an Sulzbach-Laufen und im Norden an Bühlerzell (beide Landkreis Schwäbisch Hall).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Adelmannsfelden gehören 18 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser:[4] Neben den Dörfern Adelmannsfelden, Bühler, Haid und Stöcken sind dies die Weiler Mittelwald, Ottenhof und Vorderwald, die Höfe Dollishäusle, Eichhorn, Kuderberg, Mäder, Metzelgehren, Ölmühle, Papiermühle, Patrizenhaus und Wendenhof sowie die Häuser Sägmühle und Schleifhäusle. Weiterhin lagen die abgegangenen Höfe Altenwinden, Kunhof, Härzern, Limperg, Scheytenmühle, Breitengehren, Finkenhaus, Vorhardsweiler, Herzert, Herrenmühle und Rot diu Mul auf der heutigen Markung von Adelmannsfelden.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort um 1118 in den Ellwanger Annalen. Geistliche und weltliche Herrschaften wechselten mehrmals, bis das Dorf 1806 zum Königreich Württemberg kam. Dort gehörte es zum Oberamt Aalen,[5] aus dem 1938 der Landkreis Aalen hervorging. Mit dessen Auflösung kam Adelmannsfelden im Zuge der Kreisreform 1973 zum neu gebildeten Ostalbkreis.

Religionen[Bearbeiten]

Protestantische Kirche Adelmannsfelden

In Adelmannsfelden wurde die Reformation 1561 eingeführt. Seitdem ist der Ort überwiegend evangelisch geprägt. Die evangelische Kirchengemeinde Adelmannsfelden gehört zum Kirchenbezirk Aalen. Die katholischen Einwohner – nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele katholische Flüchtlinge und Vertriebene nach Adelmannsfelden – haben eine Kirche in Ottenhof und werden von Abtsgmünd aus geistlich versorgt.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Dem Gemeinderat von Adelmannsfelden gehören zehn Mitglieder an, acht Männer und zwei Frauen.[6] Er wurde am 7. Juni 2009 gewählt. Die Wahlbeteiligung lag mit 66,3 % um 4,2 Prozentpunkte niedriger als bei der Gemeinderatswahl 2004.[7]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister von Adelmannsfelden ist Edwin Hahn (CDU).

Wappen[Bearbeiten]

Wappen der Gemeinde Adelmannsfelden

Blasonierung: In Silber auf grünem Dreiberg eine natürliche Tanne.

Durch das Wappen wird auf die Lage der Gemeinde „in den Wäld“, der waldreichen Umgebung, hingewiesen. Das Wappenbild erschien bereits vor dem Ersten Weltkrieg im damaligen Schultheißensiegel von Adelmannsfelden.

Die am 2. Juli 1980 vom Landratsamt verliehene Gemeindeflagge ist Grün-Weiß.[8][9]

Partnerschaft[Bearbeiten]

Adelmannsfelden verbindet seit 2007 eine offizielle Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Bagnara di Romagna, Region Emilia-Romagna, Provinz Ravenna.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Sieben Kilometer südlich von Adelmannsfelden verläuft die Bundesstraße 19; die nächste Autobahnanschlussstelle, Ellwangen an der Bundesautobahn 7, liegt 17 Kilometer östlich. Beide Straßen verlaufen von Würzburg nach Ulm. Etwa 20 km nördlich von Adelmannsfelden verläuft die Bundesautobahn 6 NürnbergHeilbronn.

Elf Kilometer östlich von Adelmannsfelden liegt der nächste Bahnhof, Ellwangen an der Oberen Jagstbahn, der Haltepunkt der InterCity-Strecke KarlsruheNürnberg ist. Dorthin verkehrt wochentags die Buslinie 7869, in die Kreisstadt Aalen die Buslinie 7698.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Adelmannsfelden verfügt über eine eigene Grundschule. Außerdem gibt es einen evangelischen Kindergarten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Adelmannsfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Laut Seite 15 des Wahlergebnisses 2009 (PDF; 175 kB)
  3. Naturräume Baden-Württembergs. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009
  4. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 706–708
  5. Adelmannsfelden, in Beschreibung des Oberamts Aalen/Kapitel B 3, S. 206-218
  6. Liste der Mitglieder des Gemeinderats auf der Website der Gemeinde Adelmannsfelden
  7. Wahlergebnis beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg
  8. Heinz Bardua: Die kommunalen Wappen des Ostalbkreises. Ostalb-Einhorn 10 (1983), Seiten 75–88
  9. Heinz Bardua: Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg. Band 1: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.), Konrad Theiss Verlag Stuttgart, 1987, 158 Seiten, ISBN 3-8062-0801-8