Adelmannsfelden
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Ostalbkreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Ellwangen (Jagst) | |
| Höhe: | 471 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,9 km² | |
| Einwohner: |
1815 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 79 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73486 | |
| Vorwahl: | 07963 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AA, GD | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 36 003 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 71 73486 Adelmannsfelden |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Edwin Hahn (CDU[2]) | |
| Lage der Gemeinde Adelmannsfelden im Ostalbkreis | ||
Adelmannsfelden ist eine Gemeinde im Ostalbkreis in Baden-Württemberg (Deutschland). Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ellwangen (Jagst).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Adelmannsfelden liegt in der Landschaft Ellwanger Berge im Naturraum Schwäbisch-Fränkische Waldberge.[3]
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Die Gemeinde grenzt im Nordosten an Rosenberg, im Osten an Neuler, im Süden an Abtsgmünd (alle Ostalbkreis), im Westen an Sulzbach-Laufen und im Norden an Bühlerzell (beide Landkreis Schwäbisch Hall).
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Zur Gemeinde Adelmannsfelden gehören 18 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser:[4] Neben dem Dorf Adelmannsfelden sind das die Weiler Bühler, Haid, Mittelwald, Ottenhof, Stöcken und Vorderwald, die Höfe Dollishäusle, Eichhorn, Kuderberg, Mäder, Metzelgehren, Ölmühle, Papiermühle, Patrizenhaus und Wendenhof sowie die Häuser Sägmühle und Schleifhäusle. Weiterhin lagen die abgegangenen Ortschaften Altenwinden, Kunhof, Härzern, Limperg, Scheytenmühle, Breitengehren, Finkenhaus, Vorhardsweiler, Herzert, Herrenmühle und Rot diu Mul auf der heutigen Markung von Adelmannsfelden.
Geschichte [Bearbeiten]
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1118. Geistliche und weltliche Herrschaften wechselten mehrmals, bis das Dorf 1806 zum Königreich Württemberg kam. Dort gehörte es zunächst zum Oberamt Aalen,[5] aus dem 1938 der Landkreis Aalen hervorging. Mit dessen Auflösung kam Adelmannsfelden in der Kreisreform 1973 zum neu gebildeten Ostalbkreis.
Religionen [Bearbeiten]
In Adelmannsfelden wurde die Reformation 1591 eingeführt. Seitdem ist der Ort vorwiegend evangelisch geprägt. Die evangelische Kirchengemeinde Adelmannsfelden gehört zum Kirchenbezirk Aalen. Die wenigen Katholiken werden von Abtsgmünd aus geistlich versorgt.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Dem Gemeinderat von Adelmannsfelden gehören zehn Mitglieder an, acht Männer und zwei Frauen.[6] Er wurde am 7. Juni 2009 gewählt. Die Wahlbeteiligung lag mit 66,3 % um 4,2 Prozentpunkte niedriger als bei der Gemeinderatswahl 2004.[7]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Bürgermeister von Adelmannsfelden ist Edwin Hahn.
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: In Silber auf grünem Dreiberg eine natürliche Tanne.
Durch das Wappen wird auf die Lage der Gemeinde „in den Wäld“, der waldreichen Umgebung, hingewiesen. Das Wappenbild erschien bereits vor 1930 im damaligen Schultheißensiegel von Adelmannsfelden.
Die am 2. Juli 1980 vom Landratsamt verliehene Gemeindeflagge ist Grün-Weiß.[8][9]
Partnerschaft [Bearbeiten]
Adelmannsfelden verbindet seit 2007 eine offizielle Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Bagnara di Romagna, Region Emilia-Romagna, Provinz Ravenna.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Sieben Kilometer südlich von Adelmannsfelden verläuft die Bundesstraße 19; die nächste Autobahnanschlussstelle, Ellwangen an der Bundesautobahn 7, liegt 17 Kilometer östlich. Beide Straßen verlaufen von Würzburg nach Ulm.
Elf Kilometer östlich von Adelmannsfelden liegt der nächste Bahnhof, Ellwangen an der Oberen Jagstbahn, der Haltepunkt der InterCity-Strecke Karlsruhe–Nürnberg ist. Dorthin verkehrt wochentags die Buslinie 7869, in die Kreisstadt Aalen die Buslinie 7698.
Bildungseinrichtungen [Bearbeiten]
Adelmannsfelden verfügt über eine eigene Grundschule. Außerdem gibt es einen evangelischen Kindergarten.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Franziska von Hohenheim (1748–1811), zweite Ehefrau von Herzog Carl Eugen von Württemberg
Literatur [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Laut Seite 15 des Wahlergebnises 2009 (PDF; 175 kB)
- ↑ Naturräume Baden-Württembergs. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 706–708
- ↑ Adelmannsfelden, in Beschreibung des Oberamts Aalen/Kapitel B 3, S. 206-218
- ↑ Liste der Mitglieder des Gemeinderats
- ↑ Wahlergebnis beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg
- ↑ Heinz Bardua: Die kommunalen Wappen des Ostalbkreises. Ostalb-Einhorn 10 (1983), Seiten 75–88
- ↑ Heinz Bardua: Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg. Band 1: Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart. Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.), Konrad Theiss Verlag Stuttgart, 1987, 158 Seiten, ISBN 3-8062-0801-8
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